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Adam Smith

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by

Raphael H.

on 5 March 2015

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Transcript of Adam Smith

Adam Smith
*1723 in Kirkcaldy, Schottland
Begründer der modernen Volkswirtschaftslehre
akademisches Wunderkind
viele Unternehmungen durch Europa (z.B. Treffen mit David Hume & Vertretern der Aufklärung)
Berater der Regierung in Wirtschaftsfragen
1778: Rektor an der Glasgower Universität
† 1790 in Edinburgh, Schottland
Adam Smith
Im Kontext:
Begründer der Klassischen Ökonomie
"Der Mensch ist ein Tier, das Handel treibt"
* 1723 - † 1790
Hauptwerke
1759: "Theorie der ethischen Gefühle"
1776:
"Der Wohlstand der Nationen"
1795: "Essays über philosophische Gegenstände"
Disziplin: Politische Philosophie
Lehre: Klassische Ökonomie
Historischer Kontext: vor Smith
um 350 v. Chr.
: Aristoteles -> Augenmerk liegt auf der Selbstversorgung der Menschen / häusliche Produktion

Anfang 18. Jahrhundert
: Bernhard Mandelville: Egoistische Handlungen können positive Folgen haben

Industrialisierung
:
Urbanisierung
Effiziente Arbeitsteilung
Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse
Aufkommen der Sozialen Frage
aufkommender Kapitalismus
höhere Komplexität des wirtschaftlichen Lebens
Beginn des internationalen Handels
Historischer Kontext: nach Smith
1850er Jahre
: John Ruskin: Smiths Ansichten sind materialistisch und deswegen anti-christlich

Postindustrialisierung
:
weiterer Ausbau des Kapitalismus
Arbeiterbewegungen (z.B. Weberaufstand)
Idee vom Kommunismus (Karl Marx)
Ausbau des internationalen Handels

ab 1940er Jahren
: Theorie des Handelns zieht in die Sozialwissenschaften ein als ein Modell zur Erklärung menschlichen Verhaltens
Zentrale Argumente und Gedanken Smiths
Adam Smiths Theorien heute:
Einfluss auf Wirtschaftssysteme
Kritik an den Theorien
Globale Weltwirtschaft heute
Konsumgesellschaft
Geldanlage
Profitmaximierung
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit
ethikos 11 Arbeitsbuch für den Ethikunterricht in der Oberstufe; Oldenburg Verlag; Stefan Applis, Bernhard Emer, Alexander Geist, Helmut Krauß, Wolfgang Weinkauf 2009

Forum Ethik, Ethik - Gymnasium 10 Klett Verlag, Gertrud Häußler und Martin Euringer 2011

Das Philosophie Buch, DK London Verlag 2011 Redaktion: Cecile Landau, Andrew Szudek Sarah Tomley
Quellen
Die "unsichtbare Hand"
Grundgedanke:
Der Egoismus der Einzelnen führt unbeabsichtigt zum Gesamtnutzen, ohne staatliche Eingriffe und Regelungsmechanismen. Wenn jeder dabei seine eigenen Interessen vertritt, wird die Gesellschaft nicht zerstört, sondern gerecht.

Mechanismus Preisbildung:
- jeder kann entscheiden was und wie viel er produziert, wo und wie er arbeitet
-> automatische Regelung von Angebot und Nachfrage, die über bestimmte Preismechanismen des „freien“ Marktes gelenkt werden
-> sog. „unsichtbare Hand“

Arbeitsteilung
Überwindung der Phase häuslicher Selbstversorgung
-> Handel/Tausch
-> der Einzelne muss immer weniger selbst produzieren -> Beschleunigung der Spezialisierung/Arbeitsteilung
-> Bsp.: Stecknadelproduktion
-> Industrielle Revolution

Ziel Smiths:
Wohlstand allerteilnehmender Länder vergrößern
-> komparativer Kostenvorteil
-> Smith kritisiert damit den Merkantilismus

Der "freie" Markt
Smith der Liberale:
- durch Arbeitsteilung steigert sich die Produktivität
-> steigende Wohlfahrt einer Nation
- Staat soll/darf den Markt nicht gestalten
-> Gleichheit am Markt (=gleiche Chancen und Lebensbedingungen für alle)

Ziel:
Gesellschaft soll nicht durch Konkurrenz zersplittert werden, sondern durch auf gegenseitigen Interessen beruhenden Tausch zusammengehalten werden.

