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Kreativitätstechniken (Mind-Mapping + Denkhüte)

LV 111
by

Thomas Kletke

on 4 January 2013

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Transcript of Kreativitätstechniken (Mind-Mapping + Denkhüte)

Gliederung Einordnung von Kreativitätstechniken in die LV

Mind Maps- Theoretische Grundlagen

Übung zum Mind Mapping (Gruppen Mind-Map)

Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung

Edward De Bono und das Laterale Denken

Six Thinking Hats + Übung

Zusammenfassung Mind Mapping Kreativitätstechniken Mind Maps Theoretische Grundlagen Übung: "Gruppen Mind Map" Entstehung der Mind Maps Tony Buzan als Begründer des Mind Mapping hat sich in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts mit den folgenden Bereichen beschäftigt:

 - Wie lernt man das Lernen?

 - Was ist das Wesen des Denkens?

 - Was sind die besten Memorierungstechniken?

 - Worin bestehen die besten Techniken für kreatives Denken?

 - Was sind die besten gegenwärtig bekannten Lesetechniken? Besitzt einige eingetragene Warenzeichen auf "Mind Map" und "Mind Mapping" Aufbau und Strukturierung einer Mind Map Thema klar präzise definieren, Ziele setzen, Teilnehmern alle relevanten Informationen geben 1. Definition des Gegenstandes 2. Individuelles Brainstorming 3. Kleingruppendiskussion 4. Erstellung einer ersten multiplen Mind Map 5. Inkubationsphase und Diskussion 6. Zweite Überarbeitung und Revision 7. Analyse und Entscheidungsfindung Zusammenführung der Mind Maps Jeder Teilnehmer erstellt eine Mind-Map durch individuelles Brainstorming Austausch der Ideen und der individuellen Mind Maps Die Gruppe zeichnet ihre Ergebnisse an ... Mind Maps wirken lassen und anschließende Diskussion "Gruppen Mind Map" - die Betonung liegt auf dem Einzelnen und der gesamten Gruppe - lässt automatisch einen Konsens entstehen und schafft Teamgeist - jedes Gruppenmitglied verfügt über ein ähnliches und umfassendes Verständnis des Erreichten Neueröffnung Einzelhandelsgeschäft "Islamic Fashion" Facts: Verkauf von Burkas, Kopftüchern, Kleidern, Gelabias (Mäntel), Sunna (Anzüge) und Gebetssachen Eröffnung Mönckebergstraße -Hamburg- Aufgabe Erfassung aller denkbaren Risiken unter Verwendung der Kreativitätstechnik "Mind Mapping" 3 Min. 5 Min. Edward de Bono *19.05.1933

britischer Mediziner, Kognitionswissenschaftler und Schriftsteller

gilt als einer der führenden Lehrer für kreatives Denken und hat eine Vielzahl von Techniken entwickelt, die helfen sollen, neue Ideen zu finden und sich aus eingefahrenen Denkmustern zu lösen.

Gründervater des Lateralen Denkens Laterales Denken Ziel:
Urteile zu verzögern und aufzuschieben, Informationen neu aufeinander einwirken und so einen Freiraum für neue Ideen entstehen zu lassen • selektiv

• setzt sich nur dann in Bewegung, wenn eine Richtung vorhanden ist, in die es sich bewegen kann

• analytisch

• jeder einzelne Schritt muss richtig sein

• folgerichtig

• alles Belanglose wird ausgeschlossen

• Kategorien, Klassifizierungen und Kennmarken sind festgelegt

• schlägt den wahrscheinlichsten und erfolgreichsten Weg ein vertikales Denken laterales Denken "...ist ein Ausdruck radialen Denkens (...) und stellt eine wirksame graphische Technik dar, die in jedem Lebensbereich angewandt werden kann" Zu Beginn, wird in die Mitte des Blattes oder der Software das Zentrale Thema gezeichnet oder geschrieben

Anschließend müssen die "Grundlegenden Ordnungs-Ideen" (GOI) erkannt werden und auf einer mit dem Zentralbild/ Zentralwort verbundenen Linie (Äste) in Druckbuchstaben geschrieben werden

Themen von untergeordneter Bedeutung werden als Zweige, die mit Ästen höheren Niveaus verbunden sind, dargestellt

