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Franz Kafka

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by

Ferdinand Bennighof

on 3 July 2014

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Transcript of Franz Kafka

Franz Kafka
Inhalt
- Leben und Werke
- Weltansicht
- Vater-Sohn Beziehung
"Brief an den Vater"
"Das Urteil"
- Vergleich der Beziehungen
- Kafkas Sprache
- Motive
- Parabeln
"Kleine Fabel"
"Gib's auf"
- Quellen
Leben und Werke
1883
Geburt am 3.Juli in Prag
1889
1893
1901
1905
1906
1908
1912
1914
1917
1917
1919
1920
1922
1923
1924
1924
Weltansicht
Welt
Mensch
gleichgültig
keine Gerechtigkeit
freier Gefangener
alle leiden, jedoch hat niemand Angst davor
Abstufung und Schwache und noch Schwächere
offener Gitterkäfig, den niemand verlässt
Lärm
Gewalt
Kafkas Sprache
KAFKESK:
-bedrohlich wirkender Schreibstil,aber Bedrohung nicht zu erkennen

EINSINNIGKEIT:
-Leser erfährt nur was Held sieht,erfährt oder erduldet
-abstandloses Erleben führt zu offenen Fragen, bzw. Leerstellen

LEERSTELLEN:
-vieles ausgespart, was Leser sich hinzu denken soll
-nicht Mitteilbares mitteilen und Unerklärliches erklären
Parabeln
Lehrdichtung, kurze lehrhafte Erzählungen
schon in Rhetorik der Antike Leser für sich zu gewinnen
im neuen Testament: Parabel = Gleichnis
Aufklärung: Parabel = Instrument der Vernunft
Moderne: Parabel = Aussage über menschliche Befindlichkeiten
Parabel nicht zu verwechseln mit Fabel
Fabel: Handlungen von Tieren, moralische Lehre wird explizit formuliert
Parabel: Botschaft wird verschlüsselt symbolische Bedeutung
Ende oft überraschend
oft in Romanen und Dramen als Textabschnitt eingefügt
Beziehung zwischen Franz Kafka und Hermann Kafka
''Schrecklich war es auch,wenn du schreiend um den Tisch herum liefst, um einen zu fassen,offenbar gar nicht fassen wolltest, aber doch so tatest und die Mutter einen schließlich scheinbar rettete.''
Zitate: Kafkas Angst
''Du hast mich letzthin einmal gefragt warum ich behaupte, ich habe Furcht für dir. Ich wusste dir wie immer nicht zu antworten, aus Furcht, die ich für dir habe.''
schlechte Kommunikation, vermeiden Kontakt
starkes zurückziehen von Franz, verlor Vertrauen in Vater
Verschiedene Grundwesen
nahmen sich gegenseitig gar nicht oder falsch war
Kafka entwickelt Angst gegenüber seinem Vater
Hermann zeigt keine Gefühle und verunsichert Franz verliert sein Selbstvertrauen
Vater hat sich einen anderen Werdegang für Franz gewünscht
Vater misstraut seinem Sohn
Franz spricht seinem Vater trotzdem Güte zu und sieht in als Vorbild
Franz versucht vor Dingen die sie verbinden zu fliehen
Hermann Kafka
Franz Kafka
seine Erwartungen wurden nicht erfüllt
ist enttäuscht

sieht seinen Sohn als Feigling

für seinen Sohn unnahbar
hat Furcht vor seinem Vater

Respekt

fühlt sich nutzlos und schuldig

kann seinem Vater nichts Recht machen
Hassliebe
(Brief an den Vater)
Beziehung zwischen Georg und seinem Vater
Leser bekommt zu Beginn den Eindruck es herrscht ein harmonisches Verhältnis
gestörte Kommunikation reden an einander vorbei
Vater ist Sohn gegenüber abfällig und unzufrieden
besorgter Sohn, der sich um seinen Vater kümmert und ihn mit in seinen Haushalt nehmen will
Wiedererstarken des Vaters denkt das sein Sohn mit ihm abschließen will und sich selbst zum Chef erklärt
hat seinen Zustand nur vorgespielt mach seinem Sohn diverse Vorwürfe
verdeckter Machtkampf wird deutlich
Verurteilung von Franz zum Tode durch eigenem Vater Tod Franz Kafka
Bezug zu Franz Kafkas Werk ''Das Urteil''
Phasen der Beziehung
1. Phase:



