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Digitale Helfer für Lehrer

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by

Andreas Straub

on 15 September 2014

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Transcript of Digitale Helfer für Lehrer

Digitale Helfer für Lehrer
unter Google/Android

1. Stundenplan
Sinnvoll: ein Blick aufs Handy informiert sehr schnell
Empfehlenswert: Widget auf dem Homescreen
Auswahl:
School Helper
Timetable
MyClass Schedule
Tipp: Fast alle sind für Schüler/Studenten konzipiert, aber statt "Fach" trägt man eben eine Klasse ein - fertig.

2. Unterrichtsplanung
Evernote
gutes Widget
riesiger Speicher
offline nur in Pro Version
Alternativen: Google Keep, Microsoft One Note
Dropbox
für Mediendaten sehr praktisch
an Smartboard ebenso abrufbar
Alternativen: Google Drive, diverse Cloudspeicher

3. Office
mobil Office Dateien erstellen ist und bleibt mühsam
Office Dateien betrachten kann sinnvoll sein
Fast immer ist ein Office vorinstalliert
Kaum eines kann Open Office
Sonderfrage: "Notenprogramm" als große Excel-Tabelle
Gretchenfrage: Wie hältst du's mit den Formatierungen?

4. Notenverwaltung
Kann und soll unsere Notentabelle nicht ersetzen, sondern das Notenheftchen in der Schultasche.
Platzhirsch bei iPhone: TeacherTool
Unter Android inzwischen viele kleine Helferprogramme, unter denen zwei starke Apps herausstechen:
Tapucate (vormals Androclass)
Notenbox

5. Diverses
Science Calc
Wörterbücher
Fora
DictCC
Merriam Webster
EBook Reader, Onleihe
bpb-Apps
unzählige fachspezifische Apps => Fortbildung fachintern
Smart/Promethean?

Wann sind Apps für Lehrer interessant?
wenn es mehr Komfort bedeutet
wenn es Flexibilität bringt
wenn Sicherheit gegeben ist

