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Klinische Psychologie

2012
by

Erik Kasper

on 18 February 2013

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Transcript of Klinische Psychologie

Klinische Psychologie Befasst sich mit:

Psychologischen Störungen
Psychische Teilaspekte somatischer Störungen Krankheitsbegriff Krankheit = Einheit mit spezifischem Symptom und Verlaufs mustern + bio Prozesse + bio Ursache.

Psychische Störung =! immer Krankheit Ebenen (Häfner, 81)
1. Erscheinungsbild (Symptome, Syndrome)
2. Verlaufsgesetzlichkeit
3. Beteiligte organe
4. Pathologischer Funktionszusammenhang zw. 1,2,3
5. Ursache von 4

2Komponenten:
1. Beeinträchtigung
2. Unvermögen Ambiguitätstoleranz wichtig: nur wenige Antworten gesichert

Bemühen um Objektivität: trennen zwischen der angemessenen Form und dem was funktioniert Merkmale von Verhaltensstörungen Statistische Seltenheit, Statistische Norm:
Gravierende Abweichung

Soziale Norm verletzt: Andere bedroht, verängstigt

Persönliches Leid, Subjektive Norm

Beeinträchtigung der Lebensführung, Funktionsnorm

Unangemessenes Verhalten, Expertennorm

- Primäre / Sekundäre Devianz Auflösungsgrade von Störungen 1. Störungen einzelner Psychischer Funktionen (Denken, Wahrnehmung..)

2. Störungen von Funktionsmustern: Syndrome, Diagnosen (Depression...)

Regulationskompetenz = Fähigkeit Anforderungen zu Bewältigen = Kriterium psychischer Gesundheit

Appraisal Kompetenz = adaptationsrelevante Merkmale der Situation erkennen

Coping Kompetenz = adaptives Verhalten abrufen und umsetzen

3. Störungen interpersoneller Systeme

Familienkompetenz = als Familie adaptive Leisungen erbringen Rechtliche Bedingungen Grundrechte der Patienten:

Autonomy
Nonmalefficence
Beneficiens
Justice

Umfassende Aufklärung
Infos müssen verstanden werden
Muss ohne Zwang einwilligen
Einwilligungsfähigkeit aber oft eingeschränkt

Prüfung:
Infos werden verstanden?
Rationales Schlussfolgern?
Entscheidung treffen?
Kommunizieren?
Krankheitseinsicht? Unterbringen gegen den eigenen Willen Verhältnismäßigkeit: Maßnahme hilft, ist erforderlich, angemessen, zumutbar

Rechtlich: führt mit geringster Beeinträchtigung zum Ziel

Fürsorgepflicht: Bei Selbst und Fremdgefährdung

Unterbringungsverfahren:
1. Verwaltungsbehörde mit ärztlichem Zeugnis
2. Gutachten des psychiatrichen Arztes
3. Entscheidung des Vormundschaftsgerichts Ethische Dilemata Ethikkodex: stetig erneuert

Ethikausschüsse: Wissenschaftler, Bürger, Juristen, Studenten. Können Vorhaben blockieren.

Entwicklungen:
1. Gewinnorientierte Unternehmen - keine Kommision wie Unis.

2. Andere Länder, andere Regeln. Psychotherapeutengesetz Ausbildung (4200h) + Staatliche Prüfung
- Verhaltenstherapie
-Psychodynamische Psychotherapie
-Gesprächspsychotherapie
+ Vortbildung

Nicht unwürdig, unzuverlässig

Keine Gebrechen die ihn ungeeignet machen Stellenbewerber oder Patient (Langer, Abelson, 74) Verhaltenstherapeuten vs. Psychoanalytiker

Video: junger Mann, älterer Mann
50%: Stellenbewerber 50%: Patient

VT: schätzen gleich ein
PA: Patient ist gestörten, sie forschen nach unterbewusstem Störungs-
und
Krankheitsmodelle

Paradigmen Neurologische Paradigma Störungen sind durch biologische Prozesse verursacht.

Verhaltensgenetik: Wie beeinflussen die Gene das Verhalten

Klinische Syndrome sind Störungen des Phänotyps, nicht des Genotyps.
Störung =! direkt vererbt, nur die Disposition.

Methoden: Familienmitglieder, Zwillinge, Adoption, Linkage-Analyse

Warnung vor Reduktionismus! Psychodynamische Paradigma Psychiche Krankheiten entstehen aus Problemen des Unbewussten

Es Ich Überich

Psychosexuelle Phasen der Entwicklung (oral, anal, phallich, latenz, genital)

Abwehrmeschanismen um mit Schuld und Angst umzugehen:

Verdrängen: tabuierte und bedrohliche Inhalte und Vorstellungen von der bewussten Wahrnehmung des Menschen ausgeschlossen

Verleugnen

Projektion: Übertragen und Verlagern eines eigenen innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung eigener Gefühle, Wünsche die im Widerspruch zu eigenen Normen stehen, auf andere Menschen oder sonstige Objekte

Rationalisierung: nachträglich rationale Erklärungen finden, müssen nicht stimmen

Reaktionsbildung: Ein Triebimpuls aus dem Unbewussten wird abgewehrt, indem eine entgegengesetzte Verhaltensweise entwickelt wird Therapie Freuds 2. Angsttheorie: einmal bestrafte und verdrängte Triebregung verlangt nach Ausdruck - Ich reagiert mit Angst.
Verdrängung aufheben, sich dem Kindheitskonflikt stellen. Kurztherapie Frühe, schnelle Diagnose, konkrete ziele, Konzentration auf Besserung der Symptome und aktuelle Umstände Freuds Einfluss 1. Kindheitserfahrungen tragen zur Persönlichkeitsbildung bei

2. Verhalten ist durch Unbewusstes beeinflusst

3. Wir setzen Abwehrmeschanismen ein gegen Angst und Stress

4. Ursache und Zweck unseres Handelns nicht immer offenkundig Humanistische und Existentielle Paradigmen Störung bessert sich wenn Motive und Bedürfnisse bewusst werden.

Entscheidungsfreiheit = wichtig, Freier Wille Rogers Klientenzentrierte Therapie Menschen gut und Leistungsfähig, falsche Lernprozesse stören das Verhalten.

Keine Therapieziele. Positive Wertschätzung. Empathische Verstehen (Gedanken und Gefühle verdeutlichen, Bedeutung interpretieren). Existentielle Therapie Angst vor Entscheidungen stellen. Betonung der Authentischen Beziehung zu Anderen. Gestalttherapie Man kann das Bewusstsein für seine Wünsche und Bedürfnisse verlieren.

Konzentration auf hier und jetzt.

Wünsche, Bedürfnisse, Ängste bewusst machen, dann integrieren. Lerntheoretische paradigmen Behaviorismus
KK
OK
Modelllernen

2 Faktoren Theorie der Angst
1. durch KK lernen den Reiz zu fürchten
2. durch OK offenes Verhalten zur vermeidung lernen - schwächt Angst Verhaltenstherapie Gegenkonditionierung

Konfrontation

OK

Modelllernen Kognitive Paradigme Netz vorhandenen Wissens (Schema)
Neues wird eingefügt
Wenn das Neue nicht passt wird das Schema angepasst. Kognitive Verhaltenstherapie Kognitive Umstrukturierung: Veränderung von Denkmustern, welche die Ursachen gestörter Emotionen und Verhaltensweisen sind. Grundkonzepte

der

Verhaltensmedizin Subjektive Krankheitsmodelle Leventahals Self-Regulation-Model:

5 kog. Variablen determinieren die kog. Rep. von Krankheiten:

Symptomatik
Ursachen
Zeitverlauf
Konsequenz
Kontrolle

Beeinfluss das verhalten des Patienten: Medikamenteneinnahme, Schonverhalten, Bewältigungsversuche
...

Illnes perception questionaire Krankheitsverhalten Individuelle Reaktion auf ein Symptom

1. Wahrnehmung
2. Kognitive + Emotionale Bewertung
3. Reaktion Krankenrolle Verpflichtungen und Privilegien des Kranken

Erwartungen:
Krankheit ist unerwünscht
Kooperation
Gesundheitssystem nutzen

Privilegien:
Von Verpflichtungen befreit Abnormales Krankenverhalten Unangemessenes Erleben, Bewerten, Handeln entsprechend der Krankheit.

Auch nach Anweisungen des Arztes Interozeption Wahrnehmung körperinnerer Zustände und Vorgänge

Propriozeption

Viszerozeption

Häufige Symptomwahrnehmung wenn -
"Aufmerksamkeit für Körperprozesse" hoch.
"Kompetenz- und Kontrollüberzeugung" niedrig.

Thema Panik Somatosensorische Verstärkung Tendenz Aufmerksamkeit auf körperliche Vorgänge zu lenken.

Und Empfindungen katastrophisierend zu bewerten.

Intensiviert Symptomwahrnehmung. Stress Homöostase - körperinnere Stabilität, soll aufrechterhalten werden.

Phasen nach Selye:
1. Alarmreaktion
2. Widerstandsphase - Anpassung
3. Erschöpfung

Lazarus, Folkman:
1. Primary appraisal: Affektive Bedeutung Einschätzen
2. Secondary appraisal: Verfügbare Bewältigungsstrategien suchen und bewerten
3. Reappraisal: Unter Berücksichtigung der erwarteten Bewältigung Alexithymie Reduzierte Fähigkeit eigene Emos wahrzunehmen und auszudrücken.

Probleme Emotionen von Erkrankungszeichen zu unterscheiden. Negative Affektivität Wie stark man negative Affekte erlebt und ausdrückt Persönlichkeitstypen A: angespannt, Wettbewerbsorientiert, Ärgerneigung, Feindseligkeit

B: Gegenteil von A

C: Sozial angepasst, resignativ

D: Negative Affektivität und soziale Hemmung Bewältigung Lazarus, Folkman: "die sich verändernden kognitiven und verhaltensbezogenen Bemühungen im Umgang mit externalen / internalen Bedingungen, welche als Anforderung bewertet werden."

Problemorientierte Bewältigung
Emotionsorientierte bewältigung Compliance Terapiemitarbeit, befolgung
Situationsabhängig, nicht stabil

In Prävention: Abbau schädlichen Verhaltens
Bei Krankheit: Anwendung der Maßnahmen

Verbesserung durch:
Schulung
Interozeptionstraining
Gedächnishilfen
Selbstkontrolltechniken
Monitoring
Soziales Netzwerk Klassifikation

und

Diagnostik DSM - IV Diagnostic and Statistical Manual
American Psychiatric Association

Multiaxial (seit III) - 5 Axen

1. Störungen ohne Perönlichkeitsstörungen und geistiger Behinderung
2. Perönlichkeitsstörungen und geistige Behinderung
3. Medizinische Krankheitsfaktoren
4. Psychosoziale und umgebungsbedingte Probleme
5. Globale Beurteilung des Funktionsmusters

17 Hauptgruppen

Jede Einheit: diagnostische Merkmale, Subtypen, zugehörige Merkmale und Störungen, keine Angaben zur Behandlung ICD-10 Klare Kategorien, durch beobachtbare, operationalisierbare Merkmale Beurteilt

Nicht multiaxial

> 300 psychopatologische Kategorien in 10 Abschnitten

F00-F98 = psychische OPD Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik In ICD und DSM kaum enthalten
Schwer Unbewusstes zu operationalisieren, daher Auswahl relevanter Konstrukte

Achsen:
1. Krankheitserleben
2. Beziehung
3. Konflikt
4. Struktur

Für jede Achse Kriterien vorgegeben

+ 5. ICD-10 Kategorien psychicher und psychosomatischer Störungen

Nach Training gute Ergebnisse Gütekriterien Reliabilität Maß für die formale Genauigkeit bzw. Verlässlichkeit wissenschaftlicher Messungen. Sie ist derjenige Anteil an der Varianz, der durch tatsächliche Unterschiede und nicht durch Messfehler oder die Fluktuation des gemessenen Merkmals erklärt werden kann.
Hochreliable wissenschaftliche Ergebnisse sind nahezu frei von Zufallsfehlern. Sensitivität Die Sensitivität (auch Empfindlichkeit oder Trefferquote) gibt den Anteil der korrekt als positiv klassifizierten Objekte an der Gesamtheit der tatsächlich positiven Objekte an.
Beispielsweise entspricht Sensitivität bei einer medizinischen Diagnose dem Anteil an tatsächlich Kranken, bei denen die Krankheit auch erkannt wurde. Spezifität Gibt den Anteil der korrekt als negativ klassifizierten Objekte an der Gesamtheit der in Wirklichkeit negativen Objekte an.

Beispielsweise gibt die Spezifität bei einer medizinischen Diagnose den Anteil der Gesunden an, bei denen auch festgestellt wurde, dass keine Krankheit vorliegt. Konstruktvalidität In welchem Maße über eine Kategorie genaue Aussagen gemacht werden können. Probleme Infomationsverlust: etwas geht immer verloren

Aber - wir denken immer in Klassen und Kategorien.

Ok solange nicht dir relevanten Infos verloren gehen. Stigmatisierung Immer subjektive Einflüsse in der Diagnostik Kategorial vs. Dimensional Untersuchungsverfahren Screening: kurze FB, Interviews. Dann weiter mit den identifizierten Hinweisen.

Checklisten: Zusammenstellung relevanter Kriterien, freies Interview, braucht Erfahrung!

Strukturierte Interviews: Ablauf, Inhalt und Formulierung fix + Auswertung. Man muss nur noch selbst entscheiden.

Standardisierte Verfahren: Alles fix, der Befund muss nur noch interpretiert werden. Diagnostische Konzepte Diagnostische Prozesse Fragestellung
Datenerhebung
Diagnose / Behandlung / Gutachten Eigenschaftendiagnostik Verhalten durch Traits beschreiben und erklären Verhaltensdiakgnostik Welche Verhaltensmuster sind zu ändern?

Unter welchen Bedingungen wurde das Verhalten erworben, welche halten es aufrecht?

Was sind die Optionen? Terapieplanung.
Erhebungsverfahren Klinische Interviews Gespräch um mehr über den anderen zu erfahren
+ Nonverbales
+ Paradigmaeinfluss
+ Bedeutung der Beziehung
+ Unklare Verlässlichkeit
+ Strukturiertheit SKID Verzweiges Interview Psycho Tests Messung der Leistung / Persönlichkeit Projektive Tests Mehrdeutige Standartreize, viele Interpretationsmöglichkeiten. Misst Unbewusstes. Rorschach, TAT. Roberts
Apperzeptionstest TAT für Kinder mit objektiven Bewertungskriterien und normativen Daten IQ Tests SORK Diagnostik von Verhalten und Kognition
SORK wird für jeden spezifiziert, erfasst den zusammenhang und das bedingungsgefüge von Erleben, Verhalten, Organismus und Umwelt Direkte Verhaltensbeobachtung Gliederung und Benennung der Abfolge Ökologische Momentaufnahme Selbstbeobachtung in Echtzeit. Tagebuch zu bestimmter Zeit, da retrospektive Erinnerung ungenau ist (Angst, Depris). Lautes Denken Gedanken aufschreiben Biologische Bildgebend CT: nicht absorbierte Strahlungsaktivität wird gemessen

Kernspinn (MRI fMRI)

PET Posironenemissiontomographie: rediaoaktives Isotop in Hirn Neuroschemisch Post-mortem

Neurotransmitter Metabolite Neuropsychologisch Tests - Defizit zeigt Schädigung im Hirn auf

Halstead Reitan Batterie
Luria nebraska Batterie Psychophyiologisch EGK
GSC
EEG
Blutdruck Klassifikation
Erklärung
Prognose
Evaluation Multimodalität Mehrere Datenebenen: bio, soma, psychich, sozial, ökologisch

Mehrere Datenquellen: Person, andere, Verfahren, Tests...

Mehrere Verfahren

Mehrere Konstrukte

Interpretation oft erschwert, gemeinsamer Bezugsramen fehlt Klinisch Psychologische
Forschungsmethoden

Ätiologie

Epidemiologie Fallstudie Infos über Vorgeschichte des Einzelnen:
Familie
Hintergrund
Krankheiten
Bildung
Beruf
Partnerschaft
Persönliche Entwicklung
Soziale Anpassung
Perönlichkeit
Lebenslauf
Aktuelle Situation

Im Detail, Validität aber unsicher
Stark gegen Theorien, schwach dafür
Wichtig für das erstellen von Hypothesen Epidemiologische Forschung Untersucht Häufigkeit und Verteilung in einer Population

Zu bestimmende Merkmale:

1. Prävalenz: Anteil der Bevölkerung zu einer bestimmten Zeit
2. Inzidenz: Neuerkrankungen in einem Zeitabschnitt (Jahr)
3. Lebenszeitrisiko
4. Risikofaktoren Korrelationsmethode Zusammenhang zwischen Variablen bestimmen

Natürliche Var, nicht induziert wie im Experiment

r(Diagnose, x) Ätiologie Ursache der Entstehung von Krankheiten Dispositionelle Erklärung Störung aufgrund einer Disposition

Körperkonstitution
Stoffwechselstörung
Gendefekt
Irrationale Überzeugungen
Mangelnde soziale Kompetenz
Fehlwahrnehmung
Soziale Benachteiligung
... Historisch Genetische Erklärung Wie wurde die Disposition Erworben Probabilistische kausal-Erklärung einzelner Ereignisse Patogene Faktoren, Stressoren tragen zur Störung bei.

Protektive Faktoren, Reccourcen arbeiten dagegen.

