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Bertolt Brecht

Brecht im Kontext von Wissen & Verantwortung
by

Leck L.

on 6 March 2011

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Transcript of Bertolt Brecht

Bertolt Brecht 1898 - 1956 Brechts Lehrgedichte Lob des Zweifels Lob des Lernens Brechts Leben "Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt" Brechts Haltung gegenüber der Wahrheit und dem Zweifel
Es gibt keine ewige Wahrheit ("Und eines anderen Tags streicht ein Mensch im Merkbuch des Wissen bedächtig den Statz durch")
Alles was als Wahrheit angenommen wird muss angezweifelt (geprüft) werden ("begrüßt mir heiter und mit Achtung den, der euer Wort wie einen schlechten Pfennig prüft")
Zweifel ist gut ("Gelobt sei der Zweifel") Typisierte Menschenbilder in "Lob des Zweifels"
Der Zweifelnde Der Zweifellose der handelnde
Zweifelnde der Verzweifelte der Zweifellose der
Anderen nachfolgt der Zweifellose der nur sich Selbst glaubt Typische Merkmale in Brechts Lehrgedichten:
politischer Bezug
reimlos
appellativer Charakter
häufige Verwendung von Imperativen
kommunistische Propaganda
Aufrufe, Wortwiederholungen, Belehrungen
Kritik am Staat
Religionskritik
Gedichttypus: "Ode, Lobgedicht" Didaktik des Lehrgedichts das Wesentliche für Brecht ist der Gebrauchswert des Gedichtes
Brecht verzichtet daher weitgehend auf formale Richtlinien, Reimschemata, Rhytmisierung oder besondere rhetorische Mittel
Vor Brechts politischen Hintergrund sind seine appellativen Lehrgedichte ein Aufruf an den Einzelnen, der seine marxistischen Ideologien wiederspiegelt
Brecht fordert seine Leser auf, Verantwortung (Führung) zu übernehmen
Diese Verantwortung wird durch das Erlangen von Wissen erreicht
Bestehenden Verhältnissen soll entgegengewirkt werden.
Bestehendes Wissen soll angezweifelt werden
Jeder Einzelne kann etwas bewirken Brecht im Kontext von Wissen und
Verantwortung 1898 Eugen Berthold Friedrich Brecht wird am 10. Februar geboren 1917 1918 1919 1924 1926 1929 1930 1931 1933 1935 1939 1940 1941 1943 1947 1950 1951 1953 1954 1955 1956 Bekannschaft mit Paula Banholzer. Abitur (Medizin, Naturwissenschaften) in München Brecht wird als Lazarettsoldat eingezogen Geburt seines Sohnes am 30. Juli (Mutter Paula Banholzer) Übersiedlung nach Berlin. Tätigkeit am Deutschen Theater Erste marxistische Lehrgedichte erscheinen. Geburt eines weiteren Sohnes (Mutter Helene Weigel) Heirat mit Helene Weigel Geburt seiner Tochter am 28. Oktober. Arbeit am Drehbuch von "Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?" Ein Tag nach dem Reichstagsbrand: Brecht verlässt Deutschland mit seiner Familie (über Prag nach Wien und nach Dänemark) Brecht wied die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt Übersiedlung nach Schweden Übersiedlung nach Finnland Übersiedlung in die USA Brechts Sohn fällt im Krieg. Abreise in die Schweiz Vizepräsident Deutsche Akademie der Künste Nationalpreis der DDR 17. Juni: Brecht befürwortet zunächst das Verhatlen der SED. Später distanziert er sich von der Partei. Stalin-Preis für Frieden und Verständigung zw. Völkern Petition gegen Pariser Verträge Tod durch Herzinfarkt Formale Analyse: Drei Verse, unterschiedliche Länge Kein Reimshema, keine Reime Verwendung des Imperativs (Lerne Sechzigjährige!) Apelle an das ganze Volk (Gefangene, Hausfrauen etc) Inhaltliche Analyse: Jeder soll sich Wissen aneignen, egal wo, egal wie alt Zuerst die Grundlagen (das Einfachste!, das ABC!) Das Wissen soll weiter vertieft werden (es güngt nicht) "Du musst die Führung übernehmen!" Benachteiligte (Asylanten, Gefangene, Hausfrauen) sollen werden angesprochen => Hinterfragen was von "oben" kommt Sozialistische Gesinnung kommt zum Vorschein
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