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50/50

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Wiebke Tjarks

on 6 July 2013

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Transcript of 50/50

Wiebke Tjarks
Kommunikationsdesign / Zeitbasierte Medien

Interactive Narration:
Social Media – DIY Campaigning
Prof. Eku Wand

HBK Braunschweig
Sommersemester 2013
Wie funktioniert der Spenderkaffee?
Der Spender
Der Abnehmer
Das teilnehmende Café
_ bezahlt beim Kauf seines Kaffees einen mehr.

_ hinterlegt diesen überschüssig bezahlten Kaffee sozusagen als Spende im jeweiligen Café.
Mittellose Menschen können
sich im teilnehmenden Café einen hinterlegten Spenderkaffee kostenfrei abholen.
Das teilnehmende Café stellt die Schnittstelle zwischen Spender beziehungsweise Geber und Abnehmer dar. Hier kann der Geber Kaffees hinterlegen und der Abnehmer sich mit diesen versorgen. Geben und nehmen treffen unterbewusst und unäuffällig aufeinander.
Das Café ist dazu verpflichtet, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spenderkaffees öffentlich zu kennzeichnen.
// Recherche //
• Das Prinzip des Spenderkaffees findet seinen Ursprung in Italien, läuft unter dem Titel „Sospeso“ und hat sich zu einem festen Bestandteil der italienischen Kaffeekultur entwickelt.
• Andere Länder übernehmen die Idee, aber ohne nennenswerte Realisierung.
• Die Facebook-Initiative „Suspended Coffees“ hat deutlich mehr Anhänger als die anderen und arbeite momentan an einem crowdfunding.
• Es gibt einige Facebook-Initiativen, die unter den Titeln „Suspended Coffees“, „Coffee Sharing“ oder „Spenderkaffee“ laufen. Alle machen jedoch nur auf die Idee aufmerksam, ohne realen Bezug.
• In Berlin gab es die Aktion „Fliegender Kaffee“, die 5 Jahre lang die Idee des Spenderkaffees verwirklichte, aber aufgrund des hohen Betreuungsaufwandes von den Initiatoren eingestellt wurde.
// Konzeption //
Zu Beginn unseres Arbeistprozesses standen wir vor der entscheidenden Frage, ob unsere Ausarbeitung rein fiktiv gestaltet werden sollte, oder ob wir die Initiative ergreifen, unsere Kampagne tatsächlich in einem oder mehreren Cafés zu realisieren. Aufgrund des geringen Zeitfensters setzten wir uns das Ziel, zunächst ein Visual als Grundgerüst für unsere Kampagne zu gestalten, um überhaupt eine Zielgruppe ansprechen zu können. Wir hielten den Gedanken einer Realisierung stets im Hinterkopf, blieben allerdings fiktiv.

Aufgrund der fiktiven Gestaltung ist an dieser Stelle zu betonen, dass sich die folgenden Arbeitsergebnisse stets in einem „work-in-progress“-Zustand befinden. Viele gestalterische Entscheidungen sind noch offen beziehungsweise lassen noch Spielraum, besonders im Hinblick auf eine eventuelle Realisierung.
Zur Strukturieung unseres Prozesses stellten wir uns die Frage, was wir in unserem Visual benötigen und arbeiteten die Inhalte Step-by-Step um:

Name
Logo
Slogan
Flyer
visuelle Installationsmöglichkeiten vor Ort (Café) im Falle einer Realisierung
Social-Media-Auftritt: Facebookseite
// Name //
kurz, prägnant, subtil
Charity-Charakter vermeiden
lehnten Namen wie Shared Coffee, Scharity oder FreeCup wegen ihrer Offensichtlichkeit ab
50/50 - Der Spenderkaffee
50/50:
Steht für zusammen etwas teilen, abgeben, halbieren und für das Nachsehen, auf einen eigenen Anteil zu verzichten, um jemand anderem etwas zu spendieren.

