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ADHS

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by

Pia Isabella

on 16 August 2013

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Transcript of ADHS

ADHS
Es gibt zwei diagnostische Systeme:

ICD-10 und DSM-IV
"Das
ADHS
(Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom) ist durch Störungen der Aufmerksamkeit, der Impulskontrolle und der motorischen Aktivität gekennzeichnet."
(Wohnhas-Baggerd, 2008)

Diese Verhaltensauffälligkeit tritt oftmals bereits im frühen Kindesalter auf und führt häufig zu innerfamiliären Konflikten und zur Stigmatisierung durch die Außenwelt.

Davon zu unterscheiden ist das
ADS
, das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
ohne
Hyperaktivität.


Definition
Oftmals wird die Neuartigkeit der Testsituation nicht berücksichtigt
Auch der Tester ist (ungewollt) subjektiv
Die Diagnostik darf nicht nur auf dem Verhalten des Kinds basieren; folgende Bereiche wären außerdem noch wichtig zu überprüfen:

- kognitive Fähigkeiten
- eventuell vorhandene Teilleistungsschwächen
- soziales Umfeld
- körperliche Beeinträchtigungen
Kritik an der Diagnostik
Um einen Praxisbezug zu unserem Thema herzustellen, haben wir ein Interview mit dem Therapeutisch- Pädagogischen Institut in Paderborn durchgeführt.
Durchführung eines Interviews
14 Prinzipien, die Ihnen beim Umgang mit Ihrem Kind helfen sollen
Ratgeber - Strategien für zu Hause
Sie erziehen ihr Kind unter erschwerten Bedingungen, seien Sie nicht zu hart mit sich!
Die Sicht der Eltern
Literatur:

Barkley, Russel A.: „Das große ADHS-Handbuch für Eltern. Verantwortung übernehmen für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität“. 1. Aufl., Bern: Verlag Hans Huber 2002.
Desman, Christiane: "Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Verhaltenshemmung, Emotionsregulation und Stressverarbeitung"; Bremen: diss., 2005.
Wohnhas-Baggerd, Udo: "ADHS und Psychomotorik. Systematische Entwicklungsbegleitung als therapeutische Intervention"; Schorndorf: Hofmann, 2008.
Unterlagen Hauptseminar ADHS-Kinder in der Schule. Dozentin: Beerheide, Sarah. Universität Paderborn, Fakultät für Kulturwissenschaften, Institut für Erziehungswissenschaft, Sommersemester 2013, donnerstags 11:15 Uhr

ICD-10
(international classification of diseases)
a) Früher Beginn
b) Kombination von überaktivem, wenig moduliertem Verhalten mit deutlicher Unaufmerksamkeit und Mangel an Ausdauer bei Aufgabenstellungen
c) Unabhängigkeit dieser Verhaltenscharakteristika von spezifischen Situationen sowie Beständigkeit über längere Zeit


Einteilung:
F 90.0. - einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
F 90.1. - hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens
DSM -IV
(diagnostic and statistical manual of mental disorders)
und Hyperaktivität/ Impulsivität Aufmerksamkeits-/ Hyperaktivitätsstörung:

Mischtyp

Aufmerksamkeitsstörung

ohne Hyperaktivität/ Impulsivität Aufmerksamkeits-/ Hyperaktivitätsstörung:

vorwiegend unaufmerksamer Typ


Hyperaktivität/ Impulsivität ohne Aufmerksamkeitsstörung Aufmerksamkeits-/ Hyperaktivitätsstörung:

vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ


Darauf achten, sofort positive/ negative Rückmeldungen zu geben und für positive/ negative Konsequenzen zu sorgen.
So häufig wie möglich dem Kind Feedback geben.
Starke und effektive Auswirkungen vollziehen.
Zunächst Anreize geben und nur bei Misserfolg dieser schließlich Strafmaßnahmen ergreifen.
Zeit sicht- und hörbar machen und anspruchsvolle Aufgaben in kleine Einzelschritte aufgliedern.
Wesentliche Informationen dem Kind so oft wie möglich bewusst machen.
Anbieten von äußeren Motivationsstützen.
Denk- und Lösungsvorgänge von Fragestellungen körperlich spürbar machen.
Unnachgiebig bleiben.
Vornehmlich handeln anstatt zu diskutieren.
Strategien für kritische Situationen zurechtlegen.
Sich bewusst sein, dass das Kind eine Beeinträchtigung hat.
Schwierigkeiten mit dem Kind versuchen objektiv zu betrachten.
Sich darin üben, dem Kind zu vergeben.
Ratgeber - Strategien für zu Hause
Tun Sie sich selbst etwas Gutes:
Versuchen Sie präventive Maßnahmen gegen nervliche Belastungen zu ergreifen!
Tun Sie etwas, was ihnen Freude bereitet, wie Sport zu treiben oder sich bewusst zu entspannen!
Ermitteln Sie dazu die Quelle ihres innerlichen Drucks:
Wer hat zu der Spannung beigetragen?
Waren die Handlungen von mir und den Beteiligten angemessen?
Was waren die äußeren Bedingungen?
Was kann ich beim nächsten Mal tun, um meinem Stress vorzubeugen?
Therapieverfahren
Kritik an der Therapie
Trainingsprogramme
Stimulanzien
->Ritalin
Psychotherapie
Anweisungen und Informationen zum Einsatz von Techniken, die zu positiven Veränderungen beim sozialen Umgang führen und das Kind bei der Impulskontrolle und der Aufrechterhaltung von Konzentration und Ausdauer unterstützen können
Fortbildungen für Eltern und Kinder
Anregung bestimmter Hirnareale, sodass bestimmte Verhaltensweisen beeinflusst werden: unkontrollierte Impulse werden gehemmt, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer werden gefördert, sozialer Umgang wird erleichtert
Trainingsprogramme
Positiv:
Behandlung ohne beeinflussende Pharmazeutika: natürlicher Heilungsprozess
große Auswahl
sowohl Eltern als auch das Kind erlernen Methoden zum friedlichen Umgang miteinander
Negativ:
arbeitsaufwändig
eventuell nicht ausreichend
Ritalin
Positiv:
sofort eintretende Reduzierung der durch ADHS verursachten Auffälligkeiten
einfache Vorgehensweise
Negativ:
Gefahr der Ignorierung von möglichen, ADHS verstärkenden Ursachen
die Auswirkungen auf und die eventuellen, nachhaltigen Schädigungen für den Körper sind weitgehend unbekannt
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