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Strategisches Branding und Corporate Design im Dritten Reich

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B. One

on 14 November 2013

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Transcript of Strategisches Branding und Corporate Design im Dritten Reich

Strategisches Branding und Corporate Design im Dritten Reich

Die Nazis seien Pioniere des Corporate Designs gewesen. Niemals zuvor war Design so effektiv zu Propagandazwecken benutzt worden. Erst durch die Visualisierung gewann die Nazi-Bewegung ihre Überzeugungskraft.

Erik Spiekerman (deutscher Gestalter, Typograf, Professor der Hochschule für Künste Bremen)
„Das Ziel strategischen Brandings ist nicht nur die verstärkte Präsenz auf dem Markt, sondern auch, das Unterbewusstsein zu infiltrieren um angepasstes Verhalten auszulösen.“ -Steven Heller
Es gehe auch bei kommerziellen Brandingstrategien nicht darum, Konsumenten weiterzubilden, sondern die Loyalität einer Zielgruppe zu erwerben. Falls List oder Täuschungen nötig seien, um dieses Ziel zu erreichen, dann würden List und Täuschungen als Teil der Kampagnen angewandt.
COCO COLA Reklame als Vorbild: Es war die Losung einer neuen Zeit, groß und weiß auf blutrotem Grund: "Trink Coca-Cola - stets eiskalt". Die Reklametechnik der "Plutokraten" von jenseits des Atlantiks war ihnen zunutze.
Goebbels'' Produkt hatte keinen Erfrischungsfaktor.
Es hatte eine schräge Stirnlocke und einen gestutzten Oberlippenbart.
Hitlers Kopf wurde zum Markenlogo
Je höher die Wahlergebnisse der Partei, desto steiler fällt die Haarlocke des "Führers", bis sie schließlich auf den Plakaten zur Volksabstimmung 1934 den 45-Grad-Winkel erreicht.
Die Marke Hitler
Er machte den Führer zum Produkt und war so etwas wie der erste Spin-Doctor:
(Bezeichnung für einen Medien-, Image- oder politischen Berater und Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit)
Propagandaminister Joseph Goebbels

Mit den Mitteln der modernen Kommunikation bereitete er die Deutschen auf den Weltkrieg vor und ließ sie auch weiterkämpfen, als längst alles verloren war.
„Deutscher Gruß“ –
Schlüssel des Mikromanagements
Zum Branding-Prozess gehörten auch Verhaltensweisen wie beispielsweise der Hitler-Gruß.
Nazi-Symbolik:
Hakenkreuz + Flagge
one of the most visually powerful symbols ever devised
Mit einer ähnlichen Wirksamkeit seien nur wenige andere Zeichen ausgestattet.
Hakenkreuz Fahne
Buddistischer Tempel
NS Printmedien
Printmedien im Dritten Reich

Das Schriftleitergesetz ermöglicht es ab 1933 Presseinhalte zu kontrollieren.

Printmedien sind bis in die 60er Jahre hinein das zentrale Kommunikationsmittel
Werbung für Investitions- und Konsumgüter ausschließlich in Form von Anzeigen in Zeitungen und Plakaten
"Völkischer Beobachter"
Zeitungen
»Illustrierte Beobachter«
Zeitschriften
SA-Mann
Das Schwarze Korps - Zeitschrift der SS
Magazin der deutschen Luftwaffe
Die Wehrmacht
Illustrierte
Die »Signal« war die erste »echte« Illustrierte in Deutschland.
Sie orientierte sich in ihrer Gestaltung am amerikanischen „LIFE“-Magazin und diente einem stark propagandistischen Zweck.
Die »TEMPO« zeigt sich ähnlich wie die »Signal« in professionellem Gewand.
Freude und Arbeit
diente der Bewerbung der deutschen Arbeiterfront und der Völkerverständigung
Die »Olympia Zeitung« erschien 1936 zu den olympischen Spielen in Deutschland.
Grafik-Design
Die »Gebrauchsgraphik« war das Magazin mit der anspruchsvollsten und qualitativ hochwertigsten Gestaltung und Verarbeitung.
»die neue linie« war ein mit der »Gebrauchsgraphik« vergleichbares Magazin.
Gleichsam kurioseste und populistischste Zeitschrift im Design-Segment war die »Kunst dem Volke«.
Sie richtete sich an »jeden« und behandelte allgemeine Kunst, Kunsthandwerk und Architektur.
Feldausgabe für die Wehrmacht
Satire
Verständlicherweise war Satire und Ironie im dritten Reich sehr gefährlich und fast unmöglich.
Für einen Führer-Witz konnte man bereits entweder in ein Konzentrationslager gesteckt oder später sogar direkt umgebracht werden.
einige erwähnenswerte Printmedien
Simplicissimus und die Brennessel
Lustige Blätter
Weder in Tiefgang noch in der gestalterischen Qualität erreichten die satirischen Witze oder die dargestellten Karikaturen die »Simplicissimus«.
Simplicissimus und die Brennessel
nur Witze und Karikaturen, welche dem Gedankengut der NS-Regierung entsprachen
Inhalt: nur Kriegsgegner, der Kommunismus und das internationale Judentum mit Hilfe von echter oder fiktiver Niederlagen und Probleme persifliert wurden
Kalender
Plakate
Jugend dient dem Führer
BUND DEUTSCHER MÄDEL
BILD ZEITUNG
VERGLEICH MIT AKTUELLEN PRINTMEDIEN
Y MAGAZIN - MAGAZIN DER BUNDESWEHR
Propagandaminister Joseph Goebbels:
"monoform im Willen, polyform in der Ausgestaltung des Willens"«
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