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Intelligenz &

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by

Nina Klein

on 5 August 2014

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Transcript of Intelligenz &

Die Theorie der multiplen Intelligenzen von Gardner
Nicht eine Intelligenz, sondern mehrere gut von einander unterscheidbare Intelligenzen, die unabhängig von einander arbeiten.
Die Theorie der triarchischen Intelligenz von Sternberg
Definitionen von Intelligenz
Die Theorie der geistigen Primärfähigkeiten nach Thurstone:
Allgemeinintelligenz nach Spearman (1923)
Das Modell wird in zwei Faktoren aufgeteilt
◦ Allgemeinintelligenz („general factor“)
dieser hat Auswirkung auf die →
◦ aufgabenspezifischen Faktor („specific factors“)

Intelligenz &
Inteligenzentwicklung

Intelligenz im Alltag
ReferentInnen:
Nina Klein, Lucas Ross & Tina Schröder

„Intelligenz ist die Begabung, Probleme zu lösen oder Ergebnisse zu produzieren, die in einer Kultur oder mehreren Kulturen als wertvoll angesehen werden.“
(Gardner & Hatch, 1989)
Quelle: http://www.bank4fun.it/smartedit/images/artikel/zoom/multiple-intelligenz11zoom.jpg
- Kulturabhängige Definition von Intelligenz
- 3 Gehirnregionen wirken zusammen:
1.) Komponentenbezogene Intelligenz
2.) Kontextbezogene Intelligenz
3.) Erfahrungsbezogene Intelligenz
Das Zwei-Faktoren-Modell
nach Cattell
Fluide Intelligenz:
ist angeboren, vererbt, kann nicht durch Umwelteinflüsse beeinflusst werden
Kristalline Intelligenz: umfasst alle Fähigkeiten, die im Laufe des Lebens erlernt werden bzw. durch die Umwelt bestimmt werden.
sieben Primärfaktoren (primary mental abilities)
der Intelligenz:
Raumvorstellung:
• räumlich-visuelle Aufgaben wie z. B. mentales Rotieren von Objekten
• sich im zwei oder dreidimensionalen Raum orientieren.

Rechnen:
rechnerisch-mathematische
Fähigkeiten

Auffassungsgeschwindigkeit:
Wahrnehmung von Objekten und Relation zwischen ihnen,
z. B. Fortsetzung einer Reihe von Objekten (Unterschiede/Gemeinsamkeiten auf Bildern erfassen)

(mechanisches) Gedächtnis:
Gedächtnisleistung,
z. B. Fragen zu einer für kurze Zeit
dargebotenen Szene beantworten

Schlussfolgerndes Denken:
• logisches Schlussfolgern
• Regeln in einer vorgegebenen
Reihe entdecken und anwenden

Wortflüssigkeit:
z. B. Schnelles Finden
von Synonymen oder
Alliterationen

Sprachverständnis:

verbale Beziehung richtig verstehen und interpretieren
- Anlage („Gabe“) vs. Umwelteinflüsse („Optimale Förderung“)
- Zwillingsstudien belegen:
◦ zu 50% haben die Anlagen Einfluss an der Intelligenzentwicklung
◦ Umweltfaktoren
▪ geteilte Umwelt (Wohnumfeld, sozioökonomischer Status)
▪ nicht geteilte Umwelt (verschiedene Freunde)
▪ Zu 25% aus gemeinsamer Umwelt, 15% spezifische Umwelt,
10% Varianz

Entwicklung
von
Intelligenz
Quelle: http://www.memon.eu/magazin/wp-content/uploads/2014/05/Intelligent-essen.jpg
Quelle: http://www.h-age.net/images/intelligenz-ueber-das-komplexe-verhaeltnis-von-gehirnmasse-koerpergroesse-und-die-moeglichen-rueckschluesse-auf-die-geisteskraft.jpg
Quelle: http://oubey.com/blog/gfx/2013-12-16_blog58_2.jpg
Quelle: http://www.paradisi.de/images_artikel/9/9691_0.jpg
Anteil genetischer Intelligenz

• Im Kindesalter der prozentuale Anteil der Umwelteinflüsse auf die Intelligenz noch sehr groß.
• je jünger ein Mensch, desto geringer ist der Anteil der genetischen Intelligenz.
• Im Prozess des Älterwerdens sucht sich der Mensch „Umwelten“ in die er „passt“. Der Anteil der genetisch bedingten Intelligenz nimmt zu.
→ Frühkindalter (20% genetisch)
→ Einschulungsalter (40%-50% genetisch)
→ Erwachsenenalter (60% genetisch)
• Populationswerte sind nicht aus Individuum anwendbar (es gibt immer Ausreißer)
• Genetische Determination ist nicht unveränderbar.

