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Referat über Wiesen und Wildwiesen

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by

Stefan Kleinhagauer

on 10 April 2014

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Transcript of Referat über Wiesen und Wildwiesen

Wie entstehen Wiesen?
Progressive
Sukzession


Gesellschaft: Pioniere (Ab)Folge Klimax
(Vegetation) (
Rohboden
) (
Wiese/Gras
) (
Wald
)
Wiesen & Wildwiesen:
Vegegation / Architektur / Raum

Wiese...
was ist das?

Arten von Wiesen?
Management
& Funktion

Praxis Bsp.
Was ist eine Wiese?
Eine Wiese ist
Grünland
Gründland „[...] wo
kaum

Bäume
und
Sträucher
vorkommen und Gräser vorherrschen“ (2: 9, 1: 205)
Eine Wiese bedingt
Bewirtschatftung
„Wiese ist ein
künstliches Ökosystem
, das durch die (Weide und) Mahd verursacht wird“ (2: 10; 4: 179; 1: 204)
Eine Wiese als Teil eines
Bioms
Teil einer Großlandschaft/Biom
(z.B. Savanne, Prärie, Steppe)
Eine Wiese als Ökosystem: Ökotop +
Biozönose
Ein
Lebensraum
&
Lebensgemeinschaft
(ök. Nische, Biodiversität)
Referat: 10.04.14
Kleinhagauer
Stefan

260.264, VO, 2014S
Grafik: Wittig (1: 87)


gerichtete Abfolge verschiedener Pflanzengesellschaften
“ (4: 46)
„vorhersagbare Abfolge von Besiedlung und Aussterben nach einer
Störung

(6: 142)
Naturlandschaft
Kulturlandschaft
Abfolge der natürlichen, zeitlichen Sukzession zur Schlußgesellschaft bzw. Klimax (AUT: Urwald mit 0,7%)
Tendenz geschlossene Vegetation:
Standortunterschiede heben sich auf (fallen gering aus)
Rückkehr zu einem früheren Stadium:
regressive Sukzession
: von Wald Wiese
Störung durch Landnutzung;
Faktor Mensch
(Rodungen)
Tendenz offene Vegetation: Große Standortunterschiede!
Wie entstehen Wiesen?
Rauriser Urwald
(NP Hohe Tauern / Szbg.)
Quelle: http://map.bundesforste.at/
Rodungen erzeugen Ersatzgesellschaften / unterschiedl. Standorte:
(regressive Sukzession)

Die Wiese schlechthin gibt es nicht. Keine Wiese gleicht der anderen
UNTERSCHEIDUNG
:
(2: 78)
Unterscheidung
von
Wiesentypen
nach...
PFLANZEN-SOZIOLOGIE
deskriptive und
systematische Erfassung
aller Pflanzen
(Vegetationsaufnahme / Einordnung )

Pflanzenkombinationen
und Zusammensetzung der Biozönose auf einer Wiese (nach Ellenberg)

STANDORT-FAKTOREN
ART DER
NUTZUNG
(Süß)
GRÄSER
KLEE
KRÄUTER
z.B. Wiesen-
Fuchsschwanz
Bastard Klee
Rauer
Löwenzahn
Magerrasen
Fettwiesen
Feuchtwiesen
halb/trocken

nährstoffreich
sehr nass
Weiden


(extensive Nutzung)

Frisch-
Futterwiesen
(
intensive

Mahd
: Heu, Silagen)

Streu/Streuobstwiesen

(Einstreu)
FAZIT
: Vielfältige Faktoren (
multifaktorielle Geschehen
) beeinflussen die Gesamterscheinung einer Wiese und damit den Wiesentyp (2: 81, 145).
Fettwiese
(Arrhenatheretalia)
Fett- & Feuchtwiesen
Eurosibirische Kulturgrasland
: Klasse d. Dünge- & Weidewiesen der (Intensiv)Landwirtschaft (1: 204)

Standort
: nährstoffreich, gut wasserversorgt, waldfähiger Boden

Produktiv
(
leistungsfähige Kultursorten ≠ reg. Wildwiesensaat
)

Teils starke
Eutrophierung
(
Überdüngung
)

Fettwiesen als
anthropogen bedingt
(≠ natürliche Vegetation)

