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Schmerzen-Biologie

Referat
by

Magdalena Schaper

on 12 December 2012

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Transcript of Schmerzen-Biologie

Magdalena Schaper Schmerzen Gliederung 7. Quellen 1. Was ist Schmerz?
1.1 Schmerz als Warnsignal
1.2 Schmerzwahrnehmung
1.3 Wie entsteht Schmerz?
3. Was ist akuter und chronischer Schmerz?
4. Welche Schmerzarten gibt es?
4.1 Rezeptorschmerzen
4.2 Nervenschmerzen
4.3 Gemischte Schmerzen
5. Häufige Schmerzerkrankungen
5.1 Kopfschmerzen
5.2 Migräne
5.3 Rückenschmerzen
5.4 Tumorschmerzen
6. Schmerzbehandlung
7. Was zusätzlich hilft
8. Quellen 7. Was zusätzlich hilft 1. Was ist Schmerz? unangenehmes Schmerz- und Sinnesgefühl 1.1 Schmerz als Warnsignal starke und lebenswichtige Empfindung

Reaktion (=Signal) auf eine Schädigung des Körpers

Schmerzreiz empfinden = Schonhaltung einnehmen, um den Schmerz zu unterdrücken

im Gehirn wird durch Hemmstoffe (z.B. Endorphine) ein körpereigenes, schmerzhemmendes System in Gang gesetzt Schmerzen : individuelle Erfahrung ; wird unterschiedlich wahrgenommen

Stärke des Schmerzreizes hängt vom Empfinden des Einzelnen ab

Schmerz mit Aufmerksamkeit und Mitleid behandeln -> Gehirn speichert dieses ab : Schmerz bedeutet positive Zuwendung

Psyche hat großen Einfluss auf die Schmerzwahrnehmung 1.2 Schmerzwahrnehmung 1.3 Wie entsteht Schmerz ? Nervensystem des Körpers ist für die Empfindung des Schmerzes zuständig

2 Schaltstellen : Rückenmark, Gehirn

Körper nimmt Schmerzreiz über die Schmerzrezeptoren wahr

Weiterverarbeitung der Information, Abgleichung mit anderen Erfahrungen und Speicherung

im Gehirn: emotionale Bewertung

Schmerz/Warnsignal wird unterschiedlich wahrgenommen
3. Was ist akuter und chronischer Schmerz? 3.1 Der akute Schmerz Warnfunktion

begleitet Verletzungen und Krankheitsprozesse

tritt zeitnahe auf

ist zeitlich begrenzt

Schmerzursache kann benannt werden 3.2 Der chronische Schmerz Dauerschmerz, kehrt immer wieder und bleibt über Monate bestehen (z.B. Rückenschmerzen)

ursprünglicher Auslöser existiert vielleicht nicht mehr oder lässt sich nicht mehr ausmachen

beeinflusst das tägliche Leben des Patienten und seine Gemütslage

Schmerzwahrnehmung ändert sich mit der Zeit 4. Welche Schmerzarten gibt es ? 4.1 Rezeptorschmerzen
(Nozizeptive Schmerzen) treten nach einer Gewebeverletzung auf

äußern sich dumpf, drückend und krampfartig

Schmerzrezeptoren werden gereizt, leiten diese Information als Schmerzsignal weiter

Beispiele für Rezeptorschmerzen:
-akute Verletzungen
-postoperativer Schmerz
-Knochenbrüche 4.2 Nervenschmerzen
(Neuropathische Schmerzen) Schädigung oder Fehlfunktion einer Nervenfaser

können zum Phantomschmerz führen

Nerv löst den Schmerzreiz aus

wird als einschließend, elektrisierend, brennend und kribbelnd empfunden

Verursacher für die Störung des Nervs sind z.B. Amputationen 4.3 Gemischte Schmerzen
(Mischform aus Nerven-und Rezeptorschmerzen) Nervenschmerzen, als auch Rezeptorschmerzen liegen vor

nicht immer einfach zu diagnostizieren

Beispiele:
- Rückenschmerzerkrankungen
- Tumorschmerzen
- Arthroseschmerzen 5. Häufige Schmerzerkrankungen 5.1 Kopfschmerzen 5.3 Rückenschmerzen 5.2 Migräne Beispiel für akute Schmerzen

