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Soziale Netze

Tagung »Soziale Netze« in Frankfurt, 14.03.2013
by

Jochen Koubek

on 4 November 2016

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Transcript of Soziale Netze

Soziale Netze
Zwischen Schule und Beruf
Die Selbstnarrationen erfolgt im Medium der
Homepages
CMC (SMS, IMS, Email, Chat, Foren etc.)
Sozialen Netze
Blogs
Spiele

Sie ist authentisch-selektiv und soll für andere wahrnehmbar, wiedererkennbar und respektabel sein.
»Identität ist weitgehend eine narrative Konstruktion. Das zentrale Medium der Identitätsarbeit ist die Selbsterzählung. «
(Keupp et al 1999, S. 216)
Freundschaftsbekundungen versichern die eigene Position im sozialen Gefüge.

Die Teilnahme an marginalisierten Foren führt zu höherer Selbstakzeptanz und geringerer sozialer Isolation

Online-Kontakte (und Spiele) dienen auch der Erprobung alternativer sozialer Identitäten.
Schüler
Sohn
Freund
1. Warum benutzen Jugendliche soziale Netze?
2. Welche grundlegenden Fehler werden gemacht?
3. Welche Medienkompetenzen sollten gestärkt werden?
Das ich …
Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist keine Pflicht.
Bei der für Gruppenbildung durchaus notwendigen Abgrenzung von den »Anderen« werden deren Persönlichkeitsrechte nicht immer angemessen beachtet.
… und die Anderen
»… Damit meinen wir die Art und Weise, wie das Subjekt selbstrelevante Ereignisse auf der Zeitachse aufeinander bezieht und »sich« und anderen mitteilt . Diese Selbsterzählungen werden von gesellschaftlich vorgegebenen Fertigpackungen ebenso beeinflußt wie von Machtstrukturen . Insofern sind Selbsterzählungen nicht einfach Ergebnisse kommunikativer Akte, sondern werden durch erzählerische Muster, medial verstärkte Metaerzählungen und von Machtfragen geprägte Darstellungsmechanismen
mit beeinflußt.«
Dieses Erwartungsmodell funktioniert nicht in globalen digitalen Netzen mit automatischer Datenerfassung
Beziehungsmanagement als Medienkompetenz ist die bewusste Verwaltung verschiedener sozialer Sphären.
Auszubildender
»Eine Rolle ist ein Bündel von Erwartungen, die sich auf den Inhaber einer Position richtet.« (Arbeitsgruppe Soziologie)

Dadurch entstehen verschiedene Sphären von Öffentlichkeit
Erwartungen
Erwartungen
Erwartungen
Erwartungen
Erwartungen
Erwartungen
Erwartungen
Erwartungen
Mündlich – Schriftlich
Auch schriftliche Oralität (Chat, SMS, Instant Messaging, Email, Foren etc.) ist Schrift, d.h. raumübergreifend und zeitbeständig zitier- und kopierbar.
Ich – Andere
Identitätssuche und Orientierung
Kommunikation und Kooperation
Information und Wissen
Produktives Handeln
Jochen Koubek | Medienwissenschaft | Universität Bayreuth
Veröffentlichungen nicht-öffentlicher Informationen
Preisgabe persönlicher Daten
Umgang mit Persönlichkeitsrechten Anderer
Vielen Dank
Jugendliche haben gelernt, die Offenbarung persönlicher Lebenssachverhalte Anderer zu ignorieren.

Sie erwarten dies implizit und explizit auch von Anderen.

Wen mein Leben nicht interessiert, der soll halt wegsehen.
Postmodernes Identitätsmanagement
Unterhaltung
Bild: Focus, 2010
Unkontrollierte Online-Unterhaltung
Der Suchtfaktor eines Spiels ist nicht in jedem Fall und nicht für jeden Spieler ein Qualitätsmerkmal.
Zeitmanagement als Medienkompetenz ist die bewusste Einteilung der eigenen Mediennutzungszeit zur sinnvollen Daseinsbewältigung.
Unterhaltungsangebote müssen in den eigenen Lebensplan integriert werden.
Digitale Wirklichkeiten
Angry Birds Friends
Identitätsmanagement als Medienkompetenz ist die bewusste Selbstdarstellung in verschiedenen medialen Öffentlichkeiten.
Privat – Öffentlich
Informationsmanagement als Medienkompetenz ist die bewusste Produktion, Distribution und Rezeption von Informationsangeboten.
Jetzt – Später
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