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Faust I - Johann Wolfgang von Goethe

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by

Taina Zimmer

on 8 May 2014

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Transcript of Faust I - Johann Wolfgang von Goethe

Referat von Sanja & Taina
Faust I - Johann Wolfgang von Goethe
Gliederung
1. Allgemeines
2. Charaktere
3. Handlung
4. Themen
5. Quellen

1. Allgemeines
1.1 Entstehung
1.2 Goethe
1.3 Epoche
Historischer Faust
ca. 1480 geboren; aus Knittlingen
ca 1540 in Staufen gestorben
beschäftigte sich mit
Astrologie, Magie, Heilkunde,
Wahrsagerei

Literarischer Faust
literarische Faust Tradition beginnt in Staufen
verschiedene Darstellungen:
intellektuell, unzufrieden mit Wissen,
dominant, Tod als Werk des Teufels, Übermensch


1.4 Vergleich Historischer/ Literarischer Faust
2. Charaktere
FAUST
Wagner
Mephisto
Marthe

Gretchen
Mutter
Gott
Valentin
I Zugang zum Drama
V 1-353
(1) "Zueignung"
(2) "Vorspiel auf dem Theater"
(3) "Prolog im Himmel"
II Die Gelehrtentragödie
V. 354-2604
(4) "Nacht"
(10) "Straße I"
(11) "Abend"
(12) "Spaziergang"
(13) "Der Nachbarin Haus"
(14) "Straße II"
(15) "Garten"
(16) "Ein Gartenhäuschen"
(17) "Wald und Höhle"

3. Handlung
Faust I lässt sich in drei Handlungsebenen unterteilen:
I Zugang zum Drama
II Die Gelehrtentragödie
III Die Gretchentragödie
Zugang zum Drama
Drei Prologe
(1) Zueignung
Fausts Verzweiflung

Mephistos Dienste und die Wette
(6) "Studierzimmer"
(7) Studierzimmer II
1775: 21 Szenen nach Weimar gebracht; "Urfaust"
Weiterarbeit durch Friedrich Schiller
1797: Entstehung Zueignung,
1806 Schlussredaktion
1808 Druck von Faust I

1772-1786
1787-1791
1815-1832
1794-1806
1768-1771
1749-1765
1772-1786
1772: Hinrichtung Susanna Margaretha Brandt
1772-1775: Entstehung von zahlreichen Werken
1775-1786: Goethe in Weimar
1780: Beginn der naturwisschenschaftlichen Studien
1787-1791
1787/1788: Weiterarbeit an Faust und anderen Werken
1791: Leitung des Weimarer Hoftheaters
1794-1806
1794: Beginn der Freundschaft mit Friedrich Schiller
1796-1805: Zusammenarbeit mit Schiller
1805: Tod Schillers
1806: Faust I
1815-1832
1815: Ernennung zum Staatsminister
1831: Abschluss von Faust II
1832: Goethe stirbt in Weimar
28.08.1749: Geburt in Frankfurt a. M.
bis 1765: Bildung Goethes durch vererbtes Vermögen
möglich
1765: Beginn Jura Studium
1768-1771
1768-1770: Rückkehr nach Frankfurt aufgrund Erkrankung
1770-1771: Fortsetzung des Studiums in Straßburg,
Liebe zu Friederike Brion,
"Sturm und Drang"
1749-1765
lässt sich nicht eindeutig zuordnen
weist Elemente der Klassik,
der Romantik und des Sturm und Dranges auf
Sturm und Drang
"Urfaust" gilt als "Sturm und Drang" Werk
Kritik an Gesellschaft,
Gesellschaftsnormen,
Leidenschaft statt Verstand
Klassik
Tragödie
Streben nach dem Guten, Wahren und Schönen:
Das höchste Ziel im menschlichen Leben, selbst im tragischen Scheitern
Bildungsidealismus
Romantik
Hingabe an die Natur (Wald und Höhle)
Ich im Mittelpunkt
Ablehnung Philistertum (Wagner)
Abenteuer
Wissenschaftler
glaubt nicht an Gott
wendet sich Magie zu
unzufrieden
sieht sich den Menschen überlegen
Zwiegespalten: „Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust“
Ziel: absolute Erkenntnis, möchte die ganze Welt verstehen.
Goethe zeigt durch Faust, wo die unüberwindbaren Grenzen des Menschen liegen.
verkörpert einen typischen Buch Gelehrten
wissbegierig
Kritik am Philistertum (Auftreten als deutscher Michel)
Teufel (=Knecht Gottes)
Gegenspieler und gleichzeitig Doppelgänger von Faust
verführerisch, ironisch, verachtend der Menschheit gegenüber, intelligent, intrigant
spielt gerne mit Menschen,
zieht im Hintergrund die Fäden
glaubt an die Menschheit
stellt Verbindung Faust - Mephisto her
Gretchens Nachbarin
wird benutzt, damit Faust an Gretchen rankommt
will Mephisto verführen, um erneut zu heiraten
schlechter Einfluss auf Gretchen
auf eigenes Wohl bedacht
Kleinbürgerlich
Sehnsucht nach besseren Verhältnissen
Idealistische Frauenfigur (Reinheit, absolute Liebe, gläubig)
Entwicklung vom naiven Mädchen zur reifen Frau
Gegenspielerin Mephistos
später wahnsinnig und verwirrt