- Die durchschnittliche Intelligenz steigt jährlich um rund 0,4 iQ-Punkte.
→ veraltete Normwerte bei Intelligenztestverfahren führen zu --- -->Fehleinschätzungen/Förderungen.
- erst ab dem Alter von 7-8 Jahren werden Prognosen über Intelligenz möglich (ab Grundschulalter).
- Im Alter von 8-18 Jahren eine Veränderung von 10 iQ-Pkt.
-> Somit zwischen 3-9 Klasse stabil
- Einfluss durch: Bildungsniveau der Eltern, Schichtzugehörigkeit, etc.

Universelle Intelligenzentwicklung
1. Intelligenz zeigt sich bei der Bewältigung alltäglicher Probleme (warum sollte Dieter Bohlen nicht als intelligent gelten?)
2. Intelligenz hat viele Aspekte:
Die Trennung zwischen Intelligenz und Begabung ist künstlich.
Warum gelten Musiker/Sportler/Künstler als begabt und nicht Intelligent?
→ die allg. Meinung über Intelligenz wird immer noch häufig mit Schulnoten verknüpft.
3. Intelligenz ist kulturabhängig:
- stetig im Wandel → aktuell eher mit akademischen Bildungsgrad verknüpft.
- Von (Sub-)Kultur zur (Sub-)Kultur sehr unterschiedlich.

Häcker (1996):
Intelligenz ist die Fähigkeit
„sich in neuen Situationen auf Grund
von Einsichten zurechtzufinden oder
Aufgaben mit Hilfe des
Denkens zu lösen“

Hofstätter:
Zusammenfassung verschiedener Definitionen:
- dass es sich um eine Begabung bzw. um eine Gruppe von Begabungen handelt, die ein Lebewesen in höherem oder geringerem Maße besitzen kann
- dass diese Fähigkeit die Lösung konkreter oder abstrakter Probleme und damit die Bewältigung neuartiger Situationen ermöglicht
- dass sich das bloße Herumprobieren und das Lernen an dessen sich zufällig einstellenden Erfolgen weitgehend erübrigt
- dass diese Begabung sich in der Erfassung, Anwendung, Deutung und Herstellung von Beziehungen und Sinnzusammenhängen äußert

Wechsler (1956)
„Intelligenz ist die globale oder zusammengesetzte Fähigkeit des Individuums,
1. Zweckvoll zu handeln
2. vernünftig zu denken
3. und sich mit seiner Umgebung wirkungsvoll auseinanderzusetzen.“

Gliederung
1) Intelligenz im Alltag
2) Definition von Intelligenz
3) Intelligenztheorien:
- multiple Intelligenzen (Gardner)
- triarchische Intelligenzen (Sternberg)
- Zwei Faktoren Modell (Cattell)
- geistige Primärfähigkeiten (Thurstone)
- Allgemeinintelligenz (Spearman)
4) Entwicklung von Intelligenz
- genetischer Anteil
- universelle Entwicklung
Quellenangaben:

Tücke, M. (2005). Intelligenz und Intelligenzmessung. In Tücke, M. (2005). Schulische Intelligenz und Hochbegabung. Basiswissen für (zukünftige) Lehrer und Eltern (Osnabrücker Schriften zur Psychologie, 9). Münster: Lit-Verlag, Kapitel 2, 13-48.

Stumpf, E. (2012). Entwicklung von Hochbegabung. In Stumpf, E. Förderung von Hochbegabung, Stuttgart: Kohlhammer, Kap. 3, 55-73.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
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