Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Propädeutikum Soziologie

No description
by

daniel houben

on 13 October 2017

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Propädeutikum Soziologie

Daniel Houben
Sommersemester 2016

Propädeutikum
Soziologie

Womit befasst sich eigentlich die Soziologie?
"Gesamtheit der Verhältnisse zwischen den Menschen"
Emergenz sozialer Beziehungen
Kommunikation und Interaktion
Institutionen und soziale Tatsachen
soziale Effekte von Glauben und Wissen
Macht und Abhängigkeiten
Gleichheit und Ungleichheit
Netzwerke, Organisationen und Gemeinschaften
Soziale Strukturen und Systeme
kollektive Akteure und Gruppen
Rationalitäten, Logiken und Handlungsorientierungen
...
Geschichtswissenschaft
Soziologie
Politikwissenschaft
Theologie
kommunizieren
Hausarbeiten
verfassen....
mit Texten umgehen
präsentieren
in komplexe Sachverhalte einarbeiten
schreiben
in Teams arbeiten
recherchieren
Daten erheben und interpretieren
zuhören
sich ausdrücken
argumentieren
selbstständig sein
wissenschaftlich arbeiten
Tätigkeitsfelder
Erwachsenenbildung
Journalismus
Leitungsfunktionen in sozialen, politiknahen oder kirchlichen Einrichtungen
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf nationaler und internationaler Ebene
Öffentlichkeitsarbeit und PR
Privatwirtschaft (z.B. strategische Unternehmensplanung oder Unternehmenskommunikation)
Verwaltung
Wissenschaft und Forschung

Was ist Soziologie nicht?

"Der Mensch ist halt so!"
"Von Natur aus, ..."
"Weil Gott es so will!"
Politische Meinung/Ideologie
Alltagswissen soll durch Analyse, durch Zusammenspiel von Theorie und Empirie ersetzt werden.
Struktur
logischer Aufbau der Arbeit
sinnvolle Gliederung
passende Gewichtung von Bedeutung und Textmenge

Inhalt
Fragestellung/Hypothese/Problem
Informationsgehalt
Begründung des Themas
Wie gründlich ist das Thema behandelt worden?

Theorie und Empirie
Einbettung in soziologische Diskussion
Anwendung der soziologischen (Theorie)Perspektiven
Verknüpfung von Theorie und Empirie
Überschreiten der reinen Darstellung
Argumentation im Rahmen der Theorie-Empirie-Verknüpfung

Literatur
Qualität der Literatur
Umfang der Literatur
Auswahl der Literatur
Wie genau wurde die Literatur eingearbeitet?
Genauigkeit der Quellenverweise

Allgemeines
Einhaltung der Formalia
Fehlerquotient und Lesbarkeit
Bewertungskriterien für studentische Arbeiten
Idealtypischer Verlauf
Abgabe
Vorüberlegungen
Erste
Sichtung und
Absprache
Festsetzung
Erneute
Absprache
Literatur-
recherche
Konzentriertes Lesen
Berücksichtigung der Eingaben
Erste Überprüfung der Prämissen


Anfertigen von Notizen und Exzerpten
Besorgen externer Literatur
Schreibprozess
starten
Literatur
sortieren
Arbeit fertig stellen
"ruhen lassen"
Formalia und Co prüfen
Korrekturphase
Nationalismus, Ethnozentrismus, gruppenbezogene Menschen-feindlichkeit und Ausgrenzung, Migration, Integration
"Die Geschichte ist das Rohmaterial für nationalistische, ethnische oder fundamentalistische Ideologien - wie Mohn der Rohstoff für Heroinanbhängigkeit ist. Die Vergangenheit ist ein wesentliches, vielleicht sogar das entscheidende Element dieser Ideologien. Wenn die Vergangenheit sich nicht fügt, kann sie auch neu erfunden werden. Eigentlich gibt es gar keine Vergangenheit, die vollkommen paßt. weil das Phänomen, das diese Ideologien zu verteidigen behaupten, weder alt noch ewig, sondern historisch neu ist. Das gilt sowohl für denb religiösen Fundamentalismus [...] wie für den aktuellen Nationalismus."
(Eric Hobsbawm, 1994: Die Erfindung der Vergangenheit, S. 49)
In dem Maße, in dem Zugang zu Land als Privateigentum wichtiger wurde, [...] in demselben Maße wurden auch die Konflikte mit Vertreibung, Selbstzuordnung oder Annexion ganzer Gruppen heftiger [...]. Man beruft sich auf uralte völkische Traditionen die jüngst ausgearbeitet wurden."
(Georg Elwert, 1994: Die Nebelwand des Nationalismus, S. 175)
"Denn welche sittliche Verpflichtung, welchen Anlaß zu Liebe und Haß, zu Heroismus und Verbrechen könnte die Gleichheit der Haarfarbe oder auch der Sprache und Abstammung geben, wenn dahinter nicht ein Welt- und Gesellschaftsbild, ein System von Normen und Werten stünde, das dieser Gleichheit einen besonderen Wertakzent, einen verpflichtenden Charakter verleiht, den einzelnen an denjenigen bindet, die ihm jedes Merkmal teilen und von anderen abgrenzt, die dieses Merkmals nicht teilhaft sind! Dieses System von Werten und Normen aber, die Ideologie, ist das Primäre und Wesentliche; die Merkmale sind die Hilfsmittel, an denen sie sich orientiert."
(Eugen Lernberg, 1964: Nationalismus. S. 52)
"Nation [...] ist eine vorgestellte Gemeinschaft - vorgestellt als begrenzt und souverän. Vorgestellt ist sie deswegen, weil die Mitglieder selbst der kleinsten Nation die meisten anderen niemals kennen, ihnen begegnen oder auch nur von ihnen hören werden, aber im Kopf eines jeden die Vorstellung ihrer Gemeinschaft existiert. [...] Gemeinschaften sollten nicht durch ihre Authentizität voneinander geschieden werden, sondern durch die Art und Weise, in der sie vorgestellt werden."
(Benedict Anderson, 1988: Die Erfindung der Nation, S. 15.)
"If men define situations as real, they are real in their consequences."

(W.I. Thomas and D.S. Thomas, 1928: The child in America: Behavior problems and programs. S. 571f.)
Einstiegssitzung
Sitzung 18.04.2016 - Ethnizität | Literaturverzeichnis
Monografie:
AutorInnen | Jahr | Titel der zitierten Monografie | Sitz des Verlages | Verlagsname.
Zeitschriftenaufsatz:
AutorInnen | Jahr | Titel des zitierten Textes | Titel des Journal | Nummer des Journals | Seitenzahlen.
Sammelband:
AutorInnen | Jahr | Titel des zitierten Textes | HerausgeberInnen | Titel des Sammelbands | Sitz des Verlages | Verlagsname | Seitenzahlen.