tragische Figur

streng gläubig
streng in der Erziehung
stirbt während des Dramas versehentlich durch Gretchen
Bruder von Gretchen
Soldat
Egoistisch
umsorgt um seinen Ruf
ermordet durch Faust
verkörpert kleinbürgerliche, moralische Selbstgerechtigkeit
Drei Prologe
Faust Verzweiflung
Mephistos Dienste und die Wette
(5) "Vor dem Tor"
(6) "Studierzimmer I"
(7) "Studierzimmer II"
Reisestationen
(8) "Auerbachs Keller in Leipzig"
(9) "Hexenküche"
III Die Gretchentragödie
V. 2605-4612
Begegnung und Liebe
Vereinigung und Schuld
(18) "Gretchens Stube
(19) "Marthens Garten"
(20) "Am Brunnen"
(21) "Zwinger"
(22) "Nacht - Straße"
(23) "Dom"
(24) "Waldpurgnisnacht"
Scheitern und Tod
(25) "Walpurgisnachtstraum"
(26) "Trüber Tag - Feld"
(27) "Nacht - offen Feld"
(28) "Kerker
thematisiert dichterische Inspiration/Vision
Wiederaufnahme eines Lebenswerkes
Selbstreflexion
(2) "Vorspiel auf dem Theater"
leitet das Werk ein
Figuren: Lustige Person, Dichter, Direktor
Lustige Person:
Stück soll unterhaltsam sein, Liebesthematik
Dichter:
Dichtung ist nicht für den Augenblick
Direktor:
Stück soll Publikum anlocken,
Spannung nötig
(3) "Prolog im Himmel"
Rahmen für Stück festgelegt
Wette
Mephisto will Faust vom
Bösen überzeugen
unterschiedliche Ansichten
von Mephisto & Gott werden deutlich
Die Gelehrtentragödie
(4) Nacht
erste Begegnung mit Faust
Faust sieht sich als Ebenbild von Gott
wendet sich der Magie zu
versucht Erdgeist zu rufen, kann diesen jedoch nicht begreifen
Gespräch mit Wagner
Ausweg aus dem Elend: Freitod, wird von Osterglocken abgehalten
(5) "Vor dem Tor"
Spaziergang Faust & Wagner
Faust vom Volk verehrt
Pudel gesellt sich zu ihnen
Faust übersetzt neues Testament
Pudel wird unruhig --> verwandelt sich in Mephisto
Mephisto stellt sich vor
Faust will Pakt schließen
Mephisto entzieht sich zunächst
Faust sucht nach
Lebenswerten
Herausforderung
Erfüllung und Lebensglück
dem Besonderen
dem Unendlichen
--> Erfüllung

