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Men's Studies und Jungenarbeit

Textvorstellung: Der gemachte Mann (Connell)
by

Raimund Schütze

on 14 January 2013

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Transcript of Men's Studies und Jungenarbeit

Der gemachte Mann nach
Robert William Connell StG: Angewandte Kindheitswissenschaften - WiSe 2012/2013
Seminar: Einführung in Diversity Studies– Gruppe 2
Dozentin: Professorin, Dr.phil. Maisha-Maureen Eggers
ReferentInnen: Carolin Althoff, Marta Cvikl , Anne Schiller,
Christine Pohl, Julia Sachse, Raimund Schütze 1. Robert W. Connell
2. Definition „Männlichkeit“
3. Männlichkeitsforschung
4. Thesen
5. Fazit
6. Quellen Gliederung Geb. 3. Januar 1944
Wohnort: Sydney, Australien
Beruf:
Soziologe
Erziehungswissenschaftler
Wissenschaftler d. „kritischen Männerforschung“ 1. Robert W. Connell
Spezialisierung: Geschlechterforschung

Bekannteste Beiträge:
Konzept d. hegemonialen Männlichkeit
„patriarchalische Dividende“ 1. Robert W. Connell  laut Duden:
das Mannsein in Bezug auf die Potenz, Zeugungsfähigkeit
(verhüllend)
männliche
Geschlechtsteile 2. Männlichkeit laut Chat „ besserflirten.net“:
„ Es gibt nicht DIE Männlichkeit. Zu einem Mann gehört unter anderem das Streben nach Höherem. Eine Leidenschaft, die er auslebt, eine Persönlichkeit, die sich entfaltet. Streng dirigiert durch ein persönliches Wertemuster, das Handlungen, Verhalten und Gedanken stets beeinflusst.“ 2. Männlichkeit Joseph Pleck (1996)in Patriarchale/traditionelle Männlichkeit:
physische Stärke, Dominanz, emotionale Kontrolle
alleinige Ernährerfunktion
Überlegenheitsstellung 2. Männlichkeit laut Robert Connell (1998)in Hegemoniale Männlichkeit:
Abwertung und Unterwerfung
Machtgewinnung 2. Männlichkeit Männerforschung
Beforschung von Männer und Männlichkeit
Themen: Interessen, Verhaltens- und Denkweisen gegenüber Frauen
Ursprung in den 80-er Jahren
feministische Kritik entlarvte objektiv-wertfreie Wissenschaft als Männerwissenschaft
es sollten Männer und Frauen gleichermaßen darüber forschen  
3. Männlichkeitsforschung 3 Ansätze:
a.)klinisch-therapeutisch
b.)Sozialpsychologie
c.)Anthropologie 3. Männlichkeitsforschung 3 Bilder:
a.) Mann als Feind
b.) Mann als potentieller Täter sexueller Gewalt
c.) Mann als illegitimer Partner 3. Männlichkeitsforschung Veränderung des Männerbildes
patriarchalische Männlichkeit wird in Frage gestellt 3. Männlichkeitsforschung 3 Konzepte „wahrer Männlichkeit“
Biologisches
Sozialwissenschaftliches
Kompromiss aus Beidem

These 1: „Im folgenden Kapitel werde ich behaupten, dass alle drei Sichtweisen falsch sind. Wir können das Verhältnis zwischen Körper und Männlichkeit besser verstehen.“ 4. Thesen These 2: „Natürliche Männlichkeit“ ließe sich nur bestätigen durch eine deutliche biologische Determinierung der Geschlechterunterschiede bei komplexen sozialen Verhaltensformen.
Keine Hinweise für biologische Determination
Aber historische u. kulturübergreifende Hinweise für Vielfalt d. soz. Geschlechts 4. Thesen
These 3: Wenn eine Metapher geläufig wird, drückt sie der Diskussion ihren Stempel auf und beeinflusst die Wahrnehmung von Offensichtlichem. 4. Thesen These 5: „Statt soziale Arrangements als Folge der Körper-Maschine zu betrachten, wird der Körper zum Schauplatz sozialer Determinierung.“ (S.71)


*Determinierung = Festlegung 4. Thesen These 5:
Körper als „weiße Leinwand“
Biologisches ist festgelegt
Soziales lässt Spielraum  Person kann sich je nach Zeit entwickeln (Leinwand lässt sich bemalen)