Beide Faktoren müssen für jede Störung nachgewiesen werden! Vulnerabilität: Erkrankungswahrscheinlichkeit (gene / Umwelt)

Resilienz: Widerstandskraft gegen Belastung Phasen des Störungsverlaufs 1. Prä-, perinatale Phase
2. Entwicklungsphase (alles bis Erwachsen)
3. Phase vor Ausbruch der Störung
4. Phase nach Ausbruch

1+2 Akuisitionsbedungungen
3+4 Performanzbedingungen

Paroxysmaler Verlauf: Punktuell, Anfälle
Chronisch, kontinuierlich: Über längere Zeit bestehend Heilung: wie vorher

Vollremission: keine Symptomemehr

Teilremission: einelne Symptome, unterhalb des Kriteriums

Chronifizierung: Bleibt auf Mindestniveau

Persönlichkeitsveränderung: Niveau bleibt verändert

Tod

//nach 2 Episoden = episodisch, rezidivierend Endzustände: Epidemiologie Untersuchung der Verteilung und der Determinanden von Gesundheitsbezogenen Zuständen / Ereignissen in einer Bevölkerung.

Deskriptive E.: beschreibt Verteilung in de Pop

Analytische E.: Ursachen und Risikofaktoren ermitteln Risikofaktorenforschung Risikofaktor: Binärer Faktor der die Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht

Variabler Risikofaktor: Veränderbarer Risikofaktor

Fester Marker: Nicht zu änderndes Risiko (Geschlecht..) Methodik der Interventionsforschung 1. Veränderung muss sig. sein
2. Normbereisch des Gesunden erreichen
3. Veränderungsdifferenz (%) zum Ausgangswert wird erreicht

== Klinische sig. des Patienten Störungen Zwangsstörungen Angststörungen Früher als Form der Neurose gesehen
Seit ICD-10, DSM-III neue Klassen: Angststörungen, somatoforme, dissoziative

Wann? Subjektive Gefühle der Angst

Oft Komorbidität, da
1. Symptome nicht speziefisch
2. Ursachen oft ähnlich Phobien Ätiologie Therapie Beeinträchtigendes, angstvermittelndes Vermeidungsverhalten
Nicht im Verhältnis zur Gefahr
Als Grundlos erkannt
Oft nicht behandelt Spezifische Phobien

Durch spezifisches Objekt (Kulturabhängig):
DSM-IV
Blut, Spritzen
Situationen
Tiere
Umwelt

LZP 7% Männer, 16% Frauen Soziale Phobien

Angstzustände in Anwesenheit anderer

Extrem hemmend, Situationen werden gemieden

Generalisiert / spezifisch

LZP Männer 11%, Frauen 15% Psychoanalytische Theorie Phobie = Abwehr der Angst vor verdrängten Triebimpulsen aus dem Es - auf das Phobie Objekt übertragen, welches damit Zusammenhang steht.

So wird dem Problem (verdrängter Konflikt) aus dem Weg gegangen. Lerntheorie Phobie = gelernte Reaktion

Vermeidungskonditionierung:
2Faktoren, Mowrer: KK - OK = Furcht
Schnelle Löschung
Nur wenn Körper durch Prädisposition empfindlich reagiert

Modelllernen: Erlernen der Angst durch Beobachtung

Kognitive Diathese: Glaube an ähniche Traumata in der Zukunft

Fehlattribution von Erregung auf die Situation -> Angst Verhaltenstheoretisches Modell

Unangemessenes Verhalten ist Ursache sozialer Angst. Soziale Fähigkeiten sozial Ängstlicher sind mangelhaft, unpassend. Kognitive Theorien Angst entsteht aus:

Der Interpretation mehrdeutiger Reize als bedrohlich

Negativen Reizen

Dem Glauben negatives wird sich Wiederholen

Davidson&Zigelboim
EG = schüchtern sozial ängstlich
KG = norm
Situationen Neutral vs. Kritik
EG zeigt negativere Gedanken Bio Faktoren ANS - unterschiedliche Erregbarkeit

Lacey, 67
Stabilität - Labilität
Labile reagieren schneller auf Reize

Wohl genetisch festgelegt Psychoanalyse Verdrängte Konflikte aufdecken, die hinter der Angst und Vermeidung stehen

Phobie nicht direkt behandelt

Freie Assoziation, Traumdeutung,...
Selten Konfrontation Verhaltenstherapie Systematische Desensibilisierung

Training soz. Kompetenzen

Modelllernen

Reizüberflutung

Annäherungsverhalten trainieren Kognitive Ansätze Wirkt kaum bei Phobien, da schon als irrational erkannt

Gut bei Soz. Phobien - Reaktion Anderer auf sich selbst prüfen und verstehen Bio Sedative
Tranqualizer
Anxiolitika

Barbiturat: Suchtrisiko, Überdosis

Propandiole, Benzodiazepine: Sucht bei soz. Phobien, sonst ok, Rückfall wenn abgesetzt

Antidepressiva: MAOI besser als Benzos
Hohe Nebenwirkungen
Wie VT Panikstörung
Agoraphobie Äthiologie Therapie Panikstörung

Plötzliche unerklärliche Anfälle
Atemnot, Herzrasen, Schmerzen, Erstickungsgefühl, Schwindel, Schwitzen, Zittern, Sorge, Angst

+ Depersonalisation (sich fremd sein)
+ Derealisation
+ Furcht vor Kontrollverlust, Tot

Häufige Attacken, Minuten bis Stunden

Reizgebunden = eher Phobie

Panikstörung = Wenn mehrere unabhängige Attacken. Agoraphobie

Ängste vor weiten Plätzen
Keine Fluchtmöglichkeiten
Keine Hilfe

Viele bleiben Daheim

Entsteht oft durch PA, da Angst sich zu blamieren Bio Familiär gehäuft

Körperliche Empfindungen einer Krankheit führen zur PS - selten

Übermäßige Aktivität des noradrenergen Systems.
Weniger GABA Bindungsstellen.
Das System wird nicht genügend gehemmt.

Hyperventialtion aktiviert ANS -> Symptome -> Attacke Psycho Agoraphobie = Angst vor PA in der Öffentlichkeit

Überempfindliches ANS - Attribution der Erregung als Gefahr - Aufregung - Verstärkung

Sorge um weitere Attacken - Attribution - Wahrscheinlichkeit steigt

Angst vor Kontrollverlust:
Sanderson, 89
PS-Patienten, co2, Knopf, Licht, 50-50
80% PA - 20% PA Biologische Verfahren:

Antidepri & Anxios sind beides gut

Aber: Kein Ende der Behandlung, sonst Rückfall, Nebenwirkungen Psycho Verfahren:

Konfrontation mit dem Reiz
1. Entspannungstraining
2. Kognitiv strukturierte Verhaltenintervention
3. Konfrontation mit den Reizen die die Panik auslösen
- Mit Panik verbundene Gefühle Ertragen lernen
- Empfindungen neu interpretieren lernen, werden harmlos und kontrollierbar

Partner einbeziehen, keine Rücksicht Generalisierte Angststörung Ätiologie Therapie Persistierende Ängstlichkeit in vielen Situationen
Chronische unkontrollierbare Sorge um alles Mögliche

- Konzentrationsschierigkeiten
- schnelle Ermüdung
- Ruhelosigkeit
- Gereiztheit
- Anspannung

Oft keine Behandlung gesucht

LZP 5% mehr Frauen

Belastung oft als Auslöser Psychoanalyse Unbewusste Konflikte zw. Ich und Triebregungen des Es.

Schlimmer als Phobie, da kein deutliches Objekt. Kognitiv-Verhaltenstherapeutisch Angst = KK auf äußere Reize
Viel komplexer als bei Phobie

Angst = konfrontation mit aversieven Reizen die nicht kontolliert werden können

Exp. von Barlow zu Kontrolle

Also: Kontrollverlust
+ interpretation von Harmlosen als bedohlich
+ konzentration auf die Katastrophe

Sorge kann auch neg. Verstärkung sein - lenkt von neg. Emos ab! Psychodyniamik:
Verdrängte Konflikte aufdecken, die hinter der Angst und Vermeidung stehen

Phobie nicht direkt behandelt

Freie Assoziation, Traumdeutung,...
Selten Konfrontation Psychoanalyse Kognitive-Verhaltenstherapie Entspannungstraining

Kompetenzgefühl stärken

Entkatastrophisieren: Konfrontation mit den Ursachen

Nicht sicher ob das alles hilft... Bio Sedative
Tranqualizer
Anxiolitika

Barbiturat: Suchtrisiko, Überdosis

Propandiole, Benzodiazepine: Sucht bei soz. Phobien, sonst ok, Rückfall wenn abgesetzt

Antidepressiva: MAOI besser als Benzos
Hohe Nebenwirkungen
Wie VT Diagnose Zwangsgedanken und/oder Handlungen an den meisten Tagen in 2 Wochen

Merkmale:

1.Produkte des eigenen Geistes, aber unstimmig mit sonstigen Werten (ich-dyston)

2. Wiederholt, unangenehm, übertrieben

3. Versuch sie zu unterdrücken klappt nicht

Beinträchtigung des Lebens (oft Zeitmangel)

Nicht Ergebnis anderer Störungen

Handlung ist nicht nützlich an sich
Soll Anspannung vermeiden, Gefahr vermeiden Zwangsgedanken:
Aufdringliche, sich wiederholende Gedanken und Vorstellungen
Unaufgefordert
Irrational
Unkontrollierbar

Infektionen, Impulse, Körperliche Fehlfunktionen


Zwangshandlungen:
Unwiederstehlich gezwungen um das durch die Gedanken verursachte Leid zu mildern

Waschen, Sammeln, Zählen, Ordnen


80% haben beide passiver Vermeidung: Stimuli werden gemieden

aktive Vermeidung: Handlunden um die Gedanken zu kontrollieren Verlauf & Prognose Ohne Behandlung Chronifizierung

Diagnose:
Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale Y-BOCS
Maudsly Obsessive Compulsive Inventory MOC

Zwang beeinträchtigt oft die Autonomie der Sozialpartner. Wollen helfen (Zwangsverhalten erleichtern) aber auch ihre Rechte wahren.
Oft Aggressionen...

Zwangssymptomatik in vivo meißt krasser als im Gespräch

In vivo klärt auch besser die Funktionalität des Zwangverhaltens Unterschied zu Phobie:

Stimulie vager, nie ganz vermeidbar
Daher Zwangshandlungen

Befürchtungen abstrakter, komplexer, zukunftsorientierter

Konzentration auf die Konsequenz, weniger den Stimulie selbst Zwang + sec. Depression (Resignation) - schweres Hindernis für die Besserung

Depression + paralel verlaufender Zwang - kein Ding

Zwang =! Wahnhafte Störung, das Fähigkeit zur Realitätsprüfung

Verbindung zu Tic, aber Handlung dann nicht zweckgerichtet Epidemiologie 2-3% der Bevölkerung

Schleichender Beginn

Stärkere Beeinträchtigung als andere AS. Axiolytika wirken nicht - evtl. zw. AS und AFF. Störungen?

Vergrößerung des orbitofrontalen Kortex und ventrale Präfrontalkortex. Sonst normale Hirngröße.

50-70% Life events vor Erkrankung

Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer wirken (bei 40%) - Also serotonerge Fehlfunktion? Ätiologie Psychoanalyse Ursache sine sexuelle oder aggresive Triebkräft die wegen übertriebenem Sauberkeitstraining nicht kontrolliert werden können - analfixiert

Adler: Grund sind gefühle der Inkompetenz.
Eltern zu nachgiebig/dominat - kein Kompetenzgefühl entwickelt

= Minderwertigkeitskomplex

Zwangsrituale schaffen einen kontrollierbaren Bereich Lerntheorie Mowrer's 2 Fak
Aber KK zu eng, da oft kein Trauma bei Zwangspatienten Kornitiv Selektive Aufmerksamkeit

Fehleinschätzung der Wahrscheinlichkeit aversiever Ereignisse

Überschätzung der eigenen Verantwortung

Wunsch nach Perfektion

Falsche Einschätzung der Konsequenzen

Annahme: Zwangsgedanken sind normale (90%) Intrusionen die fehlinterpretiert werden.
Konsequenzen dessen: Angst + Maßnahmen die Konsequenzen zu verhindern
Dies wirkt angsreduzierend -> verstärkt das Verantwortungsgefühl -> verstärkt Zwangsgedanken -> immer mehr davon Therapie Soziodemografische Variablen egal

Inhalt des Zwangs egal

Art des Zwangs wichtig:
Kontrollzwänge und reine Zwangsgedanken am härtesten zu fixen

Lakatos 97: Kognitive elemente reduzieren die Abbrecherquote, besser als nur Exposition Erstgespräch Sachkentnis zeigen

Nachfragen, Ergänzen, Halt & Sicherheit geben

Verbreitung verdeutlichen

Gesprächsverhalten lenken - Meta

Klienten innerlich von seinem Zwang Distanzieren (der Zwang und du)

Patient oft demoralisiert, schon viele Versuche hinter sich. Will Zwang eigentlich behalten...

Ziel positivieren, was tun mit der Zeit?

Nicht durch zu viele Details abschrecken

Chances positiv einschätzen - Ziel = normales Leben Merkmale des Zwangs erfassen Interviews & standard Verfahren
+ Beobachtung + SORK

Gedanken und Handlungen?

Auslöser der Zwänge?

Vermeintliche Gefahren?

Auslösesituationen?

Verlauf bisher?

Wie sind die Bezugspersonen involviert? Erfassen wozu der Zwang dient Intrapsychisch:
Schutz vor aversiven Emos
Missglückter Kompensationsversuch
Schutz vor Depression
Disfunktionealer Regulationsmechanismus bei Soz Defiziten

Interpersonell:
Personen auf Abstand halten
Ventil für Aggressionen

Je nach dem -> Soz. Kompetenztraining, Familientherapie...
Wichtiger ist aber erstmal symptombezogene Intervention Techniken anwenden Verschiebung der Problemdefinition Was ist mein Problem?
Die Bedrohung scheint ihnen Real

Weg von der Konsequenz, hin zu der Erkenntnis, dass man unsinnige, aufdringliche Gedanken und Angst hat!

Einsicht Verstärken

Zwangsverhalten löst das Problem offensichtlich nicht

Versand und Gefühl trennen - Distanz zum Zwang schaffen Erklärungsmodell Vermitteln Kognitiv-behaviorales Modell der Ätiologie! Exposition mit Reaktionsverhinderung In Vivo immer besser!

Graduiert ist schonungvoller, weniger Abbruch

Möglichst viel Verantwortung übertragen - zusammen Planen (Gefühl der Kontrolle)

Angstskala %
Mittlere Situation Finden..

Verlauf je nach Person sehr unterschiedlich

Ablauf:
1. Einstimmung
2. Laufend Angst erfragen
3. Nachlassen der Spannung -> next item
4. Ende auf moderatem Niveau
5. Hausaufgaben

Terapeut Verstärkt, Ermutigt, fokussiert auf Angst, steht Modell
Zieht sich schrittweise zurück, dann andere Techniken Kognitive Intervention Kog. Umstrukturierung in Bezug auf die Überschätzung der Gefahr

Analyse der Handlungssequenzen (Was müsste alles passieren...?)

Wie Umstrukturieren:

Transparent machen, dass die persönliche Verantwortung nicht so groß ist, in frage stellen lassen.
Einfluss =! Verantwortung! Doppelte Standarts aufzeigen

Unterschätzen Fähigkeit Schuld für etwas zu tragen. Wollen allen immer gefallen - in Frage stellen

Perfekt sein wollen - doppeltes Maß aufdecken

100% Sicherheit - Kosten-Nutzen Dikussion PTSD Extreme Reaktion auf starke Belastung
+ Angst
+ Vermeidung Traumanaher Reize
+ Einschränkung emotionaler Reaktionen

=! Akute Belastungsstörung

Grund =! das Ereignis alleine, nicht alle entwickeln PTSD (25% nach Trauma mit Verletzung)

3 Syptome länger als 3 Monate:

1. Wiedererleben des traumatischen Ereignisses
2. Meidung Traumanaher Reize
3. Geisige Erregung (Schlaf, Konzentration...)

Oft auch Angst, Depression, Schuld, Medikamentenmissbrauch, Eheprobleme, Suizid, Aggressionen...

