Loading presentation...
Prezi is an interactive zooming presentation

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Sport Abi 2015

Diese Präsentation stellt eine (leider unvollständige) Zusammenfassung aller Abiturrelevanten Sachen für das Sport Abi 2015 in Baden-Württemberg mit den Sternchenthemen Kraft, Schnelligkeit und Werfen dar. Viel Spaß euch beim lernen ;)
by

Vincent Kübler

on 23 March 2015

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Sport Abi 2015

Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen
Sport ABI 2015
Allgemeine Gesetzmäßigkeiten des Trainings
Sportliche Bewegungen
Menschliche Bewegungen sind genau dann sportliche Bewegungen, wenn...
- sie zweckfrei sind, d.h. wenn der
einzige Sinn/ Zweck in ihnen selbst liegt
- ihre "psycho-motorische Aktivität
nicht ausgetauscht werden kann/ darf" (österreichischer Bewegungsforscher Sabotka)
- sie Lösung einer im Sport gestellten bzw. anerkannten Bewegungsaufgabe ist. (Dabei hat jede Lösung den in der Aufgabe genannten Bedingungen zu genügen, welche festlegen, welches Objekt (Movendum) in welche Zielsituation zu bringen ist, welche Regeln dabei einzuhalten sind, welchen Vorgaben die Sportstätte genügen muss und welche Hilfsmittel (z.B. Sportschuhe) der Sportler einsetzen darf, bzw. vermeiden muss.)
Die morphologische Betrachtungsweise
- Morphologie = Lehre der Gestalt und der Formen
- erfasst die Bewegung stets in ihrer Gesamtheit
- Form- und Gestaltprägende Merkmale ~Ästhetik
- Benennung von Bewegungen nach ihrer Struktur:
- Rollen
- Überschläge
- Schmetterlingschwimmen
Die biomechanische Betrachtungsweise
- bei der Erfassung und Untersuchung der sportlichen Bewegungen wird die Mechanik (Physik) eingesetzt
- Geschwindigkeitsänderung?
- Bewegungsrichtung?
- Wo setzt die Kraft an?
- In welche Richtung wirkt die Kraft?
Die funktionelle Betrachtungsweise
- sportliche Bewegungen =aufgabengeprägte,
auf konkrete Ziele ausgerichtete Vorgänge
- Rahmenbedingungen sind wichtig zur Analyse
- welche Funktion haben bestimmte
Bewegungsteile?

- Verstehen von Aufbau und Entwicklung

Wozu?
Die fähigkeitsorientierte Betrachtungsweise
- "Beweger" im Vordergrund
- Fähigkeiten des Sportler werden zur
Bewegungsanalyse herangezogen
- Leistungsmessung durch sportmotorische
Tests bei sportnahen Bewegungsaufgaben
Aktionsskizze
Die Grundlage der Beschreibung einer sportlichen Bewegung unter funktionaler Betrachtungsweise kann (und soll) eine befehlsartige Auflistung jener Aktionen sein, die in jedem Falle zu realisieren sind.
Beschreibung von Aktionsmodalitäten
- Agierende Körperteile
- Dynamische Qualitäten (explosiv,..)
- Zeitlicher Verlauf (bremsend, beschleunigend, schnell..)
- Räumliche Besonderheiten
- Bewegungsrichtungen (aufwärts, vorwärts,..)
- Ausgangs- und Endsituation
- integrierte Teilaktionen (Touchdownposition, Takeoff
Situation,..)
stroboskopartige Bildmontage
- ereignisorientiert
- äquidistant (zeitlich)
- animierte Bildreihe
Gliederung
1.) Sprtliche Bewegungen
2.) Betrachtungsweisen
(Allgemeindefinition)
2.1 Die morphologische Betrachtungsweise
2.2 Die biomechanische Betrachtungsweise
2.3 Die funktionale Betrachtungsweise