Beispiel: Google-Kalender, Stundenplan-Widget, Notenverwaltung, ToDo-Listen
nachfolgend eine Auswahl von Apps, die ich persönlich getestet habe und/oder gerne benutze. Die meisten sind vor allem für Tablets geeignet, viele davon aber auch für ein Smartphone
Hier ein Großteil
der vorgestellten Apps
Beginnen wir mit Zeit und Stundenplan
12hours
als Widget auf dem Homescreen
zeigt mit Farbe auf einem Zifferblatt an, wann man Termine bzw. Zeit hat. (zum Thema "Widget" gibt es gleich mehr Information)
Jedes Handy hat einen vorinstallierten Standardkalender. Daneben gibt es hunderte Alternativen. Praktisch: man kann sich mehrere Kalenderdatensätze anzeigen lassen. Florian Staufer pflegt die Schultermine in einen eigenen Kalendersatz ein, die man sich auf dem eigenen Terminkalender anzeigen lassen kann. Hier sichtbar in hellblau als Termin "Klassenkonferenzen" um 13:30.
Mein Kalenderfavorit ist "aCalendar", wegen der Optik und der guten Übersichtlichkeit. Vorhin Tagesansicht, jetzt Wochenansicht und...
...natürlich der Monatsüberblick. Verschiedene Kalenderdatensätze in unterschiedlichen Farben verhelfen zu guter Übersicht.
Sowohl Kalender als auch Stundenplan oder ToDo-Listen platziert man am besten als so genannte "Widgets" auf dem Homescreen. Das sind Mini-Fenster, in denen schon Inhalt angezeigt wird, ohne dass man die App dazu öffnen muss. Mein Stundenplan ist also links oben sichtbar, ohne dass ich ihn aufrufen müsste. Ein Blick aufs Handy genügt, ohne lange Suche oder Herumtippen.
Wer die alten Kreidetafeln in Zukunft vermissen wird, der darf sich gerne seinen Stundenplan in Tafeloptik anzeigen lassen. "SchoolHelper" bietet das, ist aber wie fast alle Stundenpläne für Schüler ausgelegt.
Aber selbstverständlich kann man auch als Lehrer Notizen, Prüfungen und Hausaufgaben nutzen, lediglich die "Noten"-Funktion erfordert für unsere professionellen Bedürfnisse weit mehr Finesse, als die Schülerprogramme bieten können.
"MyClassSchedule" ist funktionaler, hat eine Möglichkeit zur Farbkodierung einzelner Klassen.
Mein neuer persönlicher Favorit ist wegen der unaufdringlichen und aussagekräftigen Optik "Timetable".
Eine Gegenüberstellung der Widgets der drei genannten Programme. Auffällig: keines nutzt "1.Stunde", alle zeigen die Uhrzeiten an.
Ein sehr nüchtern wirkendes Programm ist "Outliner", das für die Planung von Projekten konzipiert ist, eine Art ToDo-Liste mit Baumstruktur. Hier sind momentan neben dem Tutorial zwei Projekte angelegt, Android Vortrag und Exkursion Dokuzentrum. Wir klicken auf Android Vortrag...
...und man erhält die Übersicht, was alles zu tun bzw. schon erledigt ist. Eine praktische und schlanke App ohne viel drumherum.
weiter mit Officeprogrammen
Notizen, Planung, Dokumente
"Dropbox" ist die wohl bekannteste Marke für Speicherplatz im Internet, neben Box, GoogleDrive, Skydrive uvm. Die meisten bieten kostenfrei ordentlich Speicherplatz für tausende von Dokumenten und kostenpflichtige Erweiterung des Speichers für größere Datenmengen. Im Hinblick auf den Einsatz an Smartboards ist ein Konto bei einem solchen Cloud-Speicher sehr praktisch. Die Smartphone-App lässt einen auch ohne PC auf seine Daten zugreifen.
Man sieht hier nicht viel, Dropbox ist quasi nur ein Hängeregister für Dateien, die man nicht nur lokal auf seinem PC gespeichert hat, sondern auch auf dem auswärtigen Server. Das schützt vor Datenverlust und erlaubt den Zugriff auf eigene Dokumente von überall, was sehr praktisch sein kann.
Ein Beispiel sind die automatischen Kamera-Uploads. Ich knipse z.B. ein Tafelbild oder einen Aushang am schwarzen Brett mit dem Handy, über das WLAN im Lehrerzimmer oder bei mir zuhause wird das Bild an Dropbox geschickt und ich habe sofort am PC Zugriff darauf, während ich meinen Unterricht vorbereite.