Mind Maps sind potenziell unendlich „Ein Mensch mit einer neuen Idee
ist so lange ein Spinner, bis sich die
Idee als erfolgreich erweist.“
Mark Twain Überwindung von dominanten Betrachtungsweisen:

a) den Blickpunkt umkehren

b) Visuelles Denken

c) Zerlegung eines Problems in kleinere Einheiten für eine neue Zusammensetzung

d) Absichtliches Umkehren der Relationen

e) Analogie, Übertragung der Relationen einer Situation auf eine andere, leichter zu handhabende

f) Verlagerung der Aufmerksamkeit von den nahe liegenden auf weniger signifikante Aspekte


Beispiele: Die Wunderfrage
Die Umkehrmethode
Die Random-Input-Methode vertikales Denken:
präsentiert aufeinander folgende, logische Schritten

Laterales Denken:
steigert seine Wirksamkeit, durch Aufzeigen alternative Ansatzpunkte • generativ

• setzt sich in Bewegung, um eine Richtung zu finden

• provokativ

• nicht jeder Schritt muss richtig sein

• sprunghaft

• alles wird begrüßt, was sich zufällig aufdrängt

• keine Festlegungen

• erforscht unwahrscheinliche Wege Ein Mann kauft Kokosnüsse im Dutzend zu 5 EURO – anschließend verkauft er sie im Dutzend für 3 EURO.

Infolge dieser Transaktion wird dieser Mann zum Millionär. – Wie kann das sein? "Kreativität heißt, aus dem Chaos Ordnung zu schaffen."
(Georg Stefan Troller (*1921), östr. Journalist) Six Thinking Hats 1986 entwickelt

Ziel:
effizienter Diskurs über ein Thema und gleichzeitig kein Blickwinkel außer Acht lassen viele Perspektiven werden berücksichtigt

Vermeidung von Einseitigkeit und blinde Flecken, vor allem wenn sehr ähnliche Sichtweisen in der Gruppe vertreten sind

weniger Konflikte, da die Teilnehmer bewusst in ihre Rollen schlüpfen und nicht ihre eigene Sichtweise vertreten Stärken Schwächen weniger für ungeübte Gruppen geeignet

Mentalität und Temperament Analytisches Denken:
Konzentration auf Tatsachen, Anforderungen und wie sie erreicht werden können Emotionales Denken, Empfinden: Konzentration auf Gefühle und Meinungen Kritisches Denken:
Risikobetrachtung, Probleme, Skepsis, Kritik und Ängste mitteilen Optimistisches Denken:
Was ist das Best-Case Szenario Kreatives, assoziatives Denken: Neue Ideen, Kreativität Ordnendes, moderierendes Denken: Überblick über die Prozesse Übung Die Geschäftsführung hat folgende Ideen vorgelegt:

Jeder Mitarbeiter muss zu Dienstbeginn und Dienstende seine Taschen einsehen lassen Kreative Lösungen Periodensystem der kreativen Arbeitstechniken von Michael Luther (2012) - Welches Wissen ist erforderlich?

- Wenn dies ein Buch wäre, wie würden die Kapitelüberschriften lauten?

- Was sind meine spezifischen Ziele?

- Was sind die sieben wichtigsten Kategorien in dem betreffenden Bereich?

- Was sind meine grundlegenden Fragen?
(die 7 "W" Fragen) Orientierung:
ein vorliegendes Problem überhaupt erst einmal klären

Wie spezifiziere ich das vorliegende Problem und wie konkretisiere ich das Ziel, das ich erreichen möchte?

Techniken: Factfinding, Firmengarten, Mindwalk, P.E.A.K., S.M.A.R.T., Zielmatrix etc. Generierung:
möglichst viele oder neue und ausgefallene Ideen sammeln oder entwickeln

Wie finde ich möglichst viele Ideen bzw. wie entwickle ich ausgefallene, neue, originelle Einfälle?

Techniken: Bonushamster, Brainstorming, Mind Mapping, Reizwortliste, Trigger etc. Die GOI in jeder Mind-Map bestehen aus jenen Wörtern oder Bildern, die die einfachsten und offensichtlichsten Ordnungsmittel darstellen

--> also Schlüsselbegriffe, die die meisten Assoziationen nach sich ziehen Evaluierung:
Einfälle haben, aber die erfolgversprechendsten herausfiltern

Wie bringe ich Ordnung in gesammelte Ideen, wie wähle ich die besten Einfälle aus und wie optimiere ich vorhandene Konzepte?