2. Phase:





3. Phase:
Hermann hat zu Lebzeiten seiner Frau sein Geschäft fest im Griff, während sein Sohn sich nicht entfalten kann

Tod der Mutter verändert das Verhältnis, Vater verliert an Kraft und Einfluss und Georg wird zu einem erfolgreichem Kaufmann der heiraten will

Wiedererstarken des Vaters das mit dem Tod von Georg endet
gegensätzliche Beziehung
Vergleich der Beziehungen
Quellen
Besuch der "deutschen Knabenschule" bis 1893
Besuch des "Staatsgymnasiums" in Prag
Abitur und Studium (erst Chemie, dann Jura)
Aufenthalt in einem Sanatorium
Volontär in Prager Anwaltskanzlei, Promotion zum Doktor der Rechte
Aushilfsbeamter in der "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Kgr. Böhmen in Prag"
Selbstmordgedanken
Verlobung mit Felice Bauer, Auflösung der Verlobung nach wenigen Wochen
Erneute Verlobung mit Felice Bauer
Erkrankung an Tuberkulose, Erneute Auflösung der Verlobung
Verlobung mit Julie Wohryzek, die Heirat scheitert
Beförderung zum Anwaltssekretär der Versicherung, Auflösung der Verlobung mit Julie
Seelisch-körperlicher Zusammenbruch
Umzug von Prag nach Berlin
Schwere Erkrankung (Kehlkopftuberkulose), Aufenthalte in Sanatorien und in der Wiener Uniknlinik
Kafka stirbt am 3.Juni 1924 in Klosterneuburg
Mensch sucht nicht nach dem Sinn des Lebens
Kein Streben -> Kein Sinn
Keine Einfühlsamkeit
Tod wird jeden ereilen (jüngstes Gericht)
Mensch wird von Verngenheit und Zukunft bedrängt
Das Leben ist vom Schicksal vorherbestimmt
Isolation des Einzelnen

=> Kafka sieht die Menschheit als verloren an, besitzt eine pessimistische Grundhaltung und sieht keine Hoffnung für die Zukunft
Gemeinsamkeiten
Unterschiede
Unfähigkeit der Söhne sich gegenüber ihren Vätern auszudrücken
Väter sind den Söhnen wichtig
Söhne Arbeiten in den Geschäften der Väter
Väter haben Macht und Einfluss auf Söhne
Unzufriedenheit der Väter gegenüber allem
Söhne keine Menschen nach Herzen der Väter
Väter werden als Riesen beschrieben
fehlerhafte Kommunikation
Väter machen Vorwürfe
Kampf zwischen Söhnen und Vätern
Das Urteil
Brief an den Vater
beleidigender Vater
Vater mit Freund verbündet
fürsorglicher Sohn
schwächlicher Eindruck des Vaters
direkte Verurteilung zum Tod
keine Schimpfwörter
Vater hat Probleme mit allen Freunden
ängstlicher Sohn
reiner Eindruck des Vaters
ständige negative beeinflussung des vaters
Kafkas versuch die beziehung durch den Brief zu verbessern
Vater hatte viel Einfluss auf Kafkas Leben
Kafkas Furcht als Kind wirkt das ganze Leben nach
besonders an Kafka ist, dass er sein Leben offensichtlich in seine Werke einbindet
Danke für Eure Aufmerksamkeit!
http://www.fvss.de/assets/media/jahresarbeiten/deutsch/Kafka.pdf
http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2008/07/kafka1906_resized.jpg
http://redroom.com/files/images/Franz_Kafka_Brief_an_den_Vater_.gif
http://2.bp.blogspot.com/-A5qycNG5Dxo/TWMzc2bCaaI/AAAAAAAAAxQ/4pzp_tX3Cy8/s1600/franz%2Bkafka%2B007-w.jpg
http://www.planet-wissen.de/laender_leute/tschechien/tschechien/img/tschechien_vater_akg_g.jpg
https://glareanverlag.files.wordpress.com/2007/07/franz-kafka-zeichnungen-glarean-magazin.jpg
Brief an den Vater - Franz Kafka
Das Urteil - Franz Kafka