Achtung:
Je nach Stil können die einzelnen Elemente ihre Reihenfolge auch leicht tauschen. Immer in den jeweiligen Hinweisen genau nachlesen!
Verlagsorte und -namen ändern sich im Laufe der Zeit!
„Ethnizität“ etwa einer „ethnischen Gruppe“ umfasst drei Aspekte:
Gruppe bzw. Gruppenmitglieder nimmt sich/nehmen sich als verschieden wahr
Gruppe bzw. Gruppenmitglieder werden von anderen als verschieden wahrgenommen
Verschiedenartigkeit wird auf eine gemeinsame Herkunft/gemeinsame Kultur bezogen („Glaube an Abstammungsgemeinschaft“)

„Rasse“ bezeichnet eine „ethnische Gruppe“, bei der die Zugehörigkeit aufgrund von sozial definierten körperlichen Merkmalen bestimmt wird (Hautfarbe etc.)
Achtung: schwierige Begriffsgeschichte; analytischer Einsatz um rasse-bezogene Ungleichheiten zu kritisieren
Kausalitätsumkehr
Ethnizität ist nicht unabhängige (UV), sondern abhängige Variable (AV)
Ethnizität ist nicht Ursprung, sondern Ergebnis ‚anders-artigen‘ Verhaltens:
d.h. als ‚anders‘ wahrgenommes Verhalten wird durch Glaube an bzw. Mythos von gemeinsamer Abstammung begründet, sodass dieser Glaube an Abstammungsgemeinschaft als Ergebnis unterschiedlichen Verhaltens etc. entsteht, zu dessen Ursache sie
im Nachhinein
erklärt wird
selektive Wahrnehmung unterstützt diesen Prozess und festigt ihn

Auch
Biologisierung
,
Essentialisierung, Naturalisierung und Historisierung
erschaffen und stabilisieren ethnische Zuschreibungen, Vorurteile und Diskriminierungen.
3 Ebenen der Betrachtung von
Ethnizität
nach Bös
Ethnizität als individuelles Zugehörigkeitsverhältnis
Ethnizität als Muster sozialer Ungleichheit (z.B. Arbeitsmarktsegregation)
Ethnizität als Strukturmoment der Weltgesellschaft (z.B. Globalisierung, aber auch Melting-pot vs. Multiculturalism)
Soziale Konstruktion von Ethnizität
Literaturverzeichnis
Tipps für hilfreiche Zusammenfassungen/Exzerpte
Fassen Sie so zusammen, dass die Zusammenfassung selbst auch mit zeitlichem Abstand noch informativ ist.
Beschränken Sie sich auf die für Sie bzw. die jeweilige Aufgabe relevanten Aspekte.
Begründen Sie Auslassungen ganz knapp, damit Sie diese zukünftig nachvollziehen können.
Nehmen Sie die Literaturdaten des Ausgangstextes auf.
Schreiben Sie unbedingt die Seitenzahlen aus dem Herkunftstext zu jedem relevanten Aspekt den Sie aufnehmen hinzu.
Nehmen Sie das jeweilige Datum auf.
Notieren Sie Kritik, Ideen und Fragen, die Sie bei der Lektüre des Textes haben.
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit.

Ein gutes Exzerpt ist die halbe Miete für die spätere Textproduktion in Haus- oder Abschlussarbeiten!


