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Weg zum kategorischen Imperativ

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by

Philip Mar

on 24 February 2017

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Transcript of Weg zum kategorischen Imperativ

Der Weg zum kategorischen Imperativ
von Immanuel Kant
Was ist Ethik ?
Definition Ethik
: Wissenschaft von der Moral.
Definition von der Moral
: Normensystem für das Verhalten von Menschen,welches Anspruch auf unbedinge Gültigkeit erhebt.
Definition von moralisch:
Handeln nach der "richtigen" Moral.

Die Fragen der Ethik sind also :
Was ist das höchste Gut ?
Was soll ich tun ?
Gibt es einen freien Willen ?
Die Ethik Kants

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

– Immanuel Kant
Hauptströmungen der Ethik
Schluss
Einleitung
Der Weg
Das Ziel
Der gute Wille
"Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille"
– Immanuel Kant
Was ist eine Maxime
Die Pflicht
Imperative
Zusammenfassung
Vernunftsethik:
Richtiges Handeln entsteht aus der korrekten Anwendung der Vernunft.
aus der reinen Vernunft entsteht der gute Wille

Pflichtethik:
Moralisches Handeln ist Handeln aus Pflicht
Verbindung von Vernunft,freiem Wille und Moral
Erhebung zur wahren Größe (Vernunftswesen).

Motivethik:
Allein der gute Wille zählt, alles andere ist nicht unbedingt gut.

Deontologische Ethik:
Nur auf die Motive des Handelns kommt es an, nicht auf die Konsequenzen -> Handeln aus Pflicht.
Denkaufgabe
Kritik
Quellen
http://juliansphilosophy.net/Documents/Kant.pdf
http://blog.zeit.de/schueler/2013/09/19/immanuel-kant-anschauung-ethik-staatenbund/
http://www.ethik-werkstatt.de/Kategorischer_Imperativ.htm
http://fsure.bplaced.net/fagabi12/dwnl/files/eth/2Eth-Jae-13.1-KA1-Zusammenfassung.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ
Universalisierungsformel

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

– Immanuel Kant
Ethik ist eine Hauptdisziplin der Philosophie
Wonach kann eine Handlung als "gut" oder "schlecht" bezeichnet werden?
Unterscheidung von Teleologische und deontologische Ethiken
Teleologisch:
Beurteilung des moralischen Handeln an den Konsequenzen.
Deontologische Ethik:
Beurteilung des moralischen Handeln am Motiv für die Handlung.
Bentham
Kant
Teleologische Ethik : Utilitarimus
Deontologsche Ethik : Kategorischer Imperativ
Ethik ist praktische Philosophie
Revolutionärer Wechsel vom Zweck zum Motiv.
Letzter Zweck ist immer Glück.
Glück ist empirisch und unberechenbar.
Tugenden sind fehlbar.
Mut könnte z.B auch für einen Banküberfall genutzt werden.
Aspekt der Freiheit
Ich bin frei,wenn ich meiner Vernunft folge.
Ist eine Handlung moralisch gut ?
Wenn sie einem guten Willen entspringt.
guter Willen entspringt der Vernunft.
Wann ist ein Wille gut ?

Wenn er von der Pflicht bestimmt wird.
Deontologische Ethik
Wann ist ein Wille schlecht ?
Wenn er vom Naturwesen des Menschen affiziert wird.
Ein guter Wille ist erst dann gut , wenn er durch die Pflicht bestimmt wird, also aus Pflicht getan wird.

Immanuel Kant
Was ist die Pflicht ?
Die Pflicht ist Urteile autonom zu fällen, um die Würde des Menschen zu wahren.
Pflichten sind die gefällten Urteile(Sittengesetz)
Das oberste Gebot ist die Achtung vor dem Sittengesetz
Was ist das Sittengesetz ?
Objektive Verhaltensnormen für moralisches Handeln die jedes Vernunftswesen besitzt.
Wann wird die Pflicht verletzt ?
Wenn Neigungen, welche vom Naturwesen des Menschen stammen, den Menschen dazu verleiten "Pflichtmäßig" zu handeln.
„Maximen sind Subjektive Prinzipien des Wollens“
– Immanuel Kant
Was sind Maxime ?
Maxime sind moralische Handlungsregeln bzw Prinzipien.
Maxime sind Subjektiv.
Maximen werden von der Vernunft gebildet
Neigungen affizieren die Vernunft
Maxime sind bei jedem unterschiedlich
Maxime haben nur eine objektive Gültigkeit, wenn sie mit dem Sittengesetz zusammenfallen.
Was sind Imperative ?
Imperative sind Gebote der Vernunft an den Willen.
Imperative werden durch ein Sollen ausgedrückt.

Was sind hypothetische Imperative ?
hypothetische Imperative sind an eine Bedingung gebunden.
hypothetische Imperative sollen einen bestimmten Zweck erreichen.
Hypothetische Imperative sind objektiv aber moralisch nur legal.

„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“
– Immanuel Kant

„[Handle so], daß der Wille durch seine Maxime sich selbst zugleich als allgemein gesetzgebend betrachten könne.“
– Immanuel Kant
Maxime :
Vernunftbestimme subjektives Gesetze, nach denen man wirklich handelt (Handlungsprinzipien)

Imperativ:
Objektiv gültige Handlungsgesetze.
Imperative sind Gebote der Vernunft an den Willen.