Nicht auf Biologie & Soziales beschränken!
These wird widerlegt (S.79, 80) 4. Thesen These 6:„Die Konstitution von Männlichkeit durch
körperliche Vorgänge hat zur Folge, daß das
soziale Geschlecht auf dem Spiel steht, wenn
Sport nicht mehr betrieben kann, zum Beispiel
als Folge einer körperlichen Behinderung.“ (S.75)


*Konstitution = allgemeine, bes. körperliche
Verfassung; (Med.) Körperbau 4. Thesen These 6:Untersuchung bei betroffenen Männern ergibt
3 Umgangsmöglichkeiten :

1. Anstrengungen verdoppeln, um zu kompensieren

2. Definition Männlichkeit an eigene Möglichkeiten anpassen

3. Hegemoniale Männlichkeit ablehnen, physische Stereotypen hinterfragen und sich einer antisexistischer Haltung annähern 4. Thesen These 6:
Schlussfolgerung: man kann dem Körper nicht entrinnen, wenn es um die Konstitution von Männlichkeit geht

unentrinnbar bedeutet nicht unveränderbar  Individualität 4. Thesen These 7:„Körper spielen in der sozialen Praxis eine wesentliche Rolle, vor allem beim Sport, bei der Arbeit, in der Sexualität.“ (S.78) 4. Thesen These 7:
Körper sind kein neutrales Medium im sozialen Prozess

Stofflichkeit ist von Bedeutung
 manches wird von Körpern getan, manches nicht 4. Thesen These 8: Homosexuelles Verlangen ist eine körperliche Tatsache, welche die hegemoniale Männlichkeit in Frage stellt. (vgl. S.78) 4. Thesen These 8:
Keine Folge körperlicher Unterschiede

dennoch als Infragestellung zu sehen 4. Thesen These 9: „Körper [sind] als Teilnehmer am sozialen Geschehen (agency) [zu] begreifen, die den Verlauf sozialen Verhaltens mitbestimmen.“(S.80) 4. Thesen These 9:
Bsp.: Eine Erfahrung beim Sex (Körper) führt zu Homosexualität (soz. Verhalten)

Körperreflexive Praxen

Interpretation und Folge des körperlichen Empfindens wird jedoch durch gesellschaftliches Denken beeinflusst

Frage: Was gab es zuerst? Gesellschaftliches Denken zu/über Homosexualität oder körperliches Handeln? 4. Thesen
These 10: Körperreflexive Praxen sind keine Vorgänge im Inneren des Individuums sondern umfassen soziale Beziehungen, Symbole und soziale Institutionen.

  4. Thesen http://wikimannia.org/Raewyn_Connell http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4a/Dianne-Reggett.jpg/220px-Dianne-Reggett.jpg


Zwischeninfos:
Geschlechtsumwandlung 2007
Nennt sich jetzt Reawyn Connell Ganz schön komplizierter Text
Ich hab kaum was verstanden
Wenn der O. Connell nen Problem mit Männlichkeit hat, soller doch ne Frau werden 5. Fazit Bildquellen
1. Folie
http://www.sowi.rub.de/mam/images/jahoda/profs/1999_connell.jpeg
2. Folie
http://sakurasky.files.wordpress.com/2011/05/femalemale.jpg%3Fw%3D535
4. Folie
http://2.bp.blogspot.com/_HXqqJm9KaQk/SVCur-4IA9I/AAAAAAAAAH8/8TcNZkkDVrc/s400/cowboy-3.jpg
5. Folie
http://www.gq-magazin.de/var/gq/storage/images/media/images/artikelbilder/402980/2153149-1-ger-DE/4029801_article_portrait.jpg
6. Folie
http://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/pkmm/bilder/apoll.jpg
9. Folie
http://www.spassfieber.de/funpics/reicher-mann-mit-frau-im-schwimmbad.jpg
10. Folie
http://i46.tinypic.com/6p9ro4.jpg 6. Quellen Studie von McGinley
Enzymmangelkrankheit bei Jungen weiblich aussehende Genitalien Erziehung zu Mädchen bei Einsetzen der Pubertät männlicheres Aussehen Wechsel der Geschlechtsidentität zu Jungen

These 4: Eine in der frühen Kindheit gebildete Geschlechtsidentität bestimmt nicht die spätere Entwicklung. 4. Thesen
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