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Getränkechemie

Experimentalvortrag zur organischen Chemie im WS 2010/11
by

Leo W.

on 7 May 2012

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Transcript of Getränkechemie

Gliederung 1. Getränkeproduktion und -konsum in Deutschland

2. Inhaltsstoffe von Erfrischungsgetränken

3. Lebensmittelzusatzstoffe in Erfrischungsgetränken

4. Lehrplanrelevanz

5. Quellen Experimentalvortrag zur Organischen Chemie im WS 2010/11

von L. W. § Getränkeherstellung nach Fleischverarbeitung wichtigster Zweig des Ernährungsgewerbes

Gesamtumsatz der dt. Erfrischungsgetränke- und Mineralbrunnen-industrie 2008: 6,5 Mrd. Euro

davon 3,1 Mrd. Euro allein für Mineralwasser

2008 insgesamt rund 10 Mrd. Liter Erfrischungsgetränke 1 2 3 Cola, Fanta, Sprite und Co.
Ein Einblick in die Getränkechemie 1.1 Getränkeproduktion in Deutschland 4 6 1.2 Getränkekonsum in Deutschland Konsum stieg von 2000 bis 2008 kontinuierlich an


besonders im Trend: gesunde, kalorienarme Erfrischungsgetränke

z. B. Wasser-Plus-Getränke: erste Hälfte 2007 Wachstum um 127 %

ebenfalls beliebt: Bio-Getränke: 62 % Wachstum 2009 zum ersten Mal rückläufig 5 6 9 1.2 Getränkekonsum in Deutschland durchschnittlicher Getränkekonsum 2007:

insgesamt: 757,2 L pro Einwohner

alkoholische Getränke: 152 L

nichtalkoholische Getränke: 292 L

Heiß- und Hausgetränke (Kaffee, Tee, Milch): 313,2 L 1.2 Getränkekonsum in Deutschland am häufigsten konsumierte Getränke 2007 (pro Einwohner):

Kaffee (148,2 L)

Wasser (138 L)

Erfrischungsgetränke (115,7 L)

Bier (111,7 L) Was sind Erfrischungsgetränke? 7 1.3 Erfrischungsgetränke Cola / Cola-Mischgetränke (inkl. Light)

(fruchtsafthaltige) Limonaden (inkl. Light)

kohlensäurefreie/-haltige Fruchtsaftgetränke

(trinkfertige) Kaffee- und Teegetränke

Brausen, diätetische u. sonstige Erfrischungsgetränke

Mineralstoffgetränke

Bitter-Getränke 9 8 2(s) 10 4 Chemikalien:

Coffein (1,3,7-Trimethylxanthin; C H N O )




Natriumhydroxid (NaOH ) (s) 1. Getränkeproduktion und -konsum in Deutschland 3 Quelle: http://fzarchiv.sachon.de/index.php?pdf=Fachzeitschriften/Getraenke-Fachzeitschriften/Getraenkeindustrie/2007/11_07/GI_11-07_46-48_Der_AfG-Markt_in_Deutschland.pdf (17.11.10). Quelle: http://www.hatten-touristik.de/images/13_Prost_Haegar.jpg (26.11.10). Quelle: http://imagecache2.allposters.com/images/GB/GN0302.jpg 3. Zusatzstoffe in Getränken Zusatz geregelt im Lebensmittel-, Bedarfs-gegenstände- und Futtermittelgesetzbuch

u.a. Farbstoffe, Konservierungsmittel, Antioxidantien sowie Geliermittel, Stabilisatoren

E-Nummer muss angegeben werden

z. B. Cola: E 150d: Ammoniumsulfit-Zuckerkulör 3.1 Farbstoffe natürliche Aromastoffe z. B. Zitronenaroma aus echten Zitronen

naturidentische Aromastoffe sind identisch mit den natürlichen, aber synthetisch hergestellt

natürliche und naturidentische Aromastoffe gelten im Gesetz nicht als Lebensmittel-Zusatzstoffe werden zugesetzt, um bestimmte Geschmacksnote zu erhalten

müssen deklariert werden: „natürlicher Aromastoff“, „naturidentischer Aromastoff“ oder „künstlicher Aromastoff“ 3.3 Aromastoffe 1.1 Getränkeproduktion in Deutschland Getränke als Nahrungs- und/oder Genussmittel

