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Ludwig Feuerbach - Religionskritik

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by

C. Berndt

on 6 January 2014

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Transcript of Ludwig Feuerbach - Religionskritik

1830
1840
1872
1804
1850
Ludwig Feuerbach - Religionskritik
Kindheit und Jugend
28.07.1804 in Landshut
Familie: angesehenen Gelehrtenfamilie
katholisch getauft, protestantisch erzogen
sehr religiöse Jugend
kein Interesse am Kirchen- und Religionsunterricht
Bildung: in der Schule Griechisch, Hebräisch und die Bibel
Berufswunsch: Pfarrer
Beginn des protestantisches Theologiestudium in Heidelberg
erste Schrift:
1841: Das Wesen des Christentums
Hauptwerk

1844: Tod der dreijährigen Tochter Mathilde
Grundsätze der Philosophie der Zukunft
Das Wesen der Religion
1862: Tod der Frau --> wirtschaftlicher Zusammenbruch --> Armut
13.09.1872: Tod nach Schlaganfall
Feuerbach: »Ich wusste, was ich sollte und wollte: nicht Theologie, sondern Philosophie.«
Leugnet die Unsterblichkeit der Seele
christliche Hoffnung widerlegen
"Jetzt gilt es vor allem den alten Zwiespalt zwischen Diesseits und Jenseits aufzuheben, damit die Menschheit mit ganzer Seele, mit ganzem Herzen auf sich selbst, auf ihre Welt und Gegenwart sich konzentriere."
Provokation der Theologen
durch die enge Verbindung zwischen Kirche und Staat (Zeit der Restauration):
Schrift wird verboten
Ermittlung des Autors durch die Polizei
Ende seiner Professorenkarriere

Gott
bloße Projektion des Menschen,
Wunschgebilde seiner eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte.
unvollkommen
endlich
zeitlich
sündhaft
will nicht sterben
erträgt die Ungerechtigkeiten auf Erden nicht
erfindet Vorstellung der Unsterblichkeit der Seele
kommt auf den Gedanken einer himmlischen Gerechtigkeit
hält das nicht aus
Mensch
Kritik an Hegel und Perspektive einer neuen Philosophie der Sinnlichkeit.
alte Philosophie: ICH = denkendes, abstraktes Wesen --> Körper gehört nicht dazu
neue Philosophie: Körper gehört zum Wesen dazu
1843
1804
1822
1823
Abbruch nach dem ersten Jahr
1824
Berlin: Einfluss durch Hegel
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
deutscher Philosoph
Vertreter des deutschen Idealismus (Erkenntnis und Darstellung der ganzen Wahrheit)
1830
Heirat mit Bertha Löw
führte ein zufriedenes und naturverbundenes Leben als Privatgelehrter
1837
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit
1845
1857
Theogonie
Quellen
http://buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/feuerbach
http://www.geschichtsinfos.de/die-religionskritik-ludwig-feuerbachs/
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Idealismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wilhelm_Friedrich_Hegel
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Feuerbach
http://de.wikipedia.org/wiki/Religionskritik
http://www.gottwein.de/Eth/RelKr01.php
nimmt im Laufe der Zeit ab
vollkommen
unendlich
ewig
heilig
positive Extreme
negative Extreme
"Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde"
Mensch soll Kraft und Liebe nicht in Gott, sondern in zwischenmenschliche Beziehungen
Humanisierung
effizienter
Religion überflüssig
Mensch soll sich auf positive Eigenschaften konzentrieren
Aufhebung der Entzweiung des Menschen
Verwandlung der Theologie in Anthropologie
Verantwortung des Menschen im Diesseits
Mensch soll Menschen helfen
ASPEKTE
1838
Abkehr der Philosophies Hegels
Mensch
Anfang, Mittelpunkt und Ende der Religion
im Zentrum der Religion
Feuerbach: im Zentrum ist der...
Annahme der Existenz Gottes
Nichtigkeit der Welt und des Menschen
Gleichgültigkeit und Passivität [Weltverneinung]
Beeinträchtigung der Liebe durch den Glauben
"Der Glaube trennt und beschränkt, die Liebe eint und öffnet. Der Glaube opfert die Liebe der Ehre Gottes."
Schwächung der Moral durch Verlagerung der Verantwortung weg vom Menschen: Nicht die Theologie begründet die Moral, sondern die Moral bestimmt das
Behinderung von Wissenschaft, Fortschritt, Aufklärung, Mündigkeit und Freiheit [Fortschrittsverneinung]
Verachtung von Leiblichkeit [Leibverachtung]
Intoleranz gegen Nichtgläubige [Intoleranz]
Wesen Gottes.
"Die Moral: Gerechtigkeit, Güte, Liebe hat
ihre Begründung in sich selbst."
"Wesen des Menschen" nun in der "Natur" verankert sein.

unbewusste Natur wird nun bewusst, Mensch in Abhängigkeit

1. Schritt: Göttliche wird nicht mehr als das vergegenständlichte Wesen des Menschen verstanden (Subjekt), sondern als Prädikat der Natur
2. Schritt: Akt der Befreiung aus seiner Abhängigkeit von der Natur,
Erschaffung von von der Natur losgelöste göttliche Wirklichkeiten.
Bedürfnis nach Religion
"Wo der Mensch nichts mehr vermag, da kann er wenigstens noch beten, noch wünschen."
menschliche Wünsche sind die Urerscheinung der Götter.
Kritik an Ludwig von Feuerbach
unklare Definition von vorbelasteten Begriffen:"unendliches Wesen des Menschen", "Natur" und "Egoismus"
psychologische Erklärung einer Sache sage noch nichts über deren Realität aus:
E.v.Hertmann: "Wenn die Götter Wunschwesen sind, so folgt daraus für die Existenz oder Nichtexistenz gar nichts."
Feuerbach erklärt nur Gott und nicht die Welt und den Menschen
Christum schränkt Freiheit des einzelnen nicht ein!
Lebenslauf
Einfluss
Werke
Gedanken über Tod und Unsterblickeit
das Wesen des Christentums
Grundsätze der Philosophie der Zukunft
das Wesen der Religion
Theogonie
Kritik

menschlichen Verstandes (Intelligenz)
Willens (Vollkommenheit, Gerechtigkeit)
Herzens (Liebe)
"Religion ist das Verhalten des Menschen zu seinem Wesen als zu einem anderen Wesen."
Folge
Selbstzerissenheit
Entfremdung
Verarmung des Menschen,
z.B. durch die Trennung von Körper und Geist, Jenseits statt Diesseits.
Untergang der Religion im Säkularisierungsprozess
Das Geheimnis der Theologie ist die Anthropologie
Leugnung der Existenz Gottes
Negation der Werte,
Atheismus = wahre Humanismus.
Menschenliebe statt Gottesliebe,
Diesseits statt Jenseits.
Alles zum Wohle des Menschen
Anthropotheismus.
Schlussforderungen
aufklärerische Kritik
kritisch-genetische Kritik

Quelle: http://www.atheodoc.com/wp/wp-content/uploads/ludwig-feuerbach.jpg
Quelle: http://1.bp.blogspot.com/-gG_-UoXFaOg/UDpC3XFDvTI/AAAAAAAAAnI/_RedaFYjE0M/s1600/hegel.jpg
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