Der Spenderkaffee:
Dient als Untertitel in der späteren Gestaltung, um das Verständnis zu unterstützen, muss aber nicht immer auftauchen.
// Logo //
Bildsprachlich entstanden zwei verschiedene Logokategorien.

Eine hellere und freundlichere und eine edlere, gedecktere. Innerhalb der Kategorien entwickelten sich ebenfalls verschiedene Varianten.

Inhalt war entweder ein stilisierter
Coffee-to-go-Becher
oder der
Name

50/50
.

Grundsätzlich sollte das Logo rund und kompakt wirken und an eine Art Coin oder Chip erinnern. Bei unserer Weiterarbeit entschieden wir uns zunächst für die edlere Variante.
// Slogan //
Zusätzlich zum Namen und dem Logo entwickelten wir einen Slogan, der in der späteren Gestaltung Verwendung finden sollte, um das Prinzip des Spenderkaffees zu unterstreichen und zu erklären.

Wir entschieden uns für den Ausspruch:



Die Formulierung kommuniziert kurz und knapp den Kern der Aktion und betont, dass es bei dem Spenderkaffee nicht um eine auffällige und aufwendige Charity-Aktion geht, sondern um eine unterschwellige, kleine Aufmerksamkeit.
Um unsere Kampagne auch außerhalb von Internetplattformen kommunizieren zu können, was speziell den mittellosen Menschen, die vermutlich nicht über Internetzugang verfügen zu Gute kommt, entwickelten wir einen Flyer, der nicht nur den Ablauf des Spenderkaffees erklären, sondern auch darüber informieren könnte, welche Cafés an der Aktion teilnehmen.

Der Flyer ist dreiteilig. Die Innenseite offenbart nach zweimaligem aufklappen eine Infografik, die über den Ablauf des Spenderkaffees informiert. Die Aussenseiten beinhalten Logo, Slogan, Ansprechpartner und teilnehmende Cafés.
Wir machten uns Gedanken darüber, wie man die Aktion des Spenderkaffees im Falle einer Realisierung vor Ort, sprich innerhalb eines teilnehmenden Cafés, sinnvoll installieren könnte.

Hier entwickelten wir vor allem theoretische Überlegungen.
// Social-Media-Auftritt | Facebook //
Als Social-Media-Plattform wählten wir
Facebook
, da wir hier am Schnellsten Menschen jeglicher Zielgruppe erreichen und uns mit ähnlichen Aktionen unkompliziert vernetzen können.

Um überhaupt eine ansehnliche und seriös wirkende Fan-Page erstellen zu können benötigten wir grundlegende visuelle Elemente:

• Infotexte
• Titelbild
• Profilbild
// Flyer //
// Installationsmöglichkeiten vor Ort im Falle einer Realisierung //
Darüber hinaus legten wir eine Linkliste mit kurzen Videos an, in denen es um heldenhafte Alltagsgeschichten geht. Diese sollten als wöchentliche Postings dazu dienen, die Seite am Laufen zu halten und immmer wieder Aufmerksamkeit zu erregen.
_ mögliche Titelbilder
_ mögliche Profilbilder
Bezahle bei deinem Kauf eines Kaffees einen mehr.
Hinterlege ihn so als Spende in dem jeweiligen Café.
Mittellose Menschen können sich diese Spenden anonym und kostenfrei abholen.
_ möglicher kurzer, knapper Infotext
Die Gestaltung des Slogans lehnten wir an die Gestaltung des Logos an, so dass auch hier zwei Kategorien mit verschiedenen Varianten entstanden. Wie beim Logo entschieden wir uns, mit der seriösen Varianten weiter zu arbeiten.
_ Variante 1: freundlich, hell, bunt
_ Variante 2: edel, gedeckt, seriös
_ Variante 2: edel, gedeckt, seriös
_ Variante 1: freundlich, hell, bunt
Format geschlossen: 13,5 cm x 8,5 cm
Format geöffnet: 13,5 cm x 25,5 cm
_ aussen
_ innen
// Thema //
Das Thema unserer Kampagne sollte die Etablierung des sogenannten
Spenderkaffees
in Deutschland beziehungsweise in einer naheliegenden Region sein.