Teil der Lebensmittelindustrie

nichtalkoholische und alkoholische Getränke

Abfüllung meist in Kunststoff-Einwegflaschen, gefolgt von Kunststoff-Mehrwegflaschen

2009: 23.030 Beschäftigte in der Getränkeindustrie insgesamt, 209 Mineralwasserbetriebe in Deutschland 3.4.1 Coffein - ein anregendes Alkaloid farblos, kristallin, bitter schmeckend

1,3,7-Trimethylxanthin

anregende Wirkung






eng verwandt mit Theobromin (3,7-Dimethylxanthin) 3.4.1 Coffein - ein anregendes Alkaloid natürlich in verschiedenen Pflanzen: Tee, Kaffee, Kolastrauch, Kakaobaum

gehört zu Alkaloiden, reagiert aber nicht alkalisch 3.4.1 Versuch 5: Sublimation von Coffein und Stickstoffnachweis Anregung des Zentralnervensystems
Erhöhung der Kontraktionskraft des Herzens
Pulssteigerung
harntreibend
geringfügige Erhöhung des Blutdrucks
Schutzwirkung gegen Leberzirrhose 3.4.1 Versuch 5: Sublimation von Coffein und Stickstoff-Nachweis durch Erhitzen sublimiert Coffein → weißliches Gas

an kühlerer Glaswand resublimiert Coffein in langen, farblosen, faserigen Kristallen

basische Thermolyse: Bildung von Ammoniak (NH )

Ammoniak reagiert basisch, Blaufärbung des Indikatorpapiers 3 1.1 Getränkeproduktion in Deutschland

1.2 Getränkekonsum in Deutschland

1.3 Was sind Erfrischungsgetränke? Quelle:http://www.coffein.ch/
pictures/coffeinkristalle1.jpg(24.11.10) 3.1.1.1 Versuch 2: Extraktion von Beta-Carotin Chemikalien

Essigsäureethylester (CH COOCH CH )





1 Möhre
Fanta
ACE-Drink 3 3 2 H225, H319, H336; EUH066;
P210, P240, P305+P351+P338 Gefahr 3.1.1.1 Versuch 2: Extraktion von Beta-Carotin Beta-Carotin: natürlicher Farbstoff der Möhre → Lebensmittelfarbstoff

unpolar → wasserunlöslich, aber fettlöslich



Löslichkeit des Beta-Carotins in der wässrigen Lösung wegen Nanopartikeln

keine echte Lösung → Kolloid

durch Variation der Teilchengröße Spektrum von gelb über orange nach rot gute Löslichkeit in relativ unpolarem Essigsäureethylester Nanopartikelbildung nach dem Emulgier-Verdampfungs-Verfahren aus lipophiler Lösung

1. Schritt:
Beta-Carotin wird mit Emulgator in Chloroform gelöst, in wässriger Lösung des Schutzkolloids (z. B. Stärke) emulgiert

Beta-Carotin bildet durch Stärke stabilisierte Nanopartikel

2. Schritt:
LM wird durch Destillation entfernt (→ Wirkstoff-Hydrosol); durch Sprühtrocknung erhält man Granulat 3.1.1.1 Versuch 2: Extraktion von Beta-Carotin 1.3.1 Demo 1: Synthese eines Cola-Getränks Vorschrift 1:

2 Tassen Mineralwasser
2 EL Zucker
¼ TL Zuckerkulör
½ Päckchen Dr. Oetker Vanille-Aroma
¼ TL Zimt
1 TL Zitronensaft Vorschrift 2:

2 Tassen Mineralwasser
2 EL Zucker
¼ TL Zuckerkulör
½ Päckchen Dr. Oetker Vanille-Aroma
½ TL Tamarindenpurée
1 TL Zitronensaft 1.3.1 Demo 1: Synthese eines Cola-Getränks Cola = erstes und umsatzstärkstes Produkt der Firma Coca-Cola aus Atlanta

erfunden von J. Pemberton (1831 – 1888), Medizin gegen Erschöpfungserscheinungen, Depressionen und Impotenz

