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Lerntheorien II - Kognitivismus

Mediendidaktik und e-Learning
by

Natalie Kiesler

on 20 October 2015

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Transcript of Lerntheorien II - Kognitivismus

Lerntheorien II - Kognitivismus
Rückblick: Behaviorismus
Einordnung der Lerntheorien
Behaviorismus
(ca. 1913)
•Pavlov, Watson, Skinner, Thorndike

Kognitivismus
(ca. 1920)
•Tolman, Piaget, Bandura, Köhler, Wertheimer, Brundner, Gagné, ...

Konstruktivismus
(ca. 1945)
•Maturana, Varela, Piaget, Hind und Held
Kognitivismus ...
... zielt darauf ab, Wahrnehmung, Denken, Verstehen und Erinnern von Individuen zu erklären

... menschliches Verhalten wird über kognitive Prozesse erklärt

Kognitive Prozesse
= Wahrnehmung, Urteilen, Aufmerksamkeit, Verstehen, Problemlösen, Erkennen, Schließen und Lernen

Lernen
= Aufbau Wissensmodell + Verarbeitung von Informationen
Kognitivistische Theorien
Zusammenfassung
Kognitivismus

Positive Verstärkung
Verhalten führt zu angenehmer Konsequenz

Negative Verstärkung
Verhalten dient der Vermeidung unangenehmer Konsequenzen

Positive Bestrafung
Verhalten führt zu unangenehmer Konsequenz

Negativer Bestrafung
Verhalten führt zum Ausbleiben angenehmer Konsequenz
Verstärker differenziert nach Wirkung
Behaviorismus
= Erklärung von objektiv beobachtbarem Verhalten von Individuen

klassische Konditionierung
Lernen = Verbinden von Reiz mit Reaktion durch Anbindung an existierendes Verhalten

operante Konditionierung
Lernen = Verbinden von Reiz mit Reaktion durch positives und negatives Feedback
black box
Gehirn
Reiz
Reaktion
Verarbeitung
Gehirn
Input
Output
kognitive Prozesse
Reaktion, Verhalten
Reiz, Stimulus
Tolmans Versuch:
Ratte im Labyrinth
Behaviorismus vs. Kognition
Kognition
= Erwerb, Organisation, Speicherung und Anwendung von Wissen
Lernen am Modell
(Bandura)
Lernen durch Einsicht
(Köhler)
(Wertheimer)
Entwicklungsstufenmodell
(Piaget)
aktive Reizverarbeitung
Erwerb von Methoden und Problemlösestrategien

Beobachtung und
Reproduktion
Strukturierung und Problemlösung
stufenweise Entwicklung von Fähigkeiten
Wissensmodell
=
Erkenntnisgewinn
durch aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt

Eigenschaften von Gegenständen
Auswirkungen der eigenen Handlungen
Lernen am Modell
- Bandura -
beobachten -> speichern -> nachahmen
Modell + (erfolgreiches) Modellverhalten

-> bei Erfolg: Verhaltensänderung
Beispiel:
Schreiben lernen
Lernen am Modell vs. behavioristische Theorien
Kognitivismus
: Erfahrungen, Wissen, Fertigkeiten können weitergegeben werden und völlig neues Wissen und Verhalten sind erlernbar
Behaviorismus
: Lernen anhand von Verhaltenskonsequenzen von vorhandenen Reiz-Reaktions-Verbindungen
Prozesse beim Modelllernen
Aneignungsphase:
Aufmerksamkeitsprozesse
Behaltensprozesse

Ausführungsphase:
Reproduktionsprozesse
Verstärkungs- und Motivationsprozesse
Bedingungen für das Lernen am Modell
Beziehung zum Modell
Status des Modells
Erreichbarkeit des Modellverhalten
Erfolg des Modellverhaltens
Verstärkung bei Nachahmung
Lernen durch Einsicht
Problem
Einsicht
Problemlösung
Änderung der Wahrnehmungsstruktur
Umstrukturierung und Neuorganisation
Finden neuer Lösungswege

=Verhaltensänderung
Beispiel: Köhler's Menschenaffen
Mir ist plötzlich ein Licht aufgegangen!
Lernerfolg setzt plötzlich ein
sofort wieder abrufbar (ohne Wdh.)
keine Verstärkung notwendig
strategisches Denken
1. Problem: Banane nicht erreichbar
2. Umstrukturierung der Wahrnehmung
3. Einsicht - Aha-Erlebnis
4. Lernerfolg und Verhaltensänderung
Beispiel: Wertheimers Parallelogramme
Problem lösen durch Umstrukturierung der Wahrnehmung
Aufgabe: Berechnung des Flächeninhalts
Verständnis der Struktur des Problems führt zur Lösung
Entwicklungsstufenmodell (Piaget)
= Entwicklungstheorie
... verdeutlicht die kognitive Entwicklung von Kindern anhand von Fähigkeiten
1. Sensomotorische Phase
2. Präoperationale Phase
3. Konkrete Operationen
4. Formale Operationen
Lerntheorie
Beispiel: Bruner - Entdeckendes Lernen
Lehrer kann Schüler nie auf jede mögliche Situation vorbereiten

Lernender braucht Technik zum selbstgesteuerten Problem lösen (Wissenstransfer)
Technik: Analyse – Hypothese – Überprüfung
Ziel: Problemlösungsfähigkeit
Antrieb: Neugier und Interesse
Wirkung: Motivation Neues zu lernen
Lern-Paradigma
Strategie der Lehrenden
Zentral ist …
Problemlösen ist …
Lehrers ist …
Die Lernziele sind …
Studierende arbeiten
Gehirn ist …
Wissen wird …
Vervollständigen Sie unsere Übersicht zum Kognitivismus:
Assimilation
Eingliederung neuer Erfahrungen in bestehendes Schema

Akkommodation
Anpassung eines Schemas an neue Situation, die mit vorhandenem Schema nicht bewältigt werden konnte
*Beispiel: Linus
*** Beispiel Big Bang Theory
Operante Konditionierung
Klassische Konditionierung
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