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Evolutionspsychologie VL

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by

Barbara Wackher

on 5 February 2013

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Transcript of Evolutionspsychologie VL

2. Attraktivität aus evolutionspsychologischer Sicht 3. Partntnerwahl-Strategien 1. Einführung Hintergrund Evolutionstheorie
Darwin (1859)

Organismen konkurrieren um begrenzte Ressourcen.
Organismen variieren bzgl. Eigenschaften,
die für Überleben und Fortpflanzung wichtig sind.
Ein Teil der Eigenschaften ist erblich.


Unterschiedlicher Fortpflanzungserfolg von Individuen
(natürliche Selektion); Eigenschaften erfolgreicher
Individuen breiten sich über Generationen hinweg aus. Ansatz der Evolutionspsychologie im Vergleich Herkömmlicher Ansatz in der Psychologie
Proximale Fragen (wie?):
Auslösebedingungen und Mechanismen von Verhalten

Beispiel
Soziale Isolation von Küken

Distress-Laute Evolutionspsychologie

Distale Fragen (warum?):
Ultimative Ziele von Verhalten

Beispiel
Distress-Laute

Mutter kommt Hintergrund

Der menschliche Verstand (Gehirn) hat sich im Laufe der Evolution
entwickelt, um Probleme in besonders wichtigen adaptiven
Bereichen zu lösen.
(Ultimative) Ziele unseres Verhaltens sind durch Evolution bestimmt.
(Proximale) Problemlöseprozesse durch Evolution geformt.
Bestimmte Umweltstrukturen beeinflussen Verhalten, indem sie bestimmte,
bereichsspezifische Mechanismen auslösen…
…aber Umweltstrukturen heute müssen nicht mehr denen der Vergangenheit
entsprechen. Hintergrund

Adaptationen


Angeborene und reliabel sich entwickelnde Merkmale (Verhaltensweisen) einer Spezies, die im Verlauf der Evolution durch natürliche Selektion entstanden, da sie halfen, Probleme des Überlebens oder der Reproduktion besser zu lösen als andere alternative Merkmale.

(Tooby & Cosmides, 1992) Welche Probleme mussten Menschen im Environment of Evolutionary Adaptiveness lösen? (vor ~4 Mill. – 10.000 Jahren) Themen der Evolutionspsychologie

Überlebensprobleme

Partnerwahl

Sozialverhalten in/zwischen Gruppen

Sprache

Emotionen Methoden der Evolutionspsychologie

Vergleich unterschiedlicher Spezies
Vergleich von „Männern“ und „Frauen“
Vergleich von Individuen innerhalb einer Spezies
Vergleich des selben Individuums in verschiedenen Kontexten
Experimentelle Methoden Datenbasis

Archäologische Funde (menschliche Produkte)
Ethnografische Befunde: „Ursprüngliche Kulturen“ (z.B. Jäger-Sammler-Gesellschaften)
Beobachtungen
Selbst-Berichte
Soziodemografische Daten: Lebensgeschichtliche Daten und öffentliche Datenregister
Experimente Grundgedanke der Evolutionspsychologie zur Attraktivität

Aussehen eines Individuums erlaubt Rückschlüsse über seine genotypische und phänotypische Qualität.

Good – Genes – Hypothese


Äußere Merkmale (z.B. Gesicht, Körperbau) können vom Träger kaum verfälscht werden und gelten als „honest signals“, d.h. als verlässliche Indikatoren für seine Qualität. Symmetrie

bilateraler Körperteile (Fußlänge, Armlänge, Gesicht,
Augen, Ohrlänge usw.) korreliert positiv mit der
Attraktivität. Symmetrie

Je symmetrischer ein Gesicht ist, desto attraktiver wird es beurteilt.

Symmetrie ist ein Zeichen für hohe Gesundheit.

Symmetrie signalisiert einen starken Organismus, der trotz möglicher Bedrohung (Parasiten, Nahrungsmangel) in der Lage war, symmetrische Formen auszubilden.