USA 1-3%, Polizei, Veteranen 20%, Kriegsgefangene 50% Ätiologie Risikofaktoren Wahrnehmung einer Bedrohung meines Lebens
Frau sein
Früh von den Eltern getrennt
Familiäre Belastung durch Störung
Frühes Trauma
Bestehende Störungen

Hoher IQ hilft beim Coping Symptome Depersonalisation (verlust des natürlichen Persönlichkeitsgefühls)
Derealisation (verfremdete Wahrnehmung der Umwelt)
Amnesie
Ichfremdheit
Versuch erinnerung an Trauma zu unterdrücken

= Dissoziation: Unterbrechung der normalerweise integrativen Funktionen des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der Identität oder der Wahrnehmung der Umwelt.
-> hällt Patienten davon ab sich dem Taruma zu stellen! Theorien KK von Angst, Mowrer

Verdrängung

Genetische Disposition
Trauma aktiviert noradrenerges System -> Noradrenalin++ -> schreckhafter, schnelleres ausdrücken von Emos Therapie Krisenintervention

Rekonstruktion der Ereignisse

Exposition, Entspannung, neuinterpretation des Erlebten. Dabei auf die Nachwirkungen achten: Angst, Mangel an Vertrauen, schlechte Strategien

VT mit Konfrontation: am Anfang oft noch schlimmer

Pharmakotherapie

Soziale Unterstützung Diagnostik Interviews:

SKID (strukturiertes klin int für DSM)
DIPS (diagnostiche interview bei psy störungen)

Eine Reihe von Tests aus:

Allgemeine Psychopathologie

Störungsspezifische Psychopatologie (Paniksyndrom)

Sozialphobie (Unsicherheitsfragebogen)

Spezifische Phobien

Zwan Diagnostik Diagnostische Expertensystem für Psy Störungen (DIA-X)

StruKturierte Interviews für DSM (SKID)

Diagnostisches Interview bei Psy Störungen (DIPS) Interviews Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren Breitbandverfahren:
Symptom Checkliste von Derogatis
Freiburger Beschwerdeliste

Störungsspezifische:

Panik:
FB zur Angstbezogenen Kognition (ACQ)
FB zur Angst von körperlichen Symptomen (BSQ)

Sozialphobie
Unsicherheitsfragebogen (UFB)
Soziale Phobie Skala (SPS)

Spezifische Phobie
Fear Survey Schedule (FSS) Ausmaß der Ängste, Spezifzität/Globalität der Objekte

Zwangsstörung
Maudsley Zwangsinventar
Hamburger Zwangsinventar

PTSD
Impact of Event Scale

+Angst Tagebücher Affektive Störungen Störungen der Stimmungslage

Geht oft mit anderen Erkrankungen einher

Bei Kindern häufig somatische Symptome (Kopf, Magen)

Oft hypochondrische Klagen Formale Diagnose DSM-IV

5 Symptom während 2 Wochen = Major, 1&2 ist Muss

1. Depressive Verstimmung an fast allen Tagen, die meist Zeit
2. Verlust der Freude, Interesse
3. Schlaf ++/--
4. Aktivitätsniveau ++/--
5. Apetit ++/--
6. Energieverlust
7. Negatives Selbstbild, Schuld, Vorwürfe,
8. Konzentration --
9. Gedanken an Tod, Suizid ICD-10

Depr. Episode: Mind 2 von 3

1. Depressive Stimmung, meiste Zeit
2. Verlust der Freude, Interesse
3. Antrieb -- Ermüdbarkeit ++

Zusätzliche Symptome, gesammt 4 = leichte Episode, 8 = schwere

4. Selbstwert --
5. Selbstvorwürfe, Schuld
6. Gedanken an Tod, Suizid
7. Konzentration --
8. Psychomotiriche Hemmung, Agitiertheit (Unruhe)
9. Schlafstörungen
10. Appetit ++/-- Bipolar Manie + Depression

Manische Episode = euphorische / gereitzte Stimmung + 3 Symptome (Bedeutsame und beeinträchtigend)

1.Aktivitätsniveau++
2. Geschwätzigkeit
3. Ideenflucht, rasende Gedanken
4. Schlafbedarf--
5. Selbstwertgefühl++
6. Ablenkbarkeit
7. Hedonismus + Konsequenzen Verfahren Ermitteln die Schwere der Depr.

Beck Depressions Inventar (BDI)

Depressivitäts Skala (DS)

Hamilton Ratin Scale for Depression (HRSD)

Allgemeine Depressions Skala (ADS) Epidemiologie LZP Major = 5-17%, Frauen 2-3x höher

Unterschicht und Jugend

Kulturabhängig

Rezividierend 80%

12% Chronifizierung

Auch ohne Behandlung - unethisch Bipolar LZP 1%

Rezidivierend 50% vier+ Episoden

Auch nach Entlasung 50% noch starke Symptome Risikofaktoren Weiblich

Jugend

Wenig Einkommen, Arbeitslos...

Trennung

Kaum Bindung

AS

MDD & Dysthymie gleichzeitig

Komorbidität

Introversion

Abhängige Persönlichkeit

Soziotrophie (Selbstwert aus Anerkennung, Beziehungen)

Depressivität eines Elternteils

Mangelnde Führsorge

Frühe Traumata

Fehlen sozialer Verstärker: Bezugspersonen, kaum Bewältigungsstrategien, sozialer Rückzug (erschwert Unterstützung), Emotional feindlicher Äußerungen von Bezugspersonen

Hohe aktivierbarkeit von Schemata des Verlustes, der Zurückweisung

Schnelle Aktivierung negativen Affekts
Langsame Aktivierung positiven Affekts

Dysfunktionale Einstellungen

Gesteigerte Selbstaufmerksamkeit

Negativ dysfunktionaler Selbstfokus Chronische affektive Störungen Zyklothymie Häufiger Wechsel depressiv - hypoman

Gemicht, wechsel, unterbrochen Dystymie Chronische Depression mit mehreren Symptomen Ätiologie Psychoanalyse Orale Fixierung in früher Kindheit

Introjektion: Der trauernde introjiziert den Verlohrenen, da auch neg. Emos für geliebte, kehrt sich das gegen einen selbst

Missglückte Trauerarbeit: der Trauernde lässt die Erinnerung Aufleben. Kann bei sehr abhängigen menschen missglücken -> Selbstverachtung, Schuld, Depression

Bindung bleibt bestehen, Fehler des introjezierten Menschen lasten nun auf einem selber


Nicht bestätigt, wenige Studien

Beck 61, kein Zorn in den Träumen Depressiver

Depressive drücken oft Aggressionen aus, sind also nicht nur nach innen gekehrt Kognitive Theorien Theorie von Beck Wichtigste kog. Theorie These: Man wird depressiv weil Gedankengänge und Schlussfolgerungen neg. verzerrt sind.

a) Negative Triade: Neg. Sichtweise über SICH - UMWELT - ZUKUNFT

b) Negative Schemata / Überzeugungen, dann ausgelöst wenn neue Situation der ähnelt in der das Schema gelernt wurde -> Fehlschlüsse

c) Kognitive Verzerrung

a + b + c = Depression

Wichtigste Denkfehler:

Willkürliche Schlüsse
Selektive Abstraktion (Nur ein Element wird bedacht)
Übergeneralisierung
Über/Untertreibung

Unsere emo Reaktion entspricht unserer Interpretation der Welt! Hilflosigkeit / Hofnungslosigkeit 1. Gelernte Hilflosigkeit
Unkontrollierbares aversieves Ereignis -> Gefühl der Hilflosigkeit -> Depression

Seligmans Hund lernt Vermeidungsverhalten nur schwer

2. Attribution
Internale vs. externale Gründe des Versagens
Versagen ein stabiles vs. instabiles Problem
Globale vs. speziefische Unfähigkeit etwas zu ändern

Depressiv wenn man denkt Erwünschtes ist unnerreichbar und Neagatives ist unvermeidbar.

3. Hoffnungslosigkeitstheorie
*Erwartung = gutes trifft nicht ein, schlechtes trifft ein
*Ich kann nichts ändern
*Diathese: Evlt. Geringes Selbstwertgefühl
*Diathese: Zieht evtl. schwerwiegende Konsequenzen aus negativem

=> Hoffnungslosigkeit

Metalsky,93, Attribution schlechter Lesitung auf globales, stabiles und internales führt zu längerer Depressiver Stimmung.

Der depressive Attributionsstil verschwinded nach der Episode Interpersonale Theorie der Depression Lewisohn, 74
Depressive treiben andere von sich -> Mangel an Verstärkung

Dünnes soz Netz, wenig Unterstützung
Verhalten löst Ablehnung aus
Geringere soz Fertigkeiten
Ständige Suche nach Bestätigung = kritische Variable der Depression, wen Bestätigung zweifeln sie aber daran Biologische Theorien Genetische Faktoren Verwandte 1. Grades: 10-28% auch Aff Störung
Mehr Risiko: Früher Beginn, Alkoholismus Neurochemie HHNA wichtig für die vegetativen Symptome der Depression (Appetit, Schlaf).
Bei D evtl überaktiv

Kortisol++ bei Depression - Dexamthason Suppressionstest. Aber unsicher, HHNA = auch unspezifische Stressreaktion. Therapie Psychologische Therapien Psychodynamische Therapie Einsicht in verdrängten Konflikt verschaffen

Ermutigung innerem Zorn Luft zu machen

Wenige, wiedersprüchliche Untersuchungen dazu Interpersonale Therapie Form der Psychodymamischen

Fokus auf Interaktion Mensch - soz. Umgebung

Gut bei unipolar

Wo kollidiert mein Verhalten mit meinen Wünschen?

Verbesserung der Kommunikation, Realitätsprüfung, soz. Fertigkeiten entwickeln, neg. Gefühle eingestehen und ausdrücken, neue Verhaltensweisen etc. Kognitive Verhaltenstherapie Beck: Der Patient soll seine Bewertung von Ereignissen und seiner Selbst ändern.

Durch kog. Umstrukturierung dysfunktionale automatische neg Gedanken relativieren.

Inneren Monolog beobachten und Denkmuster die die Depression nähren ermitteln.

Gedanken und Gefühle überprüfen -> Techniken: Sokratische Fragen, Realitätstest, Evidenz der gedanken überprüfen und relativieren

+ Hausaufgaben (spazieren gehen), kleine Erfolgserlebnisse

Rush, 77
VT besser als Antidepressiva
+ prophylaktischer Effekt, verhindert weiterre Episoden NIMH Forschungsparadigma National Inst of Mental Health, 77

Keine sig. Diff. zwischen Kognitiver VT - IPT - Imipramin

Alles 3 besser als Placebo

Imipramin schneller, nach 16Wochen von Therapien überholt

IPT bei schweren Fällen besser als KVT KVT - Verhaltensaufbau und Förderung Positive Erfahrungen fördern

Aktivitätsniveau ausgleichen

Rückzusverhalten reduzieren

Problemlösestrategien fördern

Soziale Kompetenzen fördern

-> Verhaltensanalyse, Tagebuch, Aktivitätspläne, Rollenspiele, in-vivo-Übungen, Rückmeldung und Verstärkung Somatische Therapien Elektrokarampftherapie Drastisch und umstritten

70-130 volt durchs Gehirn -> Krampfanfall + Bewustlosigkeit

Heute mit Anestesie und Relaxans

Man weiß nicht wie aber oft optimal bei schwerer Depression Medikamente Trizyklika: Imipramin, Amitriptylin

SSRI: Fluoxetin, Sertralin

MAO Hemmer: Tranylcypromin, Moclobemid (schwerste nebenwirkungen)

Alle wirksam, 50-70% Besserung

Oft Rückfall nach absetzen

Lithium gut bei Bipolar, sonst weniger gut. Gefährliche Nebenwirkungen
Bei Absetzen erhöhtes Risiko Depression bei Kindern & Jugendlichen Die selben Syptome wie Erwachsene, nur Gereitztheit und aggressiven Verhalten an stelle / neben der depressiven Stimmung.

Mehr Suizid Versuche
Mehr Schuldgefühle

Emidmiologie je nach Land und Alter verschieden

2-3% Schulkinder
Jugendliche wie Erwachsene
Höher bei Mädchen

Hohe Komorbidität (Angst)

Negative Interaktion mit den Eltern

Wenig Wärme, Feindseligkeit

Zurückweisung durch Gleichaltrige - neg. Selbstbild... Behandlung Weniger untersucht

Medikamente nicht sehr hilfreich

Mod. IPT: Konzentration auf altersgerechte Themen: Druck von Gleichaltrigen, Ablösung, Autorität

KVT: Rollenspieltraining, soz. Fertigkeiten trainieren, Soz. Problemlösen

Familie und Schule einbeziehen Suizid Suizidgedanken Syptom mancher Störungen

13% Schizos sterben

12000/Jahr in D, 8Mio Versuche

Männer 4-5x mehr

3x mehr Frauen Versuchen

Alle Schichten

Tödliche Krankheiten sind Mitverursacher (50%)

Abschiedsbriefe zeugen von echten Qualen

Eine Grund: aversievem Selbsterleben entfliehen Prognose Hoffnungslosigkeit = bester Prädiktor (Beck)

Reasons for Living FB

Rigidität: Suizid Opfer oft Rigider im Problemlösen als andere Prävention Behandlung der zugrunde liegenden Störung

Direkte Behandlung:
*Schmerz und Leid mildern
*Scheuklappen abnehmen (da ist mehr! mehr Möglichkeiten, Lösungen...)
*Ermuntern abstand zu nehmen Klinische und ethische Regeln im Umgang mit Suizid Können gegen ihren Willen untergebracht werden, Amtsrichter muss bestätigen

1. Offen sprechen
2. Nicht abwerten
3. Problemlösung anbieten
4. Bezugspersonen einbeziehen
5. Häufige Sitzungen planen - längerfristige Ziele erarbeiten
6. Verantwortung nicht alleine übernehmen
7. Kollegen konsultieren
8. Gelegentlich Kontakt aufnehmen wenn Therapie abgelehnt

Bei kriesenhafter zuspitzung:
9. Vorkehrung für kriese treffen
10. Risiko ständig überprüfen
11. Erreichbar sein
12. Notfallstellen kontaktieren
13. Krisenkarte geben (alle nummern)
14. Daten bei sich haben
15. Kurzfristige Suizidverträge schließen
16. Arzt wegen Überdosierung kontaktieren
17. Nicht zwingen sich durch Suizid Themen Zuwendung zu verschaffen
18. Zuwendung offen ausdrücken
19. Nicht suizidale Reaktionen auf Probleme verstärken
20. Reaktion auf Suizid verdeutlichen
21. Realistische Erwartungen an andere etablieren
22. Amtsartzt einschalten, selbst einweisen Somatoforme und dissoziative Störungen Psychosomatik = Lehre das zusammenhangs körperlicher Erkrankungen und seelischer prozesse

Früher Neurosen

Beginn in der Regel durch Belastung

Gelegendlich beide zusammen Somatoforme Störungen Ätiologie Therapie Psychiche Probleme drücken sich körperlich aus
Unkontrollierbare Symptome ohne physiologische Grundlage

LZP < 0,5% USA

Familiäre Häufung Körperdysmorphe Störung Übertriebene beschäftigung mit Mängeln der eigenen Erscheinung (Falten, Haar, Hüfte...)

Schönheitsschirurg, hilft aber nicht auf dauer

Frauen Ende Pubertät

Komorbidität Depr., Soz. Phobie

Kann auch Symptom einer Zwangsstörung sein Hypochondrie Übertriebene Furcht vor schweren krankheiten

Interpretieren Kleinigkeiten dramatisch

Arzt kann nicht beruhigen

Meist Chronisch

Oft auch Angststörung, Aff.Störung Konversionsstörung Sensorische oder motorische Symptome, obwohl alles gesund ist

Mögliche Syptome: Lähmung der Gliedmaßen, Anfälle, Prickeln/Stechen auf der haut, Verlust des Sehens, Tunnelblick, Stimmverlust, Geruchsverlust

Oft unter Belastung -> die Störung ermöglicht es Verantwortung / Tätigkeit zu umgehen, Aufmerksamkeit verschaffen

LZP < 1%

Wichtig dass keine Fehldiagnose gestellt wird! (Karpaltunelsyndrom...) Somatisierungsstörung Wiederkehrende körperliche Beschwerden wegen denen Med.Hilfe gesucht wird, obwohl alles gesund ist.

Diagnose:
4 Schmerzsymptome in verschiedenen Körperteilen
2 gastrointestinale Symptome
1 sexuelles Symptom
Pseudoneurologisches Symptom (Konversionsstörung) Idr starke Beeinträchtigungen

Häufiger wo Emotionen nicht offen ausgedrückt werden

Übertriebener, theatralischer als Konversionsstörung

Komorb mit AS, AffSt, Drogen, PersSt FB Screening für Somatoforme
Störungen SOMS Risikofaktoren 1. Gene
2. weiblich, niedriger soz.Status, lateinamerikanische Kultur
3. Sexuelle Übergriffe
4. Organische Erkrankung, Dauerbelastung, Stress
5. Inadequates Coping, soziale Vorteile durch Krankheit, fehlende Unterstützung
6. Persönlichkeitskonzepte:
Sensorische Verstärkung ( Symptome verstärkt beachten)
Alexithymie Wechelwirkung AS - Depr - SomatisierungsStörung SS schränkt oft Lebensradius ein -> fördert AS + Depr

Depressive bewerten Empfindungen oft negativ -> fördert SS + Panik

Angst schränkt Lebensraum ein, beobachten sich verstärkt -> fördert Depr + SS VT Die Beschwerden sind Ausdruck einer unrealistischen Angst (hoher Kortisolspiegel)

Die Fehlangepassten Muster werden evtl. durch Aufmerksamkeit verstärkt

Konversionsstörung:
Ähnich der simulation - es soll ein Ziel erreicht werden. Wiedersprüchliche Befunde! Psychoanalytische Theorie der Konversinsstörung Breuer und Freud, 1895
Ursache in einer stark emotionellen Erfahrung
Der Affekt gelangt nicht zum Ausdruck
Wird verdrängt

Elektrakomplex

Hyterische Blindheit: schlechteres identifizieren als echt Blinde (<50%). Man empfindet sich als Blind, dennoch werden den Bildern Infos entnommen Im letzten Jahrhundert stark zurück gegangen
- Lockerung der sexuellen Sitten?
- Weniger Gründe?
- Entwicklung der Psychologie? Selten zu Therapeuten

Psychoanalyse: Freie Assoz.. Verdrängung aufheben
Wenig erfolgreich

Therapie von AS und Depr hilft auch

KVT: Desensibilisierung, kognitive Therapie

Familientherapie & Selbstsicherheitstraining:
lernen sich anderen zu nähern, Kontakt aufbauen, Kritik annehmen -> Abhängigkeit reduzieren
Wirksam!

Therapie von Schmerzen:
Wenn Schmerz irreal ist -> Entspannungstraining
+ Belohnung wenn sich nicht dem Schmez entsprechen verhalten wird

Operante Ansätze: Verstärkung wenn Symptome aufgegeben werden Therapie der Hypochondrie Betonung der Umattribution der Bewertung körperlicher Empfindungen

Patient nicht permanent Beruhigung - er soll selbst Strategien entwickeln!