(aber: ob die eigenen Bilder auf einem fremden Server vor unerwünschtem Zugriff oder Verwendung100% sicher sind, muss jeder für sich entscheiden)
Evernote
ist für mich das Schweizer Taschenmesser der Apps. Es läuft auf dem heimischen PC, über Browser am Schul-PC und auch auf allen mobilen Geräten und synchronisiert die Daten zwischen den Geräten ständing. Vom Prinzip her ist es ein großer Ordner, in dem man alle wichtige abheftet...
...so etwa die Unterrichtsplanung. Meine Stunden erstelle ich daheim am PC in
Evernote
und habe sie dann automatisch in der Schule auf Handy/Tablet abrufbar (Internetzugang vorausgesetzt). Dort kann ich dann Notizen wie die fiktive Note auf diesem "Blatt" eintragen und daheim am PC habe ich das dann abrufbar, ohne weitere händische Synchronisation.
Auch Bilder, Grafiken, Texte aus dem Netz kopiere ich als Notiz ins Evernote und kann sie überall abrufen oder weiter bearbeiten. Sicherlich in Zukunft auch an den Whiteboards.
Erwähnenswert ist, dass die App kostenfrei ist, aber für einen Premium-Account mehr Speicherplatz bietet und so gennante Offline-Notizbücher. Wer seinen Handytarif bei der Telekom hat, sollte diesen Premium-Account sogar ebenfalls kostenfrei nutzen können. (Nachfrage bei Kollege Wolfgang Nicklas, der diese Kombination nutzt)
Interessante Alternative: Google Keep oder auf deutschen Systemen zumeist "Notizen" genannt. Eignet sich m.E. weniger zum Anlegen größerer Notizbücher, ist mit seiner PostIt-Optik auch sehr praktisch für schnelle Notizen, also für das, was man sonst so mit einem Haftzettel organisieren würde. Ein PostIt am Handybildschirm also. Per Widget auch dauerhaft sichtbar.
Hier eine kleine Auswahl an Officeprogrammen, die ich mal unter die Lupe genommen habe.
Dazu habe ich zwei komplizierte Dateien verwendet, eine komplex formatierte Schulaufgabe Englisch und unsere Noten-Excel-Tabelle ("Notenprogramm"). Wie kommen die mobilen Büros damit zurecht?
Kingsoft Office, gratis, heißt inzwischen WPS Office, gefällt durch angenehme Optik...
...es findet Dateien sowohl am Gerät als auch in der Cloud...
...findet Kopf- und Fußzeile, verschludert aber Zeilennummerierung und setzt willkürliche Seitenumbrüche.
Auch Bilder werden nicht dort verankert, wo sie hin gehören.
Die Aufgabenseite sieht gut aus, aber Antwort 5A war am PC noch in einer Zeile statt zwei.
und bei dieser Aufgabe wird sogar die Antwortbox auf die nächste Seite aufgespaltet. Fazit: dieses Originaldokument sollte mit WPS Office nicht bearbeitet und gespeichert werden, die Formatierungen werden nicht eingehalten.
Die Notentabelle sieht aus, wie gewohnt, außer dass die Reiter für die Seiten nun oben zu finden sind.
Da die Officeprogramme zwar fast alle mit den Microsoft-Formaten (doc, docx, xls, pptx, ...) umgehen können, aber selten mit Open Office, das neben mir noch einige andere Kollegen verwenden, habe ich auch AndrOpen Office getestet, das erst vor Kurzem veröffentlicht wurde.
Die Schaltflächen oben sind stark an das PC- Programm angelehnt, dadurch schnell verständlich, aber leider auch nicht für den kleinen Touchscreen optimiert. Die Tastatur bleibt standardmäßig eingeblendet und frisst viel Platz am Display
Zeilenzahlen sind da, aber stimmen nicht, Kopfzeile geht verloren...
...Seitenumbrüche stimmen nicht, aber Fußzeile bleibt erhalten, die Aufgaben werden durch falsche Seitenumbrüche zerlegt. Zum Editieren also nur mäßig geeignet.
Die Notenver-waltung ist optisch auch wie vom PC gewohnt, aber sehr hakelig und träge in der Bedienung. Unangenehmund unbe-quem.