Mephisto bietet
des Lebens Fülle
Einzigartigkeit, Neues
sich als Diener und Knecht an
eine realistische Einschätzung seiner selbst
alle edlen Eigenschaften und Verjüngung
weite Reise, Abenteuer, neues Leben
--> Befriedigung
--> erfüllt damit ungewollt Gottes Wunsch
Mephisto kehrt zurück
Faust und Mephisto schließen Pakt
Mephisto behauptet, er könne Faust ruhig und zufrieden stellen
(8) "Auerbachs Keller in Leipzig"
1. Etappe der gemeinsamen Reise
betrunkene Studenten verkörpern Primitivität, Naivität, Leere
Mephisto versucht Faust zu zeigen, dass es sehr einfach sein kann, glücklich zu sein
Faust fühlt sich den Studenten weit überlegen
(9) "Hexenküche"
2. Etappe der Reise
Mephisto will Verjüngungstrank für Faust
Faust sieht ein schönes Mädchen im Spiegel, in das er sich verliebt. Mephisto verspricht ihm, dass Faust durch den Trank jede Frau anbeten wird.
(10) "Straße I"
1. Begegnung mit Gretchen
Gretchen ist abgeneigt
Faust befiehlt Mephisto, ihm die Dirne zu beschaffen
Mephisto erkennt, dass er keine Macht über Gretchen hat, da diese noch unschuldig und sehr gläubig ist
Mephisto möchte Schmuck besorgen, um Gretchen umstimmen zu können
(11) "Abend"
Mephisto & Faust deponieren Schmuck in Gretchens Zimmer
Gretchen entdeckt ihn
Mutter nimmt ihr den Schmuck weg
Reisestationen
Reisestationen
Die Gretchentragödie
Begegnung und Liebe
Begegnung und Liebe
(12) "Spaziergang"
Mephisto ist wütend: Mutter hat Schmuck Kirche zukommen lassen
2. Geschenk für Gretchen
(13) "Der Nachbarin Haus"
Gretchen geht mit Geschenk zu Marthe
Marthe ist von ihrem Mann verlassen worden; materiell orientiert
Mephisto behauptet, ihr Mann sei tot --> Intrige, um Faust und Gretchen zu verkuppeln
Marthes Interesse an Mephisto ist geweckt
(15) "Garten"
Zusammentreffen
Gespräch Marthe - Mephisto, Marthe zeigt Interesse
Gespräch Gretchen - Faust; Gretchen gesteht ihre Liebe zu Faust, erwidert dies leidenschaftlich
(17) "Wald und Höhle
Faust spricht mit dem Erdgeist;
gibt sich der Natur hin, kann sie fühlen
beklagt Abhängigkeit von Mephisto
Mephisto verspottet Fausts Zuneigung zur Natur
Faust wird klar, dass Liebe ihn nicht erfüllen wird; nimmt Gretchens Untergang in Kauf
(18) "Gretchens Stube"
Gretchen allein, am Spinnrad, singt ein Lied:
beklagt Verlust des seelischen Gleichgewichts,
hat Sehnsucht nach Faust, will sich ihm hingeben
Begegnung und Liebe
(14) "Straße II"
Mephisto will, dass Faust falsches Zeugnis über Marthes Mann ablegt --> ziert sich zuerst, stimmt jedoch zu
Begegnung und Liebe
(16) "Ein Gartenhäuschen"
Gretchen und Faust verbringen Zeit zusammen. Mephisto drängt Faust zum Aufbrechen
Gretchen fragt sich, was an ihr Faust reizt ("bin doch ein arm unwissend Kind" V 3215)
Begegnung und Liebe
Vereinigung und Schuld
(19) "Marthens Garten"
erneutes Zusammentreffen
Gretchenfrage
Gretchen äußert Bedenken über Mephisto
Faust gibt Gretchen einen Schlaftrunk für deren Mutter
(20) "Am Brunnen"
Gespräch Gretchen & Lischen
Gretchens drohendes Schicksal wird deutlich
Gesellschaftskritik
(22) "Nacht - Straße"
Valentin tritt auf, hat von Gretchens Fall gehört
trifft auf Faust & Mephisto;
Faust & Valentin kämpfen, Faust tötet Valentin mit Hilfe von Mephisto
Valentin betitelt seine Schwester als "Hure" und prophezeit ihr eine schlechte Zukunt
(24) "Walpurgisnacht"
Mephisto führt Faust zur Walpurgisnacht auf dem Blocksberg; überredet Faust an einer Hexenfeier teilzunehmen
Faust bricht Tanz mit einer Hexe ab; ihm erscheint ein Mädchen im Hintergrund, dass ihn an Gretchen erinnert --> Schuldgefühle
Mephisto führt ihn zu einem Theaterstück
(26) "Trüber Tag - Feld"
Faust beschuldigt Mephisto, ihm nichs von Gretchens Schicksal erzählt zu haben
Mephisto weist die Schuld von sich
Faust fordert von Mephisto, sie aus dem Kerker zu befreien
Vereinigung und Schuld
(21) "Zwinger"
Gretchen betet in ihrer Not zu Mutter Maria
bittet um Rettung und Vergebung
Vereinigung und Schuld
(23) "Dom"
Während der Messe stürzt Gretchen ohnmächtig zu Boden, da der böse Geist ihre Sünden aufzählt
Vereinigung und Schuld
(25) "Walpurgisnachtstraum"
"Stück im Stück"
Gegenteil zur Gretchentragödie --> Happy End
Scheitern und Tod
Scheitern und Tod
(27) "Nacht - offen Feld"
Faust und Mephisto sind auf dem Weg, Gretchen zu befreien
(28) "Kerker"
Gretchen ist als Kindsmörderin zum Tode verurteilt; ist dem Wahnsinn verfallen
Faust dringt in den Kerker ein, um sie zu retten
erkennt ihn anfangs nicht
bekennt sich zu ihrer Schuld, will sich Gericht Gottes übergeben; wird erlöst
Mephisto & Faust fliehen
Scheitern und Tod
Themen
Religion & Glaube
Wissenschaft
Natur
Vernunft (Sturm & Drang
Aufklärung
Kritik an Aufklärung (Wagner)
Gut & Böse
Wahre Liebe
Schuld & Sühne
Moral & Gesellschaft
Böse Mächte

Quellen
Unterrichtsmaterialien
Faust I - Einfach Deutsch Ausgabe
http://de.wikipedia.org/wiki/Faust._Eine_Trag%C3%B6die.#Walpurgisnacht
Full transcript