2.4 Die fähigkeitsorientierte Betrachtungsweise
2.3.1 Aktionsskizze
2.3.2 Aktionsmodalitäten
3.) Allgemeine Gesetzmäßigkeiten des Trainings
3.1 Training als Anpassungsvorgang
3.2 Qualitätsgesetz
3.3 Homöostase und Modell der Superkompensation
3.4 Geschwindigkeit der Wiederherstellungs- und Anpassungsprozesse
3.5 Reizschwellengesetz
3.6 Verlauf der Leistungsentwicklung
3.7 Trainierbarkeit und Leistungsfähigkeit
Training als Anpassungsvorgang (Adaptation)
Die Fähigkeit zur Anpassung ist ein Grundphänomen aller Lebewesen. Deshalb ist es möglich, durch Training (Belastung des Körpers) funktionelle Anpassungen auszulösen
Qualitätsgesetz
(Physiologisches Gesetz)
Spezifische Reize bewirken spezifische Anpassungsreaktionen.
("Die stärkere Funktion ändert die qualitative Beschaffenheit der Organe, indem sie die spezifische Leistungsfähigkeit derselben erhöht." - Wilhelm Roux)
Homöostase und Modell der Superkompensation
Zwischen Belastungsanforderungen und dem Leistungsniveau des Körpers besteht ein dynamisches Gleichgewicht (Homöostase).
Durch Belastungsreize ausgelöste Anpassungsprozesse verbessern das Leistungsniveau über das Ausgangsniveau hinaus (Superkompensation)
Anpassungsprozesse in der Superkompensationsphase sind die Grundlage für Leistungssteigerungen
Geschwindigkeit der Wiederherstellungs- und Anpassungsprozesse ist
abhängig von:
- Trainingszustand
- Leistungsniveau
- Belastungsart
- Alter
- Geschlecht
- individuellen Faktoren
Bei Spitzensportlern sind die Zeiten für diese Vorgänge wesentlich geringer, jedoch ist ein größerer Trainingsaufwand vonnöten.
Reizschwellengesetz
Anpassungsreaktionen werden nur dann ausgelöst, wenn eine kritische Reizschwelle überschritten wird.
Die erhöhte Reizschwelle im Hochleistungssport kommt daher, dass ein großer Teil der Anpassungsprozesse allein für die Erhaltung des hohen Leistungsniveaus notwendig sind.
Verlauf der Leistungsentwicklung
Mit zunehmendem Leistungsniveau wird trotz des größeren Trainingsaufwands der Leistungszuwachs immer geringer.

