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Diskursethik

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by

jil Wehrenfennig

on 30 June 2014

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Transcript of Diskursethik

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.
.
Was ist Diskurs-
ethik?

- ethische Theorie
- die Richtigkeit ethischer Aussagen mit Hilfe
eines nach Regeln mit vernünftigen
Argumenten gestalteten Diskurses an dem
jedes Mitglied gleichberechtigt teilnimmt und
der Argumentation zustimmt
- beinhaltet: kognitivistische Metaethik
- Kognitivtismus:
- Hauptströmung der Lernmethoden
- individuelle Informationsverarbeitung
- Metaethik: semantische Analyse bildet
moralisches Urteil

Philosophen
CMS
Verfahrensregeln:

Kein Sprecher darf sich widersprechen.

verschiedene Sprecher dürfen den gleichen Ausdruck nicht mit
verschiedenen Bedeutungen benutzen

Jeder Sprecher darf nur das behaupten, was er selbst glaubt.

Jedes sprach- und handlungsfähige Subjekt darf an Diskursen
teilnehmen.

(a) Jeder darf jede Behauptung problematisieren.
(b) Jeder darf jede Behauptung in den Diskurs einführen.
(c) Jeder darf seine Einstellungen, Bedürfnisse und Wünsche
äußern.

Kein Sprecher darf durch innerhalb oder außerhalb des Diskurses
herrschende Zwang daran gehindert werden, seine festgelegten
Rechte wahrzunehmen.
- abstrakte Prinzipien begründet nicht
moralisches Handeln
(Apel: Begründung mit der "Apriori der
Kommunkations-
gemeinschaft")
- Argumentations-
gemeinschaft:
- Mensch vollzieht
durch performative Äußerungen
kommunikative Handlungen
- Voraussetzung: wechselseitige Anerkennung
aller Mitglieder als gleichberechtigte
Diskussionspartner
Lügen/Verweigerung von kritischen
Verständnisses/ Explikation/ Rechtfertigung
von Argumenten


SEO
Diskursethik
- Definition/ Entstehung
- Anwendung und Erläuterung
- Vorgeschichte
- Habermas & Apel
- Anwendungsprobleme/Kritik
- Anwendung an Klasse

Anwendung und Erläuterung:
Leben:
Jürgen Habermas
Leben:

Karl-Otto Apel
Anwendung auf
die Klasse
Anwendungsprobleme
Vorgeschichte
1949-1952
- Abitur

- Philosophie Psychologie, Deutsche Literatur und Ökonomie

- promoviert mit "Das Absolute in der Geschichte. Eine Untersuchung zu Schellings Weltalterphilosophie"
1954- 1959
- freier Journalist

- Mitarbeit am Institut für Sozialforschungam mit Theodor W. Adorno

Kontakt mit empirischen Sozialforschung
kritische Gesellschaftstheorie.
1971-1983

- Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt
- Emeritierung
1961-1971
- Professur für Philosophie und Soziologie

- bekanntester Vertreter der kritischen Theorie rückt gegen

- 1960er Jahre ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit
1940/1945-1950
- Abitur

- Studium in Geschichte/ Geisteswissensch.

Umentscheidung zur Philosophie

Erich Rothacker

- Promotion

1961-1990
- Habilitation

- ab 1962 Professor in Kiel

- ab 1969 Professor in Saarbrücken

- ab 1972 Professor in Frankfurt a. M.

- Emeritierung
Werke
- Die Idee der Sprache in der Tradition des Humanismus von Dante bis Vico (Bonn, 1963)


- Diskurs und Verantwortung. Das Problem des Übergangs zur postkonventionellen Moral
(Frankfurt am Main, 1988)
Zitat
"Es kann nur im Diskurs einer unbegrenzten Kommunikations-gesellschaft das moralisch richtige erkannt werden."
- Karl-Otto Apel
Diskursethik Entwicklung ab 1970
Quellen:
Fragen
1929*
Zitat
"Diskurse herrschen nicht. Sie erzeugen eine kommunikative Macht, die die administrative nicht ersetzen kann, sondern nur beeinflussen kann."

- Jürgen Habermas in Strukturwandel der Öffentlichkeit
Werke
«Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft» (1962)

«Erkenntnis und Interesse» (1968)

«Theorie des kommunikativen Handelns» (1981)

Frage
Ein Bankräuber setzt einem Bankangestellten eine Pistole auf die Brust und fordert ihn auf, aus den und den Gründen, ihm das Geld zu geben.

Würde Apel dies, aus Sicht des Bankräubers, als Argumentation ansehen?
1922*
CMS
für jede Person die Behauptungen aufstellt, bestreitet oder in Frage stellt gilt:

- Universalisierungsprinzip = Brückenprinzip

- Verbindlichkeit des Prinzips (nicht bestreitbar
ohne Selbstwiderspruch)

- Handlungsweisen sind moralisch richtig wenn:
alle Teilnehmer zustimmen können, auch aus
Sicht von potentiell Betroffenen
Rollentausch




aus ''Theorie des kommunikativen Handelns''
http://www.3ammagazine.com/3am/wp-content/uploads/2013/05/p16pimj0bh1rip1oni161e1qfod450_16166.jpg
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas
http://www.hdg.de/lemo/html/biografien/HabermasJuergen/
http://www-cg-hci.informatik.uni-oldenburg.de/~da/schumann/IuGDiff/pagese/etikxbaa.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Otto_Apel
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskursethik
Duden: Brockhaus
Diskursethik Entwicklung ab 1990
- Unterscheidung A-Ethik und B-Ethik

ideal, alle können mit sprechen (A-Ethik)

Bedingungen für freie/ernsthafte Diskussion müssen noch geschaffen werden (B-Ethik)
- alle Teilnehmer können sich im
Diskurs einbringen
- gleiche Chancen aller Teilnehmer
Sachthemen anzusprechen und
Aussagen in Frage zu stellen
- Einstellungen und Gefühle jedes
Einzelnen müssen und dürfen zum
Ausdruck gebracht werden
- konkurrieren zwei Annahmen wir die
akzeptiert, die von besseren
Argumenten gestützt wird
Ist Selbstliebe eine Tugend?
Idealfall:
- am Diskurs beteiligte Gesellschaft
stellt eine Richtigkeit fest
- Ergebnisse kommen durch einen inter-
subjektiven Prozess zustande

(Intersubjetivität: komplexer Sachverhalt
ist für alle Betrachter gleichermaßen
nachvollziehbar)

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit,
01.07.14


- von Hans-Albert aufgestelltes philosophisches Problem
- gestellte Frage: Ist es möglich einen "letzten Grund" ( = letzte
Ursache, unhintergehbarer erster Anfang) zu finden &
wissenschaftlich zu beweisen?
Behauptung (Hans-Albert Einstein
):

Jegliche Versuche für eine Letztbegründung
müssen scheitern und führen ins
Münchhausen-Trilemma
(= 3 Ergebnisse)

1.) Zirkelschluss
- das zu Beweisende ist in den Voraussetzungen schon
enthalten
2.) Infiniter Regress
- die Ursache setzt eine weitere Wirkung fort
3.) Abbruch des Verfahrens
- Theologen
- Gegner von Dogmen




Übersicht
Antike

Aristotels
Theorie der Argumentation
18. bis Anfang 19.
Jahrhundert
Herder,
Hamann,
Humbolt & Schleiermacher
Charles Sanders Peirce
Stephan Toulmin
Chaim Perelman
19. bis Anfang 20.
Jahrhundert
20 Jahrhundert
20 Jahrhundert
Kritik Münchhausen-Trilemma
Michel Foucault
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