Anderson, Benedict (2006): Imagined Communitites. London, New York: Verso.
Braun, Robert und Ruud Koopmans (2010): The Diffusion of Ethnic Violence in Germany: The Role of Social Similarity. European Sociological Review 26 (1): 111–123.
Bös, Mathias (2008): Ethnizität. In: Baur, Nina und Hermann Korte und Martina Löw und Markus Schroer (Hrsg.): Handbuch Soziologie. Wiesbaden: VS-Verlag: 55-76.
Bsp.: Monografie
Bsp.: Journalartikel
Bsp.: Sammelbandartikel
Handbuch-/Einführungs-/Überblicksartikel
wollen lediglich einführenden Überblick geben
möglichst viele Aspekte in möglichst wenig Text
Position der AutorInnen spielt untergeordnete Rolle, wirkt sich aber auf die Auswahl der präsentierten Ansätze aus
sollten immer nur zur ersten Lektüre benutzt werden
super Einstieg zur vertiefenden Recherche
Arbeit ausschließlich auf Einführungsliteratur aufzubauen wirkt sich schädigend auf ihre Qualität und Bewertung aus
Elemente nach Textsorte
Aufgabe: Exzerpt erstellen
Ein Exzerpt fasst die Inhalte eines Textes paraphrasiert, d.h. in eigenen Worten, zusammen. Es beginnt immer mit der vollständigen bibliographisch-en Angabe des Textes. Es umfasst im Idealfall eine strukturierte Zusammenfassung, mit zumindest den folgenden Elementen: Ausgangssituation, Hinter-grund, Fragestellung, theoretischer bzw. empirischer Zugang, zentrale Thesen und Ergebnisse, Fazit; sowie eigene Assoziationen bzw. eine kritische Stellung-nahme.
Praktischer Tipp: Immer Seitenzahlen der Stellen aufnehmen, die es in das Exzerpt schaffen!
Was zeichnet diesen Text aus?
Exkurs bzw. Essay
Länge ist nicht entscheidend
theoretisch und theoretisierend
zentrale Begriffe im „soziologischen Wortsinne“, d.h. im Theoriezusammenhang verständlich (Handbücher, soziologische Wörterbücher, Lexika zu AutorInnen; nicht einfach ‚googlen‘)
tradierter Schreib- und Sprachstil
keine Quellen (bei frühen Klassikern leider normal)
Abstract
Ein Abstract ist eine zusammenfassende Verdichtung eines Textes unter Verzicht auf das Unwesentliche, ohne dabei unverständlich zu werden. Im Abstract sollen das Thema bzw. die Fragestellung, die Hauptthesen sowie die Kernergebnisse bzw. Schlussfolgerungen angeführt werden und die Argumentations-logik grob abgebildet sein. Ein Abstract umfasst für gewöhnlich 150 Wörter – in ganzen Sätzen. Als kurzer Überblick über einen Text dient ein Abstract in wissenschaftlichen Publikationen der ersten Orientierung und ist vor allem in der Textrecherche sehr hilfreich.
Sprache
der Klassiker in der Soziologie des Fremden schlechthin
soziologischer Reflexion über „soziologische Form des ‚Fremden‘“
„Fremde“ als jemand, „der heute kommt und morgen bleibt“ -> Fremdheit erst sozial relevant, wenn der vormals Wandernde im Raum der Autochthonen präsent bleibt
Grad der empfundenen Fremdheit variiert proportional zu dem Grad von nur allgemeinen Gemeinsamkeiten
Synthese von Nähe und Ferne bewirkt:
Beweglichkeit (vs. verwurzelt sein)
Objektivität (ähnlich einer Vogelperspektive)
Abstraktes Verhältnis (Gleichheit ist von allgemeinster Natur, nicht spezifisch)
Ent-Individualisierung (Fremder als ein bestimmter Typus überhaupt)
Simmels Analyse des Fremden als Chiffre für den Menschen in der Moderne an sich (Schroer 1997: 22)
Sozialfigur des Fremdes als Prototyp und Initiator der Anonymität in modernen, auf Wirtschaftlichkeit aufbauenden Gesellschaftsformen
Kennzeichen theoretisch-soziologischer Betrachtung
soziologische Perspektive
vs. Allgemein-/Alltagswissen
Form
des Fremden wird herausgearbeitet
Relationen
zwischen Individuen und deren Effekte im Fokus
gesellschaftstypische vs. individual-singuläre Phänomene
theoretische Schablone
zur Analyse der sozialen Wirklichkeit, unabhängig vom Ausgangskontext
Grundlage für empirische Studien (methodisch kontrolliert vs. Hausverstand)
Immanente Kritikpunkte
(von TeilnehmerInnen Propädeutikum)
Verhältnis zu Autochthonen und deren Eigenschaften nicht ausreichend untersucht
Wie konstruieren die „Anderen“ Fremdheit?
Wann hört der Fremde auf, fremd zu sein?
Was ist mit Fremden, die kommen, um zu bleiben?
Verändern sich „Nähe und Ferne“ nicht je nachdem, woher der Fremde kommt, wie er aussieht etc.?
nicht nur Fremde besitzen Objektivität und Fremde nicht zwingend objektiv
bezieht sich auf eine geschlossene, kleine Gemeinschaft, in die der Fremde eindringt
auf aktuelle, differenzierte Verhältnisse nicht anwendbar
Antisemitismus
zu starke Generalisierung
Kritisierte Auslassungen
(von TeilnehmerInnen Propädeutikum)
keine Berücksichtigung von Beziehungen von Fremden untereinander
keine Befassung mit dem Migrationsgrund
keine Thematisierung der Gefühlslage des Fremden
keine Vorschläge zur Integration
keine Ansatz zur Problemlösung
keine eindeutige Wertung, ob das nun alles positiv oder negativ ist
Georg Simmel: Exkurs über den Fremden
Aktiv
Sprache ist das mit weitem Abstand wichtigste Instrument jeder Sozialwissenschaftlerin und jedes Sozialwissenschaftlers
korrekte Grammatik und Orthographie werden erwartet, schlampige, kommafreie Rechtschreibung kein Kavaliersdelikt mehr
viele Fehler erwecken allgemein den Eindruck fehlender Sorgfalt und übertragen sich mitunter auf die Bewertung des Inhalts
niemals erst unmittelbar vor der Deadline fertig werden
vor Korrektur Text immer eine gewisse Zeit „ruhen“ lassen und dann überarbeiten
längere Texte von Dritten lesen lassen
auf Füllworte verzichten
Umgangssprache präzisieren
Sprache und Ausdruck dem Ziel bzw. dem Argument anpassen
Nullworte bzw. inhaltsleere Aussagen eliminieren (Etwa: "Es werden aus diversen Bereichen verschiedene Beispiele angeführt.")
Wiederholungen und Redundanzen vermeiden
auf Ausschmückungen verzichten
nur Begriffe verwenden, von denen Sie sicher wissen, was sie bedeuten und ob sie im Zusammenhang korrekt sind
Sätze möglichst schlank und klar gestalten
immer fragen, ob jemand, der nicht in Ihrem Kopf wohnt, alles nachvollziehen kann
zur Stilverbesserung: lesen, lesen, lesen
Sprache ist politisch
keine speziell konnotierten Begriffe verwenden
geschlechtsneutral formulieren (sofern nicht absichtlich ausgegrenzt werden soll)
Passiv
immer den Kontext berücksichtigen
Fachbegriffe sind oft nicht deckungsgleich mit ihrer Alltagsverwendung
„komische“ Ausdrucksweise klassischer Texte akzeptieren und als Herausforderung ansehen
ausreichend Zeit einplanen; wissenschaftliche Texte benötigen deutlich mehr Zeit als andere
im Vorfeld Fragen an den Text stellen und eigene Erwartungen klären
Nachschlagewerke bzw. Wörterbücher griffbereit haben
zentrale Aussagen mit Ruhe in eigene Formulierung zu übersetzen, hilft mit komplexer Sprache klar zu kommen
Lese und Sprachverständnis werden en passent trainiert
Kurze Wiederholung:
Literaturverzeichnis nach Textsorten
Gründe für Zitation
Nachvollziehbarkeit und Anschlussfähigkeit für Lesende (Objektivität und Reliabilität)
Ethik und Anerkennnung fremder Leistungen
Mitteilung an Lesende, bestimmte AutorInnen und deren Schriftstücke zur Kenntnis genommen zu haben
Nachweis, dass Gedankengänge, Befunde, Frage- und Problemstellungen erfasst und nachvollzogen wurden
Ausweis grundlegender wissenschaftlicher Kompetenz
Vermeidung rechtlicher Konsequenzen
Direktes Zitieren
BSP: „Es ist ein Normalfall der Befragungsforschung, dass Befragte jeweils einzelne Inhalte bewusst oder unbewusst verfälschen“ (Schulze 1992: 572).

mit direkten, wörtlichen Zitaten sparsam umgehen!
wörtliches Zitat so einsetzen, dass es Ihre Darstellung bzw. Ihre Lesart des Sachverhaltes verdeutlicht
Keinesfalls können direkte Zitate die eigene Darlegung des Sachverhaltes einfach ersetzen, so dass vorwiegend ‚durch Zitate‘ geschrieben wird, die mehr oder weniger aneinandergereiht werden

„Harvard-Stil“
Klammer im Text (und nicht als Fußnote oder Endnote!)
Kurzbeleg im Text mit: Autor, Jahr, Seite (in Klammern im Anschluss an die entsprechende Textstelle)
indirektes Zitat: (vgl. Meuser/Behnke 2003: 82-87)
„direktes Zitat:“ (Meuser/Behnke 2000: 2)
Vollständiger Beleg am Ende in einem Literaturverzeichnis
Einhaltung der Konventionen sorgt für Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit!
(Form mit Dozierenden absprechen; in der Regel nach Hausarbeitsleitfaden des Instituts)
Grundsätzlich wichtig, sich bei jedem Zitat klarzumachen: Was ist der Inhalt des Zitats bzw. die Aussage des oder der zitierten AutorIn? Was sind Ihre eigenen Gedanken, Überlegungen, Anmerkungen?
Eigene Kommentierung und Interpretation klar zu trennen von den wissenschaftlich bereits belegbaren Aussagen. Bei direkten Zitaten erfolgt dies – formal – durch die Setzung von Anführungszeichen, bei indirekten durch sprachliche Hinweise (z. B. folgender Art Wie Person X ausführt… oder Aus der Y’s Perspektive…).
Für jede jede Aussage, die keine mehr oder weniger direkte Folgerung aus dem Zitierten darstellt, müssen Sie Belege in Form von Zitaten erbringen, die an den Forschungsstand zu Ihrem Thema anknüpfen!
„Daten und Materialien, die wörtlich oder sinngemäß von einer veröffentlichten oder unveröffentlichten Arbeit anderer übernommen wurden, müssen kenntlich gemacht und ihren Urheber/innen zugeschrieben werden. Verweise auf Gedanken, die in Arbeiten anderer entwickelt wurden, dürfen nicht wissentlich unterlassen werden. “ (DGS 2014: Ethik-Kodex)
Indirekte Zitate
(I) Spezielles indirektes Zitieren:
BSP: Dies ist allerdings schwer nachzuweisen, da Erfahrungen und Erwartungen im bezeichneten Fall häufig auseinanderfallen (vgl. Nowotny 1989: 50).
(II) Globales indirektes Zitieren:
BSP: Bekanntlich ist das mündliche Interview keine neutrale Erhebungsmethode, sondern grundsätzlich einer Reihe von Verzerrungen ausgesetzt (vgl. Schnell et al. 1995; Bradburn 1983).
BSP: Hobbes (1973) legte im Leviathan bereits den Grundstein der modernen Vertragstheorie.