Interventionsebenen
1. Aufmerksamkeitsfokussierung erklären, Entspannung & Ablenkung als Coping nutzen

2. Einfluss persönlicher Ursachenmodelle auf die Wahrnehmung + Bewertung von Empfindungen
verdeutlichen

3. Körperliches Unwohlsein ist bei schlechter Stimmung noch schlimmer -> an der Stimmung arbeiten! Therapie des Somatisierungs Syndrom 1. Informieren, Anamnese

2. Ziel der Therapie definieren, mit vielen Abstufungen

3. Umattribution des Krankheitsmodells des P
weitere Modelle überprüfen

4. Verhaltensänderung: Arztbesuche reduzieren
Das Umfeld sollte nicht mehr rückversichern Dissoziative Störungen Ätiologie Therapie Änderung des Bewusstseinszusammenhangs von Identität, Gedächnis und Wahrnehmung Dissoziative Amnesie Plötzliche Unfähigkeit sich an persönliche Daten zu erinnern
Nach Zeit besonderer Belastung
Nicht verloren, nur nicht abrufbar
Betrifft idr alles nach einer traumatischen Erfahrung
Verhalten unauffällig, evtl desorientiert
Stunden bis Jahre
Verschwindet wieder plötzlich = volle Wiederherstellung
Rückfall selten

Differentiadiagnoe: Organische Störung, Drogen Dissoziative Fugue Keine volle Amnesie
Betroffene verlassen alles und nehmen neue Identität an
Bisweilen neue Persönlichkeitseigenschaften
Verlieren Gefühl für sich selbst
Gefühl nicht sie selbst, nicht in sich zu sein
Chronischer Verlauf Dissoziative Identitätsstörung Existenz von zwei oder mehr Persönlichkeiten in einer Person
Jede hat ihre eigene Lebesform, Gefühle, verhalten
Dominieren zu verschiedenen Zeiten
Die Hauptpersönlichkeit sucht meist die Behandlung

Erinnerungslücken da kein Zuganz zwischen den Personen
Jeder Teil kann in sich vollständig sein
Oft sehr verschieden

Beginn in Kindheit, Diagnose meist am Erwachsenen
Frauen häufiger
Oft zusammen mit anderen Störungen (Schizo)

Anerkannt aber umstritten
Fälle: Sybil, Eva Weiss Unzugängliche Erinnerungen Bewustsein eigentlich eine einheitliche Erfahrung (aus Kog, Emo, Mot)

Traumatische Erfahrungen können so gespeichert werden, dass sie später nicht mehr zugänglich sind (= Zustandsabhängiges Lernen)

Schützt vor den belastenden Erinnerungen

ABER: normalerweise fördert Belastung Erinnerungen Ätiologie der dissoziativen Persönlichkeitsstörung Schwerer Missbrauch

1. körperlich oder sexuell -> Möglichkeit dem Trauma zu entkommen
Vorausgesetzte Dispositionen : leicht hypnotisierbar -> selbsthypnose -> verschiedene Persönlichkeiten

2. Erlerntes soziales Rollenverhalten

Spanos 94, Identitätsstörung ist vor allem Rollenspiel
Doch durch Hypnose können nur Identitäten iduziert werden, keine Depersonalisierung, Halluzinationen

Beginn in Kindheit bei extremer Belastung
+ Phantasiegefährten + Absencen + akustische Halluzinationen Psychoanalyse weit verbreitet
Aufhebung der Verdrängung

Ähnlich der Behandlung zu PTSD

Ermunterung an das Trauma zu denken Dissoziative identitätsstörung Hypnose: Rekonstruktion des Verdrängten

Psychopharmaka gegen Angst & Depr

Ziel: Integration der Persönlichkeiten
Jede einzelne muss verstehen, dass sie nur ein Teil ist und geschaffen wurde
Namen nur zur Kenzeichnung nutzen

+Unvoreingenommenheit
+Empathie
+Unterstützung
+Freundlichkeit Persönlichkeitsstörungen Verhaltensauffälligkeiten:

Sozial unflexibel
Wenig angepasst
Extrem normabweichend

Prävalenz 5-10%

Merkmale:
*Überdauendes Muster des Denkens, verhaltens, Wahrnehmens, Fühlens.
* Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit
* Betroffene leiden unter ihren Eigenarten

Ich-Syntonie: Devianzmuster werden zunächst selten als störend erlebt.

Seit DSM III eine eigene Achse, so kann ein zusätzliches Vorliegen erkannt werden.

PS entstehen in Kindheit/Jugend und dauern an.
Sind nicht Grund einer anderen Störung oder Krankheit.
(PersönlichkeitsVeränderungen entstehen im Erwachsenenalter) Erhebungsverfahren:

SKID2 macht Diagnose anhand der DSM4 Kriterien, Halbstrukturiert

International Personality Disorder Examination (IPED): nach ICD10

Personality Disorders Questionnaire, liegt dem SKID2 zugrunde Oft Komorbidität

55% der Borderliner auch Schizotyp
47% der Antisozialen auch Histrion

Diagnose noch nicht ideal, da viele Überschneidungen

Mangelnde soziale Integration scheint ein wichtiger Grund für PS zu sein. Zb 15% PS bei Russischen einwanderern, nicht bei den Daheimgebliebenen. Verbindung mit Stress. Cluster A Betroffene verhalten sich absonderlich und exzentrisch Paradoide PS Voll Misstrauen
Verschließen sich
Oft feindselig
Extrem eifersüchtig
Sehen manchmal Bedrohliches in Ereignissen
Prävalenz 1%

Strategie:
#Förderung von Bindungskompetenz und Vertrauen
#Fokusbildung in Krisen und Konflikten Schizoide PS Keine Wunsch nach sozialen Beziehungen
Scheinbar gelangweilt, ausdruckslos, unnahbar
Kein Interesse an Sex
Reden selten über Gefühle
Gleichgültig gegenüber Lob/Kritik
Prävalenz 1%

Strategie:
#Fördrung von Offenheit für Neue Erfahrungen
#Förderung von Bindungskompetenzen und Vertrauen Schizotype PS Scheinbar Teil des genetischen Spektrums der Schizophrenie
Gleiche soziale Probleme wie Schizoide
Absonderliche Vorstellungen: Aberglaube, Hellseherei, Telephathie
Auch Wahrnehmungsstörungen, Depersonalisierung, Derealisation, Illusionen
Manchmal veränderte Erscheinung, Sprache, Verhalten
Auch Misstrauen, Paranoide Vorstellungen
Prävalenz 3%
Viel Komorbidität

Strategie:
#Strukturiertes Angebot mit klaren Zielvorgaben
#Förderung von Bindungskompetenz und vertrauen Ätiologie Auch Verwandte der Gestörten entwickeln häufig eine solche Störung. Cluster B Borderline / emotional instabile Persönlichkeitsstörung Impulsivität
Instabilität in Beziehungen, Stimmung, Selbstbild
Sprunghafte Emos
Streitsüchtig
Reizbar
Sarkastisch
Leicht gekränkt
Unsichere Werte, Loyalitäten
Kann nicht alleine sein
Braucht Aufmerksamkeit
Gefühl der Leere, Depression
Kann zu Suizid, Selbstverstümmelung führen

Späte Jugend
Prävalenz 1-2%
Komorbid mit AffSt., Substanzmissbrauch, PTBS, ClusterA

Ätiologie:

Objekt-Beziehungs-Theorie (Kohut, Kernberg)
Man reagiert auf die Welt entsprechend den Beziehungserfahrungen die man gemacht hat (mit wichtigen Menschen).
Schädliche Erfahrungen erzeugen ein unsicheres Ego (wichtigstes Borderline Merkmal).
Die Realität kann geprüft werden, wird aber streng in pos/neg gut/böse getrennt = Schutz vor Angst.

Bio
Evtl. Gene, wenig Infos

Diathese Stress Theorie (Linehan)
Wenn eine person mit Diathese durch die Umgebung in der man aufwächst entwertet wird -> Borderline
(Umgebung: Wünsche werden nicht respektiert, Gefühle werden nicht beachtet, Missbrauch.) Histrionische PS Verhalten übertrieben dramatisch, theatralisch
Sucht immer Aufmerksamkeit, Bestätigung, sonst unwohl
Ich-Zentriert
Extrem sprunghaft
Geringe Frustrationstolleranz
Übertriebene beschäftigung mit seinem Körper, unangemessen verführerisches Erscheinen
Prävalenz 2-3%
Öfter bei Getrennten, Frauen
Oft mit Depris

Ätiologie
Psychoanalyse vermutet: Über Sex wurde im Umfeld schlecht geredet, aber anders gehandelt (kaum Studien)

Strategie:
#Fokus auf zwischenmenschliche Krisen und Konflikte
# +4 Narzistische PS Grandioises Selbstbild
Phantasieren von grenzenlosem Erfolg
Egozentrisch
Muss im Mittelpunkt stehen
Fordert bewunderung
Mangelnde Empathie
Neid
Arroganz
Neigen zu Ausbeutung
Anspruchsdenken

Prävalenz <1%
Unscharfe Diagnosekriterien

Ätiologie
mangelndes Selbstbild => große Versagensangst
Nach Kohut erhält eine Kind gesundes Selbstbewustsein, wenn es Respekt, Wärme, Empathie erhält. Wenn Eltern nur ihre eigenen Bedürfnisse Befriedigen wollen kann es zu Narzissmus führen

Strategie:
#Fokus auf zwischenmenschliche Krisen und Konflikte
# +4 Dissoziale / Antisoziale PS (Auch Psychopatie)

Hauptbestandteile:
1: Störung des Sozialverhaltens vor dem 16. Lj
= Schwänzen, Weglaufen, Lügen, Stehlen, Brandstiftung, Zerstörung

2: Fortsetzung im Erwachsenenalter
= selten Arbeiten, Gesetzübertretung, Gereitzt, Agressiv, Nichtbezahlen, Rücksichtslos

Prävalenz 3%Männer 1%Frauen

Diagnosekriterien beziehen sich auf Gedanken und Gefühle des Betroffenen: Verarmung der Gefühle (+-), keine Schamgefühl, charmant & manipulativ, Fehlen von Angst

Probleme sich in andere hineinzuversetzten
Unfähigkeit, längerfristige Beziehungen aufrechtzuerhalten, jedoch keine Probleme mit der Aufnahme frischer Beziehungen
Geringe Frustrationstoleranz, Neigung zu aggressivem und gewalttätigem Verhalten
Fehlendes Schuldbewusstsein
Unfähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen.

Ätiologie
Fehlende Zuwendung und elterliche Zurückweisung (aber retrospektive Daten...).
Inkonsistente oder Fehlende Disziplinierung des Vaters ist guter Prediktor für späteres psychopatisches Verhalten.
ABER nicht einzige Ursache! Nicht alle werden gestört.

GenKomponente aber Umwelt wichtig

Betroffene schlecht Sozialisiert, konditionierte Angstreaktionen greifen nicht.

Wenig Empathie für das Leid anderer
Verwenden keine Kontextinfos, handeln nicht vorausschauend -> impulsives Handeln Cluster C Vermeidend unsichere, ängstliche PS Sehr empfindlich gegen soziale Zurückweisung, Erniedrigung und Beschämung
Zögert sich auf Beziehungen einzulassen
Von der eigenen Inkompetenz überzeugt, gehen ungerne Risiken ein
Prävalenz 1%

Strategie:
#Förderung sozialer Kompetenzen und zwischenmenschliche Autonomie Dependente Persönlichkeitsstörung Fehlendes Selbstvertrauen
Unfähig zu selbstständigen Entscheidungen
Ich schwach - andere stark
Angst alleine zu sein, für sich zu sorgen
Halten enge Beziehungen aufrecht

Prävalenz 1.5% höher in Indien japan

Strategie:
#Förderung von Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen
#Förderung soz Kompetenzen und zwischenmenschlicher Autonomie Zwanghafte, Anakastische PS Perfektionistisch
Übermäßig mit Einzelheiten, Plänen, Regeln
Daher nicht entscheidungsfähig
Kommt kaum zu Ergebnissen, trotz viel Arbeit
Beziehungen oft schlecht, da sie sich durchsetzen wollen
Ernst, stur, formal, inflexibel, geizig

Prävalenz 1%

Strategie:
#Fokus auf konkrete zwischenmenschliche Kriesen und Konflikte
#Förderung von Offenheit für Neues Ätiologie von C Kaum Daten über Ursachen

Dependente: frühe Bindungsprobleme

Zwanghafte: Angst vor Kontrollverlust Therapie Psychophysiologische Störungen Asthma, Bluthochdruck, Kopfschmerzen...
Ernsthafte Symptome denen emotionale Faktoren zugrunde liegen
Nicht nur Somatoform sonder echte Krankheiten

Nicht in DSM und ICD, da nicht direkt psychisch
Doch jede Krankheit kann durch die Psyche beeinflusst werden
=> durch Störungen, Persönlichkeitsmerkmale, Bewältigungsformen, Lebensstil

Sklar, Anisman, 79: Tiere: Körperliche Erkrankungen durch Stress Induziert. Tumorwachstum++

Veteranen öfter Erkrankungen von Herz-Kreislauf, Athmung, Verdauung, Bewegung, Endokrin, Nervensystem. Das Stresskonzept Allgemeine Adaptationssyndrom nach Selye 1. Alarmreaktion: ANS aktiviert
2. Wiederstand: Organismus passt sich an oder Magengeschwüre...
3. Erschöpfung: Irreversieble Schäden oder Tod

Stress = Reiz: Schocks, Langeweile, Katastrophen, Schlafentzug
Meist als unangenehm empfundene Erfahrungen

Kognitiver Ansatz: Die Art und Weise wie die Umwelt wahrgenommen/beurteilt wird entscheidet ob Stress oder nicht

Coping = Bewältigungsverhalten (Lazarus & Folkman)
Problemorientiertes C: Handlung zur lösung des Problems
Emotionsorientiertes C: Anstrengung die emo. Reaktionen auf Stress abzubauen Messung von Stress Social Readjustment Rating Scale (SRRS)
Rangreihe von Lebensereignissen nach Intensität
Probanden kreuzen an was wann passiert ist
-> Life Change Unit Score LCU
r mit einer Reihe von Krankheiten (Infarkt, Leukämie, Erkältung)
Nur Zusammenhänge!

Assessment of Daily Experience scale ADE
Tägliche Erfahrung notieren und beurteilen
Kleine alltägliche Ereignisse verbunden mit Krankheiten

Kriterium Atemwegserkrankungen: 30vpn die während der Erhebung eine Infektion hatten
-> 3-4 Tage vor Ausbruch weniger Positives und mehr Negatives Bewertung des Coping FB: in welchem Maße werden Strategien genutzt

Carver, 93
Brustkrebsdiagnose, Bewältigungsverhalten
Akzeptieren = weniger Leid
Verleugnen, Rückzug = mehr Leid

Stress allein hat keine Auswirkung sondern die Reaktion darauf! Was moderiert r(Stress, Krankheit)? Soziale Unterstützung

Soziales Netz -> Prädiktor für Mortalität
Qualität der Beziehungen -> Verändert Häufigkeiten r(Stress, Krankheit) in der Biologie Organschwäche

Spezifische Reaktion: Jeder reagiert individuel auf Stress, evtl. ist das jeweils reaktivste Körpersystem der Ort späterer Störungen.

Exposition gegenüber Stresshormonen: Beeinträchtigung durch Stress. Stresshormone können das Imunsystem verändern, o.ä.

Stress und Imunsystem: Veränderungen ja, man weiß aber nicht wie stark und dauerhaft.

Sekretorische Immunität:
Neg++ oder Pos--
-> Simmung--
-> IgA-Antikörper--
-> Risiko++ Psychologische Theorien Psychoanalyse Franz Alexander, 50
Psychophysiologische Störungen sind das Produkt unbewusster störungsspezifischer Emotionen.

Impulse stauen sich an, müssen kontrolliert werden, Abwehrmaßnahmen -> Hemmungen -> Nachteile im Leben -> Neid Kognitive und Verhaltensbedingungen Neg Emos über längere Zeit
Aktivieren das SNS -> Körper ist immer in Alarmsituation -> Belastend für den Körper Kardiovaskuläre Erkrankungen 1/2 der Todesfälle Essentielle Hypertonie Bluthochdruck ohne organische Ursache

Risiko:
Gene
Fettleibig
Alkohol
Salz

Kaum Laboruntersuchungen - Ethik

+/- Emos hängen mit erhöhtem Blutdruck zusammen
Vor allem Ärger

Prädiskponierende Faktoren:
Soziale Isolierung
Starke Emotionaliät
Empfindlich gegen Salz

Psychiche Diathese: Ärger!
Aber nicht klar welcher Aspekt des Ärgers.

Männer: Blutdruck hoch bei Ausdruck von Ärger
Frauen: Bei Unterdrückung von Ärger Koronare Herzkrankheit Angina Pektoris/Myokardinfarkt:

Schmerz im Bruskorb, Unterversorgung des Herzen mit Blut, Verängung der Arterien, Herzkranzgefäße.
Völliger Verschluss = Herzinfarkt

Risikofaktoren: Alter, Geschlecht, Rauchen, Bludtdruck++, Cholesterin++, Fettleib, Bewegunsmangel, Alkohol, Diabetis

Belastung oder Wutanfall kann Infarkt auslösen.
Chronischer Stress auch ein Faktor, viele Untersuchungen zu Stress auf der Arbeit.
Kontrolle während der Arbeit!

