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Die Außenpolitik Bismarcks und Wilhelm II im Vergleich

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Sebastian Klug

on 26 April 2015

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Transcript of Die Außenpolitik Bismarcks und Wilhelm II im Vergleich

1879
1888
1914
1871
Die Außenpolitik Bismarcks und Wilhelm II im Vergleich
Das Deutsche Reich unter Wilhelm I.
von 1871 bis 1914 war Deutschland eine konstitutionelle Monarchie
41 Millionen Menschen im Jahre der Reichsgründung
Bevölkerungsreichste Land in Mitteleuropa
Wilhelm I. als "König von Preußen" bis 1888 als Spitze des Nationalstaates
Innen- und Außenpolitik bestimmte der Reichskanzler Otto von Bismarck
Bismarck war als "Reichsgründer" bekannt
Genoss enormes Ansehen
Otto von Bismarck
arbeitete von 1871 - 1890 als deutscher Reichskanzler
geboren am 1. April 1815 bei Schönhausen geboren
gestorben am 1898 in Friedensruh bei Lauenburg
preußischer Landtag als ein starker Verfechter der Monarchie
wird 1871 zum ersten deutschen Kanzler
stellt sich Wilhelm I. zur bedingungslosen Durchsetzung der angestrebten zur Verfügung
erhält Freiheit für seine Politik, die seine gesamte Regierungszeit kennzeichnete
Bismarcks politische Errungenschaften
Innenpolitisch
:
1862 Verfassungsbruch
Kulturkampf
Kampf gegen die Sozialdemokratie in Deutschland

Außenpolitisch
:
Reichseinigungskriege (Blut und Eisen-Politik)
Bündnispolitik nach 1879
Kolonialpolitik

Kaiser Wilhelm II
Friedrich Wilhelm wird 1859 im Kronprinzenpalais in Berlin geboren.
Der deutsche Kronprinz wird 1888, König von Preußen und deutscher Kaiser
Zwei Jahre nach seiner Krönung zwingt Wilhelm II. den Reichskanzler Bismarck zu seinem Rücktritt
Meinungsverschiedenheiten „Sozialistengesetz“
Wilhelm II. grenzte sich bewusst von seinem Vater und Otto von Bismarck ab
starb 1944 in den Niederlanden.
Bündnispolitik Bismarcks


1879: Zweibund: Österreich und Deutschland

Wenn einer der beiden Staaten angegriffen wird, dann hilft der andere. Wenn einer der Vertragspartner ein drittes Land angreift, ist der andere neutral.

1882: Dreibund: Deutschland, Österreich, Italien

Wenn Frankreich Italien angreift, dann helfen Deutschland, und Österreich.
Wenn Frankreich Deutschland angreift hilft Italien.
Wenn Russland Österreich angreift, hilft Italien, Voraussetzung ist aber ein gutes Verhältnis zu England.

1887: Rückversicherungsvertrag: Deutschland und Russland

Wenn Russland von Österreich angegriffen wird, verhält sich Deutschland neutral. Wenn Deutschland von Frankreich angegriffen wird, bleibt Russland neutral.

1887: Mittelmeer-Abkommen: Italien, Österreich, England, Spanien

Der Besitzstand im Mittelmeer wird England garantiert.

Konflikt in der Außenpolitik
Streitpunkte in der Kolonialpolitik und die Militärische Aufrüstung
Kolonialpolitik:

Wilhelm II. versuchte das Deutsche Reich nicht nur territorial sondern auch machtpolitisch zu vergrößern
Bismarck sah durch die Kolonialpolitik Wilhelm II. das Kräftegleichgewicht in Europa gefährdet

Militärische Aufrüstung:

Wilhelm II. baute eine Flotte auf, die von der Größe, bis zum 1. Weltkrieg, fast englische Ausmaße annahm
Die Maßnahme war jedoch sinnlos, denn England war durch das Mittelmeer-Abkommen abgesichert
Bismarck konnte den jungen Kaiser nicht bremsen
Bismarck als "Weichensteller"
1890
Leben und politischer Aufstieg
Kaiserproklamation in Versailles
Wilhelm II. ging im Gegensatz zu Otto von Bismarck imperialistisch vor und am Anfang des ersten Weltkrieges war Deutschland von seinen ehemaligen Bündnispartnern "eingekreist", die seinen weltpolitischen Aufstieg verhindern wollten.
Kaiser Wilhelm II. war ein Befürworter des Imperialismus
hielt nicht viel von Verteidigungsbündnissen
Ausweitung der deutschen Reiches
kein Bündnis mit Russland
Ausweitung des Reiches auch in der Kolonialpolitik fort
"Der Lotse geht von Bord"
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