Flora & Fauna: „Typendiversität der
Kulturlandschaft
“ (7: 281)
Magerrasen der Hochlagen
magere / extreme Standortdbedingungen
Alpen/Karstgebirge, Steppen, Heißländen (etc.)
grober Sand/Schotter, felsige, sonnige Lagen
halb/trocken, nährstoffarm, ertragsarm
Magerrasen
Bsp.:
Trespenwiese
(
Mesobromion
)
- Trockenwiese (
Sonnenhang,
ungedüngt
/mager
)
- artenreichste Pflanzengemeinschaft (
Biodiversität
)
- relativ geringe Produktivität (
wenig Futterwert
)
- Mahd: 1-2 schürig (
extensive Nutzung pflegeleicht
)
- Saatgut: "UFA-Wildblumenwiese trocken" (10g/m²)
Sand- und Felsrasen
Trespenwiese
(Walter Dietl)
magere / extreme Standortdbedingungen
Magerrasen:
Trespenwiese
(halb/trocken)
Bsp.:
Trespenwiese
(
Mesobromion
)
Gefährdeter Standort:
Rote Liste
Raues Veilchen
(Viola hirta)
typische Pflanzengemeinschaft:
Aufrechte Trespe
(Bromus erectus
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Tribus: Bromeae
Gattung: Trespen (Bromus)
Art: Aufrechte Trespe
Wiesensalbei
(Salvia pratensis)
Orchidee
(Orchidaceae)
Kleine Wiesenknopf
(Sanguisorba minor)
Wundklee
(Anthyllis)
Skabiosen-Flockenblume
(Centaurea scabiosa)
KLASSEN:
Schwermetallrasen (Violetea calaminariae)
Sandrasen und Felsgrusfluren (Sedo Scleranthetea)
Schwingel-Steppen und
Trespenrasen
(Festuco-Brometea)
(Molinio-Arrhenatheretea)
Fettwiese
: Wirtschafts/Intensivgrünland infolge von Düngung und seltener Bewässerung, nährstoffreiche Wiese.
Systematische Gliederung
Goldhaferwiese
Fettwiesen:
Bsp.:
Glatthaferwiesen
(Arrhenatherion)
2 dominante Gräser im Detail
franz. Raygras (
enthält Saponine
)
Frischwiesen (bis 1000m),
2 bis 4 schürig
;
Wuchshöhe: 50-150cm
artenreich (
bei Intensivdüngung: ertragreicher > artenärmer
)
Standort: mäßigtrocken/frisch/wechselfecht (
sehr robust
)
hohe Produktivität
(klassische Fettwiese):
guter Heuertrag und milchviehtauglich
Horst: Glatthafer & Knaulgras
Bsp.:
Goldhaferwiesen

(Trisetion)
klassische Fettwiese in Berg- und Hügellage (
Alpenvorland
)
Fettwiese höherer Lage (bis 1700m),
2 bis 3 schürig;
Wuchshöhe: 20-80cm
artenreich (vor allem in der alpinen Biozönose!)
hohe Produktivität
(
Nutztiere: Vitamin D3 Überschuss!
):
guter Heuertrag und milchviehtauglich
Bei beiden handelt es sich um
Hemicryptophyten
und
Neophyten
!
Was passiert wenn der Mensch
die Wiese nicht (regelmäßig) mäht?
Was passiert wenn der Mensch
die Wiese nicht (regelmäßig) mäht?
BRACHE
Abb.: von Mauslöchern durchsetzte Brache
Biozönose?
Unkraut
Flexible Neophyten setzen sich durch
Erhalt regionaler Kulturlandschaft
Regelmäßige Mahd
Naturnahe
Begrünung von Rohböden
Auswahl von
Saatgut
Individuell nach Standort / Wiesentyp (
1-4 mal pro Saison
)
-
Aussaat
von Sorten
regionaler

Wildwiese
vs. importiertes Regelsaatgut (
Neophyten
)
- GER: 17.500t pro Jahr
- Schutz heimischer Arten
- Bewahrung
floristischer Identität
der Naturräume
- Mager- & Trockenrasen als
Erosionsschutz
(
Böschung
)
Naturnahe
Renaturierung von Rohböden
Ingenieursbiologische Praxis
naturnaher Begrünungsmethoden

Ziel: Ruderalfläche (
Brache
/Bauschutt
) wertvolles Grünland (
Wiese
)

z.B. Mahdgutübertragung
aus artenreichen Spenderflächen sowie Ausbringung regionalen Saatgutes aus speziellen Regiosaatgutprojekten
Böschung
vorher
Böschung
nachher
NÖ-LR, Abtlg. Landesstraßenbau (Melk)
Renaturierung:
Standortstypischer Magerrasen
Verbuschung mit invasiv
neophytischen Gehölzen.
Architektur und Grünland
James Corner
Piet Oudolf
High Line,
New York
Planting-Designer
(new perennial movement)
Landscape-Designer
(High Line Mastermind)
Peel-up planter / bench
Vision: High Line Vienna?
"Spaziergang auf ehemaliger U6-Trasse nach Heiligenstadt regt Phantasie an...."
Gerhard Egger (Biologe, WWF):
"
Bei entsprechender Gestaltung könnte auf immerhin einem Hektar ein großzügiger Stadtgarten angelegt werden. Denkbar ist eine Mischung aus Gehölzsäumen, Nutzgärten sowie extensiven Gras/Kräuter-Fluren." Dazwischen ein paar Bankerln, ein Gehweg - und fertig ist der "Highline Park Vienna". Man wird ja wohl noch träumen dürfen."
Dimensionen nahezu identisch
:
- gleiche Länge von 1km
- 10m breit
Quelle: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/499340_Stadtbahnviadukt-mit-Potenzial.html
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