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Globalisierung

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by

Wilhelm Heinemann

on 12 March 2015

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Transcript of Globalisierung

Welthandelsbeziehungen
TTIP, NAFTA, MERCOSUR
Kernpunkte:
Gleichstellung der Unternehmen in beiden Räumen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
Harmonisierung der Industriestandards
Gegenseitige Öffnung in den Bereichen Bildung, Film und Internet
Deregulierung des Finanzsektors
Angleichung der Lebensmittelgesetze und Gesundheitsstandards
Gegenseitige Akzeptanz bzw. Angleichung von Umweltstandards
Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen den USA und der EU
- fairer Handel statt Freihandel
- Leitlinien: Gerechtigkeit, Demokratie, ökologische Entwicklung (Regulierung der Wirtschaft/ kommunistische Züge)
- int. Solidarität (einfache Bürger, Akademiker..)
- Proteste + Analysen + Ideen (z.B. Tobinsteuer)

ATTAC - Globalisierungskritik
Globalisierung
Ökonomie
Ökologie
Soziales
Definition:
"Die zunehmende
weltweite Vernetzung von Nationen in allen Bereichen
(z. B. Politik, Wirtschaft, Kommunikation und Kultur). Dies geschieht sowohl zwischen Individuen, als auch zwischen Organisationen, Unternehmen, Gesellschaften und Staaten. Die Globalisierung wurde vor allem durch die Fortschritte in den Kommunikations- und Transporttechniken angetrieben und wirkt sich auf die Kontaktintensität zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen aus."
Globalisierung
Ökobilanzierung:
Menge an produktiven Land- und Wasserflächen die notwendig sind, um die von der Menschheit konsumierten Ressourcen bei gegebener Technologie bereitzustellen und ihren Abfall aufzunehmen
-> Mensch übernutzt die Erde
listet alle Umweltbelastungen auf, die ein Produkt im Laufe seines Lebenszyklus verursacht hat (von der Entwicklung bis zur Entsorgung) -> mögliche ökologische Optimierung
Ökobilanzen werden aufgestellt, um den Anteil der Übernutzung von Unternehmen etc. darzustellen
Ökologischer Rucksack
sinnbildliche Darstellung der bei der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung eines Produktes/einer Dienstleistung verbrauchten Menge an Ressourcen
Ökologischer Fußabdruck:
Darstellung des Maßes der von der Bevölkerung eines Gebietes in Anspruch genommenen Ressourcen
Fläche, die notwendig ist, um den Lebensstil/Lebensstandard eines Menschen dauerhaft zu ermöglichen (Produktion von Kleidung, Nahrung; Energiebereitstellung, Entsorgung, Recycling)
Fairtrade
Merkmale:
Idee einer solidarischen Partnerschaft mit Erzeugern in Dritte-Welt- Ländern
Mindestpreise (liegen über dem Weltmarktpreis), durch die der Lebensunterhalt der Produzenten gedeckt werden kann (Armutsminderung, Förderung einer nachhaltigen Entwicklung)
direkter Handel, d.h. die Produkte gelangen ohne größere Umwege zum Konsumenten
langfristige Handelsbeziehungen ermöglichen Planungssicherheit
ständiger Informationsfluss zwischen Produzent und Konsument
Arbeitsbedingungen entsprechen festgelegten Standards
Finanzierungsmöglichkeiten zur Vorfinanzierung von Produktzeugnissen
demokratische Organisation von Kleinbauern
Einhaltung internationaler sowie von Organisationen vorgeschriebener Umwelt- und Sozialstandards (sicheres und gesundverträgliches Arbeitsumfeld, Umweltschutz)
Verbot von Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit
aktuelle Entwicklung
geringer Anteil am Gesamtmarkt, jedoch zunehmende Beachtung
innerhalb des Nahrungsmittelsektors: Fairtrade-Projekte gehören zu den wachstumsstärksten Marktsegmenten (Europa, USA)
Kritik
Begriff „Fairtrade“ nicht gesetzlich geschützt -> Existenz von unterschiedlichen Interpretationen und Ausgestaltungsmöglichkeiten (Möglichkeit des Missbrauchs)
teils für Verbraucher undurchsichtige Preiszusammensetzung