1892 Gründung von The Coca-Cola Company durch Asa Griggs Candler

seit 1923 in den Händen der Familie Woodruff

seit 1929 in Deutschland erhältlich 1.3.1 Demo 1: Synthese eines Cola-Getränks 1931 Weihnachtsmann in der Coca-Cola-Werbung

1982 Einführung von Cola light

seit 2005 Coca Cola zero mit einem der „echten“ Coca-Cola ähnlicheren Geschmack

gesundheitliche Aspekte: greift Zahnschmelz und Knochen an, führt zu Übergewicht 1.3.1 Demo 1: Synthese eines Cola-Getränks Coca-Cola:

Geschmacksträger Vanille-, Orangen-, Zitronen- und Zimtöle

saurer Geschmack durch Phosphorsäure

Süße durch Saccharose: 36 Stück Würfelzucker pro Liter

durchschnittlich 10 mg Koffein pro Liter

Name von Kokablatt und Kolanuss abgeleitet

früher wahrscheinlich tatsächlich Kokain enthalten 1.3.1 Demo 1: Synthese eines Cola-Getränks Cola-Rezept nicht so geheim wie behauptet: 10 11 Quelle: http://www.grooveliker.de/inhalt/coke/cokerezept.html (26.11.10) 12 14 13 2.1 Zucker in Erfrischungsgetränken nach Wasser meist mengenmäßig wichtigster Inhaltsstoff

nicht künstlich gesüßt: 25 - 35 Stück Würfelzucker pro Liter

„Wellnesswässer“: 7 - 17 Stück Würfelzucker pro Liter

in light-Produkten „ohne Zuckerzusatz“ häufig Zuckervarianten → bis zu 20 Stück Würfelzucker

zusätzlich künstliche Süßstoffe 16 2.1.1 Demo 2: Zuckergehalt einiger Erfrischungsgetränke Getränk Etikett Experimentell

Coca-Cola 10,6 g 11,7 g
Fanta 9,4 g 10,7 g
ACE-Drink 11,2 g 12,5 g
Energy-Drink 14,2 g 13,9 g
Bitter Lemon 12,8 g 13,1 g
iso light 4,3 g 4,6 g Was versteht man in Erfrischungsgetränken unter „Zucker“? 17 2.1 Zucker in Erfrischungsgetränken Disaccharid Saccharose (Kohlenhydrat)

nicht reduzierend

monoklin-sphenoidische, weiße, süßschmeckende, gut wassserlösliche Kristalle Dimeres aus α-D-Glucose und β-D-Fructose (α,β-1,2-glycosidische Bindung) chiral, optisch aktiv

Bezugsgröße für die Süßkraft verwendet: Süßkraft 1

wässrige Lösung von Karamell ist Zuckerkulör → wird zum Färben von Coca-Cola, Likören, Rum verwendet 19 2.1 Zucker in Erfrischungsgetränken Lebensmittel-, chem. Industrie

gelangt über Fruchtsäfte, Zuckerrüben-, Zuckerrohrsirup in Getränke

wird in Pflanzen mittels Fotosynthese gebildet

Kristallzucker birgt Gesundheitsrisiken

WHO-Empfehlung: höchstens 10 % des Energiebedarfs durch Zucker decken 20 2.1 Zucker in Erfrischungsgetränken Milchzucker (Lactose)

Traubenzucker (Glucose, Dextrose)

Fruchtzucker (Fructose)

Stärkezucker: aus Stärke hergestellte Zuckerarten, u. a. Glucosesirup

Malzzucker (Maltose)

Invertzucker: Durch Hydrolyse (Inversion) von Saccharose entstandenes Gemisch

Isoglucose: (auch „Glucose-Fructosesirup“, „High fructose corn Sirup“)

Zuckerersatzstoffe Was ist das? 21 3.1.1 Das Beta-Carotin – ein wichtiger natürlicher Farbstoff lat. carota: Karotte

Lebensmittelfarbe E 160 a

z. B. in Limonaden, Molkereiprodukten (Butter)

