Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Resilienz & Vuleribilität

No description
by

Dominik Scherer

on 23 May 2011

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Resilienz & Vuleribilität

Resilienz & Vulnerabilität 1. Definition Resilienz Vulnerabilität [ lat. vulnus = Wunde ] [ engl. ability = Fähigkeit ] "Vulnerabilität bedeutet eine Störung der
Selbstregulationsfähigkeit des Organismus,
die der Erkrankung ihren Manifestationsweg bahnt."
- Mayer, Carl C. (Neurologe, Psychologe) Resilienz "Die Kraft der Zuversicht" GEO [ engl. resilience = Elastizität/ Belastbarkeit ] Psychische Widerstandsfähigkeit
gg. biologischen, psychologischen und sozialen Entwicklungsrisiken Transaktionales Entwicklungsmodell (a) Bedrohung der kindl. Entwicklung
(b) erfolgreiche Bewältigung dieser Umstände „Als resilient können somit nur die Kinder angesehen werden, die sich trotz massiver Beeinträchtigung erstaunlich positiv entwickeln, im Vergleich zu denjenigen Kindern, die unter gleichen Bedingungen –das heißt gleich hoher Risikobelastung –psychische Beeinträchtigungen aufweisen.“(Wustmann 2004: 18) ...es lassen sich 2 Formen von Resilienz unterscheiden. Erhalt der kindl.
Funktionsfähigkeit Wiederherstellung
der kindl.
Funktionsfähigkeit Positive, gesunde Entwicklung
trotz Risikobelastung Positive, schnelle
verarbeitung von Traumata 2 Bedingungen (Resilienz): Einführung des Begriffes in den 50er Jahren von Jack Block „Mutter der Resilienzforschung“: Emmy Werner 1950 Die Kauai Studie (ab 1955) – Der Stein der alles ins Rollen brachte Bielefelder Invulnerabilitätsstudie (Lösel & Bender 1999) 1990 Mannheimer Risikokinderstudie (Laucht et. al. 2001) 2000 2005 Züricher Resilienzkongress „Gedeihen trotz widriger Umstände“ (Welter-Enderlin & Hildenbrand 2006) Definition
Resilienz was ist das?
Erscheinungsforem
Filmbeispiel
Historie
Protektive Faktoren Definition
Risikofaktoren
Vulnerabilität-Stress-Modell a) Mensch mit geringer Vulnerabilität wird erst bei hoher Stressintensität krank.

b) Mensch mit hoher Vulnerabilität wird schon bei niedrigem Stressniveau krank.

c) Bei gleicher Vulnerabilität kann der Mensch bei höherem protektivem Niveau eine höhere Stressintensität verkraften, ohne zu erkranken. Status-Indikatoren
Zugehörigkeit zu einer niedrigeren sozialen Bevölkerungsschicht
Frühgeburt
schlechte Ausbildung der Eltern
Obdachlosigkeit

Ungünstige Lebensereignisse/ Umstände
Früher Tod der Mutter
Familiäre Gewalt
Krieg
Naturkatastrophen Risikofaktoren der Menschlichen Entwicklung: Vulnerabilität „Die Vulnerabilitat gibt an, wie stark die Entwicklung eines Kindes durch Risikofaktoren ungünstig beeinflußt werden kann." (Petermann 1998) + Vulnerabilität Einfluss der Risikofaktoren
auf die Entwicklung
des Kindes bleibt niedrig. - Vulnerabilität Einfluss der Risikofaktoren
auf die Entwicklung
des Kindes ist hoch. Erst das zusammentreffen von Risikofaktoren
und geringer Vulnerabilität hat einen Effekt! Protektive Faktoren vs.
Stressoren Resilienz Vulnerabilität Zieht einen Zettel und findet euch in den Gruppen zusammen.
Jede Gruppe erhält entweder einen Schutzfaktor oder eine Risikobedingung.