Symmetrischer Bau deutet auf hohe Immunkompetenz hin, d.h. auf große Heterogenität der Gene (wünschenswert für Nachkommen). Symmetrie als Zeichen genetischer Qualität. Symmetrie

Symmetrie wird gemessen über die Fluctuating asymmetry (FA). Diese bezeichnet den Grad, zu dem bilaterale Merkmale unterschiedlich ausgeprägt sind. Symmetrie
Symmetrische Gesichter werden durch rechts-rechts bzw. links-links Kompositionen von realen Gesichtern erzeugt (Spiegelung).
Lächeln ist auf links-links Spiegelungen deutlicher ausgeprägt.
Rechts-rechts Kompositionen von Frauen werden als attraktiver eingeschätzt. links-links Spiegelung Original rechts-rechts Spiegelung http://www.beautycheck.de Beautycheck – Ursachen und Folgen von Attraktivität. Durchschnittlichkeit
Durchschnittsgesichter werden als attraktiver beurteilt als Einzelgesichter.
Durchschnittliche Individuen versprechen optimale genetische Anpassung und tragen wahrscheinlich weniger schädliche Mutationen.
Technik: Morphing Durchschnittlichkeit

Weibliches und männliches Durchschnittsgesicht, gemorpht aus 64 Originalgesichtern Je mehr Gesichter übereinander gelegt werden, desto attraktiver wird das gemorphte Gesicht eingeschätzt. Kindchenschema

Frauen
Annäherung an das Kindchenschema führt zu Erhöhung der Attraktivität (unabhängig von der Attraktivität des Originalgesichtes!).

Männer
Annäherung reduziert die Attraktivität, da sie dann weniger dominant wirken.

Durch Kindchenschema werden Schutz- und Fürsorgeinstinkte aktiviert, diese werden auf erwachsene Träger generalisiert.

Träger werden als freundlich, unschuldig und arglos eingeschätzt, wirken außerdem jugendlich und gesund. Große, runde Augen
Kleine Nase
Schmales Kinn
Runde Backen
Weiche Haut Je größer die Annäherung, desto attraktiver wird das Gesicht eingeschätzt Attraktiv bei Frauen:

Braune Haut
Schmales Gesicht
Volle, gepflegte Lippen
Weiter Augenabstand
Dunkle, schmale Augenbrauen
Lange, dunkle Wimpern
Hohe Wangenknochen
Schmale Nase
Dünne Augenlider Attraktiv bei Männern:

Braune Haut
Schmales Gesicht
Volle Lippen
Symmetrischer Mund
Dunkle Augenbrauen
Dunkle Wimpern
Obere Gesichtshälfte breiter
im Vergleich zur unterer
Markanter Unterkiefer
Markantes Kinn attraktiv attraktiv unattraktiv http://www.beautycheck.de Beautycheck – Ursachen und Folgen von Attraktivität. Belohnung des Gehirns

Die Wahrnehmung von attraktiven Gesichtern aktiviert das Belohnungssystem des Gehirns (dopaminerge Neurone im ventralen Striatum) – der gleiche Effekt wie bei Nahrung und Drogen Kampe et al. (2001). Reward value of attractiveness and gaze. Nature, vol.413 2 Theorien

Attraktivität als sozialer Cue
Blickkontakt mit attraktiven Menschen:
Belohnungssystem aktiv (unabhängig vom Geschlecht!), Abnahme
der Aktivität bei abgewandtem Blick
Blickkontakt mit unattraktiven Menschen:
Belohnungssystem nicht aktiv (aber Aktivität bei abgewandtem Blick!)

Attraktivität vermittelt Stärke, Gesundheit und hohe soziale Stellung.

Kontakt zu attraktiven Menschen erhöht die eigene soziale Stellung,
unabhängig vom Geschlecht. Attraktivität als Kriterium zur Partnerwahl

Je nach Geschlecht des Betrachteten werden beim Betrachter unterschiedliche Prozesse aktiviert.

Bei Männern führt nur das Betrachten weiblicher attraktiver Gesichter zu erhöhter Aktivität im dopaminergen System.

Das Betrachten von männlichen Gesichtern führt zu einer „aversiven“ Reaktion. Gewicht und WHR
(WHR: waist-to-hip-ratio; Umfang Taille/ Umfang Hüfte)
Kontinuierliches Absinken des „Idealgewichts“

Aber:
WHR bleibt über die Zeit konstant. 1930 2008 Frauen und Männer haben unterschiedliche „optimale“ WHR – Werte: Cartwright,J. (2000). Evolution and Human Behaviour. MacMillan Press Ltd Frauen: 0,67 – 0,8 Männer: 0,85 – 0,95 Prototypische Körperformen

Männer
shoulder-waist

Frauen
waist-hip http://evolution.anthro.univie.ac.at/ institutes/urbanethology/beauty/beauty.html Bei hoher Empfängnis-Wahrscheinlichkeit

bevorzugen Frauen Männer mit sehr maskulinen Zügen.
 hoher Testosteronspiegel weist auf hohe Immunkompetenz
hin! (im Allgemeinen schätzen sie Männer mit durchschnittlichem Aussehen
attraktiver ein).

bevorzugen Frauen den Geruch von Männern mit niedriger Fluctuating Asymmetry (FA).