Bei Übertraining wird der Körper überlastet und es kommt zu einer negativen Anpassung.
Trainierbarkeit und Leistungsfähigkeit
Trainierbarkeit und Leistungsfähigkeit sind abhängig von Alter und Geschlecht und :
- Veranlagung (Muskelfaserzusammensetzung)
- Umweltfaktoren
- Sozialisation
> Wechselwirkungen sind individuell und komplex
Trainingsprinzipien
...sind praktisch orientierte Grundsätze für die
Gestaltung des Trainings: mit ihnen versucht
man, die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten in
der Trainingspraxis umzusetzen.
4.) Trainingsprinzipien
4.1 Prinzipien zur Auslösung der Anpassung
4.1.1 Prinzip des trainingswirksamen Reizes
4.1.2 Prinzip der progressiven Belastung
4.1.3 Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung
4.1.4 Prinzip der unvollständigen Erholung
4.1.5 Prinzip der wechselnden Belastung
4.2 Prinzipien zur Steuerung der Anpassung
4.2.1 Prinzip der richtigen Belastungszusammensetzung
4.2.2 Prinzip der optimalen Relation von allgemeiner und
spezieller Ausbildung
4.2.3 Prinzip der Individualität und Entwicklungsgemäßheit
4.3 Prinzipien zur Festigung der Anpassung
4.3.1 Prinzip des langfristigen Trainingsaufbaus
4.3.2 Prinzip der Periodisierung
Prinzipien zur Auslösung der Anpassung
Prinzip des trainingswirksamen Reizes
Ein Trainingsreiz kann nur dann Anpassungsreaktionen bewirken, wenn die Belastungskomponenten so aufeinander abgestimmt sind, dass die Belastungsdosierung über dem Schwellenwert liegt.
Intensität - Dauer - Dichte - Umfang
Prinzip der progressiven Belastung
Zur Auslösung einer weiteren Leistungssteigerung muss mit zunehmendem Leistungsniveau die Belastung erhöht werden
> allmähliche Belastungssteigerung (~Nachwuchs)
> sprunghafte Belastungssteigerung (~ Höhentraining)
> variierende Belastungssteigerung
(~Änderung der Bewegungsausführung)
Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung
Ein optimaler Leistungszuwachs wird nur erreicht, wenn die neue Belastung (Trainingseinheit) zum Zeitpunkt der höchsten Superkompensation erfolgt
Prinzip der unvollständigen Erholung
Eine Ermüdung durch mehrmalige Belastungsreize in der Wiederherstellungsphase führt zu einer erhöhten Superkompensation
> findet vor allem im Hochleistungssport
Anwendung
Prinzip der wechselnden Belastung
Durch wechselnde Belastungsformen und abwechselnde Belastung einzelner Teilsysteme können gleichzeitig mehrere Leistungsfaktoren (konditionelle Fähigkeiten) verbessert werden.
Prinzipien zur Steuerung der Anpassung
Prinzip der richtigen Belastungszusammensetzung
Die Entwicklung einer spezifischen konditionellen Fähigkeit erfordert jeweils eine spezifische Zusammensetzung des Belastungsgefüges
Prinzip der optimalen Relation von allgemeiner und spezieller Ausbildung
Eine zunehmende Spezialisierung ist nur auf der Basis einer vielseitigen körperlichen Allgemeinausbildung sinnvoll
Prinzip der Individualität und Entwicklungsgemäßheit
Für eine optimale Leistungsentwicklung muss die individuelle Veranlagung und Entwicklung berücksichtigt werden.
Prinzipien zur Festigung der Anpassung
Prinzip des langfristigen Trainingsaufbaus
Ein stabiles und hohes Leistngsniveau kann nur durch einen langfristigen Trainingsaufbau mit Grundlagen-, Aufbau- und Hochleistungstraining erreicht werden.
Grundlagentraining
- vielseitige Ausbildung der physischen
Leistungsfaktoren
- Sammeln von Bewegungserfahrungen
Aufbautraining
- weitere Verbesserung der physischen
Leistungsfaktoren
- Training der sportspezifischen
Leistungsanforderungen
- Techniktraining
- deutliche Steigerung von Belastungsumfang
und Intensität
Hochleistungstraining
- Stabilisierung der physischen
Leistungsfaktoren
- Stabilisierung der Höchstleistung
- Optimierung der sportartspezifischen
Leistungsgrundlagen durch weitere Steigerung von Belastungsumfang und -intensität
Prinzip der Periodisierung
Auf Perioden intensiver Belastung muss eine Entlastungsphase folgen, da das Leistungsniveau nicht über das ganze Jahr auf seinem höchsten Niveau gehalten werden kann.
Vorbereitungsperiode
- Aufbau der sportlichen Form
- hoher Gesamtumfang
Wettkampfperiode