Ursachen : Stress, Schlafmangel, zu viel Nikotin oder Alkohol

Spannungskopfschmerzen: bei Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich

Intensität dieser Schmerzform : leicht bis mittelschwer

Behandlung: Schmerzmittel (Tabletten) chronische Form der Kopfschmerzen

tritt anfallsartig und fast immer nur in einer Kopfhälfte auf

Begleitsymptome: Erbrechen, Übelkeit, Überempfindlichkeit gegen Licht, Geräusche und Gerüche

Auslöser: Stress, Klimaschwankungen, Alkohol oder die Antibabypille

Behandlung: Schmerzmittel in hoher Dosierung oder Triptane Ursache zu finden ist schwierig

kann als Begleiterkrankung auftauchen

gehören zu der gemischten Schmerzart

können als unauffälliger, akuter Schmerz beginnen und zu einem chronischen Schmerz ausprägen 5.4 Tumorschmerzen treten bei einer Krebserkrankung auf

Auslöser:Tumor oder Metastasen

Behandlungen, wie Chemotherapie oder Bestrahlung können Schmerzen verursachen

gehören zu der gemischten Schmerzart

Patienten brauchen eine eigene Schmerzbehandlung 6. Schmerzbehandlung Schmerzstärke entscheidet über die Wahl des Medikamentes
Zwei Medikamentenarten: Nicht-Opioide und die Opioide
Therapie Wahl sollte die Schmerzart berücksichtigen Nicht-Opioide nicht-opioide Schmerzmittel (=Analgetika)

werden bei leichten bis mäßigen Schmerzen eingesetzt

größtenteils freiverkäufliche Medikamente

Beispiele: Paracetamol Opioide starke Schmerzmittel

hemmen die Weiterleitung von Schmerzsignalen im Rückenmark und im Gehirn

besetzen die gleichen Bindungsstellen wie körpereigene Opioide (Endorphine) , unterstützen die schmerzhemmende Wirkung Nebenwirkungen bekannte Nebenwirkungen zu Beginn der Behandlung:
Übelkeit
Schwindel
Benommenheit

verschwinden im weiteren Verlauf

Verstopfungen sind häufige und anhaltende nicht erwünschte Wirkung ergänzend zu der medikamentösen Schmerztherapie:

Akupunktur

Akupressur

Physiotherapie

Lokalanästhesie Internetquellen: http://flexikon.doccheck.com/de/Schmerz
http://www.onmeda.de/krankheiten/schmerzen.html
http://www.bleib-gesund-service.de/-schmerzen/schmerzen-durch-haut--und-gewebeverletzung/ Buchquellen: Kernfragen zur Therapie postoperativer Schmerzen , Systemische Analgesie, Sonderauszugsausgabe aus Essentials der postoperativen Schmerztherapie Jürgen Jage, Thieme Verlag
Friedrich Strian, Schmerz, Ursachen Symptome Therapien; Beck'sche Reihe; C.H.BECK WISSEN 2. Schmerzen und ihr Weg Schmerzmeldung gelangt über freie Nervenendigungen zum Gehirn:
Schmerzreiz aktiviert Nervenleitung im Gehirn

eintreffende Botschaft wird entschlüsselt

Reaktion wird in Gang gesetzt Was genau passiert ? Nervenendigungen Schmerzbahn nutzt markfreie Nervenendigungen (Nozizeptoren)

Schmerzreiz wird durch Substanzen wie z.B. Noradrenalin ausgelöst, die nach einer Gewebeschädigung freigesetzt werden

schmerzfreie Reize werden als schmerzhafte Reize wahrgenommen Schaltstelle Rückenmark erste wichtige Schaltstelle (Zentrum des "Fluchtreflexes")

Fluchtreflex : lebenswichtige Schutzfunktion Alles läuft im Kopf ab Der Hirnstamm versetzt den Körper in einen Alarmzustand
erzeugt unbewusste motorische Reaktionen Der Hypothalamus regelt u. a. die Körpertemperatur, Schlaf, Biorythmus und erinnert an schmerzhafte Erfahrungen Der Thalamus sammelt einströmende Empfindungen und leitet sie zum Großhirn weiter Die Hirnrinde bewusste Prozesse entstehen
Informationsanalyse
Steuerung des Erinnerungsvermögens
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