Typ A Verhaltensmuster: doppelt so häufig KH wie Typ B, nicht bestätigt

Zynismus: Faktor für Arteriosklerose, Infarkt

Typ D: starke Neg Affektivität wird nicht zum Ausdruck gebracht
r(KH, Depression & Angst) Asthma Gründe:
Virus
Allergene
Schadstoffe
Rauch
Sport
Kälte
Starke Emos

Schwerer Anfall kann zu Panikatacke führen

Asthmatiker oft stärkere Emotionalität, feindseliger, hilfloser, schlecht angepasst. Zusammenhang unklar

Öfter bei Kindern von Problemfamilien Chronische
Schmerzen Merkmale:

Funktionseinschränkung
Depressive Verstimmung
Familiäre Probleme
Leid
Oft zum Arzt...
Invalidität -> enorme Kosten

Multiaxiale Schmerzklassifikation MASK Psychobiologisches Modell Melzack, Wall, 65
Rückenmarksneurone mit Torfunktion
Weiterleitung der Schmerzimpulse wird moduliert
Subjektive Überzeugung, Verhalten und Emotionen beeinflussen die Weiterleitung der Schmerzen Therapie Bewältigungsfähigkeiten erlernen

Kognitive
Verhaltensübungen
Stressbewältigung

Biofeedback:
Genaue Infos (Töne, Zeiger...) über Muskelaktivität, Hirnströme, Hauttemperatur, HR, Blutdruck...
Gut bei Spannungskopfschmerzen, kann aber auch Selbstwirksamkeit / Kontrollüberzeugung sein. Therapie Oft können nur die Symptome psychophysiologischer Störungen behandelt werden

Angst und Depression können reduziert werden -> reduziert Leiden

Therapie wie bei Angststörungen Gewichtsreduktion
Weniger Salz
Sport
Muskelentspannung gegen den Ärger
Kognitive Arbeit gegen den Ärger Was hilft? Stressmanagement Stressbedingte Imundefizite reduzieren

Erregungsreduktion duch Muskelentspannung, evtl mit Biofeedback

Einstellung durch Kognitive Umstrukturierung ändern. Hin zu logischer Interpretation des erlebten.

Verhaltenstraining: Bewältigungsfertigkeiten, Zeitmanagement, Effizienz, Selbstsicherheit Schmerzbewältigung Angstreduktion
Optimismus
Kontrollüberzeugung

Patientengesteuerte Analgesie: Dosierung selbst bestimmen -> verwenden weniger

Ermutigung den Schmerz durchzustehen, zu bekämpfen -> Aktivität++ Leistung++ Krebs Zweithäufigste Todesursache

Diagnose = bedrohnlich, unkontrollierbar, unvorhersagbar, mit Tod assoziiert

Psychologische Faktoren:

Stressoren können auf imunologische und endokrine prozesse einwirken, welche die Tumorzellen mitregulieren

Unser Verhalten & Persönlichkeit beeinflusst die Exposition zu Kaerzogenen
Auch Coping Strategien sind am Auftreten der Krankheit beteiligt

Stress schwächt die Reparaturmechanismen

Keine empirische gestützte "Stresspersönlichkeit"

Typ C Persönlichkeitstyp: Angepasst, Fügsam. Reagiert auf Stress mit Depression & Hilflosigkeit & Hoffnungslosigkeit - Pasivität. Der Kampfgeist fehlt!

Greer, 79
Brustkrebspatienten
Kamfgeist & Verleugnen = 20 ohne Rezidiv
Stoisches Akrezptieren (Hilflos) = 13 ohne Rezidiv
Primär Hoffnungslos = Verstorben

Soziale Unterstützung ist günstig
Pufferhypothese: Unterstützung puffert den Stress ab
Haupteffektmodell: Unterstützung ist immer positiv, Stress oder nicht Folgeerscheinungen Die Behandlung beeinflusst die Lebensqualität

4Kriterien
Körperliche Verfassung
Psychische Verfassung
Soziale Beziehungen
Funktionsfähigkeit

Massive Nebenwirkungen der Chemotherapie Psychologische Intervention bei Tumorpatienten Reduzierung der Affektiven Belastung

Reduzierung der Beeinträchtigung durch die Therapiemaßnahmen - wieder soziale Aktivitäten, Arbeiten...

Verlängerung der Lebensdauer

Gesundheitsförderndes Verhalten++

Komponenten der Therapie:
Emotional unterstützen
Informieren
Entspannung
Coping-Strategien - Verhaltensbezogene - Kognitive
Fokussierte Intervention auf spezifische Probleme

Gruppentherapie:
Soziale Unterstützung durch Mitpatienten
Emotionen ausdrücken können
Erfahrungsaustausch, Rollenspiele,
*Gegenseitige Hausaufgabenkontrolle
*Problemsituationen üben
*Steigert Lebensdauer! 5von10Studien

Stressmanagement:
#Identifikation von Stressverbreitungsstrategien
#Kog Restrukturierung
#Stressverarbeitung trainieren
#Selbstsicherheit trainieren
#Ärger bewältigen lernen
#Soziale Unterstützung in anspruch nehmen lernen Essstörungen Anorexia nervosa Apetitverlust emotionaler Natur

4Diagnosekriterien

1. Weigerung sein Gewicht zu halten
2. Angst vor Gewichtszunahme
3. Störung der Wahrnehmung der eigenen Figur
4. Amenhorrhoe (Ausbleiben der Menstuation)

Diagnosemittel:
Essstörungsinventar EDI
Zeichnungen Ankreuzen die der eigenen Figur entsprechen

2Typen in DSM4

1. restriktiver Typus: starke Einschränkung der Nahrungsaufnahme

2. BingeEating/Purging Typus: Fressanfälle + Erbrechen -> mehr Persönlichkeitsstörungen, Impulsives Verhalten, Substanzmissbrauch, Zurückgezogenheit, Suizid Epidemiologie Jugend
Oft nach Diät oder Belastung
Viele körperliche Veränderungen
Frauen 10x so oft
LZP 1%
Komorbid: Depri, Zwang, Phobie, Panik, Alkohol, Persönlichkeitsstörungen, Sexuelle Störungen
Meist depressiver Atributionsstil Prognose 70% Genesen, kann Jahre dauern
Viele Rückfälle bevor stabil
Mortalität 10x wie Normalbefölkerung
2x wie andere klinGruppen Bulemia Nervosa Heißhunger - Futtern - Kotzen (Fasten, Sport)

Wenn krasser Gewichtsverlust = Anorexia

Anfälle durch Stress & NegEmos

Dauert bis man sich schnecht fühlt

Diagnose: mind 2xWoche 3Monate

#PurgiaTyp: Erbrechen
#Nicht PurgiaTyp: Fasten/Sport Epidemiologie Jugend
Prävalenz 1-2%
90% Frauen
Anfang oft Diät
70%genesen 10%bleiben voll dabei
Komorbid mit Depris, Borderline, Angst, Substanzen, Verhaltensstörungen, Suizid

Evtl genetisch (Zwillingsstudien)

Probleme: Kaliummangel, Diarrhöe (unregelmäßiger Herzschlag), Gewebeverletzungen im Magen & Rachen, Zähne Binge Eating Keine Diagnose
Unkontrollierte Fressattacken
Verzweiflung darüber
Kein Gewichtsverlust
Alleine

Grund Übergewicht, Diätversuche

Beinträchtigt die Funktionsfähigkeit
Depri
Geringe Selbstachtung
Substanzen
Unzufriedenheit

Risikogruppe: Dick in der Kindheit, kritische Kommentare, negSelbstbild, Depris, Missbrauch Ätiologie Bio Evtl GenDiathese

Hypothalamus steuert Hunger&Apetit ?

Hungern kann endogene Opioide freisetzen - Euphorie

Fressanfälle durch Serotoninmangel? Verbindung zu Depris Soziokulturelles Schönheitsnorm
Mehr Übergewicht
Diätindustrie
Medien
Fett=Erfolglos=Maßlos
Vor allem in Industrienationen
Andere Kultur, andere Ideale Psychodynamische Sicht Die Essstörung befriedigt ein Bedürfnis
Gefühl der Selbstwirksamkeit (Diät)
Vermeidung des sexuellen erwachsenwerdens (klein bleiben) Theorie der Familiensysteme Platz des Patienten in einer disfunktionalen Struktur

Familien mit essgestörten Kindern:
#Verstrickung: übermäßige Bindung
#Überbesorgtheit
#Rigidität (Starrheit der Meinung, Einstellung)
#Fehlende Konfliktlösung

Kann auch sein das die Störung zu den Familienproblemen führt, nicht unbedingt anders herum

Überdurchschnittlich viele Misshandlungen in der Kindheit Persönlichkeit Aus retrospektiven Untersuchungen:

Anorektiker: Perfektionistisch, schüchtern, nachgiebig

Bulemiker: das + Histrionische merkmale, affektiv labil, extrovertiert

Immer Tendenz zu emoLabilität & Angst + geringe Selbstachtung + hoher Traditionalismus + geringes interozeptives Bewustsein Merkmale Kognitiv-Verhaltentheoretische Sicht Anorexia: Hungern, Gewichtsverlust sind Verstärker
Negative Verstärkung durch verringerung der Angst
+ Selbstkontrolle als Verstärker
Kritik als wichtigster Faktor gesehen

Bulemia: Selbstwert aus der Figur, besser zu kontrollieren als andere Eigenschaften
Essen besonders viel wenn das Selbstbild bedroht ist und Selbstachtung low ist
Fressanfall dient der Regulation Behandlung Die meisten suchen keine Hilfe
Einsicht fehlt

Allgemein wirkt wenig

Zweistufige Behandlung: medizinisch + Verstärkung für Essen

Familientherapie:
Besuch bei der Familienmahlzeit

Ziel = Veränderung der Patientenrolle daheim
Neudefinition des Essproblems als zwischenmenschliches Problem
Verhindern, dass die Anorexie als Mittel zur Konfliktvermeidung eingesetzt wird

Eltern lernen ihr kind zum Essen zu bewegen
Zusammenarbeit der Eltern wichtig Behandlung Kog Verhaltenstherapie (Beste Methode)

#Normen in frage stellen
Patient soll Überzeugung darlegen, begründen, dann ändern
#Alles oder nichts denken aufheben
#Selbstsicherheitstraining
#Regelmäßiges Essen
#Entspannung gegen den Übergebensdrang
#Kognitive Verzerrung ständig in Frage stellen
#ABER: nur kurzfristige Wirkung

Selbsthilfe auch gut

IPT auch gut Psychopharmaka, je nach dem welcher Achse I Störung die PS ähnelt

Psychodynamisch: Einstellungen zu den Kindheitsproblemen ändern, die evtl die Ursache sind

Kognitiv & Behavioral: Die einzelnen Probleme der PS angehen.

Ziel: nicht die PS selbst behandeln, sondern die sich daraus ergebenden Störungen
#der Interaktionen
#des emotionelen Erlebens
#der Realitätswahrnehmung
#der Selbstwahrnehmung
#der Impulskontrolle

Therapie sollte realitätsorientiert und gegenwartsbezogen sein. Wir ändern jetzt etwas!

Aber Persönlichkeit in kurzer Zeit kaum zu ändern Strategie 1 Strukturierte Therapieangebote mit klaren Zielvorgaben

Für schizotype, Borderline, dissoziale

Kognitive, norm- und wertorientierte Angebote

Helfen bei Stimmungslabilität, Identitätsproblemen, Enthemmung und mangelnder Impulskontrolle

Ziel:
#Selbstsicherheit und Selbstkontrolle aufbauen
#Werthaltung, Normorientierung des Handelns aufbauen
#Destruktive Haltungen abbauen Strategie 2 Flexible Förderung der Offenheit für neue Erfahrungen

Für dependente, zwanghafte, schizoide

Reflexion der Lebensorientierung, Beziehungslernen, lernen sich auf Neues einzulassen

Nicht zu strukturiert und zielorientiert

Reflexion der eigenen Bedürfnisse und Interessen
Dazu ist Gruppentherapie sinnvoll Strategie 3 Strukturiertes Angebot zum Aufbau zwischenmenschlicher Autonomie

Für dependente, unsichere, schizotype

Vor allem werden soziale Fertigkeiten trainiert

Informationsphase
Entspannungstraining
Systematische Desensibilisierung
Rollenspiele (mit Videos für die Rückmeldung)
Positive Selbstverbalisation (anderen etwas gutes über sich selbst sagen)
Komplimente annehmen lernen
Übungsaufgaben machen Strategie 4 Förderung von Bindungskompetenz und Vertrauen in zwischenmenschlichen beziehungen

Für schizoid, paranoid, dissozial

Nicht klar wie das gemacht werden soll Strategie 5 Fokusbildung in zwischenmenschlichen Krisen und Konflikten

Für paranoide, narzisstische, histrionische, Borderline

Nicht die störenden eigenarten, sondern die zwischenmenschmichen Probleme behandlen

Therapeut ist ein kompetenter Begleiter

An der Erreichung persönlicher Ziele und Wünsche gegenüber konkreten Konfliktpartnern arbeiten

An realen Konfiltsituationen ansetzen

Lernen prosozialen Feedback zu geben und mit negativem Feedback umzugehen Strategie 6 Keine unbedachte Konfrontation mit Negativanteilen

Kritisierende Konfrontation und Provokation sind bei PS völlig ungeeignet

Erprobte Wiederstände würden die Therapie unmöglich machen

Statdessen: Ressourcen aktivieren!
Beziehungs oder Bedürfnismuster die dem Patienten fremd sind aktivieren Therapie von Borderline Strategie:
#Klare Zielvorgaben
#Fokus auf zwischenmenschliche Kriesen

Schwer zu therapieren da Patient kaum Vertrauen fasst + hohe Suizidaliät

Beziehung oft belastend für den Therapeuten Objekt-Beziehungs-Psychotherapie Schwaches Ego stärken, dann muss der patient nicht mehr mit Spaltung reagieren Dialektische Verhaltenstherapie Linehan, (beste Therapie)

Lernen die extreme Emotionalität zu modulieren und Verhalten zu kontrollieren

Lernen Gefühl der Verzweiflung zu tollerieren

Lernen seinen Gedanken und Emos zu trauen

Der Therapeut muss die Borderline persönlichkeit voll akzeptieren und empatisch die verzerrten Überzeugungen aufzeigen

Auch zwischenmenschlichen Fertigkeiten verbessern und Ängste kontrollieren lernen Therapie:

Psychopatie scheinbar nicht zu behandeln, da keine Motivation zur Therapie besteht.

Keine Emos, kein Leidensdruck

Kein Schamgefühl, keine Reue, nicht kritikfähig Substanzinduzierte Störungen Substanzabhängigkeit 3 der Kriterien während einem Jahr

*Toleranzentwicklung
*Entzugsymptome
*größere Mengen / länger als beabsichtigt
*Erfolgloser Versuch den Konsum zu verringern
*Viel Zeit für Beschaffung oder Erholung
*Konsum trotz deutlicher körperlicher Probleme
*Wichtige Aktivitäten werden aufgegeben, eingeschränkt

LZP
Alk 9,4% Männer, 2,1% Frauen
Illegales 0,9% Männer, 0,8% Frauen
Irgendwas 24,7% Männer, 15,3% Frauen

Das Opponenten-Prozess-Modell

3 Phänomene:
a) Erste Einnahme: positiver Primäreffekt
b) Tolleranzentwicklung: Wirkung nimmt bei gleicher Dosis ab, Dosis wird gesteigert
c) Affektiver Entzug: Die negative hedonische Komponente nach einem Gebrauch

Salomon & Corbit, 74
Prozess A: Positive Wirkung
Prozess B: Kompensatorische Reaktion (die relativ hohe Feuerungsrate der Neuronen hällt an -> Nachwirkungen
B mit der Zeit stärker und länger

Erklärt nicht die Motivation für den Einstieg, noch den kontrollierten Gebrauch Alkohol Entzugssymptome

Bei frühem Einstieg, spärestens mit 30 Symptome
ängstlich
depressiv
schwach
ruhelos
Schlafprobleme
Tremor
Hoher Puls, Blutdruck, Temp

Delirium Tremens

Zittern
Bewustseinstrübung
Visuelle, teils taktile Halluz

Toleranzsteigerung

Blutalkoholspiegel nach Konsum erstaunlich niedrig
Anzahl GABA/Glutamat Rezeptoren im ZNS verändert Prävalenz

Konsum ist rückläufig

Komorbid mit PersS, AffS, anderen Drogen, Schizo, Angst

Diagnostik

Lübecker Alkoholabhängigkeits und missbrauchs Screening Test = Frühdiagnostik

Münchner Alkoholismustest MALT

Trierer Alkoholismusinventar TAI

Verlauf

Nicht einheitlich
Trinkweisen fluktuieren stark
Frauen später als Männer, oft durch Belastung

Langzeitwirkung

Unterernährung
Amnestisches Syndrom
Leberzirrhose
Schädigung von Drüsen
Herzversagen
Bluthochdruck
Gefäßerkrankungen
Rötungen
Immunsystem--
Hirnzellen--

Ursache von geistiger Behinderung während Schwangerschaft

Alkoholembriopathie, verzögertes Wachstum, Anomalien

Französiche Paradox: mäßiges Trinken auch Vorteile ? Alkoholismustypen Cloninger, 87

Typ1
Milieubeeinflusster Alkoholiker
Kinder von Typ1 dopplt so hohes Risiko
Nach dem 25.Lebensjahr
Kaum spontanes Bedürfnis nach Alk
Selten agressiv
Psychische Abhängigkeit + Kontrollverlust
Schuldgefühle + Angst vor Alkoholismus
Meiden Aversives
Abhängig von sozialer Belohnung

Typ2
Nur Männer
Wenige körperliche Erkrankungen
Soziale/Berufliche Probleme
Frühe Abhängigkeit
Spontanes Verlangen nach Alk
Kaum psyischich abhängig
Aggressionsbereit
Kaum Schuldbewustsein Sedativa und Stimulanzien Beruhigungsmittel verlangsamen die Aktivität des Körpers und mindern Reaktionsbereitschaft

Opiate und ihre Derivate
Barbiturate und tranquilizer (Wie Diazepam)

Opiate:
Euphorisch, benommener, träumerischer Zustand
Heroin + Rush (Initialwirkung)
4-6h selbstbewusst und Angstfrei

Entzug:
Muskelschmerzen
Niesen
Schwitzen
Tränen
Gähnen

nach 36h schlimmer
Muskelzucken
Krämpfe
Schüttelfrost
Hitzewellen
Schweißausbrüche
Puls++ Blut++
Schlaflosigkeit
Erbrechen
Durchfall

Abbau der Symptome nach 72h
Nach 5-10tagen alles ok Stimulanzien verstärken Wachheit und mot.Aktivität

Amphetamine

Machen wach
Hemmen intestinale Funktion
Reduzieren Appetit

Hohe Dosen: Nervosität, Agitiertheit, Verwirrung, Kopfschmerz, Benommenheit, Schlaflosigkeit

Kokain

Schmerzlindernd
Fördert positives Empfinden
Steigert Verlangen
Selbstvertrauen++
Behagen++
Wach

Überdosis: Schüttelfrost, Übelkeit, Paranoia, Halluz (Angst)

Dauerkonsum: Reizbarkeit, Beziehungen--, Paranoide Gedanken, Ess und Schlafstörungen.
Aufmerksamkeits und Gedächnisprobleme. Halluzinogene LSD
Meskalin
MDA / MDMA (Ecstasy)

Keine Entzugssymptome
Aber schnelle Toleranz

Wirkung

Evtl Synästesien = Überschneidung von sensorischen Modalitäten
Zeitgefühl stark verändert
Verlust von Grenzen (+Bedürfnis nach Strukturierung und Unterstützung)
Unerwartete Gedanken und Emos
Labile Stimmung, bis Panik alles möglich
Horrortrips, Gefühl Verrückt zu werden
Flashbacks (meist unter Stress, Krankheit, Erschöpfung) Ätiologie Entwicklung
Positive Einstellung - Experimentieren - Regelmäßig - Stark - physische Abhängigkeit
Nicht unbedingt so!