Tetraterpen

Vorstufe von Vitamin A → Provitamin A

zellschützend, antioxidativ, aber: bei Rauchern evt. karzinogen: Warnung auf Medikamenten Beta-Carotin ist unpolar.
Warum ist es in der Fanta gelöst? im alten Rom Wein mit Fruchtauszügen gefärbt

Cochenille in Mexiko, in Europa z. B. Kermes, Pflanzenextrakte Farbstoffe nicht unbedenklich: 1887 erste Verbote wegen Vergiftungserscheinungen

1959 dt. Farbstoff-Verordnung: positive Liste

1977 Zusatzstoff-Zulassungsverordnung: erlaubte Farbstoffe müssen angegeben werden Quelle: http://www.funfood.de/img/meta_bg/
slush.jpg (28.11.10) 3.1 Farbstoffe nur kosmetischer Nutzen: z. B. Liköre und Erfrischungsgetränke

Farbstoffe nach wie vor nicht unbedenklich: viele Allergien und Überempfindlichkeiten, z. B. Tartrazin

in einigen Ländern Verbot von Azofarbstoffen

heute: viele natürliche Farbstoffe anstelle künstlicher, z. B. Chlorophyll, Carotine in Getränken verwendete natürliche Farbstoffe:

E 101 Riboflavin/Vitamin B2 (gelb, Red Bull)

E 120 Echtes Karmin Cochenille aus der Scharlach-Schildlaus (rot)

E 150 Zuckerkulör (braun-schwarz, z. B. Cola, Spirituosen)

E 160 a, c, d, e, f Carotin und Derivate (orange bis gelb, z. B. Orangenlimonade, ACE-Saft)

E 163 Anthocyane (rot bis blau) aus roten Weintrauben, Beeren, Rotkohl (antioxidativ, in sauren Getränken, Brausen) 3.1 Farbstoffe 3.1 Farbstoffe in Getränken verwendete synthetische Farbstoffe:

E 102 Tartrazin (gelb, Liköre, Fruchtweine, Brausen)

E 104 Chinolingelb (Brausen, Waldmeistergetränke (mit E 131))

E 123 Amaranth (rot, Aperitifweine, Spirituosen)

E 124 Cochenillerot (Brausen)

E 131 Patentblau V (z. B. Blue Curaçao)

E 132 Indigotin (blau, Liköre, Erfrischungsgetränke)

E 133 Brillantblau (z. B. Powerade blau) Quelle: http://www.herzog-quelle.de/website/files/lohberg-waldmeister.gif (28.11.10) gehört wie Patentblau zu den Triphenylmethanfarbstoffen

Absorbtionsmaximum in Wasser bei 630 nm

delokalisiertes π-Elektronensystem 3.3.2 Künstliche Aromastoffe in chem. Laboratorien entwickelt

BRD: 18 synth. Aromastoffe zugelassen, aber nur für bestimmte Lebensmittel

Zusatzmenge ist streng festgelegt: keine gesundheitliche Gefahr

Beispiele: Ethylvanillin, Chininhydrochlorid

neben eigentlichen Aromastoffen Geschmacksstoffe für „süß“, „sauer“ und „salzig“ 3.3.1 Chinin: Aromastoff und Malariamittel Fiebermittel, seit 17. Jhd. gegen Malaria eingesetzt (Indian Tonic Water: Malariaprophylaxe)

gewonnen aus der Chinarinde: 1820 Isolierung

weißes, wasserunlösliches, kristallines Alkaloid 3.3.1.1 Versuch 4: Nachweis von Chinin in Bitter Lemon und Tonic Water Chemikalien:

Bitter Lemon, Tonic Water (auf 1/2 des Volumens eingeengt)

verd. NH (1:10)



Bromwasser Br


Natriumthiosulfat-Lsg. Na S O 3(aq) 2(aq) H314, H400, P273, P280, P305+P351+P338, P309, P310 Gefahr! H330, H314, H400, P210, P273, P304+P340, P305+P351+P338, P309+P310, P403+P233 2 2 3(aq) Gefahr! 3.3.1.1 Versuch 4: Nachweis von Chinin
Thalleiochin-Reaktion Bitterstoff für Spirituosen, weinhaltige Getränke, Tonic Water und Bitter Lemon

