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ADHS

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on 12 June 2015

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Transcript of ADHS

A
ufmerksamkeits-
D
efizit-
H
yperaktivität
S
törung

1.1. Symptome
1. Definition
Gliederung
1. Definition

1.1. Symptome

1.2. Häufigkeit und Dauer

2. Ursachen

3. Diagnostik

4. Interventionen

5. Literatur

1.2. Häufigkeit & Dauer
2. Ursachen

3. Diagnostik
4. Intervention

Der Zappelphilipp
2012
Brainstorming
Was stellt ihr euch unter ADHS vor ?
Was verbindet ihr mit ADHS?
Unterscheidung
ADS
/ADHS
Biologische Faktoren
Soziale Faktoren
Checkliste
Jetzt seid ihr dran !

Schaut euch die Checkliste an
Schaut euch den Animationsfilm an und versucht mit Hilfe der Checkliste eure Kreuzchen zu setzen
Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum zusammengetragen
Der Marienkäfer
[Animationsfilm von Pixar]
Arbeitsauftrag:
Die Felix-Studie
Diskussion:
"ADHS ist keine Störung"
Prof. Dr. Hüther
Frühintervention statt Medikamente
Tagesschau:
ADHS ist keine Störung
Prof Dr. Hüther
Was denkt ihr ?
Gespräche sowohl mit Eltern als auch Kind

bedingte Rücksichtnahme bei Schwierigkeiten

miteinbeziehen der Mitschüler in die Situation

gemeinsames erstellen eines Zeit- und
Zielplans (Gemeinsam mit Eltern u. Kind)

zum besseren Verständnis ein Bsp.:
Das 10-Stunden Projekt
Dauer auf 10 Unterrichtsstunden beschränkt
Motivationssteigerung des Kindes neue Verhaltensweisen auszuprobieren
Beginn erst mit leichten Techniken
Vorher: Gespräch mit Eltern und Felix --> Konsens!
Ziele und gemeinsamen Zeitplan festlegen
Klasse informieren
Anfertigen eines Stundenprotokols

Hilfestellung:
Zufriedenheitsthermometer

Techniken:
1. Blickkontakt
2. Zeichensprache
3. Körperkontakte
4. Karten
5. Time Out
6. Positive Verstärkung
7. Feedback
8. Anspornen
9. Rückfragen
10. Hausaufgabenheft
Bis heute noch keine vollständige Aufklärung der Entstehung

Auffälligkeiten im Gehirn in Form von Funktion Struktur Stoffwechsel

ADHS wird vererbt und ist zu 80% genetisch bedingt

Es lässt sich nicht auf eine einzelne Ursachen zurückführen
Genetisch bedingte Störung im Neurotransmitterstoffwechsel (Hormonstoffwechsel im Hirn)
Stoffwechselstörung von:
Dopamin
Hormon:
Zuständig für Steuerung von Aufmerksamkeit,Motorik und Impulskontrolle.
Wirkt auch als Glücks,Euphorie und Belohnungshormon.
Bei ADHS-Erkrankten ist ein Mangel dieses Hormons vorhanden.
Noradrenalin
:
Verwandt mit Adrenalin (Stresshormon)
hat die gleiche Wirkung wie Adrenalin nur in abgeschwächter Form
Serotonin
:
Gewebshormon/Neurotransmitter wirkt auf das Zentralnervensystem (ZNS), Darmnervensystem und Herzkreislauf.
Entfaltet eine antidepressive Wirkung im ZNS und wirkt sich auf Verhalten aus in Form von:
Nahrungsaufnahme
Aktivitätsrhytmus
emotionale Befindlichkeit
Sexualverhaltens
Umweltfakoren
:
Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen
Niedriges Geburtsgewicht
Infektionen und Toxine (u.a. Alkohol und Nikotin)
Ungünstige familiäre psychosoziale Bedingungen können ADHS fördern, sind aber nicht Verursacher

Verstärken von dissozialen/aggressiven Verhalten
Behandlung mittels Stimulanzien

Früher: Amphitaminsaft

Heute: Methylpenidat/ Ritalin
(Ritalin ähnliche Wirkung wie Kokain)