- Weiterentwicklung der sportlichen Form durch Wettkämpfe
- sehr hohe Intensität
- Leistungshöhepunkt
Übergangsperiode
- Reduzierung von Umfang und Intensität
- aktive Erholung und Regeneration durch
allgemein entwickelnde Übungen und andere Sportarten
- Verlust der sportlichen Form
Physische Leistungsfaktoren
Rahmenbedingungen
(Person & Umwelt)
- Talent
- Gesundheit
- Schule
- Trainer
- Eltern
Psychische Fähigkeiten
- Willenskraft
- Motivation
- Durchsetzungsvermögen
Technik
(Bewegungsfertigkeiten)
Taktisch - kognitive Fähigkeiten
- Wahrnehmung
- Kombinationsfähigkeit
- strategische Denkvorgänge
Sportliche
Leistung
Kraft
Schnelligkeit
Ausdauer
Beweglichkeit
Koordination
Bedeutung der Ausdauer für die sportliche Leistung als Ermüdungswiderstandsfähigkeit
- Beibehaltung einer möglichst hohen
Belastungsintensität
- schnelle Erholung (in kurzen Wettkampfpausen, in
Phasen geringer Belastungsintensität und zwischen einzelnen Trainingseinheiten)
Beeinflusst auch Konzentration,
Sinneswahrnehmung etc.
Biologische Grundlagen
Leistungsbestimmende Faktoren
- Lunge ~ Gasaustausch
- Herz ~ Förderleistung
- Blut ~ Transport- und Pufferkapazität
- Muskel ~ Durchblutung (Kapillarisierung)
und Energiestoffwechsel
Kapazität der Energiebereitstellung im Muskel wird bestimmt durch:
- Leistungsfähigkeit der Energiegewinnungswege
in der Muskelzelle
- Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems
einschließlich der Atmung in Bezug auf:
> Zufuhr der Stoffe zur Energiegewinnung (Glucose, Sauerstoff)
> Abtransport der Endprodukte (CO , Wasser, Milchsäure)
2
Energiegewinnung in der Muskelzelle
anaerob aerob
alaktazid laktazid
Spaltung unvollständiger vollständiger Abbau von
energiereicher Glucoseabbau Glucoseabbau Fettsäuren
Phosphate Laktatbildung zu H O + CO zu H O + CO
2 2 2 2
Herz-Kreislaufsystem und Atmung
Bei statischer Muskelarbeit erfolgt eine Blockierung der Muskelkapillaren (nahezu vollständig bei 50% der Maximalkraft)
statische Kraft - Intensität in %
maximale Haltezeit in Minuten
Umstellungsreaktionen bei dynamischer Belastung
1. Steigerung der lokalen Muskeldurchblutung
zum 20-fachen (Weitstellung der Gefäße & Steigerung der Herzförderung)
2. bessere Ausnutzung der Transport- und
Pufferkapazität des Blutes
3. Verbesserung des Gasaustausches in der Lunge
(Vergrößerung des Atemvolumens, verbesserte Durchblutung der Lungenkapillaren, große Sauerstoffsättigung des Blutes)
Abgrenzung der Ausdauerfähigkeiten
Umfang der beanspruchten lokale Ausdauer weniger als 1/7 der
Muskulatur Skelettmuskulatur
allgemeine Ausdauer mehr als 1/7 der
Skelettmuskulatur
Arbeitsweise der statische Ausdauer Dauerspannung
Muskulatur dynamische Ausdauer kontinuierlicher
Wechsel zw.
Spannung und
Entspannung
Energiegewinnung aerobe Ausdauer Ausreichend O
anaerobe Ausdauer Unzureichend O
Belastungszeit & Schnellkraftausdauer
Belastungsintensität Kraftausdauer
Schnelligkeitsausdauer
Kurzzeitausdauer 25sec - 2min
Mittelzeitausdauer 2-10min
Langzeitausdauer mehr als 10min
Sportdisziplin Grundlagenausdauer disziplinunabhängig
Spezifische Ausdauer Mischformen aus
verschiedenen
Fähigkeiten
2
2
Allgemeine Ausdauerfähigkeiten
Allgemeine aerobe Ausdauer (aerobe Kapazität)
Die Belastungsintensität reicht bis zur anaeroben Schwelle. Die Energiegewinnung ist vorwiegend aerob. Die aufgenommene Sauerstoffmenge reicht aus, um die benötigte Energie bereitzustellen (Steady-State)
Allgemeine anaerobe Ausdauer (anaerobe Kapazität)
Die Belastungsintensität liegt über der anaeroben Schwelle. Die Energiegewinnung ist vorwiegend anaerob-laktazid und anaerob-alaktazid. Es entsteht ein erhebliches Sauerstoffdefizit.
Grundlagenausdauer
Grundlagenausdauer ist die sportartenunabhängige Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei Langzeitbelastungen unter dem Einsatz großer Muskelgruppen. Die Belastungsintensität reicht bis zur aeroben Schwelle. Die Energiegewinnung ist ausschließlich aerob.
Kraft im biologischen Sinne ist die Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems, durch Muskeltätigkeit Widerstände zu überwinden, ihnen entgegenzuwirken bzw. sie zu halten.

