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Michael Winkler

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by

Melanie Schwarz

on 2 March 2014

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Transcript of Michael Winkler

Michael Winkler

Eine Theorie der
Sozialpädagogik
Gegenstand der Sozialen Arbeit

Rekonstruktion des Subjekts in einem Prozess der Reflexion mit dem Klienten
Theorie gibt der Praxis die Möglichkeit einer allgemeinen Handlungsorientierung

Die zentralen Begriffe "Subjekt" und "Ort" spielen dabei eine bedeutende Rolle.
(vgl. Lambers 2013:125ff)

Aufgabe der
Sozialen Arbeit
Kristallisations-punkte
Michael Winklers Biografie
* 1953 in Wien

Studien: Pädagogik, Germanistik, Neuere Geschichte und Philosophie

1979 Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

1986 Habilitation mit seiner 1988 erschienenen Schrift "Eine Theorie der Sozialpädagogik"

1987-1988 Gastprofessur für Allgemeine Pädagogik und ästhetische Erziehung
der Hochschule der Künste in Berlin (West) und er erhielt ein Heisenberg-
Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft


1991 Lehrstuhlvertretung für Allgemeine Pädagogik und Medienpädagogik an der Universität in Kiel

1992 Professor dür allgemeine Pädagogik an der Friedrich-Schiller Universität in Jena

2000-2002 und 2004-2005 Direktor des Instituts Für Erziehungswissenschaft an der F.-S.- Universität in Jena

seit 2008 Direktor des Instituts für Erz.wiss. für Bildung und Kultur an der F.-S.-Universität in Jena
Praxisbezug
Winklers Theorie der Sozialpädagogik
und die Traumapädagogik
Modus der Identität
fünf Formen des Ortes

1) Der neue Ort als Ersatz des alten Ortes

2) Der neue Ort als Ergänzung des alten Ortes

3) Der neue Ort als Stützung des alten Ortes

4) Der zusätzlich neue Ort

5) Der selbstgeschaffene Ort
Aufgabe
zu welchem Ort ordnet ihr euer Arbeitsfeld zu?
benennt zu jedem dieser fünf Orte Felder der Sozialen Arbeit
Gegenstand der Sozialen Arbeit hinsichtlich ihrer Praxis
Subjekt
Ort
Präsentation von Beate Fedler, Jana Jost, Lidia Schweizer & Melanie Schwarz
Soziale Arbeit hat mit Menschen zu tun, die in einer „selbsttätig hergestellten, durch Handlung verwirklichten Beziehung zu ihrer Umwelt stehen und sich in dieser Beziehung verändern können“ (Winkler 1995: 114), indem sie ihre Lebensbedingungen selbst gestalten.
= unfertiges Produkt, das sich weiterentwickelt durch
Handeln (Auseinandersetzung mit seiner Umwelt)
Erfahrung (seiner Person in einem Subjektivitäts- und Objektivitätsverhältnis)
Autonomie (Selbsterzeugung)

Modus der Differenz
Handeln, Autonomie und Erfahrung wird als adäquat mit der Umwelt erlebt
Spannungsfeld aus eigener Autonomiebestrebung und Anforderungen der Umwelt
Wechselbeziehung
absoluter Modus
relativer Modus
ohne erforderliche Ressourcen gelingt dem Subjekt keine Objektaneignung, es fühlt sich gesellschaftlich exkludiert
Versuch, den absoluten Modus mit gesellschafts-widersprüchlichen Bewältigungsstrategien
zu überwinden
Die Subjektentwicklung ist an Orte gebunden, sie kann durch Orte unterstützt oder verhindert werden.
Sozialpädagogisches Handeln beginnt mit der Bereitstellung eines Lebensortes zur Sicherung der Lebensverhältnisse des Subjektes und deren Aneignung, so dass das Subjekt die gesellschaftliche Ausgrenzung durchbrechen kann.
Menschen geselschaftsfähig machen & sozialisieren durch Existenzsicherung und Bereitstellung von Lebens-, Lern- und Entwicklungsräumen
durch Bereitstellung von Verlässlichkeit, Sicherheit & Strukturen zur Veränderung anregen & Prozesse anstossen
1) „Der neue Ort als Ersatz des alten Orts (z.B. die veraltete Anstaltserziehung).
2) Der neue Ort als Ergänzung des alten Ortes (z.B. moderne Heimerziehung, Vollzeitpflege).
3) Der neue Ort als Stützung des alten Ortes (z.B. familienstützende Dienste).
4) Der zusätzlich neue Ort (z.B. Jugendpflege, Jugendarbeit, ambulante Dienste, Beratung, Betreuung, Selbsthilfegruppen).
5) Der selbstgeschaffene Ort (Der verwandelte Ort, in dem die Grenzen zwischen pädagogischem Ort und Lebenswelt verschwinden. Der Ort führt zur politischen Praxis und Vergesellschaftung)“

„Pädagogik des sicheren Ortes“ nach Kühn (2007)
„Pädagogik der Selbstbemächtigung“ nach Weiß (2009)
sicherer Ort in Bezug auf Einrichtung, Herkunftssystem und soziales Umfeld
Kontrollgewinn durch Strukturen und Rahmen
Unterstützung, um wieder Subjekt des Lebens zu werden
Wandel aus der Opferrolle, Autonomie zur Lebensgestaltung
http://www.uni-jena.de/Lehrstuhlinhaber_p_156643.html
(1988)
veröffentlicht
Theoriebildung
Praxis
Unterscheidung hinsichtlich ihrer
Gegenstand der Sozialen Arbeit hinsichtlich ihrer Theoriebildung
Winkler: ist Gutachter für diversen Institutionen im Auftrag z. B.
für die Deutsche Forschungsgemeinschaft
für die Universität Wien
virtuelle Hochschule Bayerns (Fächergruppe Soziale Arbeit)

hält zahlreiche Vorträge auf internationaler und nationaler Ebene

ist Mitglied in vielen Fachorganisationen



Publikationen (eine Auswahl von Schriften):

"Eine Theorie der Sozialpädagogik"
"Klaus Mollenhauer- ein pädagogisches Portrait"
"Kritik der Pädagogik. Der Sinn der Erziehung"
"Karl Rosenkranz: Die Pädagogik als System"
"Erziehung in der Familie. Innenansichten des pädagogischen Alltags"
"Pädagogik. Eine Einführung in Stichworten"




Reflexion bzw. der Diskurs darüber, was Sozialpädagogik ist

Theoretischer Gegenstand der Sozialpädagogik ist der wiss. Theoriediskurs selbst

kann nach Winkler niemals
abgeschlossen sein



"Die Sozialpädagogik verfolgt die Frage, was die gegeben sozialen und kulturellen Bedingungen für die Pädagogik bedeuten:

Erzeugen die gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnisse einen Bedarf an Pädagogik?
Wie werden Erziehung und Bildung (als Selbstbildung) unter den gegebenen Bedingungen möglich?
Welche Bedingungen findet sie vor, vor welchen Herausforderungen werden sie gestellt?" (Winkler 2003:66)

Die Frage nach der Bedarfserzeugung von Sozialpädagogik stellt sich in zwei Richtungen:

auf die Sozialpädagogik selbst
und

auf die Gesellschaft
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