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Projekt

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maleficia XVI

on 26 September 2012

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Transcript of Projekt

Resilienz Wustmann, C. (2004): Resilienz- Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. Beltz Verlag, Weinhaim, Basel
Fröhlich-Gildhoff, K. , Rönnau-Böse, M. (2011): Resilienz. 2.Auflage, Ernst Reinhardt Verlag, München, Basel
Opp, G., Fingerle, M. (Hrsg.) (2007): was Kinder stärkt- Erziehung zwischen Risiko und Resilienz. 2.Auflage, Ernst Reinhardt Verlag, München Literatur Resilienz (engl. resilience)= Spannkraft, Widerstandsfähigkeit, Elastizität

erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und negativen Stressfolgen umgehen Begriffsbestimmung „Resilienz meint eine psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“ (Wustmann)

Bedrohung für kindliche Entwicklung erfolgreiche Bewältigung dieser Lebensumstände

Resilienz = ressourcenorientiert nicht defizitorientiert! „Schützende Wirkungen liegen nicht primär im abpuffernden Effekt irgendeines schützenden Faktors[…] der wirksam wird. Vielmehr liegt die Qualität von Resilienz darin, wie Menschen mit Lebensveränderungen umgehen und was sie hinsichtlich ihrer Lebenssituation tun. Diese Qualität ist durch frühe Lebenserfahrungen, durch das was in der Kindheit, im Jugendalter geschieht und durch die Lebensumstände im Erwachsenenalter beeinflusst.“ (Rutter nach Opp) 70er Jahre: Entwicklungspsychopathologie (Risikoeinflüsse auf die Entwicklung des Kindes) dabei Fokus auf Kinder, die sich trotz schwieriger Bedingungen gut entwickelten
Ende 70er systematische Resilienzforschung (GB, Nord Amerika)
Ende 80er deutsche Forschung Geschichte der Resilienzforschung nicht Feststellung von Risikofaktoren
Erwerb/ Erhalt altersangemessener Fähigkeiten und Kompetenzen
Erfolg bei der Bewältigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben Resilienzforschung 19 Längsschnittstudien (USA, Europa, Australien, Neuseeland)
Kauai- Studie (Werner/ Smith 1982, 2001)
Mannheimer Risikokinderstudie (Laucht et al. 2000)
Die Bielefelder Invulnerabilitätsstudie Lösel at al. 1990 Studien Risikofaktoren= krankheitsbegünstigende, risikoerhöhende, entwicklungshemmende Merkmale (Gefährdung gesunder Entwicklung)

Vulnerabilitätsfaktoren (biologische/ psychologische Merkmale)
Risikofaktoren/ Stressoren (psychosoziale Merkmale der Umwelt) Risikofaktorenkonzept Schutzfaktoren: verhindern, bzw. mildern das Auftreten psychischer Störungen / unangemessener Entwicklungen ab. Erhöhen Wahrscheinlichkeit positiver Entwicklung


Personale Ressourcen

Soziale Ressourcen (auf Mikro- und Makroebene) Schutzfaktorenkonzept Risiko- und Schutzfaktoren wirken jeweils kumulativ
Können nicht gegeneinander aufgerechnet werden (Hierachisierung) Wechselwirkungen Bewältigt ein Kind die Anforderungen, entwickeln sich Kompetenzen und Fähigkeiten. Es lernt, das Veränderungen und Stresssituationen nicht bedrohlich sondern bewältigbare Herausforderungen sind.“
(Fröhlich- Gildhoff, Rönnau-Böse S.12) Wechselwirkungsprozess Risikofaktoren Familie
Peers
Soziales Umfeld
Gesellschaftl. Kontext Schutzfaktoren Umweltbedingungen Transaktionaler Prozess zwischen Person & Umwelt Belastung Personale Ressourcen/ Resilienzfaktoren Resilienzprozess & Anpassungs-mechanismen Positives Entwicklungs-ergebni negatives Endwicklungs-ergebnis Anpassung/
Fehlanpassung Emotionale Stabilität Körperliche Gesundheits-ressourcen Soziale Kompetenzen Motivation/ Glaube Kognitive Fähigkeiten Resilienzfaktoren- personale Ressource Entwicklungsaufgaben, aktuelle Anforderungen, Kriesen Selbst- und Fremd- Wahrneh-mung Selbst- steuerung Selbstwirksamkeit (-serwartungen) Soziale Kompetenz Umgang mit Stress Problemlösen angemessene Selbstein-schätzung & Informations-verarbeitung Regulation von Gefühlen und Erregung: Aktivierung oder Beruhigung Überzeugung, Anforderungen bewältigen zu können Unterstützung holen, Selbstbehauptung, Könfliktlösung Fähigkeit zur Realisierung vorhandener Kompetenzen in der Situation allg. Strategien zur analyse und zum Bearbeiten von Problemen BEWÄLTIGUNG Mensch sind auf die aktive Bewältigung und Mitgestaltung ihres Lebens ausgerichtet. Durch soziale Unterstützung& Hilfestellung haben sie die Chance, mit gegebenen Situationen erfolgreich umzugehen. 

Probleme und Schwierigkeiten nicht ignorieren, sondern Kompetenzen und Ressourcen eines Kindes nutzen, damit es besser mit Risikosituationen umzugehen lernt. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
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