Indirekte Zitate sind die Regel!
Arbeiten ohne direkte Zitate können perfekt sein.
Arbeiten, in denen indirekte Zitate nicht die große Mehrheit der Belege ausmachen, können nicht gut sein.
Indirekte Zitate werden klassischerweise durch ein "vgl." für "vergleiche" eingeleitet. In den letzten Jahren wird jedoch zunehnemend darauf verzichtet.
Zitat aus zweiter Hand
BSP: Looney hält eine globale Umverteilung der Mittel für erforderlich: „Es ist sicher, dass die reichen Staaten einen zunehmend massiveren Ansturm auf ihre Ressourcen bewältigen
müssen. Nur die weltweite Verteilung der Mittel kann die Welt retten“ (Looney 1989; zit. n. Sommer 1995: 125).
Mit den Zitaten aus zweiter Hand sollten Sie jedoch sehr sparsam sein und diese nur in Ausnahmefällen verwenden. Versuchen Sie immer auf die Originaltexte zurückzugreifen!
Insbesondere bei einschlägigen Grundlagenwerken und soziologischen Klassikern ist die Verwendung eines Zitats zweiter Hand sehr unüblich!
Grafiken, Bilder und Co.
Urheberrechtlich geschützte Abbildungen, Schaubilder, Grafiken, Fotografien o.ä. dürfen ebenfalls nur unter Angabe der vollständigen Quelle verwendet werden!
Das einfache „Copy & Paste“ z. B. von urheberrechtlich geschützten Grafiken des Statistischen Bundesamtes oder anderen Datenquellen ist nicht erlaubt!
Klassische Konventionen
Ist der (indirekt) zitierte Text zwei Seiten lang, schreibt man: (Schulze 1992: 572f.)
Ist der (indirekt) zitierte Text drei Seiten lang, schreibt man: (Schulze 1992: 572ff.)
Ist der (indirekt) zitierte Text länger als drei Seiten, schreibt man: (Schulze 1992: 572-579)
Bei zwei AutorInnen werden im Zitat beide genannt: (Boltanski/Chiapello 2006
Bei mehr als zwei AutorInnen wird nur der/die ErstautorIn genannt: (Hofmann et al. 1995: 114f.)
Wird der Name der/des AutorIn bereits im eigenen Fließtext genannt, so kann er in der Klammer weggelassen werden, bspw.: 'Bourdieu (1983) unterscheidet zwischen drei Kapitalformen [...]'
„vgl.“ (bei indirekten Zitaten) und „S.“ (vor Seitenangaben) konsistent (nicht) verwenden
Verarbeitet man mehrerer Werke eineR AutorIn aus demselben Veröffentlichungsjahr, so unterscheidet man diese durch Kleinbuchstaben, z.B. (Weber 1974a: 24) und (Weber 1974b: 33)
längere direkte Zitate werden einzeilig, in kleinerer Schrift abgefasst und eingerückt
Zitieren
Wann und wie oft?
alles, was irgendwie ohne Beleg eine bloße Behauptung wäre, egal wie trivial es scheint
spätestens nach jedem Sinnabschnitt
lieber zu oft als zu wenig!
Literaturrecherche
Literatur sichten und priorisieren
R
elevanz:
Trifft der Text Ihr Thema – genau oder am Rande?
A
ktualität:
statistische Daten erfordern höchstmögliche Aktualität vs. klassische Theorien
G
eographischer Bezug:
Aachen, Deutschland, Europa – Übertragbarkeit
E
inschlägigkeit:
Wie ausgewiesen ist AutorIn zum Thema? Wie oft wird sie/er zitiert? Wie etabliert und anerkannt sind Verlag bzw. Journal oder sonstige Quelle?
Wann führe ich eine Literaturrecherche durch?
wiederholt
im Laufe des Verfassens der Arbeit
Erste Literatursuche:
Was gibt es zu meinem Thema? Wie kann ich eine sinnvolle Forschungsfrage formulieren? (Erste Recherche und überblickartiges Sondieren)
Zweite Literatursuche:
Wie sieht der Stand der Forschung zu meiner Forschungsfrage aus? (Umfängliche Recherche und detailliertes Lesen und Exzerpieren)
ggfs. dritte Literaturrecherche:

Details überprüfen; Aktualität sicherstellen
Wie bzw. wo führe ich eine Literaturrecherche durch?
Startpunkt:

Literaturliste
der Lehrveranstaltung
für Bücher im deutschsprachigen Raum am besten über den
Bibliothekskatalog
(allerdings die
Digitale Bibliothek unter Fernleihe
, da sonst eingeschränkt darauf, was in Aachen vorrätig ist)
für Zeitschriften- und Sammelbandaufsätze auch internationaler Provenienz in
Datenbanken
(für Soziologie: sowiport, wiso-net, JSTOR)
Schneeballverfahren
Google Scholar v.a. um Werke zu besorgen; zur Suche nur bedingt geeignet
Nicht geeignet: Google, Wikipedia, (Wochen-)Zeitungen, Hausarbeiten-Foren, Blogs u.ä.
Schlagwortsuche
Schlagwortsuche immer vorbereiten durch Textlektüre
an Schlagworten anderer Texte orientieren und Datenbakvorschläge nutzen
Schlagworte sinnvoll – je nach Themengebiet – eingrenzen
Schlagworte sinnvoll mit Blick auf die eigene Forschungsfrage zueinander in Beziehung setzen
Englischsprachige Titel einbeziehen
Erst kurz, dann lang
bei Zeitschriftenaufsätzen –
Abstracts lesen
bei Buchpublikationen – Inhaltsverzeichnisse, Einleitungen und Klappentexte lesen
falls Abstract bzw. Zusammenfassung relevant klingt: Text anfordern (per lokaler Leihe, Fernleihe oder online) und durcharbeiten
Abstracts sind in einschlägigen Datenbanken, Zeitschriftenarchiven und Online-Bibliotheken einsehbar
Welche Literatur ist zitierwürdig?
Literatur, die den Standards wissenschaftlicher Arbeit entspricht; d.h. die in wissenschaftlichen Verlägen erschienen und begutachtet ist
daher: sozialwissenschaftliche Datenbanken und Universitätssuchmaschinen nutzen
sonstige mediale Beiträge (Zeitungen etc.) maximal für „Aufhänger“ geeignet
Vollkommen ungeeignet: Blogs, Foren-Einträge, Wikipedia
Esser, 2009: Pluralisierung oder Assimilation?
Idealtypischer Aufbau eines empirischen Forschungsartikels
Thematischer Einstieg und Begründung des Themas
Aufbau des Artikels
Stand der Bezugsdiskussion und allgemeiner Forschungsstand zum Thema
Theoretische Perspektive und Instrumentarium
Abgeleitete Operationalisierungen
Vorstellung Daten, Variablen und statistisches Verfahren
Ergebnisvorstellung
Ergebnisdiskussion
Rückbezug zur Ausgangsproblematik
Diskussion und Ausblick
Anhang (Datenübersicht)
Literatur
Gruppenarbeit:
Wie ist Essers Artikel strukturell aufgebaut?
Sitzung 02.05.2016
Bauman, 1991: Moderne und Ambivalenz
Gruppenarbeit
1.) Worin unterscheidet der Text sich gegenüber den vorherigen bzgl. seiner Eigenschaften, seines Ziel und Aufbaus?
2.) Wie verläuft Baumans Argumentationslinie? Zeichnen Sie diese bitte schematisch nach!
3.) Welche Bezüge zu vorangegangenen Texten lassen sich herstellen? Wo stehen diese im Widerspruch und wo im Einklang?
4.) Diskutieren und bewerten Sie mit Bezug zu Baumans Argumentation folgende Behauptung: "Nationalität ist ein Herrschaftsmodus."
„Ein Großteil der sozialen Organisation kann als Ausdruck des systematischen Versuchs interpretiert werden, die Häufigkeit des Auftauchens hermeneutischer Probleme zu reduzieren und die Unsicherheit, die solche Probleme hervorrufen, zu verringern. Am verbreitetsten ist wahrscheinlich die Methode der territorialen und funktionalen Separation“ (Bauman 1991: 27).
„Nationalistische Ideologie […] ist weder Ausdruck nationaler Identität […] noch die willkürliche Erfindung von Nationalisten zu politischen Zwecken. Sie erwächst aus dem Bedürfnis, aus komplexen sozialen und politischen Arrangements Sinn zu machen" (Bauman 1991: 33).
„Die Bedrohung die er [der Fremde, D.H.] mitbringt ist schrecklicher, als das, was man vom Feind befürchtet. Der Fremde gefährdet die Vergesellschaftung selbst – als Möglichkeit der Vergesellschaftung überhaupt. […] Die vorrangige Aufgabe des Nationalstaats besteht darin, das Problem des Fremden, nicht das des Feindes, anzugehen“ (Bauman 1991: 25/33).
„Vor allem war die Idee der Assimilation eine umfassende Sicherung der sozialen Hierarchie, der bestehenden Aufteilung der Macht. Sie unterstellte die Überlegenheit der einen Lebensform und die Unterlegenheit einer anderen; sie machte ihre Ungleichheit zu einem Axiom, nahm sie als Ausgangspunkt aller Auseinandersetzungen und sicherte sie so gegen jede Kritik und Überprüfung“ (Bauman 1991: 39)
„Die Nationalisierung der Staates verband […] politische Loyalität und Vertrauenswürdigkeit mit kultureller Konformität“ (Bauman 1991: 41)
Sitzung 23.05.2016
Welche Literatur ist zitierwürdig?
Literatur, die den Standards wissenschaftlicher Arbeit entspricht; d.h. die in wissenschaftlichen Verlägen erschienen und begutachtet ist
daher: sozialwissenschaftliche Datenbanken und Universitätssuchmaschinen nutzen
sonstige mediale Beiträge (Zeitungen etc.) maximal für „Aufhänger“ geeignet
Vollkommen ungeeignet: Blogs, Foren-Einträge, Wikipedia
Literatur sichten und priorisieren
R
elevanz:
Trifft der Text Ihr Thema – genau oder am Rande?
A
ktualität:
statistische Daten erfordern höchstmögliche Aktualität vs. klassische Theorien
G
eographischer Bezug:
Aachen, Deutschland, Europa – Übertragbarkeit
E
inschlägigkeit:
Wie ausgewiesen ist AutorIn zum Thema? Wie oft wird sie/er zitiert? Wie etabliert und anerkannt sind Verlag bzw. Journal oder sonstige Quelle?
Direktes Zitieren
BSP: „Es ist ein Normalfall der Befragungsforschung, dass Befragte jeweils einzelne Inhalte bewusst oder unbewusst verfälschen“ (Schulze 1992: 572).

mit direkten, wörtlichen Zitaten sparsam umgehen!
wörtliches Zitat so einsetzen, dass es Ihre Darstellung bzw. Ihre Lesart des Sachverhaltes verdeutlicht
Keinesfalls können direkte Zitate die eigene Darlegung des Sachverhaltes einfach ersetzen, so dass vorwiegend ‚durch Zitate‘ geschrieben wird, die mehr oder weniger aneinandergereiht werden

Indirekte Zitate
(I) Spezielles indirektes Zitieren:
BSP: Dies ist allerdings schwer nachzuweisen, da Erfahrungen und Erwartungen im bezeichneten Fall häufig auseinanderfallen (vgl. Nowotny 1989: 50).
(II) Globales indirektes Zitieren:
BSP: Bekanntlich ist das mündliche Interview keine neutrale Erhebungsmethode, sondern grundsätzlich einer Reihe von Verzerrungen ausgesetzt (vgl. Schnell et al. 1995; Bradburn 1983).
BSP: Hobbes (1973) legte im Leviathan bereits den Grundstein der modernen Vertragstheorie.

Indirekte Zitate sind die Regel!
Arbeiten ohne direkte Zitate können perfekt sein.
Arbeiten, in denen indirekte Zitate nicht die große Mehrheit der Belege ausmachen, können nicht gut sein.
Indirekte Zitate werden klassischerweise durch ein "vgl." für "vergleiche" eingeleitet. In den letzten Jahren wird jedoch zunehnemend darauf verzichtet.
Zitat aus zweiter Hand
BSP: Looney hält eine globale Umverteilung der Mittel für erforderlich: „Es ist sicher, dass die reichen Staaten einen zunehmend massiveren Ansturm auf ihre Ressourcen bewältigen
müssen. Nur die weltweite Verteilung der Mittel kann die Welt retten“ (Looney 1989; zit. n. Sommer 1995: 125).
Mit den Zitaten aus zweiter Hand sollten Sie jedoch sehr sparsam sein und diese nur in Ausnahmefällen verwenden. Versuchen Sie immer auf die Originaltexte zurückzugreifen!
Insbesondere bei einschlägigen Grundlagenwerken und soziologischen Klassikern ist die Verwendung eines Zitats zweiter Hand sehr unüblich!
Wann und wie oft?
alles, was irgendwie ohne Beleg eine bloße Behauptung wäre, egal wie trivial es scheint
spätestens nach jedem Sinnabschnitt
lieber zu oft als zu wenig!
Monografie:
AutorInnen | Jahr | Titel der zitierten Monografie | Sitz des Verlages | Verlagsname.
Zeitschriftenaufsatz:
AutorInnen | Jahr | Titel des zitierten Textes | Titel des Journal | Nummer des Journals | Seitenzahlen.
Sammelband:
AutorInnen | Jahr | Titel des zitierten Textes | HerausgeberInnen | Titel des Sammelbands | Sitz des Verlages | Verlagsname | Seitenzahlen.