Die wahrgenommene Attraktivität ist abhängig von der Interaktion zwischen
displayed hormone markers des Betrachteten und hormonellem Zustand des
Betrachters.

Wird eine Langzeitbeziehung angestrebt, ändert sich die Vorliebe während des Zyklus nicht. Frauen mit hoher Empfängniswahrscheinlichkeit beurteilen Männer mit sehr maskulinen Zügen als attraktiver.

 Gemessen über Online-Experiment, in dem das „Wunschgesicht“ über Variation des Grades von maskulinem/femininem Aussehen selbst ausgewählt werden konnte. WHR http://evolution.anthro.univie.ac.at/ institutes/urbanethology/beauty/beauty.html Aber Vorsicht!!!

Untersuchung von Grammer (1996)

Verhalten in Single-Bars:
Männer berühren ovulierende Frauen häufiger.

Interpretation: Kopuline, die von Männern wahrgenommen werden.

Alternativinterpretation:

Ovulierende Frauen senden mehr sexuelle Signale
über ihre Kleidung.

Für letzteres spricht auch: Ovulierende Frauen initiieren mehr sexuelle Kontakte. MHC vermutlich über Pheromone vermittelt, diese werden über das Vomeronasalorgan wahrgenommen.
Kleinste Mengen genügen (Femtogramm) MHC – Gene (Major histocompatibility complex, = Immungene): erzeugen spezifischen Eigengeruch des Individuums und liefern Informationen über die Immunkompetenz. MHC-Gene Geo, Nr.8 (2000), S.58 Partner mit möglichst unterschiedlichen Immungenen (= unterschiedlicher Geruch!) sichern dem Nachwuchs größtmögliche Immunkompetenz.
 --> Frauen bevorzugen Männer, deren MHC sich möglichst stark vom eigenen unterscheidet.

Während der Schwangerschaft zeigt sich Umkehrung:
Frauen bevorzugen Männer mit ähnlichem Geruch („Stallgeruch“), da sie von Familienmitgliedern Hilfe bei
der „Aufzucht“ der Nachkommen erwarten.

Frauen, die mit der Pille verhüten, ziehen ebenfalls Männer mit ähnlichem Geruch (ähnlichem MHC) vor, da durch den erhöhten Östrogenspiegel eine Schwangerschaft simuliert wird.

Ein sinnvoller Mechanismus der Natur wird
ausgeschaltet/umgekehrt! MHC-Gene http://forladiesbyladies.com/wp-content/uploads/2009/12/070918_mansweat_wide-horizontal.jpg Einfluss von Pheromonen auf das Sexualverhalten (Feldstudien)

Frauen, die eine Halskette mit Androstenol während des Schlafens tragen, haben mehr sexuelle Interaktionen (Cowley und Brooksbank, 1991)
Männer, die männliches Pheromon verwenden haben mehr Geschlechtsverkehr (Cutler et al., 1998)
Frauen, die weibliches Pheromon verwenden haben öfter Geschlechtsverkehr (McCoy und Pitino, 2002)
ABER:
Ein Pheromonabstrich (aliphatic acids) auf der Brust der Frau steigerte das Sexualverhalten nicht (Morris und Udry, 1978) Einfluss von Pheromonen auf psychische Funktionen (Laborstudien)

Durch Androsterol werden männliche und weibliche Stimuli als „wärmer“ und „freundlicher“ bewertet (Kirk-Smith, 1978)
Durch Androstenon bewerten Frauen Männer als weniger attraktiv (Filsinger, 1985)
Durch Androstenol bewerten Männer Männer als attraktiver (Filsinger, 1985)
Durch Androstenol sinkt die Einschätzung der eigenen Attraktivität und die Stimmung bei Frauen (Filsinger et al., 1987)
Durch männliche Schweißproben wurden männliche Gesichter von Frauen als attraktiver bewertet (Thorne, 2002)
Androstadienon (AND) moduliert die Stimmung in eine positive Richtung nur in traurigem Kontext (Bensafi et al., 2004)
AND moduliert die Stimmung bei Frauen in eine positive Richtung mit einem männlichen Versuchsleiter (Lundström et al., 2005)
AND verbessert Stimmung bei Frauen (Jacob und McClintock, 2000)
AND verschlechtert das Gedächtnis in traurigem Kontext (Bendafi et al., 2004) Auch nicht-körpereigene Merkmale modulieren die Attraktivität

z.B.
- Lippenstift
- Kleidung
- Kontext Trivers: Theorie der elterlichen Investition

Elterliche Investition
Der Beitrag, den ein Elternteil zum reproduktiven Erfolg der eigenen
Nachkommenschaft leistet auf Kosten der eigenen Fähigkeit, in andere
Nachkommen investieren zu können.