Soziokulturelle Variablen
#Kulturbedingte Einstellungen
#Zugänglichkeit
#Familiensituation
#SozUmfeld
#Medien

Psychologische Variablen
#Spannungsreduktion durch Alkohol - Ablenkung von Sorgen
#Auch nach Belastung (Wirkt aber nicht gut)
#Stimmungsmacher
#Überzeugungen in Bezug auf die Droge beeinflussen den Konsum
#2FaktorenLernen:
Positve Verstärkung: Wirkung, soziale Akzeptanz, verbessertes soziales+emotionales Reaktionsvermögen
Negative Verstärkung: Ende des Entzugs, analgetische Effekte, Reduktion von Spannung + Hemmung + Langeweile + Angst

Perönichkeitsfaktoren (r)
#Angst
#Antisoziale Persönlichkeit
#Aggresive Persönlichkeit
#ADHS = Prädiktor für späteren Konsum

Biologische Variablen
#Familiäre Häufung bei Alkoholikern
#Auch Zwillinge haben höhere Konkordanz
#AlkToleranz kann vererbt werden Therapie Körperliche Abhängigkeit
#Stabile, langfristige Abstinenz
#Evtl Ersatzsubstanzen

Psychische Abhängigkeit (Konsum trotz Schädlichkeit, fehlende Motivation)
#Akzeptanz der Störung
#Aufbau von Veränderungsbereitschaft + Kompetenz
#Gefähliche Situationen kennen und meiden

Körperliche Krankheiten
#Heilen

Psychiche Störungen
#Erkennen und bewältigen

Folgestörung im sozialen Leben
#Je nach Bedarf, Soziale Arbeit Therapie von Alkoholmissbrauch Wegen Psychischer Probleme schwierig

Problem Eingestehen
Oft sehr verleugnend, defensiv
Eher indirekte Fragen stellen
*Unwohl ohne Alkohol?
*Trinken unter Druck?
*Ärger wenn darüber reden?

Klinikbehandlung
Entzug dauert etwas einen Monat
Aber nicht besser als ambulanter Entzug
Aber nötig wenn kaum Unterstützung und schlechtes Umfeld + psychische Probleme

Psychologische Behandlung

Konsum verleiden: Disolfiram führt bei Alk zu Erbrechen. Patient muss dazu bereit sein, dann gut.

Verlangen reduzieren: Naloxon blokiert die Endorphine und somit das Verlangen nach Alk.
Muss natürlich eingenommen werden... AA Bekennen

Ältere erzählen ihre Geschichte

Emotionale Unterstützung der Gruppe
Rat, Geselligkeit

Immer da Paartherapie

Familientherapie Kognitiv & Verhaltensorientiert Aversionstherapie:
Shock bei Trinkversuch :)

Kontingenzmanagement & Verhaltenstraining

Verhalten erlernen, dass mit dem Trinken nicht vereinbar ist
Soziale Fertigkeiten
Selbstsicherheit
Arbeitssuche
Kontakt mit Nichttrinkern aufnehmen

Selbstkontrolliertes Verhaltenstraining
Ziel = ohne Überwachung klar kommen

Kontrolliertes Trinken

Durch Selbstsicherheit
Entspannung
Stressmanagement
Meditation

Rückfall ist eine Lernerfahrung, man macht weiter

Man ist gesund, trifft aber unkluge Entscheidungen um mit dem leben umzugehen, man ist kein Opfer einer Sucht.
Der Preis der Sucht wird klar gemacht Missbrauch illegaler substanzen Fokus zuerst auf Entzug

Somatische Therapien

Heroinsubstitution
Methadon
- Symptome weniger gravierend
- 1xam Tag in die Klinik

Opiatantagonisten
Naloxon
Euphorischer Zustand wird blockiert
Mitarbeit schlecht

Psychische Therapie

Operanter Therapieersatz nach dem Tokenmodell

Selbsthilfe in Wohngemeinschaften
- Kontakte abbrechen
- Keine Drogen im Umfeld
- Rollenvorbilder anwesend
- Direkt Konfrontation in den Gruppensitzungen, der Süchtige wird gedrängt Verantwortung zu übernehmen
- Süchtige werden respektiert Sexuelle Störungen Störungen der Geschlechtsidentität Merkmale Transsexuelle

Fühlt sich von Kind an dem entgegengesetzten Geschlecht zugehörig

Gegengeschlechtliche Verhaltensweisen

Junge 6x so oft wie bei Mädchen

Viele später Homosexuell ohne Identitätswstörung

Oft Angst & Depris

Oft Störung der Trennungsangst

Selten: 1 Mann in 30.000, eine Frau in 100.000 +- Gründe?

Hormone?
Hormongaben während Schwangerschaft?

Umgebungseinflüsse?
Verstärkung der anderen Rolle
Sexueller Missbrauch Therapie Geschlechtsumwandlung + Therapie:

Besserung in Beruf, sozial, sexuell, psychisch



Behandlungsrichtlinien für Transsexuelle:

#schon 1 Jahr in Behandlung

#Diagnose wurde geprüft

#Patient ist völlig aufgeklärt

#Bereits über 1 jahr in der Geschlechtsrolle gelebt

#Hormonbehandlung, Betreuung, weitere Tests, noch ein Gutachten (alles 1/2 jahr) - dann erst OP



Auch Psychotherapeutische Behandlung möglich, aber kaum Daten vorhanden Paraphilien Sexuelle Attraktivität geht von ungewöhnlichen Objekten aus

DSM:
Mindestens 6 Monate
Verursachen Leiden oder Beinträchtigung

Problem Begriff Leid... leid des Anderen.

Fast nur Männer

Viel Komorbidität Fetischismus Unbelebtes Objekt dient der sexuellen Erregung

Wiederholte und intensive Erregung

Der Fetisch ist für die Erregung bevorzugt bis notwendig Transvestitischer Fetischismus Ein Mann wird durch das Tragen von Frauenkleidern erregt

Fühlt sich aber weitgehend als Mann

Heterosexuell, nur Männer

Nur zeitweise Verkleidet Pädophilie Sexueller Kontakt mit Präpubertären

DSM: ab 16 + 5 Jahre älter als das Kind

Manche wählen auch junge Jugendliche

Gewalt selten aber möglich (sexuelle Sadisten, antisoziale) Inzest Enge Verwandte (Ehe untersagt)

Geschwister (Häufigsten)

Vater-Tochter (Patologisch)

Sehr patriarchalische Familien

Eher wenn Mutter abwesend

Opfer meist keine Kinder mehr 1/2 der Kindesbelästigung durch erwachsene Männer

Damit in den frühen Teenager Jahren angefangen

idR chaotisches und negatives Familienleben

Oft selbst Missbraucht worden

Sozial isoliert, kaum soziale Fertigkeiten

Oft gestört Voyeurismus Lieber andere nackt beobachten als selbst was machen

Angst vor direkten Kontakten? Exibitionismus Entblösung der Genitalien vor Ahnungslosen - erregt ihn

Probleme in soz. Beziehungen

Unreif gegenüber dem anderen Geschlecht Frotteurismus Erregung durch berührung von Nichtsahnenden

Reibt seinen Penis, streichelt

Kaum Befunde Sexueller Sadismus & Masochismus Sadismus:
Bevorzugung des erreichens oder der Verstärkung der befriedigung durch Schmerzen oder Leid

Masochismus:
Bevorzugung des Erleidens von Schmerz / Demütigung

85% Hetero
20-30% Frauen

Sonst konventionell
Einkommen, Bildung evtl. über dem Durchschnitt Missbrauch von Kindern Bei der hälft scheinbar keine Auswirkungen

Sonst: Angst, Depris, geringer Selbstwert, Verhaltensstörungen

Grund für viele Diagnosen!

Durch Geistliche -> Glaubenskriese, schwere Folgen
Auch durch andere Vertrauenspersonen: Arzt, Therapeut

Prävention an Grundschulen

Sekundäre Viktimisierung: Bericht über den Missbrauch wird bestraft -> psychischer Schaden!

PTBS möglich - behandlung wie Erwachsener

Kind muss dann lernen das Sex ein positiver Teil der Persönlichkeit sein kann und nicht nur auf Angst und Macht beruht

Hemmungen gegen Körperkontakt abbauen (Gruppentherapie, nicht sexuelles streicheln)

Schuld nach außen wenden! Ätiologie Psychodynomisch

Paraphilie = defensive Reaktion
Schütz Ego vor verdrängten Ängsten und Erinnerungen

Fixierungen auf prägenitaler Stufe

Betroffene haben
-Angst vor normalen Beziehungen
-Angst vor Sex

Verhaltenstheorie & Kognitiv

KK? Erregung wurde zufällig mit dem Reiz verknüpft?
Kaum gestützt.

Eher mehrfaktoriell:
Gestörte Eltern-Kind-Beziehung
kaum soz Fertigkeiten
Wenig Selbstwert
Einsam
Keine intimen Beziehungen Therapie Schwer zu interpretierende Daten bei Sexualstraftätern, da die Motivation oft schwach ist VT konzentriert sich auf spezielle Muster der Paraphilie

Aversionstherapie und Sättigung: mehr Verhaltenskontrolle

Orgasmische Reorientierung: lernen durch konventionelle Sexuelle Reize erregt zu werden
= konventionellen Reiz darbieten wärend unkonventionell erregt

Soziale Fertigkeiten Trainieren

Am besten Kombinationen



Kognitiv

Emphathie: lernen was für Auswirkungen das eigene Verhalten hat

Rückfallprävention wie bei Substanzmissbrauch Vergewaltigung Bekannt Fremde 3:1

Bei Bekannten fühlt sich das Opfer Verantwortlich

25% der Frauen 1x im Leben
80% nicht Aktenkundig

In den Wochen danach: extreme Spannung, Demütigung, Depri, Verlust der Selbstachtung

Manche entwickeln Phobien (Orte, Sozial)

Viele entwickeln eine neg. Einstellung zur Sexualität
Probleme mit Männern

Risiko für Suizid & Substanzen ++ Vergewaltiger?

Oft feindselig gegenüber Frauen -
getäuscht, veraten, betrogen

Gewalt im Elternhaus Sexuelle Funktionsstörungen Keine Diagnose wenn körperliche Krankheit

Sexueller Reaktionszyklus:
1.Appetenzphase
2.Erregungsphase
3.Orgasmusphase
4.Entspannungsphase Störung der Appetenz Mangel an Phantasien und Verlangen, anhaltend oder wiederkehrend

Auch Aversion = extreme Form

Ursache nur spekulativ Störung der Erregung Frauen
Nicht genügend vaginale Lubrikation, 20%
Grund = Angst zu Versagen, nicht Erregt, Schüchtern sich mitzuteilen, medizinische Probleme

Mann: Unfähigkeit der Erektion, 3-9%
Grund = Körperliche Grundlage 2/3, Angst, Depri Orgasmusstörungen Frau:
5-20% oft zur Therapie

Niedrige Schwelle für Sympatische Aktivierung
Mäßige sympatische Aktivierung erhöht die Vaginale Reaktion, starke Aktivierung hemmt.
Evtl Problem die mäßige Sympatische Erregung zu tollerieren?

Angst vor Kontrollverlust?


Mann:

Orgasmusstörung = Angst Kinder zu zeugen, Liebesverweisgerung, Feindseligkeit. Selten.

Vorzeitige Ejakulation Sexuell bedingte Schmerzen Dyspareunie = Schmerz wärend oder nach dem Sex

Vaginisimus = unwilkürliche Spasmen, Penetration nicht möglich

Fast immer körperliche Gründe
Depression, Angst, Eheprobleme stehen damit im Zusammenhang. Mögliche Ursachen Religiösität
Psychosexuelles Trauma
Homosexuelle Neigung
Alkohol
Körperliche Gründe
Soziolulturelles
Mangeldes Wissen über Anatomie
Schlechte Kommunikation Terapien Partnerschaftsstörungen Typologie von Gottman, 94

*Impulsive Paare
Schnell Konflikte
Versuchen sich gegenseitig zu überzeugen
Auf hohem negativem Nievau
Wobei positive Emotionalität überwiegt (Humor, Zuneigung, Faszination)

*Wertschätzende Paare
Setzen Emos vermittelnd ein
Zeigen viel Empathie und Verständnis
Akzeptieren wenn der Partner anders fühlt

*Vermeidende Paare
Unengagiert
Kaum Konfliktgespräche
Differenzen werden abgetan oder vermieden

*Hostile Paare
Hohe Scheidungsgefärdung
Geringe Zufriedenheit
Kritik und Nichtübereinstimmung
Defensivität
Negative Kommunikation
Oft Rückzug

*Hostil-losgelöste Paare
+ emotionale Distanziertheit

=>nicht die aversive Interaktion an sich ist ein Problem, sondern die regultiven Fähigkeiten sind entscheident. Diagnose Interview
Infos Sammeln
Paargeschichte rekonstruieren
Ressourcen Aktivieren
Beziehung aufbauen

FB
Zentrale Beziehungsvariablen erfassen

Verhaltensbeobachtung
Dinamik und Interaktion erfassen
Terapeutische Ansatzpunkte finden Merkmale unzufriedener Paare

Häufige anhaltende Konflikte
Destruktive Austragung
Wenig gegenseitige Verstärkung
Kommunikationsfehler
Negative Erwartungshaltung (da Negativität des Partners vorhersagbar ist)
Negative Beeinflussung
Kein konstruktives Problemlösen Störung wird durch problematische Interaktionsmuster hervorgerufen

Negativität wird zur Gewonheit des Paares

Führt zu Emotionalen Veränderungen: Der Partner verliert (durch sein neg Verhalten) sein pos Image und wird negativ Konditioniert

Negatives Verhalten wird erwartet
Schon gezeigtes Verhalten wird neg attribuiert Ätiologie Lerntheorie

Attraktiviät sinkt
Monotonie und Langeweile untergraben die Beziehungsqualität
Habituation betrifft alle Parre in gewissem Maße Austauschtheorie

Beziehungen sind ein Austausch von
-Annehmlichkeiten, Reccourcen, Fertigkeiten
-Unnanehmlichkeiten, Steit, Einmischung

Jeder will maximieren/minimieren

Eine Partnerschaft ist gut wenn im +

Scheidung wenn:
Im -
geringe Barrieren
attraktive Alternativen Vulnerabilitäts Stress Adaptationsmodell (Kamey)

Ein Paar ist gefärdet wenn viele vulnerabilisierende Faktoren auftreten
Wenige protektive Faktoren vorliegen
Hohes Stressniveau vorliegt

Wenn dann adaptive Prozesse fehlen -> Überforderung Systemisch prozessuales Stressmodell (Bodenmann)

Annahmen
1.Alltagsstress ist für Paarprobleme verantwortlich
2.Alltagsstress unterminiert die Kompetenz des Paares -> schleichender Verfall

Stressbedingte Entfremdung durch
1. Zeitmangel
2. Schlechte Kommunikation
3. Stressbedingte Störungen
4. Offenlegung problematischer Persönlichkeitszüge Therapie Verstärkendes Verhalten neu installieren und ausbauen

Verhaltensweisen finden die Täglich ausgeführt werden können und dem Partner gefallen

Der andere soll realisieren wann solch ein Verhalten gezeigt wird






Positive Interaktionssignale fördern
Negative reduzieren

Oft mit Video eines Konfliktes: Analysieren, Verbesserung üben

Sprechen und Zuhören lernen Reziprozitätstraining Kommunikationstraining Problemlösetraining 1. Problem genau beschreiben
2. Lösungen suchen, möglichst viele
3. Beste durchführbare Lösung aussuchen
4. Umsetzung in konkretes Verhalten
5. Umsetzung im Alltag
6. Bewertung Akzeptierungsarbeit Lernen den Konflikt als Eindringling in die Beziehung zu sehen - ein gemeinsamer Feind

Nicht denken der eine kränke den anderen absichtlich!

