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Jean-Paul Sartre

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by

Anna-Maria Wiesinger

on 15 January 2014

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Transcript of Jean-Paul Sartre

SEIN LEBEN
Atheistischer
Existenzialismus
Jean-Paul Sartre
*21.06.1905: Geburt in Paris
*Mutter: Cousine von Albert Schweizer
*Er besuchte diverse Eliteschulen

*Mit 18 Jahren: Veröffentlichung einiger Novellen + erste Auseinandersetzung mit der Philosophie
*"Der Ekel": erster erfolgreicher Roman

*1929: lernt seine Lebensgenossin Simone de Beauvoir kennen
*1931-1934: Philosophielehrer in Le Havre

*Depressionen, Wahn- u. Panikattacken nach der Rückkehr von Berlin (Studienjahr)
*Satre und de Beauvoir zogen Heirat nie wirklich in Erwägung
*1939: 2 Jahre in deutscher Gefangenschaft
*Gründung einer eigenen Widerstandsbewegung mit Simone de Beauvoir

*1941: Veröffentlichung von "Das Sein und das Nichts" -1.Philosophisches Hauptwerk
*1945: Veröffentlichung von "Der Existentialismus ist ein Humanismus"
*1956: Endgültige Abwendung vom Kommunismus

*Satre: "Der intellektuelle Vordenker der Nation"
*1946: Nobelpreis für Literatur (lehnt diesen jedoch ab)
*21.04.1980: Tod in Paris (mit 75 Jahre)
Existenzphilosophie
"DAS SEIN UND DAS NICHTS"-->Hauptwerk des Existentialismus

*Satres Standpunkt: Der Mensch ist zur Freiheit verdammt!

*Man ist für sein Handeln alleine verantwortlich

„Die Existenz geht der Essenz voraus.“ sprich:
Jeder Mensch wird auf die Erde geworfen, muss aber seinem Leben selbst einen Sinn geben, durch die Entscheidungen, die dieser trifft.
Spaltung des menschlichen Seins
*Nicht-menschliche Wesen besitzen nur das "An-Sich-Sein"
*Menschen besitzen das "An-Sich-Sein und das "Für-Sich-Sein"

"An-Sich-Sein": man ist (nur) das, was man ist
"Für-Sich-Sein": man ist das, was man denkt

*Der Mensch kann alles zum Gegenstand seines Bewusstseins machen.
Er kann sich auch vorstellen, dass er gar nicht existiert. (Negierung).

*RISS IM DASEIN, denn wegen des „Für-Sich-Seins“ ändert sich vieles
*Dadurch erkennt der Mensch, was ist + was sein könnte, was er ist + was er sein könnte.
*Sartre lehnte schon früh religiöses ab
*Streben nach atheistischer Form + humanistischer Moral
*Wenn es einen Gott geben würde, dann wäre der Mensch nicht mehr frei sondern Gott unterworfen (ein Nichts)
Existentialistische Moral
*Keine objektiv verbindliche Ethik
*Der Mensch selbst entscheidet und entwirft immer wieder alles neu.
*Es ist wichtig, seine Entscheidungen frei zu treffen (ohne Beeinflussung)
Transzendenz
ohne Bezug zu Gott
Transzendenz, als Überschreitung des "In-Sich-Eingeschlossen-Seins" und Vorhanden sein in einem menschlichen All
Die menschliche Subjektiviät
Der Mensch ist nicht in sich eingeschlossen, sondern in einem menschlichen Universum enthalten
Humanismus, weil der Mensch über sich selbst entscheiden kann
Der Mensch kann sich nur durch ein Ziel außerhalb seiner selbst verwirklichen
Was ist der Mensch?
-aus Sartres Sicht
Der Mensch ist das, was er vollbringt.

Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.

Der Mensch ist nichts anderes als ein Entwurf, er existiert nur in dem Maße, als er sich entfaltet.
Die Jugend will, dass man ihr befiehlt, damit sie die Möglichkeit hat, nicht zu gehorchen.

Wenn man von einem unerträglichen Druck loskommen will, so hat man Haschisch nötig.

Es ist gefährlich recht zu haben, wenn die Regierung falsch liegt.

Um drei Uhr ist es immer entweder schon zu spät oder noch zu früh für alles, was man tun will.

Beim Fußball wird alles durch die Anwesenheit des gegnerischen Teams verkompliziert.

Wenn zwei Philosophen zusammentreffen, ist es am vernünftigsten wenn sie zueinander bloß Guten Morgen sagen.

Es ist nicht zu wenig Zeit die wir haben, sondern zu viel Zeit die wir nicht nützen.

Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.

Danke für eure Aufmerksamkeit!
Ehe:
„In vielen Fällen
lebenslängliche Doppelhaft
ohne
Bewährungsfrist und Strafaufschub,
verschärft durch
Fasten und gemeinsames Lager.“
=Kerngedanke aus "DAS SEIN UND DAS NICHTS"
Sartre oder etwa doch nicht?!
Existentialismus:
Der Mensch wird durch
die Geburt in seine
Existenz geworfen, was er
aus seinem Leben macht,
bestimmt er allerdings
selbst durch aktives
Handeln.
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