> Jede Bewegung und jede Körperhaltung erfordert Kraft.
Ohne Kraftbelastungen kann die Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates nicht erhalten werden (Homöostasegesetz)
Aufbau und Funktion der Skelettmuskulatur
A: Muskel
B: Muskelfaserbündel
C: Muskelfaser (Muskelzelle)
D: Myofibrille
E: Sarkomer
Sarkomer
Z-Scheiben
Titin
Myosin
Aktin
Das Zusammenspiel der Agonisten und Antagonisten bei gezielten Bewegungsabläufen bezeichnet man als intermuskuläre Koordination.

Die Gesamtheit der von einer motorischen Nervenzelle innervierten Muskelfasern bezeichnet man als motorische Einheit.

Die Koordination zwischen den verschiedenen motorischen Einheiten des gleichen Muskels bezeichnet man als intramuskuläre Koordination (>Rekrutierung, Frequenzierung)
Arbeitsweisen der Muskulatur
- überwindend (positiv-dynamisch)
konzentrisch
- statisch-haltend
- nachgebend (negativ-dynamisch)
exzentrisch
- reaktiv (exzentrisch konzentrisch)
Kraftfähigkeiten und Leistungsbestimmende Faktoren
- Maximalkraft
- Schnellkraft
- Kraftausdauer
- dynamisch
- statisch
erforderliche Krafthöhe?
Zeit bis zum erreichen der Krafthöhe?
Zeitdauer, während der die Kraft
eingesetzt werden muss?
Maximalkraft
...ist die größtmögliche Kraft, die willkürlich
gegen einen Widerstand ausgeübt werden
kann

> Energiereiche Phosphate (anaerob; ATP / KP)
> Muskelquerschnitt
> Intra- & Intermuskuläre Koordination
> Motivation
> Anthropologische Merkmale (Hebelverhältnisse)
Schnellkraft
...ist die Fähigkeit, den eigenen Körper
oder ein Gerät in der zur Verfügung stehenden Zeit auf eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu bringen.
> Explosivkraft
> Maximalkraft
> Muskelfaserstruktur
> Körpertemperatur
> Vorspannung des Muskels
Kraftausdauer
...ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei
langanhaltenden oder sich wiederholenden Krafteinsätzen mit überwiegend anaerob-laktazider Energiegewinnung.
> Maximalkraft / Schnellkraft
> anaerob-laktazide Energiegewinnung
> Fitness
- Explosivkraft
- Reaktivkraft
Explosivkraft
Reaktivkraft
explosiv / konzentrisch
explosiv / reaktiv
höchster Krafteinsatz
(Hauptphase bei Wurf,
Stoß & Sprung)
nach Vordehnung
(alle Sprint- &
Sprungbewegung)
Krafttraining
- primäres Ziel eines Krafttrainings ist die
Verbesserung der Maximalkraft
- gleichmäßiges Trainieren von Agonist und
Antagonist, um eine Verschiebung des Kräftegleichgewichts zu verhindern
Allgemeines Krafttraining
steuert eine vielseitige athletische Ausbildung an, der alle Kraftfähigkeiten und alle Muskelgruppen erfasst. Das allgemeine Krafttraining wird als Grundlagentraining im Kinder- und Jugendsport, Fitnesstraining, in Prävention und Rehabilitation, sowie im Leistungssport angewandt.
Spezielles Krafttraining
ist gekennzeichnet durch Übereinstimmung der Bewegungsstruktur von Kraftübungen und der ausgewählten Sportart/ Disziplin. Ziel ist der Kraftgewinn in Bezug auf einen ganz bestimmten Bewegungsablauf.
Bodybuilding & Körpergewicht
> Verbesserung der Kraftfähigkeiten spielt
eine untergeordnete Rolle
> Vergrößerung des
Muskelquerschnitts
> funktionale Bedeutung
der Muskeln völlig
untergeordnet
> Fettabbau möglich
> Muskelaufbau zur
Steigerung des Körpergewichts
Muskelfaserspezifisches
Krafttraining
> ST-Fasern
~ Training bis 50% der Maximalkraft
~ langsame Ausführung
> FT-Fasern
~ Training deutlich über 60% der Max.-Kraft
bei langsamer Ausführung
~ Training mit 30-35% der Maximalkraft
bei schneller Ausführung
Trainingsziel??
Methoden / Arten Wirkung Kraftfähigkeit
Allgemeines Krafttraining (dynamisch)
Muskelaufbautraining (MA)
- hohe Wiederholungszahlen
- geringe bis mittlere Intensität
Muskelverdickung
(Hypertrophie)
Maximalkraft
Spezielles Krafttraining (dynamisch)
Intramuskuläres
Koordinationstraining (IK)
- hohe bis höchste Intensitäten
Verbesserung der synchronen
Aktivierung motorischer
Einheiten
Maximalkraft
Schnellkraft
Explosivkraft
Pyramidentraining
(MA & IK kombiniert)
MA- & IK-Wirkung
Maximalkraft
Schnellkraft
Explosivkraft
Schnellkraftmethoden
- explosiv-reaktiv
(hohe bis höchste Intensität)
- disziplinspezifisch
(geringe bis mittlere Intensität)
Verbesserung der
Kontraktionsgeschwindigkeit
- zusätzlich IK-Wirkung