Achtung:
Je nach Stil können die einzelnen Elemente ihre Reihenfolge auch leicht tauschen. Immer in den jeweiligen Hinweisen genau nachlesen!
Verlagsorte und -namen ändern sich im Laufe der Zeit!
Wdhlg. zur
Zitation und Literatur
Zitieren -
Wann, wo und wie?
Literaturgüte und - gattungen -
Was ist wichtig und was gibt es?
Sitzung 30.05.2016
Abstract
Struktur: 2 Forschungsfragen
Inhalt:
1.) Welche sozialen Konstruktions- und Konstitutionsbedingungen machen den Fremden zum Fremden?
2.) Wie wird der Fremde zum Feind?
Struktur: Ergebnis/These
Inhalt: der Fremde wird erst zum Feind, wenn er nicht länger fremd, sondern vertraut ist
Struktur: Vorgehen
Inhalt: theoretische Begriffsarbeit unter Bezugnahme auf Baumans Begriff des Fremden & empirische Überprüfung anhand der Integration von ArbeitsmigrantInnen
Einleitender Teil
Struktur: „Aufhänger“ (Wieso ist die hier verfolgte Auseinandersetzung von weiterer Relevanz?); Ziel = Anschlussfähigkeit schaffen und Interesse wecken
Inhalt: Verweis auf allgemein bekannte öffentlich-mediale Diskurse
Struktur: Vorhaben und Forschungsfrage(n) des Textes (Worum geht es nun hier im Spezifischen?)
Inhalt: 1.) Welche sozialen Konstruktions- und Konstitutionsbedingungen machen den Fremden zum Fremden? 2.) Wie wird der Fremde zum Feind?
Struktur: Aufbau und weitere Struktur des Textes (Was erwartet die Lesenden im weiteren Text?)
Abschnitt 1: Auseinandersetzung mit klassischen Texten der Soziologie des Fremden
Struktur: Skizze zu Stand der Forschung (Was haben andere zu dem Thema bereits gesagt?)
Inhalt: selektive Darstellung von Simmel > Park & Merton > Schütz
Struktur: Kritische Würdigung (Woran schließt der Autor/die Autorin wie an? Wovon nimmt er/sie eher Abstand?)
Inhalt: Kritik an Idee stabiler, geschlossener, einheitlicher Aufnahmegesellschaften, denen der Fremde als Eindringling gegenübersteht
Struktur: Desiderat (Was lässt die bisherige Forschung offen?)
Inhalt: Genese? D.h. wie wird jemand überhaupt zum Fremden?
Abschnitt 2: Entwicklung eines eigenen soziologischen Begriffs von Fremdheit
Struktur: Erneutes Aufgreifen des Desiderats
Inhalt: Entwicklung eines Begriffs des Fremden, der auf Genese von Fremdheit gerichtet ist
Struktur: theoretischer Bezugspunkt (Auf wen bezieht sich der/die Autor_in in der theoretischen Perspektive wie?)
Inhalt: Baumann (1992): „Es gibt Freunde und Feinde. Und es gibt Fremde“ (23)
Struktur: Kritische Würdigung
Inhalt: Anknüpfungspunkt: Fremdheit in Relation zu Vertrautheit zu denken, wobei diese Vertrautheit ihrerseits nach dem Freund/Feind-Schema geordnet ist
Struktur: Eigene Begriffsentwicklung
Inhalt: These: „Der Fremde ist lediglich in der Weise fremd, als er negativ auf das Vertraute bezogen wird.“ (448)
Struktur: Ableitung forschungspraktischer Folgen
Inhalt: „Wer das Fremde als Fremdes verstehen will, muß nach den Bedingungen fragen, unter denen gesellschaftliche Strukturen und Prozesse als vertraut gelten.“ (449)
Abschnitt 3: Bemerkungen zur soziokulturellen Evolution von Fremdheit
Struktur: literaturgestützte, historische Betrachtung des gesellschaftlichen Umgangs mit Fremdheit (vs. ahistorische Betrachtung des Phänomens)
Inhalt: These: im Zeitverlauf gab es unterschiedliche gesellschaftliche Umgangsweisen mit Fremden; zur Moderne hin wird die Unterscheidung vertraut/fremd selbst vertraut und der Fremde reflexiv
Struktur: Anschluss an Frage von Seite 449 – was gilt als vertraut? & Exkurs-artige Ausführung
Inhalt: in der modernen Gesellschaft wird der Nationalstaat zur typischen Form der Gemeinschaft; im Nationalstaat ist der Bürger der Vertraute, alles außerhalb der Grenzen des Nationalen wird fremd; daraus folgt, dass der „Ausländer im Inland“ zum prototypischen Fremden der modernen Gesellschaft wird
Struktur: weitere Reflektionen der Konsequenzen moderner Vergesellschaftung als Nationalstaat
Abschnitt 4: Konstruktion von Fremdheit in der Moderne
Struktur: Anschluss an Frage von Seite 449 – was gilt als vertraut? & Exkurs-artige Ausführung
Inhalt: in der modernen Gesellschaft wird der Nationalstaat zur typischen Form der Gemeinschaft; im Nationalstaat ist der Bürger der Vertraute, alles außerhalb der Grenzen des Nationalen wird fremd; daraus folgt, dass der „Ausländer im Inland“ zum prototypischen Fremden der modernen Gesellschaft wird
Struktur: weitere Reflektionen der Konsequenzen moderner Vergesellschaftung als Nationalstaat
Letzter Abschnitt: Wie wird der Fremde schließlich zum Feind
Struktur: Aufgreifen der noch offenen, zweiten Forschungsfrage
Inhalt: „Was aber macht den Fremden zum Feind?“
Struktur: These
Inhalt: wenn Fremde sichtbar sind, also eigentlich nicht mehr fremd, sondern einordbar in den Antagonismus von Feind/Freund, können sie zu Feinden werden
Struktur: Empirische Veranschaulichung/Prüfung der These
Inhalt: Exemplifikation anhand von Arbeitsmigration; empirischer Befund: Konkurrenz um knappe Ressourcen macht Fremde zu Feinden, wenn es gelingt, sie als Ursachen von Verteilungskonflikten wahrzunehmen/zu etikettieren
Struktur: Empirische Prüfung
Inhalt: Ursachen fremdenfeindlicher Einstellungen und fremdenfeindlicher Gewaltbereitschaft
Struktur: Ausblick in Form von Schlussfolgerungen
Inhalt: destabilisierende Folgen sozialer Ungleichheit
06.06.2016 - Der Fremde als Vertrauter - Struktur und Argumentionsgang
Idealtypischer Aufbau wissenschaftlicher Aufsätze