Internationale Arbeitsteilung
15.Jh. - 1990
1945- seit 1970
seit 1990
Erste Globalisierung
15.-18Jh. :
Kolonialisierung und Aufklärung
Entdeckungen von Afrika und Amerika
18.-19.Jh. :
Demokratie, Industriealisierung und wissenschaftlicher Fortschritt
französische Revolution, amerik. Unabhängigkeit
Erfindung der Dampfmaschine
Evolutionstheorie von Charles Darwin
1870-1930 :
Imperialismus und Internationalisierung
Verflechtung int. Handelsbeziehungen
1. + 2. Weltkrieg
Weltwirtschaftskrise (Börsenkrach in NY 1929)
1925-1990 :
2. Weltkrieg
Kommunismus &Faschismus <-> Demokratie
Zerschlagung des Faschismuses in Deutschland
Zweite Globalisierung
1945- 1990 :
Der Kalte Krieg und die Entwicklung internationaler Organisationen
Gründung der UN + Menschenrechte / NATO
Satelittenkommunikation
seit 1970 :
Umweltprobleme und Rechtumsunterschiede
Klimawandel
Schere zwischen Reich und Arm

Dritte Globalisierung
seit 1990 :
Kapitalisms und Neoliberalismus
Zusammenbruch des Kommunismus
Freihandel und Wettbewerb sind zentrale Punkte des Neoliberalismus
seit 1995 :
Massentaugliche Internetkommunikation
bessere Kommunikationsmöglichkeiten
Vernetzung von Finanzmärkten
-> vergrößerte Abhängigkeit von Volkswirtschaften
"Die weltweite Struktur des Einsatzes der Produktionsfaktoren und die Spezialisierung einzelner Länder auf die Produktion verschiedener Güter"
klassische Arbeitsteilung
neue internationale Arbeitsteilung
Die klassische internationale Arbeitsteilung ist die Aufteilung der Welt nach Rohstofflieferanten und Konsumgüterproduzenten
In der Praxis bedeutete dies, dass arme, schwach industrialisierte Entwicklungsländer vornehmlich Rohstoffe (z. B. Erdöl aus Nigeria, Bananen aus Honduras) exportieren und reiche Industrieländer hingegen veredelte Produkte mit entsprechend höherem Mehrwert (z. B. Maschinen, Medikamente) herstellen.
eine funktionale Arbeitsteilung zwischen räumlich getrennten Unternehmenseinheiten
Bestimmte Unternehmensfunktionen konnten in den Regionen angesiedelt werden, in denen die dafür jeweils besten Standorteigenschaften vorzufinden sind
Dimensionen der Globalisierung
Globalisierung zeichnet sich durch eine Vielfalt von Verbindungen aus ( Staaten, Gesellschaften, Einzelpersonen
räumliche Dimension: Entscheidungen vom globalen Wert
zeitliche Dimension: zukünftige Auswirkungen (Klimawandel)
Alltag geprägt von Globalisierung (Einkauf ect.)
Mitgestaltung von vielen Menschen
-> Machtausstattung einzelner Personen ist größer (US-Notenbank Chef)
Phasen der Globalisierung / Entstehung
abhängig von
Bedeutung von ADI (Ausländische Direktinvestitionen)
Produktlebenszyklus
Befürwortet in der Politik und in der Wirtschaft

allgemeine ökonomische Vorteile
Kritiker: NGOs (Attac), Parteien ect.

1. Keine relativen Zahlen über die Auswirkungen bekannt

2.USA als einzige Profiteure

3. Uneingeschränkter Zugang von US-Firmen (Genfood in der EU)

4.Geheime Verhandlungen sind ein Kritikpunkt
TTIP
MERCOSUR
NAFTA

USA, Kanada, Mexiko
Argentinien, Brasilien,
Paraguay, Uruguay .....
USA, EU
ASEAN
Gründer: Thailand,Indonesien, Malaysia,Philippinen, Singapur
Sonderwirtschaftszone
"Gebiet [innerhalb eines Staates], in dem besondere, die wirtschaftlichen Aktivitäten fördernde Regelungen (z.B. niedrige Steuern, Zölle) gelten"
Freihandelszone
"Gebiet mehrerer Staaten, zwischen denen Freihandel besteht (d.h. Abbau von Handelshindernissen, wie Zölle..)"
Duden.de
Beispiel: Shenzen in China
Beispiel: TTIP, NAFTA..
Shenzhen (Sonderwirtschaftszone)
Shenzhen - Sonderwirtschaftszone in China
Provinz: Guadong (Süd-Ost-Küste)
eine der ältesten Sonderwirtschaftszonen Chinas (1978 errichtet)


Besonderheiten

Bei den chinesischen Sonderwirtschaftszonen steht Sonder vor allem für das Wirtschaftssystem und die Wirtschaftspolitik . Das bedeutet dass die Zentralregierung den Sonderwirtschaftszonen das Recht gibt eine besondere Wirtschaftspolitik zu verfolgen.

