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Konfliktmanagement

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by

Martin Müller

on 19 December 2013

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Transcript of Konfliktmanagement

Konfliktmanagement
Gliederung
1. Was ist ein Konflikt?
2. Anlässe und Ursachen
3. Ebenenmodell nach Friedrich Glasl
4. Deeskalation und Intervention
5. Prävention


Allgemein: Was ist ein Konflikt?

1.Innerseelische Konflikte
2.Sachkonflikte
3.Beziehungskonflikte
4.Rollenkonflikte
5.Verteilungskonflikte
6.Zielkonflikte
7.Beurteilungs- bzw. Wahrnehmungskonflikte

Ablauf eines Konflikts nach Friedrich Glasl
Konflikt: Zusammenstoß, Zwiespalt, Widerstreit. (Duden)

Chinesische Schriftzeichen für Krise = Gefahr + Chanche (Gelegenheit)

"In der Psychologie, aber auch in den Sozialwissenschaften allgemein, spricht von einem Konflikt dann, wenn zwei Elemente gleichzeitig gegensätzlich oder unvereinbar sind." (Galtung 1972: S. 235)

Definition sozialer Konflikte nach Fritz Glasl:

"Sozialer Konflikt ist eine Interaktion zwischen Aktoren (Individuen, Gruppen, Organisationen usw.), wobei wenigstens ein Aktor Unvereinbarkeiten im Denken/ Vorstellen/ Wahrnehmen und/ oder Fühlen und/ oder Wollen mit dem anderen Aktor (den anderen Aktoren) in der Art erlebt, - dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch einen anderen Aktor (die anderen Aktoren) erfolge."

Scheinkonflikt?
Beispiel anhand der 9 Phasen:
Taten statt Worte
Koalitionen
Drohstrategien
Verhärtung
Polarisation und Debatte
Gesichts-
verlust
bergenzte Vernichtungs-schläge
Zersplitterung
gemeinsam
in den
Abgrund
Ablauf einer Esakalation nach Friedrich Glasl
Phasen1-3
win-win
Phasen 4-6
win-lose
Phasen 7-9
lose-lose
Fragestellung:
Wo ist der Kern des Konflikts?
Wo ist der Kern?
Wo ist der Kern?
Wo ist der Kern?
TYPEN
EBENEN
ÜBUNG
Konfliktkern
Wer den Feind
umarmt, macht ihn bewegungsunfähig.

Anlass könnte sein:
• eine unbedachte Äußerung,
• ein Witz, den jemand auf sich bezogen hat,
• ein nichtverbales Zeichen, dass jemand als Kritik, Angriff o.ä. verstanden hat,
• ein nichtgehaltenes Versprechen oder eine nicht erledigte Arbeit,
• ein Wutausbruch, der eigentlich jemand anderem galt,
• schlechte Laune Ihrerseits (warum auch immer),
• Kommunikationsprobleme,
• Rollenprobleme,
• "alte Hüte" (psychologischer Art).

• Etwas, das anders verstanden wurde, als es gemeint war,
• Streit mit anderen, der übertragen wird,
• Stress und hohe Belastung,
• schlechte Laune (warum auch immer),
• Kommunikationsprobleme,
• Rollenprobleme
• ungerechte Behandlung.

Wo ist der Kern?
Beim Gegenüber
Deeskalation, Intervention
Glasl weist den verschiedenen Eskalationsstufen folgende Strategiemodelle zur Deeskalation zu:
• Stufe 1–3: Moderation
• Stufe 3–5: Prozessbegleitung
• Stufe 4–6: sozio-therapeutische Prozessbegleitung
• Stufe 5–7: Vermittlung / Mediation
• Stufe 6–8: Schiedsverfahren / Gerichtliches Verfahren
• Stufe 7–9: Machteingriff
Beispielhafter Ablauf einer Mediation

- Mediator erklärt Regeln und sichert Vertraulichkeit zu
- Jede Partei stellt unkommentiert ihre Sicht der Probleme dar (Wichtig! Genug Zeit)
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden herausgearbeitet bis eine eindeutige Problembeschreibung als Arbeitsgrundlage vorliegt.
- Gemeinsame Erarbeitung der des Konflikts, der Gefühle, Verletzungen und Bedürfnisse der Beteiligten,
- Suche nach gemeinsamen Lösungsmöglichkeiten, die die Bedürfnisse aller Beteiligten erfüllen und denen jede Partei zustimmen kann
- Lösungen werden schriftlich festgehalten und unterschrieben
- Bei Bedarf wird der Erfolg in einem späteren Nachgespräch überprüft und ggf. angepasst.

Prävention und frühe Intervention
- bestes Mittel: offene Kommunikation
- als Leiter oder Vermittler von außen: Übungen
-> kooperative Spiele/Übungen
-> Rollenspiele
-> Übungen zu eigenen Grenzen
-> ...
Bsp.: "Ichzen" als Übung für Mitarbeiter, die ungern Ich-Botschaften verwenden
Zusammenfassung - Merkliste
Konflikt als Chanche und Risiko für zwei uneinige Parteien
Der Konfliktkern ist an der Oberfläche oft nicht sichtbar
Das Bewusstsein für den Konfliktkern ist entscheidend für eine mögliche Intervention oder Einigung
Nach Friedrich Glasl werden Konflikteskalationen in 9 Phasen, 3 Ebenen und entsprechende Deeskalationsstufen unterteilt
Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist Hilfe von außen (z.B.: durch Mediation) unerlässlich
Zur Prävention hilft ein intaktes Gruppengefüge, das durch verschiedene Übungen und offene Kommunikation gefördert werden kann.
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