"KLEINE FABEL" - Franz Kafka
"Ach", sagte die Maus, "die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe." - "Du musst nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie.
Interpretation
Maus unzufrieden mit ihrer Welt, die immer enger wird
Sackgasse umgeben von Mauern
Vor ihr Mausefalle, hinter ihr Katze
Katze gibt Ratschlag, Maus folgt, wird Opfer
Wikis.zum.de/mg/Grundkurs_Deutsch/Weltsicht_Franz_Kafkas
www.friedrich-gymnasium.de/biblio/BIOGRAFIEN/kafka.html
www.dhm.de/lemo/biografien/FranzKafka
Weg der Maus = Lebensweg
anfangs in alle Richtungen offen, Entscheidungen verengen den Weg "Mauern" kommen näher
Maus und Katze = Feinde, bei Kafka Gegenspieler
Maus = gutgläubig, naiv, braucht feste Grenzen, Sicherheit, Freiräume beängstigen sie
ist froh, Mauern zu sehen
vergisst, dass gewisse Freiräume lebensnotwendig sind in Enge getrieben, keine andere Chance, als dem Rat zu folgen
Aufgabe der Freiheit für Sicherheit Schicksal der Maus
am Ende Einsicht, Lebensweg(Laufrichtung) zu ändern
durch Katze unmöglich, dies zu tun
Katze = heimtückisch, zynisch
täuscht Hilfe vor, nutzt Gutgläubigkeit aus Egoismus
'Vertraue auf dich selbst und gebe niemals deine Freiheit auf!'
"GIBS AUF!" -Franz Kafka
Es war früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr vegrlich, sah ich, dass es schon viel später war, als ich geglaubt hatte, ich musste mich sehr beeilen, der Schrecken über diese Entdeckung liess mich im Weg unsicher werden, ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus, glücklicherweise war ein Schutzmann in der Nähe, ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos nach dem Weg. Er lächelte und sagte :"Von mir willst du den Weg erfahren?" "Ja", sagte ich, "da ich ihn selbst nicht finden kann." "Gib's auf, gib's auf", sagte er und wandte sich mit einem großen Schwung ab, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen.
Interpretation
Person macht sich auf den Weg zum Bahnhof
vergleicht eigene Uhr mit Turmuhr später als gedacht
kennt sich in Stadt nicht aus Panik
fragt Schutzmann nach Weg, Schutzmann erwidert "Gib's auf", wendet sich ab
Protagonist schenkt Turmuhr mehr Glauben als seiner eigenen panisch, orientierungslos
Schutzmann stellt Gegenfrage, anstatt zu antworten übergeorndet, hochnäsig
gescheiterter Neuanfang
zuerst beste Bedingungen, Bahnhof als Ziel
Entscheidungen treffen, auf eigene Kenntnisse und Fähigkeiten verlassen, nicht auf andere Autoritäten vertrauen
oft Täuschungen und Lügen der anderen Autoritäten falsche Ratgeber
"Gib's auf" = Scheitern des Neufanfangs
Turmuhr = Vorstellungen des Vaters von seinem Sohn
eigene Uhr für Kafkas Leben
Abhängigkeit vom Vater
Verhalten des Protagonisten = Selbstzweifel Kafkas durch Verunsicherungen durch den Vater
Schutzmann = Vater, der mit "Gib's auf" Selbstzweifel bestätigt
'Vertraue auf dich selbst, denn nur so kannst du den richtigen Weg finden!'
AUFGABE:
"Schreibt eure eigene kurze Kafka Parabel, in Anlehnung an die Vorherigen und formuliert eine Lehre dazu! Berücksichtigt dabei die Lehren der beiden schon vorgestellten Parabeln und der Parabel "Vor dem Gesetz"!
Materialien von Fr. Oehl
MOTIVE bei Kafka
Vater-Sohn-Konflikt
aussichtsloser Kampf gegen eine Welt, in der der Mensch gefangen ist
Einsamkeit
Gleichgültigkeit der Welt gegenüber dem Schicksal des Einzelnen

"Das Glück, das dir am meisten schmeichelt, betrügt dich am ehesten"
Full transcript