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Angst

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by

Dorothée Ninck

on 2 March 2016

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Transcript of Angst

Furcht

unmittelbare Alarmreaktion auf eine gegenwärtige Gefahr oder lebensbedrohliche Situation --> bezieht sich auf etwas Konkretes

starke Fluchttendenzen

Aktivierung des gesamten sympathischen Nervensystems

kurzlebig

ohne anhaltende Reaktionen

diffuses Gefühl, nicht
sehr spezifisch = ungerichtet

nicht auf einen Gegenstand oder Sachverhalt gerichtet

Alarmzeichen für den Organismus, dass eine tatsächliche oder vermutete Bedrohung besteht

Unsicherheits- bzw. Mehrdeutigkeitserlebnis

Reaktionsblockierung
Angst
Phobie
Situation oder Gegenstand stellt keine Gefahr dar
intensiver Wunsch, die gefürchtete Situation zu vermeiden
ruft bei Konfrontation mit der Situation grosse Angst hervor

kann nicht erklärt werden
unterliegt nicht willentlicher Kontrolle
führt zu Vermeidung der gefürchteten Situation
bleibt über einen gewissen Zeitraum bestehen
Panikattacke
eine plötzliche, überwältigende Periode intensiver Furcht
zeitlich begrenzt
losgelöst von realen und aktuellen Bedingungen
ohne Kontrollmöglichkeit
zusammen mit körperlichen Symptomen wie Atemnot, Herzrasen, Übelkeit, Schmerzen oder Beklemmungsgefühle im Brustraum, Erstickungsgefühle, Schwindel, Schwitzen, Zittern
Gedanken, dass man sterbe oder verrückt werde
Generalisierte Angststörung
Angst
weicht stark und über einen längeren Zeitraum von der Norm ab (Dauer)
mit einem Leidensdruck (Belastung) verbunden
hat eine Beeinträchtigung für den Betroffenen und/oder seine Umgebung zur Folge

(Kap. 12.1.3: Der Begriff "Psych. Störung")
Allg. Definition von psychischer Störung
Merkmale von Angststörungen:
Keine reale Bedrohungssituation (Phobie)

losgelöst von äusseren Bedingungen (spontan, Angstanfall, Panik)

unangemessen starke Angst

tritt zu oft und zu lange auf

hat chronischen Charakter

keine Erklärung dafür

keine Möglichkeit der Reduktion oder Bewältigung der Angst

Auslöser wird vermieden, Leben wird stark eingeschränkt
Angstkrankheiten = Primärängste
Angst bei psychischen und körperlichen Grunderkrankungen = Sekundärängste
Phobien: abhängig von Gegenstand oder Situation

Panikstörung, generalisiertes Angstsyndrom

Angst um die psychophysische Integrität: Diagnostik-, Behandlungs- und Verletzungsängste, Körperschema und Dysmorphophobie

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

Zwangsstörungen


Angst bei psychiatrischen Krankheiten (Depression, Schizophrenie)

Herzangstsyndrome

Angst bei Hormon- und Stoffwechselstörungen

Epileptische Angstsyndrome und Angst bei anderen Gehirnstörungen

Angst vor dem Tod, tödliche Angst
Alltagsangst - pathologische Angst
im Alltag
kann motivieren

kann die Leistung steigern
(Motivationsf.)

schützt bei Gefahr
(Regulationsf.)

hilft, das Verhalten auszuwählen (sozialer Kontext)
(soziale Funktion)

Unterscheidung Furcht - Angst - Ängstlichkeit
Wie zeigt sich Angst auf den drei Ebenen
körperlich
Herzklopfen
Herzrasen
Schwindel und Benommenheit
Atemnot
Schweissausbrüche
Zittern
Magendrücken
Muskelanspannung…

-->
Erregung / Spannung

psychisch
Interpretation als Angst

Wahrnehmung einer Bedrohung oder Gefahr

"etwas Schlimmes wird passieren..."
"ich werde sterben"