Da sich bezüglich dieser Thematik in Deutschland kaum eine Initiative finden lässt, ermöglichte uns das Thema eine Erarbeitung, die von Grund auf erfolgen musste.
// Dokumentation | Semesterprojekt //
Entwicklung einer Social-Media-Kampagne
// Fazit //
Die Kennzeichnung, wie viele hinterlegte Kaffees zur Verfügung stehen könnte über eine Magnetwand erfolgen. Ein Magnet (angepasst an die Gestaltung) stünde für einen Kaffee und wird an der Wand angebracht, sobald er bezahlt ist. Kommt nun ein potentieller Abnehmer in das Café, kann er sich diesen Magnet von der Wand nehmen und damit einfach bezahlen. Mit dieser Methode muss der Abnehmer weder nachfragen, noch erklären, was er möchte und kann so unangenehme Situationen umgehen.
Magnetwand
Zusätzlich stand die Überlegung im Raum, dass die Geber kleine Nachrichten schreiben könnten, die zusammen mit dem Magnet an die Wand angebracht werden.
_ Magnetgestaltung
Aufsteller
Um auch innerhalb des Kaffees zusätzlich zu der Magnetwand auf die Aktion aufmerksam zu machen, könnte man einfache Aufsteller gestalten, die sich auf den Tischen der Gäste befinden und Informationen enthalten.
Bandarole / selbstbemalte Becher
Um die Aktion auch auf dem Produkt, das im Mittelpunkt steht, zu kommunizieren, gäbe es zum Einen die Möglichkeit mit entsprechend gestalteten Bandarolen zu arbeiten, um Informationen zu vermitteln. Dies wäre besonders für den Geber interessant.
Darüber hinaus könnten die Kaffeebecher, die an die Abnehmer gehen blanko und bamalbar sein. So könnte der Spender auch an dieser Stelle wieder eine nette Botschaft hinterlassen oder einfach nur etwas zum Schmunzeln.
_ Bandarole
Abschließend ist zu sagen, dass wir gelernt haben, was es an konzeptioneller Arbeit bedarf, wenn eine Kampagne von Grund auf erarbeitet werden soll. Bei vielen Überlegungen, die man tätigt, muss man schon einen Schritt weiter denken und im Auge behalten, wie alles in einem Gesamtkonzept harmonieren kann.

Bei unserer Arbeit sind einige Ergebnisse entstanden, die als Gerüst dienen können und mit einigen theoretischen Überlegungen haben wir versucht einen Blick zu wagen, ob unsere Ergebnisse bei einer Realisierung funktionieren können. An dieser Stelle ist festzustellen, dass die Überlegungen noch breiter gefächert werden müssen, um eine fokussiertere Ausarbeitung zu erzielen. Wir haben vieles nur angerissen, dann schon weiter gemacht und uns in eine Situation gebracht, in der wir an der ein oder anderen Stelle nochmal einen Schritt zurück gehen müssten. Beispielsweise bei der Bildsprache des Logos und des Slogans. Hier stellt sich dir Frage, ob die Thematik visuell getroffen wurde.

Grundsätzlich hat uns die Gestaltung sehr viel Spass gemacht, besonders im Hinblick auf das Ziel, eine Gestaltung zu finden, die nicht den typischen, kitschigen Charity-Charakter transportiert, sondern die Thematik eher subtil aufgreift. Wobei auch hier wieder die Problematik auftauchte, ob es uns gelingt, unsere Zielgruppen ausreichend anzusprechen.
50/50 - Der Spenderkaffee
_ Screenshots Facebook Fanpage
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