Völlig versagt hat beim Test die Google-eigene Office-Software, Google Docs z.B. kann das Word-Dokument gleich gar nicht öffnen. Beim Öffnen der Notentabelle erscheinen fast nur Fehler. Völlig unbrauchbar! In Zukunft soll aber QuickOffice diese Arbeiten für Google übernehmen, dieses habe ich nicht weiter getestet.
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Auch für die Eingabe von Schulaufgaben ist Google Calc völlig untauglich.
DocumentsToGo
ist bei einigen Handys und Tablets vorinstalliert. Das Programm ist sehr kommunikationsfreudig, findet Dateien fast überall (kann aber ebenfalls kein Open Office)
Für unsere Notentabelle nicht unwichtig: auch Kennwortschutz ist kein Problem für
DocsToGo
, das ist nicht selbstverständlich.
Aber auch hier schnell Enttäuschung: Die Formatierungen sind sehr frei interpretiert, keine Zeilenzahlen, kein verünftiger Bildumlauf, keine Kopf- und Fußzeilen.
Im Original sind alle Felder exakt eine Zeile lang.
DocsToGo
macht aus vielen einfach zwei Zeilen und wirft damit die ganze Seite durcheinander.
Die Eingabe von Noten scheint hinge-gen gut zu funktio-nieren.
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Die Ergebnisse stimmen, die Ansicht ist zumindest auf einem Tablet für eine schnelle Übersicht gut brauchbar.
Auf den meisten Samsung-Geräten ist Polaris Office vorinstalliert. Diese Anwendung ist ebenfalls optisch sehr ansprechend und gut bedienbar.
Aber auch hier: keine Zeilennummerierung, andere Schriftarten in den Überschriften.
Bilder fehlen, Lücken in Zeilen, auch das reine Betrachten von stark formatierten Dokumenten ist hier nicht zuverlässig, vom Editieren würde ich absehen.
Es werden keine künstlichen Zeilenumbrüche geschaffen, das ist gut, doch der Seitenumbruch mitten in der Aufgabe 5 ist nicht stimmig mit dem Originaldokument.
Noten-tabelle ist er-neut kein grös-seres Pro-blem, die Ansicht zoom-bar und über-sichtlich
Auch die Eingabe von Schulauf-gaben oder Exen scheint gut zu funktio-nieren und ist sehr über-sichtlich.
Überraschungssieger ist jedoch
CloudOn
, eine App, die zwar keine neuen Dokumente erstellen kann, aber aus diversen Cloud-Speichern so ziemlich alles lesen, darstellen und editieren kann, selbst Open Office. Hier stimmen sämtliche Formatierungen!
Bilder, Textumlauf, Zeilenzahlen, Seitenumbrüche, Fußzeilen,
alles 1:1 wie am PC.
Kopfzeile, Fußzeile, ich habe keine Fehler gefunden auf Anhieb. Beeindruckend!
Notenta-belle in Darstellung ebenfalls 1:1 wie am PC, siehe die Leiste mit dem Reitern unten, die andere Programme oft umfor-matieren.
Und bei der Eingabe erscheint bei der Tastatur sogar ein Feld mit Sonderzeichen und Pfeiltasten, das habe ich noch bei keinem anderen Programm gesehen. Beeindruckend!
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Auch die Notenübersicht ist wie gewohnt und stimmig mit dem PC.
Nachtrag: ich habe mein Abitur testweise mit dieser App eingegeben und dabei einen gravierenden Fehler bemerkt. Bei der Eingabe von halben BE (z.B. 3,5) muss man bedenken, dass es ein internationales Programm ist, und daher einen Punkt will statt eines Kommas. Die bereits vorhandenen Werte werden aber mit Komma angezeigt. Das ist verwirrend und eine Fehlerquelle.
Zum Test noch ein weiteres Textdokument, auch hier stimmt alles, Zeilenzahlen, Bilder, Textumlauf.
CloudOn
ist mein klarer Favorit zum Betrachten und evtl. Editieren von Dokumenten.
Einen echten Mehrwert für Tablets (Telefone werden nicht unterstützt wegen zu kleinen Bildschirmen) bietet
Digitale Schulbücher
, eine App der großen Schulbuchverlage. Viele bieten ihre Bücher kostenlos zum Download an, mit der App bzw. dem PC-Programm kann man sie dann betrachten und hat so immer das Schulbuch abgespeichert dabei. Zur Illustration hier je zwei Bücher von Klett und Cornelsen.
Die Inhaltsangabe des Geschichtsbuch als Doppelseite auf dem Display. Nicht ganz optimal lesbar, aber man kann ja hineinzoomen. Die Bücher lassen sich wie PDFs verwenden.
Die richtige Seite lässt sich so schnell finden, die Navigationsflächen erleichtern dies ohnehin. Auch im Hinblick auf die Verwendung an den neuen Smartboards sind die digitalen Versionen der Schulbücher interessant.
Spannend: man kann auch Lesezeichen setzen und Anmerkungen ins Buch hineinkritzeln. Das geht sicher auch eleganter als hier von mir dargestellt (das Schwarze hier ist übrigens nur ein Screenshot-Fehler).