Spirituosen dürfen 300 mg, Erfrischungsgetränken 85 mg Chinin zugesetzt werden → Kennzeichnung erforderlich

Chinin fluoresziert im UV-Licht Bitter Lemon und Indian Tonic Water enthalten Chinin als Bitterstoff

Bitter Lemon: ca. 29 mg/L

Tonic Water: ca. 61 mg/L → bitterstes Erzeugnis

bei der Zugabe von Ammoniak und Bromwasser zu Chinin entsteht grünes Thalleiochin 3.3.1.1 Versuch 4: Thalleiochin-Reaktion 2.2 Zuckerersatzstoffe 2. Inhaltsstoffe von Erfrischungsgetränken meist nicht auf Saftbasis (→ natürliche Fruchtaromen und -zucker)

Herstellung aus verschiedenen Substanzen, teilweise natürlichen Ursprungs

übliche Zutaten: Wasser
Zucker
Farbstoffe
Aromen
Säurungsmittel
Antioxidantien/Konservierungs-mittel 15 weitere Zutaten: anregende Stoffe (Coffein, Taurin, Theobromin, Guarana etc.)
Vitamine
Mineralien Zuckergehalt pro 100 mL; durch Einengen bestimmt anstelle von Zucker zum Süßen verwendete Stoffe
Unterscheidung: Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe

Zuckeraustauschstoffe Zuckeralkohole/Alditole: nichtcyclische Polyole HOCH [CH(OH)] CH OH

Sorbit, Mannit, Isomalt, Xylit, Maltit, Laktit

liefern Energie → aber: nicht so süß wie Zucker

abführend: gelangen z.T. unverdaut in Dickdarm 2.2 Zuckerersatzstoffe Süßstoffe Acesulfam, Aspartam, Cyclamat, Neohesperidin DC, Saccharin, Thaumatin

synthetisch aus natürlichen Grundstoffen gewonnen, werden als süß wahrgenommen

kaum oder keine Kalorien → für Diabetiker geeignet

Süßkraft wesentlich höher als bei Zucker 2 n 2 2.2.1 Versuch 1: Nachweis von Aspartam in Cola light und Powerade Chemikalien:

Ninhydrin-Lösung (w = 0,01)



Coca-Cola light (aspartamhaltig)

Powerade blue (aspartamhaltig) 2.2.1 Versuch 1: Nachweis von Aspartam in Cola light und Powerade 2.2.1 Versuch 1: Nachweis von Aspartam in Cola light und Powerade Aminogruppe lässt sich mit Ninhydrin-Probe nachweisen: H319, H335, H315, H302
P305+351+338 Gefahr in Cola light und Powerade blue ist der Süßstoff Aspartam enthalten Fluoreszenz von Bitter Lemon bei 366 nm 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 3.1.2.1 Versuch 3: Das Brillantblau Chemikalien:

Powerade blue Gefahr Quelle: Unterricht Chemie, 2008:105, S. 6. 3.1.2 Das Brilliantblau 3.1.2.1 Versuch 3: Das Brillantblau bei Zugabe von Säure lagert sich Proton an Stickstoff mit freiem Elektronenpaar an

Reduzierung der Mesomeriestabilisierung auf das chinoide System

Verschiebung des Absorptionsspektrums in den kürzerwelligen Bereich: grün

Brillantblau fungiert als pH-Indikator 3.1.2.1 Versuch 3:
Das Brillantblau Quelle: http://www.cvcoffee.com/prod_images_
blowup/Powerade_Mtn_Blast_20_oz1.jpg (26.11.10). π-Elektronensystem: zwei mesomere Grenzformeln 3.2 Säurungsmittel werden zugesetzt, um sauren Geschmack zu erhalten, konservieren zusätzlich

z. B. Ascorbinsäure, Essigsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Phosphorsäure