-> Allgemeininteresse entspricht nicht dem Verbraucherinteresse
- Der freie Markt bietet nicht für alle Teilnehmer Vorteile
-> keine Möglichkeit Interessen von Produzenten und Konsumenten auszubalancieren
- Unentgeltliche Arbeit (z.B. Hausarbeit) wird nicht berücksichtigt, trägt aber auch zur gesellschaftlichen Reproduktion bei
- Sozialismus: Zwang für Arbeiter ihre Arbeitskraft zu verkaufen -> ansonsten droht Armut

- Globalisierung der Wirtschaft
- Deregulierung der Finanzmärkte
-> „virtuelle“ Märkte: kein physischer Ort, sonder ein gesellschaftliches Verhältnis
-> entspricht genau Smiths Vorstellung

USA als Importweltmeister
Exportweltmeister Asien und Europa
Unterschiede im Export: Rohstoffe, Basar-Ökonomie, Know-How/Dienstleistungen
-> Inländische Wirtschaft stützt sich auf Export
-> Wirtschaftsnation floriert und spezialisiert sich
Wirtschaftszentren
Ist Sparsamkeit immer eine Tugend?
- Arbeitsplatzstreichungen für mehr Gewinne
- Billigwaren bei Discountern
-> z.B. Sklavenarbeit für billige Schokolade
Macht des Verbrauchers:
- wir alle sind Verbraucher
-> nur wir können eine Veränderung am Markt bewirken
-> was der Verbraucher nicht will wird einfach nicht mehr angeboten/verkauft

Was nun wenn viele nicht einverstanden damit sind unter welchen Umständen unsere Konsumgüter hergestellt werden?
-> nicht mehr kaufen?
-> Schluss mit Ungerechtigkeit, Missbrauch und Ausbeutung

ABER:
Unsere Welt/Wirtschaft funktioniert nicht auf diese Weise

Geldanlagen, die eine ethisch verantwortbare Geldanlage ermöglichen sollen:

Umwelttechnologiefonds:
- Aktien von Firmen die Umweltbelastungen konventioneller Herstellung zu beseitigen versuchen (z.B. Firmen aus den Bereichen Recycling, Wasseraufbereitung, etc., aber auch Produzenten Erneuerbarer Energien)

ethische Fonds:
- Firmenauswahl nach Positiv-/Negativkriterien; z.B. Umweltaspekte, soziale und moralische Kriterien
- Tabu: Firmen aus Waffenproduktion, Atomenergie, Suchtmittel, etc.
- Positiv: umweltfreundliche Produktion, fairer Umgang mit Mitarbeitern, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, usw.
- Untergruppen: Fonds von Religionsgemeinschaften, Nachhaltigkeitsfonds

Aber:
Bei solchen Banken können Unternehmen "Aktien" kaufen, um dann z. B. in Naturschutzgebieten Firmengebäude bauen zu können. Sie zahlen also quasi eine Art Ausgleich für Umweltzerstörung.
Die Frage ist nur: Woher haben die Banken dieses Recht, Natur zu verkaufen?
Wessen Interessen zählen?
- Shareholder-Theorie: Das Unternehmen steht nur in der Verantwortung seiner Eigentümer/Aktionäre
-> verfügbare Mittel sollen zur Gewinnmaximierung eingesetzt werden
-> größtmöglichster Profit

- Stakeholder-Theorie: vielfältige Verantwortung der Unternehmen gegenüber denen, die in die Unternehmenstätigkeit involviert/betroffen sind
-> Abwägung welche Interessen verfolgt werden
-> Verantwortung für künftige Generationen (z.B. Ressourcenmenagement)

Unternehmen handeln heute zumeist nach der Shareholder-Theorie (z.B. Deutsche Bank).
Es gibt nur wenige Außnahmen
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