- zusätzlich Intermuskuläre
Koordination
Reaktivkraft
Pyramidentraining
(Methode der progressiv steigenden Widerstände: Mit zunehmendem Gewicht, nimmt die Zahl der Wiederholungen ab.)
- Variante 1 - einfache Pyramide
(5,4,3,2,1) - (75 - 95%)
- Variante 2 - Pyramidenstumpf
(8,7,6,5,4) - (60 - 80%)
- Variante 3 - doppelte Pyramide
(4,3,2,1 , 1,2,3,4) - (80 - 95 - 80%)
Kraftausdauermethode
(höchste Wiederholungszahlen
und lange Belastungszeit; geringe
bis mittlere Intensität)
- allgemein
- disziplinspezifisch
Erhöhung der anaeroben
Kapazität und der lokalen
Muskelausdauer

- möglichst viele Muskelgruppen
- bewegungsspezifische
Muskelgruppen
Kraftausdauer
statisches Krafttraining
(isometrisch - Spannungs-
änderung des Muskels bei
gleichbleibender Muskellänge)
(mittlere bis hohe
Spannungsentwicklung; lange
Anspannungszeit)
MA- und IK-Wirkung
Maximalkraft
Kraftausdauer
Kräfte bei sportlichen Bewegungen
- Gewichtskraft
- Reibungskraft
- Widerstandskraft
- Zentripetalkraft
- Zentrifugalkraft
- Muskelkraft
- Aktionskraft
..ist die Kraft, mit der die Erde Körper anzieht.
..ist die Kraft, die auftritt, wenn zwei berührende Körper gegeneinander bewegt werden.
..stammt vom Medium, durch das sich die Sportler bewegen müssen.
..ist die Kraft, die benötigt wird, um einen bewegten Körper auf eine Kreisbahn zu zwingen.
..ist die Kraft, die den Sportler aus der Bahn drängt - jeder Körper ist träge.
..ist die Kraft, mit der sich der Muskel zusammenziehen kann / mit der er kontrahiert.
..ist die Kraft, die über eine Muskel-Gliederkette hinweg entwickelt wird.
> Lokomotion - die Aktionskraft, um eine Ortsveränderung zu erreichen.
(Sprintkraft, Zugkraft, Schubkraft, Stemmkraft...)
> Manipulation - die Aktionskraft, um ein Sportgerät oder Partner zu bewegen.
(Wurfkraft, Stoßkraft, Schlagkraft...)
> Stützen oder Stützaktion - die Aktionskraft, um eine Position oder Lage zu stabilisieren
Werfen
Wurfbewegungen im Sport:
Schlagwürfe Drehwürfe Druckwürfe
~ Das Wurfobjekt wird von
hinten am Kopf vorbei bzw.
über den Kopf hinweg nach
vorne beschleunigt.
~Die Bewegungsebene liegt in
der Sagittalebene
~Es ist erst der Ober-, dann der
Unterarm und am Ende die Hand
im Einsatz (beinhaltet das
Go-and-Stop-Prinzip [> Prinzip
zur Koordination von Teil und
Einzelimpulsen]
~ Das Wurfobjekt wird auf
einem Kreis oder einer
kreisähnlichen Bahn
beschleunigt.
~ Der Wurfarm bleibt im
Ellenbogen gestreckt.
~ Die Bewegungsebene ist