Es gibt besondere
Steuervergünstigungen für Investitionen
in den Sonderwirtschaftszonen.

Das Wirtschaftssystem der Sonderwirtschaftszonen beruht auf den folgenden
vier Prinzipien
:

1. Die Bautätigkeit erfolgt um ausländisches Kapital anzuziehen und zu nutzen
2. Die vorherrschenden wirtschaftlichen Subjekte sind chinesisch-ausländische Joint Ventures und Partnerschaften sowie ausländische Unternehmen
3. Die Produktion ist vorrangig für den Export bestimmt
4. Die wirtschaftlichen Aktivitäten werden vom Markt bestimmt.

Sonderwirtschaftszonen haben in der nationalen Planung (inkl. der Finanzplanung) einen Sonderstatus und haben in ihrer Wirtschaftsverwaltung die gleichen Rechte wie eine Provinz. Die lokale Regierung einer Sonderwirtschaftszone hat das Recht zur Gesetzgebung.


Wandel im Schiffsverkehr
Technologische Innovationen
Entwicklung
Technische Innovationen zur Effizienzsteigerung
Spezialisierung und Standardisierung → Rationalisierung des Umschlags mit Leistungssteigerungen
Sinkende Transportkosten durch größere Schiffe und sinkende Treibstoffkosten
ABER: Vertiefung der Zufahrtskanäle und der Liegeplätze (aufgrund des „Schiffewachstums“) -> sehr kostenaufwendig
Auswirkungen für die Häfen
+ Teilautomatisierte Containerschiff-Liegeplätze (60t Materialumschlag pro Stunde pro Hafenarbeiter) -> deutlich schnellere Verladung als traditionelle Häfen -> Senkung der Kosten
- Erhöhter Tiefgang der Schiffe → erhebliche Kosten für die Vertiefung
- Ausweitung der Liegeplatzfläche, da die Schiffe deutlich wachsen

Organisatorische Innovation & ihre Auswirkung
Traditioneller Direktverkehr
+ Direkte Verknüpfung möglichst vieler Häfen
+Kostenvorteile der Großschiffe

- Lange Hafenanlegezeit -> wenige Umläufe pro Jahr

Entwicklung
Haupt- und Zubringerverkehr
Direkte Verbindung der Haupthäfen -> kürzere Hafenanlegezeit
Von Sekundärhäfen zum Haupthafen wird zugeladen
Vom Haupthafen zum Sekundärhafen wird abgeladen (mit Hilfe von Feedern)
Kostengünstige Großschiffe
=> Hub-and-spoke-System

Einbeziehung: Transshipment

Drehkreuze einschieben -> Umladekosten
Nutzung eines günstigen Megaschiffes
Trotz längerem Transportwerg -> größerer Nutzen

Auffälligkeiten bzgl. der Transportwege & Containerumschläge
Zusätzliches Liniennetz -> verstärkte Konkurrenz (Terminalbetreiber)
Globale Großunternehmen = meiste Verantwortungsmach
Kooperation mit Eisenbahngesellschaften
Triade: höchstes
Langer Weg kann zeit- bzw. kostenintensiv sein


Veränderungen im Hafenhinterland
Früher
Jetzt
Deregulierung:
Transportkette in einzelne Abschnitte segmentiert -> zeit- und kostenintensiv
Economies of Scale:
Einführung der ISO-Container
Hafeninformationssystem
Zusammenfügung der Hafendienstleister
Privatisierung:
Reeder am Umschlagsgeschäft & Engagieren der Terminalbetreiber im Hinterlandgeschäft -> Sicherung der Marktanteile
Integrierte Transportkette:
Konkurrierende Großunternehmen in eigener Verantwortung

Gründe für die Verlagerung:
- Durch die integrierte Transportkette konkurrieren Großunternehmen direkt bei den Auftragsgebern im Hinterland um Aufträge
- Terminals zur Abwicklung von Waren sind im Hinterland entstanden
Folge: Häfen fungieren als Umschlagsplätze/Drehscheiben
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