Hypothetische Imperative :
An eine Bedingung gebunden
Zweck-Mittel-Beziehung
Ist der kategorische Imperativ nicht unbrauchbar in Fällen echter Pflichtenkollision,wenn gleich bedeutsame Werte oder Rechte sich gegenüber stehen ?
Für den Alltag zu kompliziert.
Wenn nur der moralisch handelt, der unbedingt frei ist, handelt im Umkehrschluss der unfrei, der moralisch falsch handelt. Kann dann der Straftät, als Nicht-Freier überhaupt noch bestraft werden ?
Aufforderung zur Selbstverpflichtung
Zwang ?
Herrschaftsinstrument über Menschen ?
Ist der Mensch überhaupt im Stande dauerhaft vernünftig zu denken ?
Hat der Mensch wirklich einen freien Willen ?
Moralfrage überhaupt
Überlebensgarantie der Schwachen ?
„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
„Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem andern zu.“
– Goldene Regel



Was ist der Unterschied zwischen dem kategorischen Imperativ und der goldenen Regel (Zitat oben) ?
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
– Kategorischer Imperativ
Kategorisch:
Universell ohne Bedingung
Imperativ:
Sollens Anweisung vom Verstand an den Willen
Allgemeines Gesetz:
Sittengesetz
Maxime:
Subjektive Gesetze des Wollens
Wollen können:
Die Maxime ist widerspruchsfrei, falls man sie verallgemeinern würde

Kategorischer Imperativ :
Gibt es einen Imperativ, der allgemeingültig ist ?
Selbstzweckformel
„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“
– Immanuel Kant
Selbstzweckformel :
Was bedeutet die Selbstzweckformel ?
Objektivität spielt die wichtigste Rolle in Kants Ethik.
Der einzig legale Zweck einer Handlung ist der Mensch.
Der Mensch darf nicht als Mittel benutzt werden.

Quellen
http://juliansphilosophy.net/Documents/Kant.pdf
http://blog.zeit.de/schueler/2013/09/19/immanuel-kant-anschauung-ethik-staatenbund/
http://www.ethik-werkstatt.de/Kategorischer_Imperativ.htm
http://fsure.bplaced.net/fagabi12/dwnl/files/eth/2Eth-Jae-13.1-KA1-Zusammenfassung.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ
Die Vorstellung eines objektiven Prinzips, sofern es für einen Willen nötigend ist, heißt ein Gebot und die Formel des Gebots heißt Imperativ.

Immanuel Kant
1) Einer, der durch eine Reihe von Übeln, die bis zur Hoffnungslosigkeit angewachsen ist, einen Überdruss am Leben empfindet, ist noch so weit im Besitze seiner Vernunft, dass er sich selbst fragen kann, ob es auch nicht etwa der Pflicht gegen sich selbst zuwider sei, sich das Leben zu nehmen. Nun versucht er: ob die Maxime seiner Handlung wohl ein allgemeines Naturgesetz werden könne. Seine Maxime aber ist: ich mache es mir aus Selbstliebe zum Prinzip, wenn das Leben bei seiner längern Frist mehr Übel droht, als es Annehmlichkeit verspricht, es mir abzukürzen. Es frägt sich nur noch, ob dieses Prinzip der Selbstliebe ein allgemeines Naturgesetz werden könne. Da sieht man aber bald, dass eine Natur, deren Gesetz es wäre, durch dieselbe Empfindung, deren Bestimmung es ist, zur Beförderung des Lebens anzutreiben, das Leben selbst zu zerstören, ihr selbst widersprechen und also nicht als Natur bestehen würde, mithin jene Maxime unmöglich als allgemeines Naturgesetz stattfinden könne und folglich dem obersten Prinzip aller Pflicht gänzlich widerstreite.


2) Ein anderer sieht sich durch Not gedrungen, Geld zu borgen. Er weiß wohl, dass er nicht wird bezahlen können, sieht aber auch, dass ihm nichts geliehen werden wird, wenn er nicht festiglicht verspricht, es zu einer bestimmten Zeit zu bezahlen. Er hat Lust, ein solches Versprechen zu tun; noch aber hat er so viel Gewissen, sich zu fragen: ist es nicht unerlaubt und pflichtwidrig, sich auf solche Art aus Not zu helfen? Gesetzt, er beschlösse es doch, so würde seine Maxime der Handlung so lauten: wenn ich mich in Geldnot zu sein glaube, so will ich Geld borgen und versprechen es zu bezahlen, ob ich gleich weiß, es werde niemals geschehen. Nun ist dieses Prinzip der Selbstliebe oder der eigenen Zuträglichkeit mit meinem ganzen künftigen Wohlbefinden vielleicht wohl zu vereinigen, allein jetzt ist die Frage: ob es recht sei. Ich verwandle also die Zumutung der Selbstliebe in ein allgemeines Gesetz und richte die Frage so ein: wie es dann stehen würde, wenn meine Maxime ein allgemeines Gesetz würde. Da sehe ich nun sogleich, dass sie niemals als allgemeines Naturgesetz gelten und mit sich selbst zusammenstimmen könne, sondern sich notwendig widersprechen müsse. Denn die Allgemeinheit eines Gesetzes, dass jeder, nachdem er in Not zu sein glaubt, versprechen könne, was ihm einfällt, mit dem Vorsatz, es nicht zu halten, würde das Versprechen und den Zweck, den man damit haben mag, selbst unmöglich machen, indem niemand glauben würde, dass ihm was versprochen sei, sondern über alle solche Äußerung als eitles Vorgeben lachen würde.
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