Das Geschlecht, das mehr in die Nachkommen investiert, wird selektiver im Hinblick auf die Partnerwahl sein.
Das Geschlecht, das weniger in die Nachkommen investiert, wird kompetitiver im Hinblick auf sexuellen Zugang zu dem höher investierenden Geschlecht sein (Konkurrenz).

Männer werden häufiger kurzfristige Partnerschaften
eingehen als Frauen. Zu unterscheiden sind

kurzfristige Strategien

langfristige Strategien

Zentrale Tendenzen in Partner-Präferenzen, ob kurz- oder langfristig können durch die Evolutionstheorie verstanden werden.

Evolutionspsychologie: Partner-Präferenzen evolutionär bedingte psychologische Mechanismen für die spezifischen Probleme, mit denen Männer und Frauen während der Phylogenese konfrontiert wurden. Ähnlichkeit

Assortative Mating Partner sind sich ähnlicher, als es per Zufall zu erwarten wäre.

Ein ähnlich aussehender Partner trägt wahrscheinlich auch ähnliche Gene, dadurch können (prozentual gesehen) mehr „eigene“ Gene in die nächste Generation gebracht werden.

Aber:
Zu hohe Ähnlichkeit verschlechtert die Immunkompetenz der Nachkommen (Inzest) .

Optimaler Partner:
Keine Verwandtschaft, aber größere Ähnlichkeit, als per Zufall zu
erwarten wäre.
Siehe auch Geruchsstudien bei Frauen! http://www.geekologie.com/2011/03/07/lookalike-couples.jpg Prägungseinflüsse – elterliche Traits

Menschen zeigen „sexuelle Aversion“ gegen Menschen, mit denen sie im frühen Kindesalter zusammenlebten (verhindert Inzest).

Aber:
Bei der Partnerwahl werden elterliche Traits bevorzugt.

Alter des Vaters korreliert positiv mit dem Alter des Partners der Tochter.
Kinder von Eltern verschiedener ethnischer Gruppen bevorzugen Partner der Ethnizität des gegengeschlechtlichen Elternteils. Attraktivität des Betrachters

Frauen, die sich selbst attraktiv finden, zeigen erhöhte Präferenz für symmetrische und maskuline Gesichter.

Weniger attraktive Frauen zeigen unerwartete Präferenz für weniger attraktive Männer (hohe FA, geringere genetische Qualität), da diese den genetischen Nachteil durch erhöhte elterliche Fürsorge ausgleichen.

Eigene „Erfolgsaussichten“ beeinflussen das
Attraktivitätsurteil. http://www.funlinksdaily.com/wp-content/uploads/2011/02/ugly-wedding-couples.jpg Wunsch nach Partnern Männer haben insgesamt mehr Partner als Frauen. Männer wollen bereits nach kurzer Bekanntschaft in stärkerem Ausmaß Sex als Frauen. Wunsch nach „casual sex“ Buss and Schmidt (1993) Buss and Schmidt (1993) http://www.alextv.de/wp-content/uploads/2009/11/17527__playboy1_l1.jpg I’ve noticed you around, I find you very attractive … a) … would you go out with me tonight?
b) … would you come over to my apartment tonight?
c) … would you go to bed with me tonight?

Frauen Männer
a) 50% 50%
b) 6% 69%
c) 0% 75% Wahrscheinlichkeit, Sex mit einem unbekannten Fremden einzugehen Symons and Ellis (1989), in Vogel & Voland (Eds.), The Sociobiology of Sexual and Reproductive Strategies. Verringerung der Standards für gelegentlichen Sex

Männer weichen Standards für gelegentliche Sex-Partner im Vergleich zu langfristigen Partnern eher auf (Frauen auch, aber nicht in demselben Ausmaß).

Niedrigere Standards für “honest”, “intellectual”, “kind”, “emotionally stable”, etc.

Nicht erwünschte Charakteristika wie z.B. “mentally abusive”, “violent”, “disliked by others”, “selfish”, “excessive drinker”, etc. werden leichter übersehen.

