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maleficia XVI

on 24 April 2018

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Resilienz
Wustmann, C. (2004): Resilienz- Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. Beltz Verlag, Weinhaim, Basel
Fröhlich-Gildhoff, K. , Rönnau-Böse, M. (2011): Resilienz. 2.Auflage, Ernst Reinhardt Verlag, München, Basel
Opp, G., Fingerle, M. (Hrsg.) (2007): was Kinder stärkt- Erziehung zwischen Risiko und Resilienz. 2.Auflage, Ernst Reinhardt Verlag, München
Literatur
Resilienz (engl. resilience)= Spannkraft, Widerstandsfähigkeit, Elastizität

erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und negativen Stressfolgen umgehen
Begriffsbestimmung
„Resilienz meint eine psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“ (Wustmann)

Bedrohung für kindliche Entwicklung erfolgreiche Bewältigung dieser Lebensumstände

Resilienz = ressourcenorientiert nicht defizitorientiert!
„Schützende Wirkungen liegen nicht primär im abpuffernden Effekt irgendeines schützenden Faktors[…] der wirksam wird. Vielmehr liegt die Qualität von Resilienz darin, wie Menschen mit Lebensveränderungen umgehen und was sie hinsichtlich ihrer Lebenssituation tun. Diese Qualität ist durch frühe Lebenserfahrungen, durch das was in der Kindheit, im Jugendalter geschieht und durch die Lebensumstände im Erwachsenenalter beeinflusst.“ (Rutter nach Opp)
70er Jahre: Entwicklungspsychopathologie (Risikoeinflüsse auf die Entwicklung des Kindes) dabei Fokus auf Kinder, die sich trotz schwieriger Bedingungen gut entwickelten
Ende 70er systematische Resilienzforschung (GB, Nord Amerika)
Ende 80er deutsche Forschung
Geschichte der Resilienzforschung
nicht Feststellung von Risikofaktoren
Erwerb/ Erhalt altersangemessener Fähigkeiten und Kompetenzen
Erfolg bei der Bewältigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben
Resilienzforschung
19 Längsschnittstudien (USA, Europa, Australien, Neuseeland)
Kauai- Studie (Werner/ Smith 1982, 2001)
Mannheimer Risikokinderstudie (Laucht et al. 2000)
Die Bielefelder Invulnerabilitätsstudie Lösel at al. 1990
Studien
Risikofaktoren= krankheitsbegünstigende, risikoerhöhende, entwicklungshemmende Merkmale (Gefährdung gesunder Entwicklung)

Vulnerabilitätsfaktoren (biologische/ psychologische Merkmale)
Risikofaktoren/ Stressoren (psychosoziale Merkmale der Umwelt)
Risikofaktorenkonzept
Schutzfaktoren: verhindern, bzw. mildern das Auftreten psychischer Störungen / unangemessener Entwicklungen ab. Erhöhen Wahrscheinlichkeit positiver Entwicklung


Personale Ressourcen

Soziale Ressourcen (auf Mikro- und Makroebene)
Schutzfaktorenkonzept
Risiko- und Schutzfaktoren wirken jeweils kumulativ
Können nicht gegeneinander aufgerechnet werden (Hierachisierung)
Wechselwirkungen
Bewältigt ein Kind die Anforderungen, entwickeln sich Kompetenzen und Fähigkeiten. Es lernt, das Veränderungen und Stresssituationen nicht bedrohlich sondern bewältigbare Herausforderungen sind.“
(Fröhlich- Gildhoff, Rönnau-Böse S.12)
Wechselwirkungsprozess
Risikofaktoren
Familie
Peers
Soziales Umfeld
Gesellschaftl. Kontext
Schutzfaktoren
Umweltbedingungen
Transaktionaler Prozess zwischen Person & Umwelt
Belastung
Personale Ressourcen/ Resilienzfaktoren
Resilienzprozess & Anpassungs-mechanismen
Positives Entwicklungs-ergebni
negatives Endwicklungs-ergebnis
Anpassung/
Fehlanpassung
Emotionale Stabilität
Körperliche Gesundheits-ressourcen
Soziale Kompetenzen
Motivation/ Glaube
Kognitive Fähigkeiten
Resilienzfaktoren- personale Ressource
Entwicklungsaufgaben, aktuelle Anforderungen, Kriesen
Selbst- und Fremd- Wahrneh-mung
Selbst- steuerung
Selbstwirksamkeit (-serwartungen)
Soziale Kompetenz
Umgang mit Stress
Problemlösen
angemessene Selbstein-schätzung & Informations-verarbeitung
Regulation von Gefühlen und Erregung: Aktivierung oder Beruhigung
Überzeugung, Anforderungen bewältigen zu können
Unterstützung holen, Selbstbehauptung, Könfliktlösung
Fähigkeit zur Realisierung vorhandener Kompetenzen in der Situation
allg. Strategien zur analyse und zum Bearbeiten von Problemen
BEWÄLTIGUNG
Mensch sind auf die aktive Bewältigung und Mitgestaltung ihres Lebens ausgerichtet. Durch soziale Unterstützung& Hilfestellung haben sie die Chance, mit gegebenen Situationen erfolgreich umzugehen. 

Probleme und Schwierigkeiten nicht ignorieren, sondern Kompetenzen und Ressourcen eines Kindes nutzen, damit es besser mit Risikosituationen umzugehen lernt.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
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