Abstract: Zusammenfassung der Ausgangsfrage, verwendeten Theorien und Methoden, des Untersuchungs- bzw. Argumentationsgangs und der wichtigsten Ergebnisse in wenigen Worten.
Teil 1: Einleitung: Herleitung und Begründung der Forschungsfrage/Hypothesen/Desiderata
Begründete Skizze des weiteren Vorgehens
Teil 2: Status Quo und Forschungsstand zu den wichtigsten Aspekten der eigenen Arbeit
Teil 3: Entwicklung eines eigenen methodischen/theoretischen Instrumentariums und Begründung, warum gerade dieses zum Forschungszusammenhang passt
Teil 4: Anwendung dieses Instrumentariums auf einen Untersuchungsgegenstand/Desidarat
Teil 5: Diskussion der Ergebnisse dieser Anwendung
Teil 6: Fazit und Ausblick
Teil 7: Literatur, Quellen und Daten
Exposé
Ein Exposé ist das Rohkonzept einer wissenschaftlichen (Haus-)Arbeit. Das Exposé soll einen Überblick über Thema, Problemstellung, Thesen und den Gang der Argumentation (Gliederung) der Arbeit vermitteln. Es sollte Hinweise auf den theoretischen Zugang sowie auf die Methode (Forschungsansatz) der Arbeit geben. Die wichtigsten Literaturhinweise bzw. verwendeten Quellen sollten angegeben und kommentiert werden. Ein Zeitplan sollte erstellt werden. Das Exposé bildet im Kern die spätere Einleitung zur wissenschaftlichen Arbeit.
Zur Forschungsfrage:
Ziel des Exposés ist es, eine Forschungsfrage zu entwickeln – d.h. ein Thema eingrenzend zu einer Forschungsfrage hin zu führen – und dann darzustellen, wie und mit welchen Theorien bzw. Perspektiven basierend auf welchen Texten etc. man diese im Rahmen einer Hausarbeit zu bearbeiten plant. Die Forschungsfrage muss im Rahmen des Exposés noch nicht beantwortet werden, der Weg zur Beantwortung muss jedoch sehr wohl dargelegt und begründet werden.

Gesellschaftswissenschaftliche Analyse:
Ziel jeder Arbeit ist die Analyse gesellschaftlicher Phänomene; deren bloße Deskription ist nicht ausreichend, sondern bildet stets nur den Ausgangspunkt für eine analytische Auseinandersetzung. Nach der Beschreibung folgt der weitaus wichtigere Teil, die Anwendung/Prüfung einer bestimmten Theorie bzw. einer bestimmten soziologischen Perspektive anhand des konkret beschriebenen Phänomens.

Eigene Meinung und Wertung:
Eigene Meinung und Bewertungen sind aus der Hausarbeit und aus dem Exposé heraus zu halten! Ziel ist es, eine wissenschaftliche, sprich werturteilsfreie Perspektive einzunehmen. Daher sind wissenschaftliche Artikel und Bezugstheorien für die Hausarbeit so wichtig.
Formale Mindestanforderungen der Fachgruppe
maximal 5 Fehler (Orthographie, Grammatik) pro Seite
Vorhandensein einer Fragestellung
Vorliegen einer logischen inhaltlichen Gliederung („roter Faden“)
Vorliegen einer sinnvollen und nachvollziehbaren Argumentation
korrekte Zitation (im Text sowie Literaturverzeichnis)
Verwendung von ausreichend wissenschaftlicher Literatur (auch Fachzeitschriften!)
Weitere Beurteilungskriterien
Fragestellung:
Begründung des Themas und Herleitung der Fragestellung; Skizzierung des Forschungsstandes
Gliederung:
logischer Aufbau, sinnvolle Gewichtung der Textteile
Argumentation:
Einarbeitung und Einbettung in fachliche Diskussion; Verknüpfung von Theorie und Empirie; Anwendung auf eigene Frage (analytische Eigenleistung)
Literatur:
Qualität der Literatur; Umfang der Literatur; Selbstständigkeit der Recherche
Formalia:
korrekte Einhaltung aller im Propädeutikum eingeübten wissenschaftlichen Standards, analog zum Hausarbeitsleitfaden des Instituts für Soziologie (Zitation, Sprache, Struktur und Stil)
Eckpunkte
Umfang:
ca. 5 Seiten (ohne je Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Zeitplan, Literaturverzeichnis, Eigenständigkeitserklärung)
Literatur:
wenigstens 5 wissenschaftliche Quellen (davon mind. 2 Zeitschriftenaufsätze; Zitation entsprechend Hausarbeitsleitfaden des Instituts für Soziologie)

Erstabgabe:
24. Jui 2016 per Email an: dhouben@soziologie.rwth-aachen.de
Endabgabe:
22. Juli 2016 > ausgedruckt und abgeheftet im Sekretariat (Frau Radig) sowie digital per Email an dhouben@soziologie.rwth-aachen.de
Bewertung:
bestanden/nicht-bestanden (Voraussetzung für Abschluss des Moduls im SoSe; Plagiate und Abschriften werden mit nicht-bestanden bewertet)
Exposé
Allgemeines
alle Mindestanforderungen gelten und sind vollständig zu erfüllen
einfach nur das umsetzen, was Sie in DIESEM Propädeutikum gelernt haben
Zeitplan bezieht sich auf die Hausarbeit (nicht das Exposee) und soll realistisch sein

Inhaltliches
Elemente und Bausteine nicht nur beschreiben und dann kommentarlos untereinander setzen
erläutern, warum eine Perspektive für eine Frage hilfreich/wichtig/relevant ist
roten Faden explizit machen
klare Fragestellung/Hypothese formulieren
ausführlich darlegen, warum die Fragestellung mit den gewählten Instrumenten zu beantworten ist und wie das erfolgen
es wird eine Soziologie-Hausarbeit, eine Geschichtshausarbeit ohne Bezug zu soziologischen Perspektiven wird als nicht bestanden gewertet
Belege/Quellen
auch in Einleitung/Hinführung nicht einfach Dinge unbelegt behaupten
jeder Sinnabschnitt, jede Aussage, die für sich allein stehen könnte, soll belegt werden
Beleg-Test für einzelne Aussagen: „wirklich?“, „sicher?“, „kann man das nicht auch anders sehen?“
Seitenzahlen entweder genau angeben oder weglassen, (ganzen Aufsatz a la: (Bauman 1991: 21-43) ist unzulässig für konkrete, indirekte Zitate)
Seitenzahlen dürfen nur dann weggelassen werden, wenn sehr allgemeine Verweise gemacht werden
jedeR genannte AutorIn, jede genannte Quelle muss sich im Literaturverzeichnis finden
Vornamen gehören in keine Zitations-Klammer, niemals und nirgends
jede Nennung im Literaturverzeichnis muss aus allen Elementen bestehen und exakt der Struktur der Vorgaben entsprechen; ein fehlendes Element entwertet das komplette Literaturverzeichnis
Form/Stil
Flattersatz in Blocksatz umwandeln
Kommata sind nicht Ihr Feind!
auf Einheitlichkeit in Form und Stil achten (Zeilenabstand, Freizeichen, Absatzumbrüche, Schriftgröße und -art etc.)
auf Rechtschreibung und Grammatik korrekturlesen
auf Vorgaben im Leitfaden achten und diese einfach umsetzen
Idealtypischer Verlauf
Exzerpte und Co.
Abgabe
Vorüberlegungen
Erste
Sichtung und
Absprache
Festsetzung
Erneute
Absprache
0
+
-
=
9
8
7
1
2
3
4
5
6
c
Zum Thema ...
klare Frage bzw. Problemstellung formulieren
Seminarkontext berücksichtigen
Sichtung der bestehenden Literatur auf dem aktuellen Stand
vor eigenen Ideen oder Lösungsvorschlägen, existierende Ideen oder Lösungsvorschläge diskutieren
Literaturrecherche sorgfältig betreiben
thematische Absprachen treffen und einhalten
Arbeit thematisch passend und sorgfältig strukturieren
theoretische Konzepte bzw. Methoden tatsächlich auf das Thema bzw. den Gegenstand anwenden
Literaturcheck
Deckblatt
Titel, Name und Rahmendaten
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Problemaufriss
Fragestellung bzw. Hypothesenformulierung
begründete Einschränkungen
begründeter Aufbau der Arbeit
Darstellende(s) Kapitel
Status Quo der fachlichen Diskussion
Forschungsstand und Literaturlage
Analytische(s) Kapitel
theoretischer Bezugsrahmen / analytische Perspektive
Anwendung auf Untersuchungsgegenstand
Verknüpfung Theorie - Empirie / Theorienvergleich
Fazit
Antwort auf Fragestellung
Diskussion der Hypothese
eigene Bewertungen und Überlegungen
Literaturverzeichnis
vollständige und korrekte Auflistung der verwendeten Literatur gemäß den Vorgaben des Instituts
Ziel der Hausarbeit
Wissenschaftliches Arbeiten, Argumentieren und Schreiben lernen!
Gliederung
Kursorisches Lesen vor intensivem Studieren
Schlagworte und Abstracts geben Hinweise
Gängige Auswahlkriterien:
Wird überhaupt ein Aspekt der Arbeit berührt?
Steht der Aspekt im Zentrum oder am Rand?
Unterstützt der Text meine Argumentation? Will ich ihm widersprechen?
Habe ich zum gleichen Sachverhalt bereits mehrere Texte?
Ist die/der AutorIn im Themengebiet einschlägig ausgewiesen?
Wie alt ist der Text?
Wird der Text von anderen zitiert?
Wo wurde der Text veröffentlicht?
Ist es ein Überblicks- oder ein Forschungsartikel?
Verstehe ich den Text?
Artikel
und
Fachaufsätze
sollten den Kernbestand der Literatur bilden
aktuelle Überblicksbände oder Lehrbücher bieten guten Einstieg ins Thema
– mehr nicht!
Empfehlenswert ist zunächst die Suche mit Datenbanksuchmaschinen
verschiedene Möglichkeiten der Stichwortsuche intensiv nutzen
Liste der für Thema relevanten Schlagworte erstellen
Liste ergänzen, wenn Publikation gefunden wird, die Thema trifft, mit Schlagworten, unter denen diese Publikation gelistet ist
Ergänzende Möglichkeiten:
Schnellballverfahren
Seminarlisten
Tagungsübersichte
Publikationslisten zentraler AutorInnen