Ein kurzer Blick ins Englischbuch
Ansicht im Portrait-Modus, eine Seite auf dem Display. Nicht leicht lesbar, aber übersichtlich.
Hineingezoomt jedoch ist die Lesbarkeit wunderbar.
Text und Aufgaben im Blick, ohne das eigentliche Buch in der Hand zu haben.
Ich habe leichte Probleme mit der Handhabung, aber die Onleihe der Regionalbibliothek ermöglicht die Ausleihe von unterwegs direkt auf Tablet oder Handy. Das ist zukunftsträchtig.
Man klickt sich durch die Angebote und lädt ein Buch herunter, falls es verfügbar ist.
Schwierig ist dann nur die Handhabung des Kopierschutzes über Adobe DRM. Man braucht dazu ein Adobe-Konto und einen unterstützten Ebook-Reader, wie etwa
Aldiko
.
Notenverwaltung!
Notenverwaltung auf Tablet/Handy ist jedoch eines der ganz großen Themen. Neben der schon aufgezeigten Tabellenlösung gibt es weitere Apps, die sich dieser Aufgabe annehmen.
Zunächst zwei weniger überzeugende Varianten.
Teacher's Book
ist gratis, wirkt aufgeräumt...
... man muss hier wie fast immer die Schüler per Hand einpflegen am Jahresanfang, nur wenige Programme können aus unseren Excel-Tabellen die Schüler importieren.
Für uns unpraktisch: auf Anhieb finde ich nur ein 6-stufiges Notenschema.
Die Lehrercommunity meinUnterricht.de hat das
Notenbuch
im Angebot. Dieses erscheint mir auch noch nicht ganz ausgereift, ist aber auch gratis.
Es hält sich optisch stark an Googles Holo-Design und dürfte auch auf kleineren Bildschirmen ohne Probleme laufen.
Ich fand die Eingaben aber im Kurztest nicht sehr einfach. Muss man halt mal probieren.
Die Notenbox dagegen ist seit über 10 Jahren ein Platzhirsch in der digitalen Notenverwaltung. Ursprünglich ein reines PC-Programm (dies ist ein Screenshot vom PC)...
...ist es jetzt Plattform übergreifend und synchronisiert fleißig zwischen PC und Handy/Tablet. Vorbildlich!
dabei kann man am PC bequem Eingaben vornehmen, z.B. die Ergebnisse einer Korrektur, und hat diese dann nach Synchronisation sowohl sicher zuhause als auch übersichtlich unterwegs auf dem Handy zur Einsicht oder Abänderung.
Auch Anwesenheit der Schüler lässt sich hier gut dokumentieren.
immer noch am PC: Eingabe einer Prüfung. Inklusive Notenspiegel, Notizen (sogar Einzelnotizen sind möglich)
Notenübersicht am PC
Schülerübersicht am PC, inklusive Leistungskurve
und nun wird synchronisiert mit dem Android-Gerät
(
Notenbox
läuft übrigens auch auf iPhone und Mac)
So ist dann die Ansicht auf dem Handy. Hier eine Schulaufgabe...
Ansicht einer Schülerin inklusive Leistungskurve
Spitze: der Sitzplan, auf dem sich die Schüler auch einfach bei Bedarf hin- und herverschieben lassen und per Tipp kommt man auf die Schüleransicht.
Bitter ist zunächst der finanzielle Faktor: eine Einzellizenz mit Handyuntertützung schlägt mit satten 98 Euro (einmalig) zu Buche. Im Vergleich zu den niedrigen Preisen für Apps erscheint dies sehr teuer.
Ausweg: die Testversion ist voll funktionsfähig! Einzige Einschränkung: man kann nicht drucken. Alles andere funktioniert einwandfrei. Aber natürlich sollte man gute Software auch untertützen, nach einer Testphase.
Ich persönlich verwende
Tapucate
, hier die Webseite www.apenschi.de, auf der man bei Bedarf alle nötige Info findet.
Mit 14,99 günstiger als die Notenbox, aber bislang ohne PC-Version
Die Ansicht auf Handy/Tablet: oben die Auswahl der Klassen, unten die Schüler der gewählten Klasse mit sofortiger Übersicht des Notenstandes.
Schüler-Detailansicht: Alle Einzelnoten und sogar die Möglichkeit für kleinere Einträge wie Mitarbeit oder Anwesenheit (nutze ich nicht, daher alle Werte 0)
Serieneinträge für jede Schulaufgabe oder Ex, die also nicht bei jedem Schüler einzeln einzutragen ist, sondern eben als Arbeit eingepflegt und dann bei jedem Schüler vom Programm berechnet wird. Praktisch.
So sieht die Serieneingabe aus:
Oben die Details zur Arbeit, darunter mit Schiebereglern (wahlweise Nummernfelder) die zu verteilenden Noten. Ganz unten dann...
...der Notenspiegel und der Schnitt, jederzeit abrufbar.
Auch Checklisten lassen sich sehr bequem anlegen und verwalten, so wie hier fürs Geld einsammeln.
Anwesenheit lässt sich genauso übersichtlich protokollieren, mit wenigen Tippern aufs Display.