Diagnose-Kriterien für ADHS der APA (aus DSM-V)
(Diagnostical and Statistical Manual of Mental Disorders)
Problematisch, da aufgrund der Sympomatik ADS-Kinder vom
Verhalten her nicht unbedingt "negativ" auffallen müssen
keine homogene (immer gleiche Symptome) Erkrankung
genaue Beobachtungen in allen Lebensbereichen unerlässlich
Diagnose stets umfassend gestellt und in folgenden Bereichen erstrecken:
Befragung der Eltern
Beurteilung der Situation durch Schule / Kita
Erstellung eines psychologischen Gutachtens
Die klinische (ärztliche Diagnostik)
drei Hauptanzeichen mindestens 6 Monate vorhanden, und in zwei Lebensbereichen beobachtet
sicher erst nach dem 3. Lebensjahr
Aufbau der Liste
:

Name, Geburtsdatum, Frage nach Mutter/Vater
Ausprägung:
trifft nicht zu (0)
trifft manchmal oder etwas zu (1)
trifft zu (2)
Verhaltensmerkmale nach Unaufmerksamkeit
und Hyperaktivität / Impulsivität unterteilt

psychatrische Störung/ Verhaltensstörung im Kindes-, Jugend- oder auch im Erwachsenenalter

seit 1970/1980 hyperkinetisches Syndrom (der Kindheit)/ Aufmerksamkeitsdefizitstörung

seit 1990
A
ufmerksamkeits-
D
efizit-
H
yperaktivitäts-
S
törung
Kernsymptome:


Unaufmerksamkeit
Hyperaktivität
Impulsivität
Kennzeichen unaufmerksamen Verhaltens
Nichtbeachten von Einzelheiten und häufige Flüchtigkeitsfehler

Schwierigkeit, Aufmerksamkeit längere Zeit aufrecht zu halten

Häufiges Nichtzuhören beim Ansprechen

Anweisungen oder Schulaufgaben werden nicht vollständig durchgeführt oder zu Ende gebracht

Schwierigkeit, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren

Widerwillige Beschäftigung mit Aufgaben und Aktivitäten, die längere geistige Anstrengung erfordern (z.B.: HA)

Häufiges Verlieren von Gegenständen, die für Aufgaben benötigt werden

Starke Ablenkbarkeit durch äußere Reize

Vergesslichkeit bei Alltagstätigkeiten
Kennzeichen hyperaktiven Verhaltens
Kennzeichen impulsiven Verhaltens
Häufiges Zappeln mit Händen oder Füssen oder Herumrutschen auf dem Stuhl

Häufiges Aufstehen in Situation, in denen Sitzen gefordert wird

Häufiges Herumlaufen und Klettern in unangemessenen Situationen

Fehlende Ruhe beim Spielen und bei Freizeitaktivitäten

Ständiges „auf Achse“ sein und „getriebenes“ Verhalten

Übermäßiges und vieles Reden
Häufiges Herausplatzen mit Antworten, bevor Frage zu Ende gestellt wurde

Schwierigkeit abzuwarten, bis man an der Reihe ist

Häufiges Unterbrechen und Störung anderer
6-10% der Bevölkerung weltweit (d.h. in jeder Klasse mind. Einer)

Jungen häufiger betroffen

Nicht heilbar- ADHS ist eine chronische Erkrankung

Frühförderung wichtig

Betroffene können lernen damit produktiv umzugehen



Keine Medikamente ohne Nebenwirkung
[Krowatschek 2004]
Medikamentöse Therapie

Zu beginn der Therapie können Nervosität und Schlaflosigkeit auftreten

Auch kann auftreten:
Appetitlosigkeit
Kopfschmerzen
Schläfrigkeit
Schwindel
motorische Fehlfunktionen
Herzprobleme
Bauchschmerzen
Übelkeit und Erbrechen
Juckreiz
Fieber
Haarausfall
Gelenkschmerzen

Bei Längerer Therapie kann Wachstumsstörung auftreten
Nebenwirkungen
A
ufmerksamkeits-
D
efizit-
S
yndrom ohne Hyperaktiviät
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