Säureregulatoren (Puffersysteme) halten pH-Wert konstant

verbessern Wirkung von Konservierungsmitteln und verstärken Stabilität

meist org. Säuren oder deren Salze: Citrate, Tartrate, Acetate; auch Carbonate 3.2 Säurungsmittel pH-Werte einiger Getränke Fanta:
Coca-Cola:
Kaffee:
Powerade blue:
ACE-Getränk: 2,5
2,5 – 2,7
2,5 – 3,5
3,4
3,4 Apfelsaft:
Wein:
Bier:
Milch: 3,5
2,3 – 3,8
4,0 – 5,0
6,5 schwache Brönsted-Base

sublimiert bei 178 °C Kolanüsse
(Quelle: http://de.academic.ru/
pictures/dewiki/75/Kolanuss.jpg) wirken stimulierend auf den Körper

wichtigster anregender Zusatzstoff: Coffein (auch Thein, Tein; auch im Guaraná-Extrakt)

in Energy-Drinks meist mit anderen Stoffen kombiniert

Taurin (2-Aminoethansulfonsäure)

Theobromin (3,7-Dimethylxanthin), herzstimulierend, stimmungsaufhellend 3.4 Anregende Zusatzstoffe Quelle: http://4.bp.blogspot.com/_V9i_SnG4xOc/S7ONc4VXAFI/AAAAAAAAEBg/NUG6M14ReJ0/s1600/Red%2520Bull.jpg (02.12.10) Quelle: http://brunchathome.ch/wp-content/uploads/wpsc/product_images/fanta-300x300.jpg (02.12.10) "Stoffe mit oder ohne Nährwert, die ... einem Lebensmittel aus anderen als technologischen Gründen beim Herstellen oder Behandeln zugesetzt werden ... "

müssen technisch notwendig sein

dürfen den Verbraucher nicht täuschen

müssen gesundheitlich unbedenklich sein

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 H301
P309+P310 Gefahr Gefahr H314, H290
P280, P301+P330+P331, P309+P310, P305+P351+P338 54 55 3.4.1.1 Versuch 5: Sublimation von Coffein und Stickstoffnachweis 56 3.5 Vitamine einigen Getränken werden Vitamine zugesetzt

z. B. Vitaminwässer

Vitamin C, Vitamin B2

Fluoreszenz von Red Bull bei 366 nm → Vitamin B2 (Riboflavin) 57 4. Lehrplanrelevanz → Thema bietet Alltagsbezug, mit didaktischer Reduktion bis auf Chininnachweis alle als Schülerversuch durchführbar

Q2: Naturstoffe (Aminosäuren, Kohlenhydrate), synthetische Makromoleküle (Farbstoffe)

Q4: Farbstoffe, Nahrungsmittel

andere Einsatzgebiete: Löslichkeit, pH-Wert, pH-Indikatoren, Nachweisverfahren 5. Literaturverzeichnis Bundesministerium der Justiz. Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch. http://bundesrecht.juris.de/lfgb/__2.html (21.11.10).

Bednarski, Patrick J. Trennmethoden. Uni Greifswald. http://pharm1.pharmazie.uni-greifswald.de/bednarski_web/web/data/personen/bednar1.htm (26.11.10).

Beyer, Hans und Wolfgang Walter, Lehrbuch der Organischen Chemie, 24. Aufl., Hirzel, Stuttgart: 2004.

Cola-Cola GmbH. Der Mythos Coca-Cola. 2008. http://www.coca-cola-gmbh.de/unternehmen/mythos/index.html (26.11.10)

Dauer, Carolin und Peter Pfeifer. Sauer oder alkalisch? Getränke als Säure-Base-Indikatoren. In: Naturwissenschaften im Unterricht Chemie 105 (2008). S. 19 ff.

Graf, Erwin, Andrea Kotzbauer und Peter Pfeifer. „Energy-Drinks“ - eine Unterrichtskonzeption. In: Naturwissenschaften im Unterricht Chemie 43 (1998). S. 27 ff.

Katalyse Umweltgruppe. Was wir alles schlucken. Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Hamburg: Rowohlt, 1985.

Homemade Coke. Reddit.com. 2009. http://www.reddit.com/comments/a8jjs/homemade_coke/ (19.11.10).