Für „casual“ Sex-Partner schätzen Männer sexuelle Freizügigkeit und sexuelle Erfahrung. Minimal akzeptierbare Intelligenz des Sex-Partners bei Männern niedriger. Kenrick, et al., (1990), Journal of Personality, 58, 97-116 Langfristige Partnerwahl-Strategien

Finanzieller Status des Partners
(ökonomische Ressourcen)

Frau und Kinder profitieren von der
Wahl eines Mannes mit größeren
ökonomischen Ressourcen. Buss, D. (1999). Evolutionary Psychology. Boston: Allyn & Bacon http://3.bp.blogspot.com/_JZ0rN-zdg2M/TU_NRnvhGfI/AAAAAAAAAF8/XqZUhPrSz90/s1600/dagobert_duck.jpg Langfristige Partnerwahl-Strategien
Bedeutung Ökonomischer Ressourcen für die Wahl eines Heiratspartners Kulturübergreifendes Phänomen http://edge-img.datpiff.com/m14f8435/Young_Zone_Fat_Gold_Chain_Ep-front-large.jpg Langfristige Partnerwahl-Strategien

Bedeutung des sozialen Status Sichert Zugang zu Ressourcen Buss, D. (1999). Evolutionary Psychology. Boston: Allyn & Bacon Langfristige Partnerwahl-Strategien

Altersunterschied Sichert Zugang zu Ressourcen? Buss, D. (1999). Evolutionary Psychology. Boston: Allyn & Bacon Langfristige Partnerwahl-Strategien der Männer

Altersunterschied Mit zunehmendem Alter wählen Männer immer jüngere Frauen. http://cdn.madamenoire.com/wp-content/uploads/2011/11/anna-nicole-and-old-husband.jpg Buss, D. (1999). Evolutionary Psychology. Boston: Allyn & Bacon Erhöht Wahrscheinlichkeit zur Reproduktion der Gene Langfristige Partnerwahl-Strategien

Präferenz für gute elterliche Fertigkeiten “Women find the man interacting positively with the baby considerably more attractive. Comparable photos of women produced no effect on men’s judgments of attractiveness.” (La Cerra, 1994) Langfristige Partnerwahlstrategien

Präferenz für große, physisch starke und athletische Männer

Eigenschaften signalisieren physischen Schutz für Frau und Kinder.

Frauen bevorzugen größere im Vergleich zu kleineren Männern. http://www.whitegadget.com/attachments/pc-wallpapers/81751d1317636610-klitschko-klitschko-pic.jpg Langfristige Partnerwahl-Strategien
Präferenz für gute Gesundheit

Ein ungesunder Partner hat sehr wahrscheinlich adaptive Risiken für unsere Vorfahren bedeutet.

Wird von beiden Geschlechtern hoch bewertet.

Faziale und körperliche Symmetrie ist ein bedeutsamer Gesundheitsindikator.

Gute Gesundheit bedeutet Widerstandskraft gegenüber genetischen und Umwelt-Stressoren (z.B. gegenüber Parasiten). Präferenz für Liebe

Hinweis auf Bereitwilligkeit, Ressourcen zu teilen

Liebe möglicherweise der Schlüsselreiz für Bindung

„Being in love“ am höchsten bewertete Eigenschaft

Präferenz für Bereitwilligkeit, in Kinder zu investieren

Die Beurteilung der Bereitwilligkeit, in Kinder zu investieren, ist ein wesentliches adaptives Problem.

Männer mit Bereitwilligkeit, in Kinder zu investieren, sind für Frauen attraktiv.

Präferenz für Strebsamkeit und Fleiß

Harte Arbeit ist einer der besten Prädiktoren für Karriere-Erfolg.

Strebsamkeit und Fleiß signalisieren die Fähigkeit, jetzt und in Zukunft Ressourcen akquirieren zu können. Buss, D. (1999). Evolutionary Psychology. Boston: Allyn & Bacon Wie bringt man Männer dazu, treu zu bleiben?

Nur wenige Säuger sind monogam,
z.B. Präriewühlmäuse
Wiesenwühlmäuse dagegen sind treulose Gesellen.

Vermutlich beteiligt:
Vasopressin V1a-Rezeptor, da stärkere Expression bei monogamen Mäusen im ventralen Vorderhirn.

Manipulation der Expression per Gentherapie
Einschleusen des Gens für V1a-Rezeptor bei Wiesenmühlmäusen


Veränderung des Sozialverhaltens Richtung Monogamie unattraktiv
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