Dadurch Toleranz für Verhalten des Partners erhöhen

Objektiver Beobachter sein

Dadurch mehr Unabhängigkeit und Freiräume schaffen Prävention Freiburger Stresspräventionstraining für Paare

18h

1. Theorie Vermittlung (Stress..)

2. Eigene Fertigkeiten und Kompetenzen ermitteln

3. Fallbeispiele gut/schlecht

4. Übungen unter Supervision

5. Hausaufgaben Störungen im Kindesalter Aufmerksamkeitsdefizit /
Hyperaktivitätsstörung Ständig in Bewegung
Zappeln
Stoßen Andere
Sprechen
Konzentrationsprobleme

Schwer still zu sitzen
Unorganisiert
Sprunghaft
Taktlos
Eigensinnig
Herrisch

Oft Probleme mit Gleichaltrigen
-> Sind oft lästig

Zwar freundlich und gesprächig, erkennen aber soziale Hinweise nicht und machen so soziale Fehler

15-20% haben auch Lernschwierigkeiten
Ist keine Störung des Sozialverhaltens (die sind aggressiver und wollen sich abreagieren) Beides zusammen möglich Verlauf Legt sich nicht von selbst mit der Zeit
Brechen als Jugendliche öfter die Schule ab
Entwickeln eher antisoziales Verhalten
Haben es schwerer einen gehobenen soziökonomischen Status zu erreichen Bio Gen Prädisposition (50% der Kinder auch betroffen)

Verminderter Blutstrom im Hirn
Schwach reagierende Frontallappen
Teile des Hirns kleiner

Schden am Fötus durch Rauchen? Psycho Bettelheim, 73
Diathese Stress Modell
Disposition + Autoritätre Erziehung

Duch die ausgelöste Aufmerksamkeit verstärkt? Lernprozess?
Modelllernen? Behandlung Ritalin (Methylphenidat)
Stimuliert und Konzentriert
Keine langfristige Verbesserung der Schulleistung
Apetit--
Schlafstörungen

Schulung der Eltern + operante Konditionierung (Token)

Lauth, 99
Interventionsprogramm
1. Basistraining: Grundfertigkeiten: zuhören, hinschauen, nacherzählen, nachprüfen
2.Strategietraining für komplexe Handlungsregulation
Problemlösen, Selbstinstruktion, systematische Selbststeuerung
3. Individualisierte Wissensvermittlung (Lernstrategien)
4. Elternberatung + Verstärkungssysteme Störung des Sozialverhaltens Andauerndes dissoziales, aggressives Verhalten

Häufig und Ernsthaft

Gefühllosigkeit
Boshaftigkeit
Mangel an Reue

Keine stabile Freundschaften
Egoistisch
Kaum positives Verhalten
Verzerrte Wahrnehmung sozialer Interaktion
Mangelnde Selbstkontrolle, daher aggressiv
Mangelne Empathie Bio Gene spiele Rolle? Zumindest bei Aggressionen

Neuropsychologisches:
Schlechte Verbale Fertigkeiten
Gedächnisprobleme
Andere Schwierigkeiten Psycho Moralisches Bewusstsein fehlt

Ihr Verhalten ist spannend, lohnend

Passiert gewöhnlich nicht bei konsequenter, gerechter, moralischer Erziehung + Zuneigung


Lerntheorie
Dodge, 82
Kognitive Verzerrung: Uneindeutioges wird feindselig interpretiert -> aggressive Reaktion -> Teufelskreis

Soziales
Arbeitslosigkeit
wenig Bildung
gestörtes Familienleben
Subkultur die Delinquenz akzeptiert Behandlung Schwer zu erreichen da Reue und emotionale Beteiligung fehlt

Inhaftierung macht es noch schlimmer (da weniger Stabilität im Leben)

Elternverhalten Ändern:
Prosoziales Verhalten belohnen (wirkt!)

Multi-System-Behandlung
Jugendlichen, Familie, Schule, evtl Freunde einbeziehen
Diverse Strategien anwenden

Selbstkontrolltechniken
Wut kontrollieren lernen
Angriffen stand halten
Ablenkungstechniken

Moralisches Denken
In Gruppe moral diskutieren
Volgen des Verhaltens erkennen
Empathie stärken Lernbehinderung Unzureichende Entwicklung
Nicht wegen geistiger Behinderung, Autismus, organischer Ursache, mangelnder Erziehung Lernstörungen Legastenie, Dyslexie 2-8%
Große erbliche Komponente
Hirnanomalien?
Komplexe Unterschiede in der Wahrnehmung

Störung des schriftlichen Ausdrucks
Problem das Wort richtig zusammenzusetzen

Dyskalkulie

Defizit des Verbalgedächnisses: Problem Fakten im Kopf zu halten

Unreife Strategien: Entwicklungsrückstand?

Probleme der visuell-räumlichen Fertigkeiten
Zahlendrehen... Kommunikationsstörungen Expressive Sprachstörung
Probleme sich auszudrücken, Worte zu finden

Artikulationsstörung
Vokabular ist da, klingen aber wie Babys
r, sch,f, z, ch Probleme
Logopäde hilft!

Stottern
Redefluss ist gestört Störung der motorischen Fertigkeiten Entwicklungsbezogene Koordinationsstörung
Prpbleme beim Schuhe binden, Knöpfen
Später beim Schreiben, Ballspielen Therapie Stärken ermitteln, diese Nutzen um mit den Defiziten umzugehen

Konzentration auf Hören sprechen lesen schreiben
Logisch, schrittweise, multisensorielles arbeiten

Vertrauensvolle beziehung aufbauen
Fehler anamysieren
Metakognitves fördern (Strategien..)
Selbstverstärkung erlernen

Computerspiele, Aufnahmen die verlangsamt abgespielt werden - gut!

Selbstwirksamkeit fördern Enuresis Diagnose ab 5Jahren

Ursachen:
Gene
Harnweginfektion 10%
Symbolische bedeutung (Psychoanalyse: Symptom einer Störung)
Beckenmuskulatur
Konditionierung fehlt

Behandlung:
Medikamente
Klingelkissen Geistige Behinderung Deutlich unterdurchschnittle intellektuelle Leistung
Defizite der sozialen Anpassung
Beginn vor 18

Leicht: IQ 50-70
Nieveau 6.Klasse, Beschützende Werkstatt
Brauchen bei Problemen Hilfe

Mäßig: IQ 40-50
Oft Hirnschäden oder ander Patologien
Feinmotorik beeinträchtigt

Schwer: IQ 20-40
Eingeschränkte Sensomotorische Kontrolle
Nur kurz zu konkreter Kommunikation fähig

Schwerste: IQ unter 20
Ständige Aufsicht und Pflege
Oft mit Deformation und Schäden Ätiologie Nur bei 25% bestimmbar

Manchmal verzögert soziale Benachteiligung die Entwicklung

Gene

Cromosomanomalie, Dowm-Syndrom (46C)

Fragile X Syndrom: X Cromosom zerbricht in 2 Teile
Große Ohren, langes dünnes Gesicht, Breite Nase
Oft mit geistiger Behinderung
Lerschwäche
Stimmungsschwankungen

Stoffwechselkrankheiten
Phenylketonurie PKU
Hirnschäden
Schwere Behinderung

Infektionskrankheiten

Unfälle

Gifte Prävention und Therapie "HeadStart" Programm
Soziale Kulturelle Erfahrungen vermitteln die es Daheim nicht gibt -> Schulvorbereitung

Wohngemeinschaften für mittlere

Viele Projekte für DownS, von klein auf, aber keine verbesserung des IQ

Computer ist hilfreich Autismus Mehr Jungs
Ab Kleinkind
Geistige Behinderung + epileptische Anfälle

Asperger: Kaum soziale Beziehungen, starres Verhalten, sonst intakt

Oft auch IQ < 70

Probleme bei abstraktem Denken, sinnbildlichem, Logik

Besser bei Mustern, Puzzles

Inselbegabungen

Manchmal sehr gutes LZG

Sehr gut sensomotorisch (Klettern, Blancieren)

Geringes Bindungsverhalten, geht nicht auf andere zu
Kaum Initiative, kann aber kooperieren

Sucht keine Aufmerksamkeit Beschäftigung mit unbelebten Objekten
Starke Bindung zu diesen

Kaum Empathie

Kommunikationsdefizite
50% sprechen nie
Echolalie (widerholt die Anderen)
Pronomenumkehr, ich -> er, du

Lieben Routine, reagieren heftig

Nur 5-17% leben relativ normal Ätiologie Psycho

Bettelheim, 67
Sehr ähnlich mit der Apatie von KZ Insassen
Idee: müssen schlimmes Erlebt haben
-> Zurückweisung der Eltern -> die Welt will mich nicht, ich kann sie nicht beeinflussen

Neuer: PTBS durch die Entwöhnung des Stillens?


Lerntheorie
Mangelnde elterliche Aufmerksamkeit verhindert das Menschen zu verstärkern werden?
ABER Eltern normal


Bio
Gene: Geschwister 75x so hohes Risiko
Eineiige Zwillinge Konkordanz 60-90%

EEG: Hirnschäden, Abnormalitäten Therapie Unangepasstes verhalten einschränken
Fertigkeiten verbessern

Probleme:
Motivation
Wollen keine Änderungen
Verhaltensprobleme
Hyperselektive Aufmerksamkeit Schizophrenie Gruppe psychotischer Störungen

Massive Störung von Denken, Emotionen, Verhalten

Nicht logische Verknüpfung der Gedanken
Wahrnehmung fehlerhaft
Affekt flach & unangemessen
Motorische Störungen

Patient zieht sich zurück, alles zu krass
Oft in Phantasiewelt, Wahnideen

LZP 1%
Jugend

In Schüben, dazwischen weniger schwere Symptome
Drogen sind ein problem 1/2

Kein zentrales Symptom, daher von Fall zu Fall recht verschieden Positive Symptome Desorganisierte Sprechweise
Vorstellungen und Sprache sind unorganisiert, schwer zu folgen
Zwar zentrales Thema, aber sonst zusammenhanglos

Wahnideen
Falsche Überzeugungen, sehr häufig
(ich werde von außen gesteuert, meine Gedanken werden übertragen, Verschwörungen...)

Halluzinationen
Wahrnehmung obwohl der Reiz fehlt
Stimmen 74% Negative Symptome Auch zwischen den Schüben

Antriebsschwäche, Apathie

Alogie, Sprachverarmung

Ahedonie

Flacher Affekt - nichts löst Emos aus Weitere Katatonie - motorische Auffälligkeiten
Sonderbare Bewegungen

Katatoner Stupor - in einer haltung verharren

Inadequater Affekt - die Reaktionen sind den Ereignissen nicht angemesen Diagnose Keine AffSt.
Keine wahnhafte Störung
Keine psychotische Störung
Keine schizotype Störung

Symptome wärend 6Monaten Kategorien Desorganisierter Typus Sprechen desorganisiert, wirr
Erfindet neue Worte
Lachen

Affekt verflacht, labil
Plötzliche Emos

Verhalten desorganisiert
Vernachlässigt sich Katatoner Typus Motorische Störungen

Gegen Anweisungen und Vorschläge

Stupor macht Glieder steif, anschwellen

Katatone Erregung: laufen, schreien, reden Paranoider Typus Wahnvorstellungen
Verwolgungswahn, Größenwahn, Eifersucht, Beziehungswahn

Agitiert

Streitsüchtig

Zorning

Gewalt

Aufmerksamster, gesprächigster Typ Ätiologie Genetische Prädisposition

Adoptionsstudie von Heston
16% der Kinder von schizo Müttern erkranken
Keiner in der KG
Auch häufiger debil, PerS, Neurosen, Kriminell


Überaktives Dopaminsystem

Sitz der Störung Dopaminrezeptoren?
Doch Medis dazu wirken nur langsam, obwol die Rezeptoren blockiert sind


Hirnschaden während der Geburt? Sauerstoffmangel?

Virusinfektion fetal? Während Kortexentwicklung Stress

In den untersten Schichten doppelt so viele Schizos
Stressoren des harten Lebens schuld?
Oder einfach nur sozial abgerutscht? Eher


Familie

Familien Schizophrener oft starke Konflikte
Gestörte Kommunikation der Eltern

Expressed Emotions: mehr => mehr Rückfälle


Wirkung von Stress
HHNA -> Kortisol -> Dopaminaktivität++ -> Symptome++ Therapie Elektrokpampf

Präfrontale Lobotomie
Starke Nebenwirkungen - eingestellt

Neuroleptika = Antipsychotika
# Chlorpromazin: Beruhigend, blockiert Dopaminrezeptoren
# ...
Keine Heilung
30% sprechen nicht gut an
Viele Nebenwirkungen - Schwindel, sicht, Ruhelos, Sex--
Hohe Abbrecherquote

Clozapin
Gute Erfolge
Weniger Nebenwirkungen, aber immer noch genug
Wirkmechanismus nicht voll bekannt

Risperdion
Verbessert das verbale Arbeitsgedächnis
Verbessert dann soziale Fertigkeiten Psychodynamisch Sullivan
Das schwache Ich ist unfähig mit den zwischenmenschlichen Herausforderungen klar zu kommen
Es kehrt zu einem frühen Stadium zurück
Also Einsicht in dies vermitteln
Erwachsene Kommunikation aufbauen

Fromm
Die Abgeschlossenheit drückt den Wunsch aus in der Kindheit erlebte Zurückweisung zu vermeiden
Mit viel Geduld und Optimismus behandeln

Wenig Erfolg, Patienten sind schnell überfordert Soziale Fertigkeiten trainieren Lernen in zwischenmenschlichen Situationen zu bestehen
Rollenspiel
Imitation
Pos Verst
Aber Übertragung in die Realität schwer Familientherapie Expressed Emotions: feindseligkeit, Kritik, Überbesorgtheit

Information
Vermeidung von Schuldzuweisung
Ermutigung der Familie
Kommunikation verbessern
Problemlösefähigkeit steigern
Soziale Kontakte erweitern
Unterstützungssystem ausbauen

Stressoren ermitteln die zu Rückfall führen können
Lernvideos Kognitiv-verhaltenstherapeutisch Können manche der fehlangepassten Überzeugungen ändern Persönliche Therapie Hogarty
Nach der Klinik
Einzel + Gruppen
Lernen unangemesene Affekte zu erkennen
Rückfallzeichen erkennen und abbauen

Muskelentspannung

Akzeptanz der Verwirrungen und realistiche Erwartungen das Besserung

Kritikmanagement und Konfliktlösung lernen Therapien Gesprächspsychotherapie Klassische Gesprächstherapie Rogers 6 therapeutic conditions
für eine konstruktive Therapie 1. 2Personen, Psychotherapeutische Beziehung

2. Der Klinent ist inkongruent: Uneins, empfindlich, ängstlich

3. Der Therapeut ist in der Beziehung kongruent: ist mit sich ein, hat Zugang zu seinem Erleben & Gefühlen dem anderen gegenüber

4. Unbedingte postive Wertschätzung für den Klienten: Inhalte annehmen, eigene Wertungen zurückstellen, sich einlassen

5. Empathisches Verstehen, hilft den inneren bezugsramen des Klienten zu erfassen. Perspektive des Klienten einnahmen, aber immer wissen, dass es nicht die eigenen Inhalte sind
Mitteilen des verstandenen - hilft zur Klärung des Erlebten

6. Der Kient nimmt wahr, dass er verstanden und geschätzt wird


Grundaxiom Aktualisierungstendenz: das ständige Streben des Menschen, seine Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten, zu entfalten und zu verwirklichen, sowie Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu erlangen

Wenn das grundlegende Bedürfnis nach bedingungsloser positiver Wertschätzung befriedigt ist, verhält sich der Mensch im Streben nach seiner Entfaltung grundsätzlich konstruktiv, rational, sozial. Wird ihm diese Wertschätzung nicht gewährt, tut er alles, um seine Existenz und seine Selbstachtung aufrechtzuerhalten, selbst wenn er sich dabei nicht mehr entfalten kann, oder gar seine inneren Möglichkeiten unterdrücken muss. Dies kann zu Blockierungen, seelischen Störungen und Hemmungen oder zu destruktivem, irrationalem, asozialem Verhalten führen.

Wenn genug unconditional positive regard, dann positiver selbstwert, immer weniger abhängig von äußerer Anerkennung.
Wenn nicht, dann negativer, abhängiger Selbstwert Mögliche Konflikte:

Selbst-Defensivität
Tendenz das Selbst zu schützen ist größer als die Selbstaktualisierungstendenz

Normorientierung
Niedriger Selbstwert, sehr abhängig von posFeedback
Strarke Ausrichtung an dem was "man" tut

Die Person ist inkongruent - motivationale Tendenzen arbeiten gegeneinander (frei sein, gefallen wollen)
-> Störung der Selbstregulation

#Man ignoriert was zentral wichtig ist
#Lebt an seinen Bedürfnissen vorbei
#Defieniert seine Ziele nicht
#Erhält keine akkuraten Infos über seine
Motive & Befinden
Realität & Handeln
Probleme & Lösungen Das Therapeutische Angebot Kongruenz
Therapeut wehrt seine Gefühle gegenüber dem Klienten nicht ab, kann sie wahrnehmen, verarbeiten, nutzen und verstehen

Echtheit
Den Klienten auch an seinen Gefühlen teilhaben lassen
Nichts vormachen, nichts verheimlichen

Signalkongruenz
Der Klient nimmt den Therapeuten als einheitlich und stimmig war

Transparenz
Der Klient hat in alle therapeutischen Strategien und Prinzipien Einblick, wenn er mag

Akzeptanz/Wertschätzung
Die Person annehmen, sich interessieren, sich einlassen
Wegen nichts ablehnen
Nichts bewerten +/-
Aber nicht einfach alles glauben

Empathisches Verstehen
Die Welt sehen wie der Klient es tut
Etwas von diesem einfühlsamen Verstehen mitteilen

Interpretation
Verstehen des gemeinten und äußern des verstandenen

Vertiefende Fragen
Um weitergehende Problembearbeitung anzuregen Klientenprozesse #Selbstexploration

#Selbstkommunikation
Lautes denken über sich

#Experiencing
Persönlichkeitsveränderung durch die beschäftigung mit sich selbst

#Offenheit Zielorientierte GPT Motivations Emotions Regulationsmodell MER Umwelt - Verarbeitung - Disposition

Umwelt
= Wirkt auf die Person ein, kann /muss verarbeitet werden
= Handlungskonsequenzen = Handlungsfolgen

Verarbeitung
= Man reagiert nicht nur, Stimuli müssen verarbeitet werden
interpretiert, attribuiert, evaluiert...