Lenntech Wasseraufbereitung & Luftreinigung Holding B.V. Deionisiertes und demineralisiertes Wasser. http://www.lenntech.de/anwendungen/prozess/demineralisiert/deionisiertes-demineralisiertes-wasser.htm (03.12.10).

Lorke, Julia und Katrin Sommer. Die Farbe Blau. Isolierung und Identifizierung blauer Farbstoffe in Lebensmitteln. In: Naturwissenschaften im Unterricht Chemie 105 (2008). S. 32 ff.

McGowan, Antoinette. Home-made soda recipes. Associated Content. 2007. http://www.associatedcontent.com/article/209201/homemade_soda_recipes.html?cat=22 (19.11.10).

Naturwissenschaften im Unterricht Chemie 18/2007, Nr. 99. S. 51 f.

Pakroppa, W. Fanta-stisch – ein Beta-Carotin-Projekt. In: Praxis der Naturwissenschaften – Chemie in der Schule 4/53 (2004). S. 11 ff.

Pfeifer, Peter und K. Sommer. Trendgetränke und praxisorientierter Unterricht. Anwendungsbezüge für chemisches Basiswissen. In: Praxis der Naturwissenschaften – Chemie in der Schule 4/53 (2004). S. 21 ff.

Prof. Blumes Bildungsserver für Chemie. Coffein (Koffein) macht müde Menschen munter. http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/09_04.htm (19.11.10).

Prof. Blumes Bildungsserver für Chemie. Warum leuchtet Tonic Water in der Sonne? 2000. http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/09_00.htm (21.11.10).

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QualiMedic. Zuckeraustauschstoffe. https://www.qualimedic.de/Zuckerersatzstoffe.html (30.11.10).

Rospert, Sabine. Zuckerersatzstoffe. ChidS.de. 2007. http://www.chids.de/dachs/expvortr/376Zuckerersatzstoffe_Rospert_Scan.pdf (25.11.10).

Russek, Adrian, Simone Hanisch und Katrin Sommer. Glühwein – ein Stoffgemisch. Nachweis der Inhaltsstoffe von Glühwein. Naturwissenschaften im Unterricht Chemie 108 (2008). S. 19 ff.

Sachon-Fachzeitschriftenarchiv. Der AfG-Markt in Deutschland. Pro-Kopf-Verbrauch erreicht Rekordwert. 2007. http://fzarchiv.sachon.de/index.php?pdf=Fachzeitschriften/Getraenke-Fachzeitschriften/Getraenkeindustrie/2007/11_07/GI_11-07_46-48_Der_AfG-Markt_in_Deutschland.pdf (17.11.10).

Schöffl, Heinz. Zuckergehalt und künstliche Süßstoffe in Erfrischungsgetränken (Limonaden) und Eistees. http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d70/Limonaden.pdf (27.11.10).

Schwedt, Georg und Heinz Schmidkunz. Weingummi und Kaviar – Die Funktion von Lebensmittelfarbstoffen. In: Naturwissenschaften im Unterricht Chemie 105 (2008). S. 8 ff.

Seilnacht.de. Saccharose – Rohrzucker. http://www.seilnacht.com/Chemie/ch_sacch.htm (27.11.10).

Verbraucherinformationssystem Bayern. Chinin in Lebensmitteln. 2008. http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/chinin_getraenke.htm (28.11.10).

Wikipedia, Carotin. 2009. http://de.wikipedia.org/wiki/Carotin (18.01.09).

Wikipedia. Saccharose. 2010. http://de.wikipedia.org/wiki/Saccharose (27.11.10).

Wikipedia. Zucker. 2010. http://de.wikipedia.org/wiki/Zucker (27.11.10). Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 58 Quelle: http://www.promaqua.de/Portaldata/1/
Resources/industry_solutions/beverages/b_titel.jpg Chinin Thalleiochin 8 18 Aspartam = Methylester des Dipeptids L-Aspartyl-L-phenylalanin Quelle: statista.com Quelle: statista.com Quelle: statista.com 4 entmin. Wasser
5 Ammoniak (w = 0,25)
6 Natronlauge (c = 2 mol/L) 1 Salzsäure, konz.
2 Salzsäure (c = 2 mol/L)
3 Essigsäure (c = 2 mol/L)
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