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Die Subpolare Zone

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by

Antonia Kalusche

on 23 March 2015

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Transcript of Die Subpolare Zone

Die Subpolare Zone
3. Permafrost
(Dauerfrostböden)
I. Die Subpolare Zone
- Die Tundra
1. Klima
Kalte Zone:
Boreale Nadelwaldzone (Taiga),
Subpolare Zone (Tundra),

Polare Zone (Eiswüste)
Nördlicher Grenzraum:

Identisch mit der Schneegrenze (=Trennlinie zwischen immer eisbedeckten und eisfreien Gebieten)
Südlicher Grenzraum:

10°C-Juli- Isotherme (fällt weitgehend mit Verlauf der polaren Baumgrenze zusammen)
Bedingt durch niedrigen Sonneneinfallswinkel durch niedrige Temperaturen gekennzeichnet

Temperaturen steigen nur in den Sommermonaten über den Gefrierpunkt

Niederschläge über das ganze Jahr hinweg gering
(Jahresniederschlag unter 300mm; Schneedecke kaum mehr als 20-30cm)
-> Nur in Sommermonaten leicht erhöht

humide Verhältnisse wegen Temperatur bedingter geringer Verdunstung
Entsteht in Gebieten, in denen die Jahresmitteltemperatur zumindest in zwei aufeinander folgenden Jahren unter 0°C liegt

kontinuierlicher Permafrost:
Jahresmitteltemperatur unter 0°C

diskontinuierlicher Permafrost:
Jahresmitteltemperatut nur phasenweise unter 0°C

Permafrost + geringe Verdunstung + flaches Relief
-> Entstehung von Vernässungszonen (z.B. Moore)

baumlose/ nur mit kleinwüchsigen Bäumen bestockte Torfmoore
-> Von Bedeutung für globalen Kohlenstoffhaushalt

2. Boden
aufgrund klimatischer Verhältnisse dominiert physikalische Verwitterung -> keine sonderlich intensive Bodenbildung

Saure, nährstoffarme Rohböden besitzen relativ viel unzersetzte organische Substanz

Kurze sommerliche Auftauphase von Permafrostböden führt zu Staunässe

Es dominieren Gleyböden (=Grundwasserbeeinflusste Böden, die grob gesehen weder an der Küste noch in Auen oder Mooren liegen)
Im Winter:

Subpolares Klima wird durch Ostwinde beeinflusst
-> führen Polarluft zu
-> kann wegen zu niedriger Temperatur keine Feuchtigkeit aufnehmen
-> sehr niedriger Niederschlag

Im Sommer:

Wird durch Außertropischen Westwinde verursacht
-> wärmere Luft besitzt höheren Wasserdampfgehalt
Höhe und Dauer der sommerlichen Erwärmung über 5°C = Schwellenwert für Pflanzenwachstum
-> Maximal 3-4 Monate

Mit Annäherung an die Pole tritt an die Stelle des täglichen
Tag-Nacht-Wechsels der halbjährige Wechsel von Plarnacht zu Polartag
-> thermisches und solares Klima
4. Flora
Vegetation der Tundra setzt sich weitgehend aus
Gräsern, Kräutern, Moosen, Flechten und Zwergsträuchern
zusammen
Ungünstige ökologische Bedingungen
-> "Baumlosigkeit" und Artenarmut
Frostkeimer:
keimen erst nach Einwirkung tiefer Temperaturen
An relativ warmen Polartagen läuft die Photosynthese ohne Unterbrechung ab
Geringer Pflanzenwachstum
1-4t/ha Phytomasse im Jahr (8-13t/ha in den Mittelbreiten)
Längenwachstum einer Rentierflechte 1-5 mm/ Jahr
-> Mindestens 15 Jahre Regenerationszeit nach Beweidung
5. Fauna
Anpassung der Tiere an klimatische Bedingungen

Stechmücken:
legen Eier zu Beginn der kalten Jahreszeit ab
-> Eier können ohne weiteres einfrieren

