Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Interkulturelle Pädagogik

No description
by

Jenny Thillmann

on 13 March 2013

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Interkulturelle Pädagogik

Interkulturelle Pädagogik Laura Sickmann & Jenny Thillmann Möglichkeiten & Aufgaben einer
interkulturellen Erziegung nach Nieke Möglichkeiten & Aufgaben
einer interkulturellen Erziehung
nach Holzbrecher Alfred Holzbrecher Interkulturelles Lernen Niekes 10 Ziele Interkulturelle Erziehung Ausländerpädagogik Historische Entwicklung
der Interkulturellen Pädagogik - in den 60er und 70er Jahren
- Maßnahmen zur Verbesserung der Deutschkenntnisse & der Muttersprache
- Ziel: Integration der Ausländer in dt. Gesellschaft
und Schule
-Kritik: Konzept zwingt die kulturellen Wurzeln
aufzugeben - Einreise von Exilanten, Flüchtlingen oder
sog. Spätaussiedlern
- heterogene Gruppe von Migranten
-> kulturelle Vielfalt
-1973 Anwerbestopp
- Ausländerpädagogik auf Dauer unzulänglich
- Deutsche Gesellschaft = Multikulturelle
Gesellschaft -Ansätze die das Zusammenleben von Menschen fördert
-Umgang mit Fremden zu lernen
==> gemeinsam erlebter Denkprozess
==> Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden erkannt, neue Position aufgestellt
==> Kulturen sind gleichberechtigt
==> Lernprozesse finden überall statt
-Auseinandersetzung mit anderen Kulturen (aktiv)
-Gleichgültigkeit und falscher Toleranzbegriff
soll verabschiedet werden Entwicklungsschritte für interkulturelles Zusammenleben - * 1950

- 1977-1995 Lehrer an einem Gymnasium

- Professor für Allgemeine Didaktik an der pädag. Hoch-
schule Freiburg

- praxisorientierte Ideen zur interkulturellen Erziehung - im Mittelpunkt des Konzepts

- Wahrnehmung und Fremdheit = Konstruktion des Gehirns

- Aufgabe für Menschen: Umgang mit dem "Fremden"

- Nur durch Reflexion des Selbstbildes
Fremdwahrnehmung möglich -Problem der Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen (Schulz v. Thuns Modell)

- Wahrnehmungs-, Differenzierungs- und Handlungskompetenz

- zur reflektiereten & aktiven Auseinandersetzung mit dem Fremden

prakt. Bsp.: begleiteter Schüleraustausch - bis 1950 "kulturelle Homogenität" in Deutschland

-Wirtschaftlicher Aufschwung -> Arbeitskräftemangel

- Anwerbeabkommen mit verschiedenen Staaten

- Plan: Gastarbeiter nur für begrenzte Zeit in DE

- Jedoch blieben sie auf Dauer

- Nachholen der Familien
-> Notwendigkeit für Kinder
deutsche Schulen zu besuchen Fremd- und Selbstwahrnehmung Interkulturelle Erziehung - besonders in der Adoleszenz
- zugleich auch eine Erziehung zum Selbstverstehen 4 Phasen 1. Aktualisierung des Vorwissens

2. Das Fremde in seiner Selbstwahrnehmung untersuchen

3. Bild in Beziehung zu Vorwissen setzen

4. Begründete Bewertung Interkulturelle Erziehung und Bildung in der Schule Forderungen:
- Einbeziehen der Sprache
-Würdigung der Unterschiede
- Vermeiden der Sonderbehandlung
-Lehrer als Vorbilder
- keine Selektion
- Offenheit und Kooperation Praktische Beispiele - Antirassismus-Training (Rollenspiele)
-Schulprojekte
- Argumentationstraining
-Kooperation d. Schule mit Instititutionen, die die Interkulturalität fördern Quellen: - Abiturtrainer
- Unterrichtsmaterialien Die 3 Ebenen des reflektierten Selbstwahrnehmens und Handelns - Makrostrukturelle Ebene
- Ebene der Lebenswelt
-Historisch-gesellschaftliche Ebene Interkulturelles Lernen
-Ziel: interkulturelle Kompetenz
-Akzeptanz für andere Kulturen,
kein Ethnozentrismus
-Verständnis
-Fremdverstehen
-Soziales Lernen
==> erfolgreiche Zusammenarbeit und Kommunikation
zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen Interkulturelle Kompetenz
-Fähigkeit mit Menschen anderer Kulturen
zusammen zu arbeiten
-Entwicklung und Förderung dieser= interkulturelles
Lernen
-Basis: emotionale Kompetenz und
interkulturelle Sensibilität
-Bereitschaft dazu zu lernen ohne Vorurteile Wolfgang Nieke geboren: 1948
Professor für allgemeine Pädagogik an der Universität Rostock
Schwerpunkt: Bildungsphilosophie, interkulturelle Erziehung und Bildung
beschäftigte sich mit den Grundlagen von Bildung und Erziehung Ziele:
differenzierte Wahrnehmung

reflektierte Klärung

und selbstkritische Beurteilung
Full transcript