Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Qualitätskriterien in der Zeitungspraxis

No description
by

Bianca M.

on 16 December 2012

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Qualitätskriterien in der Zeitungspraxis

Relevanz, Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit Politikberichterstattung: Konzentration auf relevante Themen
Bezug zum Alltag des Leser
Eigenständige Berichterstattung
Defizite in der Unabhängigkeit Vielfalt Defizit Bereich Politik
Vermehrt Sondersparten
Komplexe Themen:
Betrachtung verschiedener Blickwinkel Zugänglichkeit – Verständlichkeit Unterhaltsamkeit Wer legt besonderen Wert auf Unterhaltung?
3 Strategien für unterhaltende Zeitungen
1. starker Einsatz subjektiver/witziger Darstellungsformen
2. ansprechende optische Gestaltung
3. stilistische Veränderungen Qualitätskriterien in der Zeitungspraxis Sprachaspekt
Journalistische Sprachfibeln& journalistische Handbücher
Texte in Lokalzeitungen: 14 bis 16 Wörter Gesamtes Publikum - Erwartungen an die Tageszeitung: Am wichtigsten:
aktuelle Mischung aus kurzen Artikeln und längeren Hintergrundberichten über wichtige Themen
unabhängig, mutig, übersichtlich, angenehm zu lesen, respektvoller Umgang mit Menschen

Weniger wichtig:
Unparteilichkeit, Themen- und Meinungsvielfalt, Bezug zur Lebenswelt, Anwendbarkeit der Informationen, Glaubwürdigkeit und kritische Kommentierung

Am wenigsten wichtig:
Unterhaltsamkeit, Layout, handliches Format Qualitätsverbesserungen
in der Praxis
- Kriterien - Aktualität Technische Einschränkungen
90er Jahre: neue Redaktionssysteme Recherche Zentrale Bedeutung:
Kritischer Journalismus & Hintergrundberichterstattung
Qualität benötigt Recherche
“Grundtugend“ Kritik Publikum: kritische, unabhängige Zeitung
Lokalteil: Kritik spielt traditionell keine große Rolle Zeitungsqualität
und das
Publikum Publikumsstudie aus zwei Teilen Qualitative Befragung
Standardisierte Repräsentativbefragung Ziele Auf welche Qualitäten müssen sich die Zeitungen konzentrieren,
um das Publikum besser zu erreichen?

In welchen Bereichen müssen bestimmte Publikumssegmente mehr Qualitätsbewusstsein entwickeln, um zu Zeitungslesern zu werden? Defizite bei der Unabhängigkeit und beim Anpacken heißer Eisen
mangelnde Trennung von Nachricht und Meinung, Meinungsvielfalt,
die meisten Aspekte der Anwendbarkeit
Bezug zum Leser und Layout Qualität im
Lokaljournalismus Hintergrundberichterstattung Leserwunsch: Hintergründe
Kritik Lokalteil: kontextlose, ereignisbezogene Berichterstattung Unparteilichkeit/ Achtung der Persönlichkeit Glaubwürdigkeit: intensive Recherche, stärkerer Bezug zum Publikum
Achtung der Persönlichkeit Anwendbarkeit Publikumsorientierter Journalismus
Lokale Ebene: Verknüpfung internationale Themen
Umfrage:
„Inhalte der Zeitungen werden immer weniger von der Tagesaktualität, sondern vielmehr vom Lesernutzen und Leserbetroffenheit bestimmt“. Einbeziehung der Leser/Leser-Blatt-Bindung Erste Bemühungen Anfang der 90er-Jahre
Praxisnahe Diskussion zu mehr Einbindung der Leser: 11 Ansätze
Trotz dieser Vielzahl der Möglichkeiten soll die alltägliche Arbeit im Vordergrund stehen
Wer legt auf Service besonders viel Wert?
ab Mitte der 90er-Jahre stärkere Gewichtung von Servicethemen
3 Typen von Servicejournalismus
Tendenz zur Allround-Lebensberatung
keine speziellen Ratgeberseiten, sondern Beratung im ganzen Blatt Service Gestaltung
in der ersten Hälfte der 90er-Jahre:
umfassende Veränderungen der Gestaltung
--> bessere Lesbarkeit, formal wenig gebildete werden besser erreicht
aktuelle Diskussion: „Die Mischung macht‘s“ Tablet-Format als Turn-Around im Zeitungsverkauf?
Entwicklung dieser Formatänderung seit dem Jahre 2000
Fallbeispiel: The Independent
Verlauf in Deutschland Handlichkeit Gliederung von Simone Traub, Yannick Lebherz, Miglena Georgieva, Bianca Makarewicz Qualitätskriterien in der Zeitungspraxis Integratives Qualitätskonzept
Qualitätskriterien in der Praxis
Zeitungsqualität und das Publikum - Studie
Qualität im Lokaljournalismus - Regionalzeitung Diskussion Vergleich verschiedener Gruppen: Jugendliche und junge Erwachsene vs. Ältere
Männer vs. Frauen
Nach Bildungsgrad
Formal niedriger Gebildete
Menschen mit mittlerer Bildung
Höchstgebildete

Nicht- oder Wenigleser vs. Leser
Leser von überregionalen Qualitätszeitungen, Regionalzeitungen und Boulevardblättern
Onliner vs. Internetdistanzierte Modell mit fünf Faktoren:

Präsentation – optisch anregende, unterhaltende, verständliche Inhalte

Nähe – Berichterstattung eng mit der Lebenswelt der Leser verbunden

Engagement – mutiger Journalismus, schwierige Themen aufgegriffen, Kommentare

Orientierung – aktuelle vielfältige Mischung aus kurzen und langen Berichten

Fairness – Neutralität, Ausgewogenheit, Menschenachtung Von welchen Publikumseigenschaften sind aber die
Qualitätsdimensionen abhängig?
Der Weltoffene – interessiert an überregionaler Politik und Wirtschaft, weniger wichtig ausführliche Lokalberichterstattung und Unterhaltung, erwartet eine unparteiliche, kritische und analysierende Zeitung

Der Glokale – wichtig sind der ausführliche Lokalteil und der Bezug zur Lebenswelt, hintergründige überregionale Berichterstattung eher sekundär

Der Lokal- und Unterhaltungsorientierte – Interesse an Tipps und Unterhaltendem, insbesondere auch im Lokalteil

Der Beliebige – wünscht sich eine Mischung aus Politik, Unterhaltung und Lokalem

Die Gewohnheitsleserin – ältere Frauen mit niedriger bis mittlerer Bildung, Lesen aus Gewohnheit, keine spezifischen Ansprüche

Der Desinteressierte – liest kaum Zeitungen, Jugendliche und junge Erwachsene verschiedener Bildungsstufen; wenig Interesse am Politik- oder Lokalteil, an Unterhaltung auch nicht Sechs Qualitätstypen: Wie können Jugendliche besser angesprochen werden? Spezielle Angebote; Jugendseite; jugendaffine Artikel gestreut über das ganze Blatt
Block, in dem die wichtigsten Nachrichten des Tages zusammengefasst werden; Artikel unterhaltsamer gestalten; Bezüge zu ihrer Lebenswelt herstellen
Spezielles Webangebot im Online-Auftritt der Zeitung
Kindernachrichten
Zeitungen und öffentlich-rechtliche Sender kooperieren
Medienpädagogik in der Schule Relevanz vs. Anwendbarkeit Neutralität vs. Unterhaltsamkeit Leserbezug (z.B. internationale Themen auf der lokalen Ebene)
Service (v. a. für jüngere Leser)
Leser-Blatt-Bindung – Positionierung als eigenständige Kraft im lokalen Geschehen bzw. Teil der Gemeinde; Förderung des ehrenamtlichen Engagements, Aktionen vor Ort Qualitätssteigerung bzw. -sicherung: Unabhängigkeit und Unparteilichkeit
Trennung von Nachricht und Meinung
Investitionen (Kritik, Recherche)
Mut
Offenlegung der Quellen

Jüngeres Publikum
Layout
Unterhaltsamkeit
frei verfügbares Online-Angebot

Höher gebildetes Publikum
Verbesserung des Wirtschaftsteils Lokalzeitung - Stärken Ausbau des Lokalteils
Bildung von Sub-Lokalteilen (z.B. Berliner Morgenpost – Wochenend-Extra)
Zusammenlegung von Mantel- und Lokalressort Produktveränderungen - 90er Jahre „Pippi-Prinzip“:
humorvoll, selbstbestimmt, unkonventionell und menschenfreundlich
Mut haben, Grenzen auszutesten und respektlos gegenüber Autoritäten sein (Domes 2004) Zeitungsexperten-Empfehlungen: weniger „Rathausjournalismus“
mehr eigenständige Themen, verstärkte Recherche
mehr Transparenz – Kontrollfunktion gegenüber der Politik
Erklärung der Konsequenzen von lokalpolitischen Entscheidungen Fortbildungsprogramm
Lehrbuch „ABC des Journalismus“
Themen und Materialien für Journalisten
Magazin „Drehscheibe“
„Lokaljournalistenprogramm“ der Bundeszentrale für politische Bildung
(seit 1975) Anstieg bei den Meinungsbeiträgen
Gestiegene Länge der Artikel im Politik- und Lokalteil Schönbach (Vergleich 1994 und 1989) Studie von Hintze (1999/2000) Vergleich Lokalteil-Mantel
Vergleich Lokalteil Land-Großstadt
Defizite: kaum Kritik, Diskussionen, Hintergrundberichterstattung Integratives
Qualitätskonzept Orientierungshorizont Erwartungen Problemlage Funktion JOURNALISMUS Journalismus als funktionales Teilsystem der Gesellschaft funktional-systemorientiert
normativ-demokratieorientiert
nutzerbezogen-handlungsorientiert Rahmen Perspektiven: akteurszentrierte Differenzierungstheorie (Schimank)
Systemtheorie + Handlungstheorie

Entstehung des Journalismus als funktionales Teilsystem der Gesellschaft
konkret auf bestimmte Akteurskonstellationen zurückzuführen Quellen Arnold (2009) Qualitätsjournalismus. Die Zeitung und ihr Publikum. UVK. S. 229-238, 301-320, 459-484
http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/49523/lokaljournalistenprogramm
http://www.initiative-tageszeitung.de/index.php?id=16 zeitlich (Aktualität)
sachlich (Faktizität)
sozial (hohe Reichweite) Historische Problemlage politische und religiöse Gewissheiten fragwürdig
Öffnung der raümlichen und zeitlichen Grenzen
Komplexität und Differenzierung der gesellschaftlichen Teilsysteme Funktion des Journalismus Selbstbeobachtung der Gesellschaft Journalismus als Reaktion auf die Problemlage

Themensammlung
Auswahl
Bearbeitung
Bereitstellung
Orientierungsbedarf Journalismus-Code = Relevanz in drei Dimensionen Zentrale Qualitätskriterien - Funktionsnormen basieren nicht auf bestimmten Werten,
sondern auf einer gesellsch. Problemlage Danke für Eure Aufmerksamkeit!
Full transcript