Ziel ist es den jeweiligen Begriff mit Leben zu füllen!
Was bedeutet er, wie sieht dies und jenes konkret im Leben aus?

Bestimmt jmd. der den Begriff kurz vorstellt [Gruppenarbeit] Diathese-Stress-Modell Risikobedingung Protektive Faktoren Ressourcen Belastungen Entwicklung des Kindes Phasen erhöhter
Verwundbarkeit Protektive Faktoren vs. Stressoren Ich war noch niemals auf Hawaii... Kauai-Studie Risikokinder = schon vor dem 2. Lebensjahr mindestens vier erhöhenden
Bedingungen ausgesetzt
- sie wuchsen in chronischer Armut auf
- waren geburtsbedingten Komplikationen ausgesetzt
- das Familienleben war durch psychische Erkrankungen der Eltern belastet
- dauerhafte familiäre Disharmonie Trotzdem „gute“ Entwicklung = aus den Kindern entwickelten zuversichtliche, leistungsfähige und fürsorgliche Erwachsenen. Aktueller Forschungsstand Resilienz ist nicht angeboren – es gibt keine „Superkids“!
Resilienz ist ein dynamischer Anpassungs- und Entwicklungsprozess.
Resilienz ist situationsspezifisch und multidimensional.
Resilienz ist das Ergebnis individueller und sozialer Faktoren. Aktueller Forschungsstand Resilienz ist erlernbar! Wie können wir als zukünftige Lehrer später die Resilienzforschung konkret nutzen?Macht euch an jedem Tisch 5 Minuten Gedanken!Anschließend gibt es einen Austausch im Plenum ? ? Resilienzförderung Resilienzförderung Resilienzförderung/ Intervention Erziehung/ Eltern Kind Indirekter Weg Direkter Weg (Personale Ressourcen) Indirekter Weg Konfliktlösungsstrategien
Eigenaktivität und Verantwortungsübernahme
Stärkung des Selbstwertgefühls
Soziale Kompetenzen
Stressbewältigungskompetenzen Personelle Ressourcen Förderung von Erziehungskompetenzen der Eltern:

autoritativer Erziehungsstil
konstruktive Eltern-Kind-Kommunikation
positives Modellverhalten Soziale Ressourcen Weibliches Geschlecht
(in Kindheit)
Erstgeborenes Kind
Positives Temperament
hohe Intelligenz
Selbstwirksamkeit
Positives Sozialverhalten
soziale Attraktivität
aktive Stressbewältigung Protektive Faktoren Familie
stabile emotionale Beziehung zu einer Bezugsperson
unterstützendes Erziehungsklima
familiärer Zusammenhalt
Modelle
Praktizierter Glaube
Soziales Umfeld
soziale Unterstützung
positive Freundschaften
Lehrer als Modell
positive Schulerfahrungen Personale Ressourcen Soziale Ressourcen Diathese-Stress-Modell Eine kleine Gesichte zum Abschluss…
1930 wurde der Junge Ray Charles im US- Bundesstaat Georgia geboren. Als Schwarzer wuchs er zur Zeit der Rassentrennung in großer Armut bei seiner allein erziehenden Mutter auf.
Mit sechs Jahren musste Ray mit ansehen, wie sein Bruder starb. Im Alter von sieben Jahren erblindete Ray vollständig. In einem Hinterhof lernte er Klavierspielen und entdeckte seine Leidenschaft für Musik. Seine Mutter starb, als er 14 Jahre alt war. Ray Charles wurde der erfolgreichste schwarze Musiker seiner Generation und erhielt unzählige internationale Preise. Er starb im Alter von 73 Jahren nach einem erfüllten und glücklichen Leben. Was nehme ich mit? Resilienz ist lernbar!
Prävention! und ressourcenorientiertes Arbeiten – Wo sind die Stärken meiner Schüler/innen?
Versuchen den Kopf nicht in den Sand zu stecken
->Positiv vorrangehen (Rollenvorbild sein)
Full transcript