Techniken: Bulls Eye, Denkhüte, Prioritätsmatrix, SWOT-Analyse, Zweifelstechnik etc. Realisierung:
die effiziente Umsetzung einer ausgewählten Lösung in die Praxis angehen

Wie setze ich ausgewählte Ideen in die Tat um und wie präsentiere ich die Lösungen?

Techniken: AIDA, Creative hero, Kompetenzeisberg, Pareto-Check, Stolpersteine etc. Vier-Phasen-Modell Welche Technik für welches Problem? Mind Map Gesetze Techniken Gestaltung Betonung: Verwendung von Bildern, Variation der Größe von Schriften, Linien und Bildern Assoziationen: Verwendung von Pfeilen Verwendung von Farben Denken ist eine Fähigkeit, die jeder Mensch mit gezielten Techniken optimieren kann.
-> Denken kann gelernt werden. Deutlichkeit: Nur ein Schlüsselwort pro Linie, alle Wörter in Druckbuchstaben schreiben, Zentrallinien dicker zeichnen Wir neigen dazu, uns nicht vertraute Situationen in vertraute Elemente zu zerlegen. Die Mind-Map muss mittels Hierarchien und Kategorien strukturiert werden Einsetzen einer numerischen Ordnung (Äste in der gewünschten Ordnung numerieren) “Das vertikale Denken treibt die Ideen weiter, die das Laterale Denken hervorgebracht hat. Man gräbt kein zweites Loch, wenn man ein bereits vorhandenes vertieft. Das Laterale Denken wird angewendet, um an einer anderen Stelle ein Loch zu graben"
Edward de Bono Risk Management Process Risk Identification ISO 31000 Einordnung von Kreativitätstechniken in die LV Buzan begann sich mit Psychologie, Semantik, Informationsverarbeitung, Struktur und Funktionsweise der Gehirnzellen sowie der Großhirnrinde usw. zu beschäftigen. Die Entstehung der Mind Maps = Mind Map Die linke bzw. rechte Gehirnhälfte dominiert bei bestimmten Aktivitäten, grundsätzlich verfügen aber beide über Fähigkeiten auf allen Gebieten














= Methode, die die volle Bandbreite kortikaler (Großhirn) Fähigkeiten – Wort, Bild, Zahl, Logik, Rhythmus, Farbe und räumliches Bewusstsein...“ vereint Das Gehirn tendiert zur Suche nach Vervollständigung (Gestalttheorie)
















= Methode entwickeln, die nach Vervollständigung strebt "Das Gedächtnis funktioniert durch Assoziationsketten (Psychologie), der sich von einem Wort zu einem assoziierten Wort verbreitet“











= Methode, die klare Hierarchien und Kategorien schafft Laterales Denken bedeutet,
bewusst “um die Ecke zu denken”, „unlogisch“ und „unkonventionell“. Beide Denkstile schließen sich also nicht aus! „Vielversprechende Ideen liegen nicht herum, um entdeckt zu werden.
Solche Ideen müssen produziert werden.“
Edward de Bono Zusammenfassung Kreativitätstechniken:

helfen Risiken zu identifizieren und zu strukturieren

helfen Ideen und Lösungen zu generieren, zu bewerten und umzusetzen

helfen starre Denkmuster zu lösen

fördern produktive Teamarbeit 5 Min. 2 Min. Vorteile Nachteile nicht selbsterklärend

nicht vollständig wissenschaftlich belegt gutes Lernwerkzeug

schafft gute Übersicht

hilft zu Strukturieren - Welches Wissen ist erforderlich?

- Wenn dies ein Buch wäre, wie würden die Kapitelüberschriften lauten?

- Was sind meine spezifischen Ziele?

- Was sind die sieben wichtigsten Kategorien in dem betreffenden Bereich?

- Was sind meine grundlegenden Fragen?
(die 7 "W" Fragen) Vor- und Nachteile der Mind-Maps Verwendung von weißem Papier oder einer Software
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