meist eine (etwas
angestellte)
Transversalebene.
~ Das Wurfobjekt wird nur
über Druck vom Wurfarm
beschleunigt, die Wurfhand ist
also stets hinter dem
Wurfobjekt
~ Die Wurfbewegung führt (nur)
vom Körper weg, weil....
~ ....die Bewegung nicht hinter
dem Körper, sondern in
Körpernähe beginnt, der
Wurfarm daher meistens
anfangs gebeugt ist und zur
Druckerzeugung vom
Körper weggestreckt wird.
Quellen
Ulrich Göhner - Werfen im Sport
Dr. Karl Friedmann - Trainingslehre
(Sporttheorie für die Schule)

- einhändige & beidhändige
Schlagwürfe
- Drehwürfe mit Hopser oder
mit Körperdrehungen
- Schlagwürfe mit oder
ohne Schleife
- Druckwürfe mit
leichten und
schweren
Objekten
Hauptaktionen
Die Hauptaktionen beim geraden Schlagwurf beginnen nach dem Eindrehen und bestehen aus dem Vorhochpeitschen des Wurfoberarms gefolgt vom Vorhochpeitschen des Unterarms und dem Nachklappen der Hand in Wurfrichtung.
Bei einem Schlagwurf mit Schleife dient diese einem längeren Beschleunigungsweg, wodurch eine höhere Endgeschwindigkeit erreicht werden kann.

Hauptaktionen
Strecken des gebeugten Stoßarms/ der gebeugten Stoßarme gefolgt vom Nachklappen der Hand/ der Hände
Hauptaktionen
Hauptaktion ist das Armkreisen bzw. das Drehen des Körpers mit gestrecktem Arm/ gestreckten Armen um die Körperlängsachse o.ä. . Und der Abwurf, der auch als Schleudern oder Schocken bezeichnet wird.
Hilfsaktionen
- gestrecktes Stemmbein um die beim Anlauf erreichte
Translatorische Bewegungszustand in eine Rotation zu zwingen
- das hintere Bein soll mit schleifender Fußspitze
hintehergeschleift werden für einen zweifachen Stützkontakt
und eine optimale Bogenspannung auf der Wurfseite
http://www.sportunterricht.de/lksport/
Biomechanische Prinzipien
- DasPrinzip der Anfangskraft
http://www.sportunterricht.de/lksport/akra1a.html
- Das Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges
http://www.sportunterricht.de/lksport/optbeweg.html
- Das Go-and-Stop-Prinzip
http://www.sportunterricht.de/lksport/goandstop.html
- Aktion = Reaktion
http://www.sportunterricht.de/lksport/gegenwi.html
-
( andere Zusammenfassung: http://sportneigungsfach.chapso.de/willkommen-s2791171.html )
Hier findet ihr alle wichtigen Infos für die Prüfungen ;) - http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1237315_l1/index.html?pbanker=abitur#abitur
leider unvollständig... mehr findet ihr hier ;)
- https://www.dropbox.com/home/Schule/Sport
Full transcript