Verhalten
Aktivierung
: Flucht, Kampf

Lähmung
: Passivität, Vermeidungsver-halten, Erstarren
Spezifische Phobien
Gegenstände: z.B. Injektiosspritze, Blut
Situationen: Lift, öffentliche Plätze, geschlossene Räume
Tiere: Schlange, Spinne
Umwelt: Höhe, Wasser
soziale Phobie
anhaltende, unkontrollierbare Besorgnis, häufig über belanglose Dinge oder über alles und jeden
dauert über Wochen, Monate oder sogar Jahre an
Posttraumatische Belastungsstörung PTSD
Angstzustände nach schwer belastenden Erlebnissen
(z.B. Kriegserlebnisse, Unfall, Naturkatastrophe, Gewalterlebnis, etc.)

Symptome:
erhöhte Schreckhaftigkeit
Vermeidungsverhalten
schwere Schlafstörungen (mit Albträumen)
(Funktionen)
Angststörungen
1.) Phobien

2.) Panikstörung

3.) generalisierte Angststörung

4.) Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

5.) Zwangsstörung
Zwangsstörung
Zwangsgedanken: Denkinhalte, die sich immer wieder aufdrängen und die als unsinnig erkannt werden.

Zwangshandlungen: Wenn sie unterlassen werden, treten massive innere Anspannungen und Ängste auf.
Primärängste
Sekundärängste
Hausaufgabe
1.) Fragen Sie ihre Vorgesetzte oder im Team, welchen Zusammenhang die Emotionen mit der Bewältigung von Krankheit haben. Inwiefern werden die Emotionen im Pflegealltag berücksichtigt?

2.) Repetieren Sie das Fachwissen über Psychosomatik

Folgen unangemessener Ängste
Passivität; im Verhalten lähmen

Vermeidungsverhalten

die Entfaltungsmöglichkeiten eines Kindes vermindern; die Entwicklung hemmen

psychosomatische Erkrankungen

Angst = psychische Störung

Ursache für psychische Störungen (z.B. Depression, Einnässen, Stottern, Kontaktschwierigkeiten...)
Bewältigen von Angst
Wahrnehmen und Wahrhaben von Ängsten

Bewusstmachen wovor man Angst hat

mit anderen Menschen darüber sprechen

Konfrontation mit der Angstsituation

Entspannungsübungen (z.B. autogenes Training, Biofeedback, progressive Muskelentspannung, Yoga)

Selbstinstruktion

psychotherapeutische Behandlung
www.youtube.com/watch?v=swF4Atr_u2U
Aufgabe

Beantworten Sie mithilfe des Zeitungsartikels und in der Gruppendiskussion die Fragen auf dem Blatt.
In 3er (eine 4er-) Gruppen
Zeit: 30 Min.
Zusammentragen im Plenum: jede Gruppe beantwortet mind. eine Frage
Ängstlichkeit
stellt ein Persönlichkeits-merkmal dar

Neigung einer Person zu Angst
1.) Phobien

2.) Panikstörung

3.) generalisierte Angststörung

4.) Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

5.) Zwangsstörung


(Kap. 12.2.5)
Überblick
Angst im Alltag - pathologische Angst

wozu ist "Angst haben" gut?
(Funktionen: Kap. 5.2.3)

Begrifflichkeiten: Furcht - Angst - Ängstlichkeit (Kap. 5.2.1)

die verschiedenen Ebenen von Angst (Kap. 5.2.1)

Angststörungen (Kap. 12.2.5) und allgemeine Definition von "Psychischer Störung" (Kap. 12.1.3)

Folgen unangemessener Ängste (Kap. 5.2.4)

Die Bewältigung von Angst (Kap. 5.2.5)
Pathologische Angst
Aufgabe
Erinnern Sie sich an ein Erlebnis in Ihrem Leben, wo Sie grosse Angst hatten.
Wie zeigte sie sich auf
körperlicher Ebene
psychischer Ebene
im Ausdruck, Verhalten?
Was taten Sie selber (Verhalten),
was andere Menschen?
Was dachten Sie?
tauschen Sie sich mit Ihrem Banknachbar aus:
Erinnern
Angst
Phobie
wozu gut?
wann krankhaft?
Zwang
Panikattacke
wie zeigt sie sich?
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