Nicht jede gesichtete Publikation ist relevant und gehört in die Arbeit!
Daumenregel
Selbstbild
Erwartungshaltungen an sich selbst
bzw. die Arbeit realistisch formulieren
sich selbst nicht zu viel und nicht zu wenig abverlangen
Zeitaufwände realistisch einschätzen
Thema suchen, das interessiert
Imperfektion aushalten
eigenes Lern- und Arbeitsverhalten ehrlich einplanen
How to Hausarbeit?
Struktur
logischer Aufbau der Arbeit
sinnvolle Gliederung
passende Gewichtung von Bedeutung und Textmenge

Inhalt
Fragestellung/Hypothese/Problem
Informationsgehalt
Begründung des Themas
Wie gründlich ist das Thema behandelt worden?

Theorie und Empirie
Einbettung in soziologische Diskussion
Anwendung der soziologischen (Theorie)Perspektiven
Verknüpfung von Theorie und Empirie
Überschreiten der reinen Darstellung
Argumentation im Rahmen der Theorie-Empirie-Verknüpfung

Literatur
Qualität der Literatur
Umfang der Literatur
Auswahl der Literatur
Wie genau wurde die Literatur eingearbeitet?
Genauigkeit der Quellenverweise

Allgemeines
Einhaltung der Formalia
Fehlerquotient und Lesbarkeit
Literatur-
recherche
Konzentriertes Lesen
Berücksichtigung der Eingaben
Erste Überprüfung der Prämissen


Anfertigen von Notizen und Exzerpten
Besorgen externer Literatur
Schreibprozess
starten
Literatur
sortieren
Arbeit fertig stellen
"ruhen lassen"
Formalia und Co prüfen
Korrekturphase
Globale Bewertungskriterien für Hausarbeiten
Literaturrecherche
Generalistische Fachzeitschriften
Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
Zeitschrift für Soziologie
Soziale Welt
Berliner Journal für Soziologie
American Journal for Sociology
American Sociological Review
British Journal of Sociology
Annual Review of Sociology
Was erwarte ich von dem Text?
Welche Fragestellung will ich untersuchen?
Welches Vorwissen habe ich?
Auf welches Niveau sollte ich mich einstellen?
Wie viel Zeit werde ich wahrscheinlich brauchen?
Wie oft kann ich den Text lesen?
Welche Hilfsmittel setze ich ein?
Welche Textteile sind besonders wichtig?
in Fachtexten sind die meisten Begriffe fachspezifisch und nicht umgangssprachlich definiert
Fremdwörter via Internet oder Duden klären
eigentümliche Sprachstile akzeptieren
für englische Literatur mehr Zeit einplanen
teilweise sind dieselben Begriffe in der gleichen Wissenschaft je nach spezifischer Schule unterschiedlich definiert; z.B.:
System
oder
Institution
oder
Feld
oder…
Kontext und Hintergrund des Textes berücksichtigen
1. Gliederung und Argumentationsstruktur des Textes sichtbar machen
2. Unterstreichungen, Randnotizen und Zeichen machen
3. Exzerpieren:
Abschnittsweises Zusammenfassen des Textes
Wie lautet das Thema das Absatzes?
Was wird über das Thema ausgesagt?
4. Verdichten:
Die Prämissen und Quintessenzen des Textes darstellen
5. Analyse und Elaboration:
sich die neue Erkenntnis zunutze machen
in die eigene Arbeit einfließen lassen
Aussagen und Texten immer kritisch gegenübertreten
verwendete Literatur und Exzerpte organisieren und „aufbewahren“
Exzerpte in digitale Form bringen, die auch in Zukunft noch verständlich und nützlich ist
Literaturangaben immer vollständig pflegen
AutorIn, Titel, Untertitel, Erscheinungsort, Erscheinungsdatum, Verlag, ISSN, ISBN
digitale Literaturverwaltungssysteme nutzen
Endnote, Citavi, Zettelkasten etc.
Ordnungssystem für eigene (kopierte) Texte und Bücher entwickeln
Erwartungen an den Text klären
Sprache und Begriffe klären
Erkenntnisse gewinnen
Erkenntnisse behalten
erst Inhalt, dann Stil und Form
stets überlegen, welche Fragestellung mit welchem Ziel bearbeitet werden sollen
Argumentationsfaden vor Beginn des Schreibprozesses entwickeln
eigenen Gedanken und Exzerpten vertrauen
übertriebenen Perfektionismus abstreifen
Redigieren und Verwerfen gehört zum Schreibprozess dazu und sagt nichts über das eigene Können aus!
Zeit realistisch einschätzen und dementsprechend planen
Schreibroutinen entwickeln
Belohnungen einsetzen
Schreiben ist ein Prozess und Handwerk

Viel lesen!!!
Schreiben
mind. 2 versch. Quellen
pro Seite
mind. 4 Belege pro Seite
Fußnoten nur für inhalt-liche Ergänzungen
Technik und Programme frühzeitig checken!
An Backups denken!
Full transcript