Disposition
= Überdauernde Strukturen vor denen die Verarbeitung abläuft
= Wissen, Annahmen über Realität / selbst, Schemate, Emos...
Man reagiert nicht einfach auf die Umwelt, sondern auf seine Interpretation der selben


Verarbeitungsarten

Verarbeitung und Interpretation
Kognitive Verarbeitung: Kategorisieren, Attribuieren, Interpretieren, auf der Basis von Wissen
Was ist relevant? worauf wird geachtet?
Kann die Grundlage disfunktionaler Verarbeitung sein!

Emotionale Verarbeitung
Aufgrund von Selbstschemata, emotionalen Schemata und Motivation die relevanz von Situationsaspekten feststellen
Gefühlen wird Bedeutung beigemessen, haben Informationsgehalt
Führt zu Afekten wie Unwohlsein, Vermeidungsimpulsen, Stimmungen

Motivationsprozesse und Motive
Motive bestimmen die emotionale Verarbeitung mit
Emotionen informieren einen auch über eigene motive
Beeinflussen auch die kognitive Verarbeitung

Handlungsplanung
Hier Probleme durch
- Kompetenzdefizite: Keine passenden Strategien (Verhaltenstherapie greift hier ein)
- Emotionale Schemata: Können mit Handlungsplanung interferieren
(zB Schama Perfektion: Planung zu lange, zu lageorientiert)

Handlungsausführung
Kompetenzdefizite auch hier ein Problem
Grund können emotionale Schemata sein
(zB Aufmerksamkeit auf andere lenken, nicht auf den job = neg Selbstkonzept) Motivationale Regulationsprozesse Jeder hat viele Motive
Sie drängen auf Realisation, wollen befriedingung
Motive müssen aber erst Intentionen werden bevor sie Handlungen werden können
Dazu müssen sie aber wahrgenommen werden
Man muss erkennen was wichtig und gut für einen ist!

Mangelnde Representation hedeutet, dass man nicht weiß was seine Ziele und Bedürfnisse sind
Dann auch keine Handlungsimpulse, keine Präferenzen

Kognitive Gründe
Fehlende Strategien (Aufmerksamkeit nach Innen, welche infos beachten)
Mangelnde Ressourcen
Habituelle Problembearbeitung

Motivationale Gründe
Abmivalenz Annäherung-Vermeidung
Vermeidung wegen traumatischer Erfahrung
Zu starke Anpassung an die Norm. Können mit eigenen Motiven übereinstimmen oder auch nicht.
Da man vielen Normen ausgesetz ist und seine eigene Motivhirarchie hat, muss man Kompatibilitätsprüfungen machen. Kann wohl nicht jeder... Therapiekonzeption Ziel = Klärung
Mangelnde Repräsentation relevanter Determinanden aufheben
Zugang zum eigenen Motivsystem verbessern

Dazu müssen die relevanten Motive aktiviert werden
Dazu müssen die Schema aktiviert werden

Dazu müssen auch Ressourcen aktiviert werden, Aufmerksamkeit auf pos Selbstaspekte lenken!

Das klassische Beziehungsangebot ist wichtig (siehe KGT)
Der Klient kann aufhören ständig um Bestätigung zu ringen
So kann die Aufmerksamkeit nach innen gehen Konzepte der Klärungsarbeit Empathie und Klientenaussagen müssen als komplexe von vielen Var beieinflusste Prozesse betrachtet werden

Konsequenzen daraus:

# Therapeuten bilden, prüfen, modifizieren gezielt Hypothesen über den Klienten

# Der Therapeut versucht relevante und zentrale Aspekte vorrangig zu bearbeiten

# Therapeut bilded ein elaboriertes Klientenmodell auf dem er seine Entscheidungen, Ziele, Strategien basiert

# So wird Empathie mit Handlungs- und Interventionswissen verknüpft


Explizierung
Der Klient soll klären welche Motive, Annahmen,... ihn dazu veranlassen eine Situation auf seine Art zu interpretieren und zu reagieren

Diese erkannten Aspekte integrieren und evtl. verändern

Um die internalen Determinanden zu erkennen muss eine internale Perspektive eingenommen werden: sich dazu auf eigene Gefühle, Gedanken, Impulse konzentrieren!

Also erkennen wie man etwas tut oder eben nicht tut und es dann mit anderen Schamata verbleichen und evtl verbinden

Bearbeitungsweise-Skala gibt an auf welchem Explizierugsniveau der Patient ist

1. Keine Bearbeitung persönlich relevanter inhalte - dazu anregen
2. Intellektualisierung - anregen Vermutungen und Hypos zu äußern
3. Bericht - anregen über Inhalte zu berichten
4. Zuschreibende Bewertung - anregen auf beschreibende Art Inhalte beweren
5. Persönliche Bewertung - anregen
6. Persönliche Bedeutung - anregen Bedeutungen anzugeben
7. Explizierung / Repräsentationsbildung - anregen seine emotionale Konzepte seines inneren Bezugssystems zu explizieren
8. Integration - anregen das jetzt explizite emotionale Konzept des inneren Bezugsystems mit anderen Konzepten / Aspekten zu verbinden Focusing
Aktiv die Aufmerksamkeit auf aktuelle innere Zustände zu lenken
Diese finden sich in diffusen Emos und Körperempfindungen
Sich also auf die gefühlte Bedeutung des diffusen Gefühls konzentrieren
Lernen die nur gefühlte Bedeutung explizit zu benennen
So wird das Gefühl zu einer Erfahrung oder es verschwindet Evaluation der GPT Teusch & Böhme, 99
GPT bei schwerer Angststörung

Intensität der Panik Symptome deutlich gesunken
Statistisch hoch Sig & Klin bedeutsam

Zusammen mit VT noch etwas besser, aber statistisch kein Unterschied zu nur GPT




Überzeugend für ein breites Spektrum an Störungen

Rel. kurze Behandlungsdauer



Bearbeitunsorientierte / prozess-direktive Behandlung wirksamer als klassische GPT

Klassische GPT < KVT < Prozess-direktive
Unterschiede aber klinisch unbedeutend


Noch unklar bei welchen Störungen am besten

Gut bei Depris, Angst, interpersonale Probleme Kinder und Jugend Tiefenpsychologie Je nach Entwicklungsstand des Patienten

Kinder können nicht frei Assoziieren
Jugendliche nur schlecht

Fokus ehrer auf Handlungen: gemeinsames Spiel, Aktivitäten

Arbeitsbündnis ist viel schwerer zu erstellen
Mögliche Gründe: keine Leidensdruck, sehen Probleme als external verursacht, kaum Introspektionsfähigkeit, Abkehr von der Vergangenheit

Also:
Flexibler Einsatz von Techniken
Die Beziehung wird sehr persönlich

Jugendliche haben oft sehr geringe Behandlungsmotivation
Daher muss man eine aktivere Rolle einnahmen als bei Erwachsenen
Erst einmal Verständnis für die Situation vermitteln und informieren, dann Introspektion und Selbstbeobachtung fördern
Dadurch aber auch oft Symptomverstärkung und Abbruch!
Also immer vorsichtig! Katathymes Bildererleben

Symbolisches Ausleben von Triebwünschen und Abwehren

Induzierte entspannung

Freies aufsteigen von Bildketten

Oft mit starken Gefühlen

Unter dem Schutz des Therapeuten kann in die Tiefe vorgedrungen werden VT Diagnostik:
Eigentlich systematische verbale Verhaltensexploration
Wenn Patient aber zu jung, dann eher Verhaltensbeobachtung
Auch Fremdberichte sind wichtig - Eltern, Lehrer...

Intervention:

Token-Programme, oft in Institutionen

SysDesens bei Phobien, wenn Vorstellungskraft schon ausreichend Entwickelt

Konfrontation eher selten bei Kindern, nur bei sehr guter Vorbereitung

Kognitive Techniken sind oft überfordernd, werden nicht verstanden

Selbstsicherheitstrainings bei sozÄngsten und Kontaktschwierigkeiten

Selbstkontrollverfahren bei Lernstörungen, Abhängigkeiten, Essstörung, Ängsten. Dazu wird altersgerechtes material genutzt: Comics... Autogenes Training

Das Kind muss in der Lage sein sich die methode selbst zu erarbeiten

Die Formeln müssen sprachlich veranschaulicht werden

Klappt oft nicht bei stark retardierten oder unruhigen Kindern

Die Eltern sind Teil der Therapie und müssen dem Kind Zuhause helfen

Besonders gut bei Astmah, Enuresis, Unruhe, Stottern, Konzentrationsstörung, Hemmungen, Angst, Schlafstörungen

Nicht bei pschotischen Erkrankungen, Hypochondern Spieltherapie

Spielzeug wählen, welches viel Raum für individuelle und differenzierte Ausdrucks und Gestaltungsmöglichkeiten bieten

Keine Überfülle anbieten

Der Therapeut versucht die im Spiel enthaltenen Gefühle zu ergründen und in Kindgerechter Sprache verdeutlichend zu benennen

Im Spiel findet das Kind die Möglichkeit, sich auf eine ihm vertraute, angemessene Weise auszudrücken, auch in Situationen, wo es ihm nicht möglich ist, sich durch gesprochene Sprache mitzuteilen. So lässt sich das Spielen sowohl therapeutisch als auch diagnostisch als Zugang zum Unbewussten nutzbar machen Gesprächzentrierte Therapien Vergangenes nur behandeln wenn vom Kind angesprochen

Sonst geht es um Aktuelles: Schule, Arbeit, Eltern, Geschwister, Zukunft, Sorgen...

Sich Interessen und Vorlieben schildern lassen, gut für die beziehung und gibt Einblick in die Ressourcen

Ziel = mehr Selbstständigkeit + Problembewältigung

Möglichst konkret und anschaulich sprechen

Keine langen Gesprächspausen machen

Selbst Modell für den Patienten sein, von sich Erzählen Gruppentherapie Altershomogenität je wichtiger je jünger die Teilnehmer

Vorgespräche in Einzelsitzung helfen

Ziele:
#Positive IchAnteile stärken
#Gesundes Selbstwertgefühl erzeugen
#Realitätsbezug durch die Auseinandersezung mit anderen stärken
#Soziale Beziehungen stärken
#Abwehrmechanismen abbauen
#Rollenverhalten gegenüber Erwachsenen klären Rollenspiele

Gut zu Beginn

Spontan oder Konfliktzentriert
Individuumzentriert
Themenzentriert

Indikation:
Störung des Sozialverhaltens
Kontaktängste
Scheu
Emotionale Störungen
Beziehungsschwierigkeiten

Nicht bei
akutem Suizidrisiko
mangelnder Intelligenz
psychotischen Verläufen
neurotischen Störungen
gravierenden Störungen des Sozialverhaltens Familientherapie Grundannahmen

1. Individuum und System
Um jemanden angemessen zu verstehn, muss man seine Umstände berücksichtigen

2. Familie und Störung
Vor allem bei jungen Menschen erwächst eine Störung oft aus einem Problem im Familienbeziehungsgefüge

3. Familientherapie
Darum - das ganze Umfeld berücksichtigen Eltern und Familienberatung
Beratung und Infarmation zusätzlich zur normalen Therapie
Familie soll die Entwicklung mittragen und unterstützen

Strukturierte Familientherapie
Wichtig wenn die Symptomatik des Patienten durch das Verhalten der Familie verstärkt wird oder die Familie durch die Störung in eine Krise gerät

Beziehungsorientierte Familientherapie
Wenn ein Beziehungskonflikt im Vordergrund steht
Individuelle Symptome keine große Rolle Spielen


Im Vordergrund steht die Kooperation mit der Familie
Problembezogenes Arbeiten
Positiv entwicklungsbezogen Methoden

Empathie
Perspektivität: Empathie jedem Familienmitglied gegenüber

Umdeuten
Ein Verhalten hat für sich alleine genommen keine Bedeutung, diese ergibt sich erst aus dem Zusammenhang
Nun reagiert man nicht einfach auf einen Objektiven Tatbestand, sonden auf den Sinn den man ihm gibt

Durch die Umdeutung wird dem Geschenen ein anderer Sinn gegeben, gesehen in einem anderen "Ramen"
„Meine Mutter mischt sich ständig in mein Leben ein.“
„Ihre Mutter möchte Sie also "

Familienskulptur
Nichtverbal, macht Sinn wenn das Gespräch nicht weiterkommt, wenn das emotional wesentliche nicht getroffen wird
Ein Mitglied ordnet die anderen so an, das daraus die Beziehungen sichtbar werden

Familienverträge
Es werden feste Vereinbarungen getroffen
Schriftlich

Symptomverschreibung
Ermuntern das Problemverhalten weiterhin beizubehalten - aber anders
Anderer Ort, Zeit... Elterntraining Beobachten und beschreiben: Lernen zu sehen

Verstehen erzieherischer Zusammenhänge: Interpretieren und Werten

Lösungsarbeit: Gewinnen von Handlungsspielräumen

Indikation
Verhaltensstörungen bei behinderten und autistischen Kindern
Einschlafstörungen
Kontaktarmut
Inaktivität
Störungen des Sozialverhaltens
Emotionsstörungen
Erziehungsprobleme
Essstörungen
Enuresis
Autoaggressionen
Zwänge
Stehlen
Stottern
... Gemeindepsychologie Konzentriert sich auf die ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen psychischer Probleme

Telekommunikation
Medien
Transport
Gesundheit
Wissen
Armut
Gewalt
Kriminalität
Migration
Rassismus
Sexismus
...

Man versucht die Bevölkerung zu erreichen um Krankheiten und Störungen zu vermeiden

#Prävention in Schulen
#Infos über Ernährung, Gesundheit, Lebensweise
#Zentren für Prävention, Suizid..
#Hilfehotlines bei Gewalt...

Prinzipien
1. Gemeindenähe
2. Ambulante Hilfe, anleitung zur Selbsthilfe
3. Präventive Orientierung - Analyse nötig
4. Bedurfnisse der Betroffen müssen im Vordergrund stehen Gesundheitsversorgung Späte Entwicklung der Versorgung psychischer Störungen

17Jhd Absonderung mit Delinquenten
18Jhd Anstalten, oft mit somatisch Kranken
19Jhd eigene Anstalten, aber oft fern ab
20Jhd Verbesserung, vor allem seit entwicklung moderner Therapien
70er 80er Reformen, verkleinerung der Anstalten, Verweildauer reduziert

Verbesserungsbedarf: berufliche Rehabilitation, situation der chronisch Kranken & Behinderten

Rund 30% der Patienten im Allgemeinkrankenhaus auch eine psyStörung
Daher auch Konsiliardienst (Psychologen, Psychiater...) anwesend


Begriffe des Gesundheitsmanagements

*Strukturqualität
Ramenbedingungen die eine konkrete Dienstleistung ermöglichen
Gesetz, Budget, Gebäude, Dienstplan, Ausstatung...

*Prozessqualität
Diagnostische und Therapeutische Maßnahmen
In wie weit erreicht man die gesetzten Standarts

*Ergebnisqualität
Kongruenz zwischen Behandlungsziel und Ergebnis Prävention Rehabilitation Abschwächung von Risikoverhalten & Risikofaktoren

Unspezifische Prävention
Versorgung mit Grundgütern zur Entwicklung und Erhaltung der Gesundheit
*Materielle Grundgüter
*Psychosoziale Grundgüter: Zuwendung, Akzeptanz, Unterstützung
*Soziokulturelle Grundgüter: Werte, Rollen, Rechte

Nach Caplan entstehen Störungen durch Entzug der Grundgüter

Gesundheitstrainings sollen helfen Kompetenzen zu erlangen und Belastungen besser zu bewältigen


Spezifische Prävention
Auf eine Störung/Krankheit konzentriert (zb AIDS)
Wenn genügend Infos über Ursachen vorhanden


Personenorientiert vs. systemorientiert


Krisenintervention
Wenn jemand durch eine kritisches Lebensereignis in seinem Psychischen und sozialem gleichgewicht gestört worden ist, aber noch keine Störung aufgetreten ist
Ziel - Gleichgewicht wiedererlangen bevor Störung daraus erwächst

Dazu: Ressourchen mobilisieren, Kompetenzen fördern, soziale Integration festigen Merkmale erfolgreicher Programme

#Breites Programm, ursachenorientiert
#Diverse Interventionsmethoden
#Ausreichende Interventionsintensität
#Empirisch abgesichert
#Beziehungsfördernd
#Rechtzeitig
#Kulturell angepasst
#Strukturiert
#Evaluiert
#Qualifizierte Mitarbeiter Ziel: Die Erkrankung und ihre Folgen bewältigen, wieder am gewohnten Leben teilnehmen zu können

Zumindest Einschränkungen reduzieren

Prinzipiell bei chronischer Krankheit und Behinderung
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