...und erscheint dann als Fehltag in der Schülerübersicht.
Nicht zu vergessen: Datensicherung. Kann automatisiert geschehen, aber auch manuell durchgeführt werden. Daten können als CSV-Datei exportiert werden oder als verschlüsseltes Backup und sollten nicht nur auf dem Gerät gespeichert verbleiben (Defekt/Diebstahl!)
Flipboard
ist weniger für den Unterricht sinnvoll als für die eigene Information, aber das Design ist bemerkenswert und man sollte die App als personalisiertes, digitales Info-Magazin einmal ausprobiert haben.
Man wählt sich Resorts und die App erstellt einem sein persönliches Magazin. Schick.
Gut lesbar und gefällig fürs Auge. Gerade für das Lesen zwischendurch sehr praktisch und ansprechend.
Hier die Artikelvorschau und Verweise auf weitere Artikel. Sehr übersichtlich. Auch für schulrelevante Themen.
Ein weiteres Tool, das dem sehr reduzierten Taschenrechner im Handy viele Funktionen voraus hat, ist
RealCalc
. Kostenlos, praktisch.
Wer die Lautstärke in seinem Klassenzimmer messen will oder eine Wasserwaage oder dergleichen braucht, findet bei
Smart Tools
viele kleine Helferlein.
Wörterbücher auf dem Handy sind mitunter von unschätzbarem Wert. die Schüler benutzen vor allem
dict.cc
, ein auch offline verfügbares, zweisprachiges Wörterbuch, das vor allem schnell informiert, aber für Lehrer zu wenig präzise erscheint.
Sehr viel mehr Information, für Lehrer super, für Schüler eventuell zu umfangreich, bietet
Fora Dicionary
, für das verschiedene Wörterbücher installiert werden können. Killer-Feature für mich persönlich: In meinem ebook-Reader reicht ein langer Druck auf ein mir unbekanntes Wort und schon öffnet sich Fora mit der Definition und Übersetzung. Extrem praktisch!
Auch interessant für Englisch: das
Merriam- Webster Dictionary
, das ebenfalls kostenfrei zur Verfügung steht. Es verfügt sogar über eine Sprachausgabe, man kann sich das Wort also auch vorsprechen lassen. (Schüler testen das immer gleich mit Schimpfwörtern...)
Eine Alternative zu Evernote und der einfachen Handykamera bietet
Genius Scan
, das z.B. Aushänge, die man abfotografiert, gleich in Platz sparende PDFs umwandelt.
das schwarz-weiß-PDF braucht nur wenige KB Speicherplatz, ein Handyfoto dagegen oft über 3 MB.
Fotos oder PDFs lassen sich auch mit
Skitch
gut bearbeiten. Statt den Aushang zu kopieren, habe ich ihn fotografiert und mithilfe von Skitch meine Klassen markiert und die bereits abgehandelten durchgestrichen. Spart Papier.
Für Geschichte/Sozialkunde: die Bundeszentrale für politische Bildung hat auch Apps im Angebot.
Sollte also in einem Klassenzimmer einmal kein Grundgesetz herumliegen, man aber eines brauchen (zum Nachschlagen, nicht zum Unterlegen unter den Beamer), hilft
Grundgesetz
von der bpb.
Auch der
Wahlomat
steht vor vielen Wahlen nicht nur online zur Verfügung, sondern auch als App. Das spricht Schüler vielleicht noch mehr an.
Die Funktionsweise ist ja hinlänglich bekannt, man beantwortet Fragen zur politischen Einstellung und bekommt dann errechnet, welche Partei dieser Einstellung am nächsten steht, was eine Wahlentscheidung erleichtern kann, gerade für Erstwähler.
Entertainment
Entertainment
DailyMe ist eine App, die dem Nutzer regelmäßig bei bestehender WLAN-Verbindung neue Videos auf sein Gerät lädt, die dann auch offline angesehen werden können. Einige Serien sind auch auf Englisch erhältlich, Schüler könnte das kostenfreie Programm durchaus interessieren.
10 Euro im Monat nimmt die Online-Videothek
Watchever
. Dafür ist das Angebot aber reichhaltig, fast alle Serien gibt es auch im Originalton und mit zuschaltbaren Untertiteln - ein Mehrwert gegenüber TV.
Inziwschen (glücklicherweise) vom Tisch:
Promethean
. Die Tafelsoftware hat eine App zum Schülerfeedback.
Smart
dagegen hat eine Software fürs iPad
Ebenso wie eine Feedback-Software, die interaktive Eingabe ermöglichen soll. Inwieweit das von uns und unseren Schülern (BYOD - Bring your own device) mit ihren Handys gebnutzt werden kann, werde ich zeitnah ausprobieren.
Die Webseite verspricht auch weitere Möglichkeiten der Gruppenarbeit oder Einzelarbeit über Handys/Tablets/Notebooks ("including Android") und der Smart Tafel über den Web Service. Auch das werde ich zeitnah ausprobieren.
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