Lemminge:
In der Lage Pflanzendecke unter dem Schnee zu erreichen
-> ausreichend Nahrung in kalter Jahreszeit

Rentiere:
leben normalerweise von Rentierflechte
-> weichen im Winter an den Rand der borealen Nadelwälder

II. Zusammenwirken von Klima, Vegetation und Boden
III. Ökologische Folgen von
Raumerschließung und Ressourcennutzung
1. Bevölkerung
vergleichsweise dünn besiedelt

Einheimisch Bevölkerungsanteil umfasst:
die Inuit (Eskimos),
die Samen (Lappen),
sibirische Völkerstämme
-> leben von Fischerei, Jagd oder Rentier-Nomadismus

Zweieinhalbfache Zunahme der Bevölkerungszahl durch Förderung von Rohstoffen in 1976-1986

-> Entstehung vieler neuer Städte
3. Bauschäden
Dauerfrost dient als stabiler Träger von Gebäuden
Übliche Betonfundamente beginnen im aufgetauten Sommerboden zu schwimmen und irgendwann zu kippen
Traditionelle Holzhäuser sacken tiefer in Boden ein
Moderne Gebäude hochbeinig auf Betonpfeilern:
Abgestrahlte Hauswärme wird im Zwischenraum durch Luft davon getragen
Im Sommer: Boden vor Sonne geschützt
Im Winter: Boden bleibt schneefrei -> bleibt kälter
Trotzdem Scheitern durch Ignoranz der Bauherren, Sparsamkeit und schlechtes Material
4. Raumnutzungskonflikte
Neben Rentierwirtschaft auch Forstwirtschaft, Tourismus, Elektrizitätsgewinnung durch Wasserkraftwerke, Straßenbau und Naturschutzaktivitäten von Bedeutung
Zunehmende Landnutzung -> weniger für Rentierhaltung geeignete Flächen
-> traditionelle Herdenwanderrouten werden unterbrochen
-> Konzentration der Rentierherden
Große Herden erforderlich für wirtschaftlichen Erfolg -> Überweidungseffekt
Geeignete und nachhaltige Managementstrategien notwendig um zukünftige Konflikte zwischen verschiedenen Interessengruppen zu vermeiden
2. Erschließungsprobleme
z.B. Transportwege, Energiegewinnung, Wärmeversorgung, Transport von Baumaterialien, Nahrungsmittelversorgung, Beseitung von Haus- Industrieabfällen, Bodenabsackungen mit nachfolgenden Vernässungen aufgrund Zerstörungen der Tundrenvegetation
Verschieben der Permafrostgrenze auf Nordhemisphere nordwärts als Folge der globalen Erwärmung
Auftauen des Bodens ->
Bodenabsenkungen und Erdrutsche ->
gefährden Verkehrs- und Transportwege, Industrieanlagen und Pipelines
Setzt das Auftauen der Permafrostböden das Treibhausgas Methan (Sumpfgas) frei?
Kraut Weide
Rentierflechte
IV. Quellen

Terra Geographie, Bayern 11, Ernst Klett Verlag (S.62-65)
http://de.wikipedia.org/wiki/Tundra#Flora
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=miniinfothek&miniinfothek=geographie+infothek&article=Infoblatt+Subpolare+und+Polare+Klimazone
http://de.wikipedia.org/wiki/Subpolare_Zone
http://www.unser-planet-erde.de/klimazonen/subpolare-zone.php
http://www.diercke.de/kartenansicht.xtp?artId=978-3-14-100700-8&seite=228&id=5242&kartennr=1

Vielen Danke für eure Aufmerksamkeit
Gliederung
I. Die Subpolare Zone
II. Zusammenwirken von Klima, Vegetation und Boden
1. Klima
2. Boden
3. Permafrost
4. Flora
5. Fauna
III. Ökologische Folgen von Raumerschließung und Ressourcennutzung
1. Bevölkerung
2. Erschließungsprobleme
3. Bauschäden
4.Raumnutzungskonflikte
IV. Quellen
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