Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Die Rote Armee Fraktion

No description
by

Vad F.

on 14 January 2015

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Die Rote Armee Fraktion

- Reihe von Anschlägen:
4 Tote, 72 (schwer-) Verletzte
- US- Einrichtungen, Dt. Behörden, Springer- Verlag


Mai-Offensive
Mai 1972
Die Rote Armee Fraktion
-Die Bundesrepublik im Visier-
Eine Chronologie der
RAF
- 3 "Generationen" der RAF
- erhebliche Unterschiede
erste Generation:
Zerstörung des staatlichen Herrschaftsapparats
zweite Generation:
Freipressung der Inhaftierten
dritte Generation:
gezielte Mordanschläge
Kaufhaus Brandanschläge
April 1968
-Beteiligte: Gudrun Ensslin, Andreas Baader
Das Untertauchen
Oktober 1968
Attentat auf Rudi Dutschke - Wut auf den Springer Verlag
Befreiung Baaders & Absetzung nach Jordanien
Sommer 1970
-Befreiung mithilfe eines Vorwandes der Journalistin Meinhof

- Flucht: Baader, Meinhof, Ensslin, Mahler + Sympathisanten, militärische Ausbildung
11. Mai
Anschlag auf Hauptquartier der US-Armee In Frankfurt a.M.
12. Mai
Bombenanschlag, Landeskriminalamt München
15. Mai
Autobombe gegen Bundesrichter
19. Mai
mehrere Bomben, Axel-Springer Haus, Hamburg
21. Mai
, Europa- Hauptquartier der US-Armee, Heidelberg
Festnahme führender Mitglieder im Sommer
Ulrike Meinhof, Festnahme
Juni 1972
Hungerstreiks & Protest gegen Isolationshaft

Beginn des Prozesses
Versuchte Freipressung der Gefangenen
-
April 1975
Geißelnahme in Stockholm

-
April 1977
Mord an Gerneralanwalt Buback
-
Juli 1977
Attentat Dresdner Bank-Chef Jürgen Ponto

-
September 1977
Entführung des Arbeitgeberpräsidents Hanns-Martin Schleyer
-
Oktober 1977
Stammheim-Selbstmorde
Die 80er Jahre
3. Generation
mit neuer Strategie
Internationalisierung, Zusammenarbeit mit anderen Gruppen
Klinkel Initative
1992
-"Der Staat muss dort, wo es angebracht ist zur Versöhnung bereit sein"
- vorzeitige Entlassung von RAF-Häftlingen + Resozialisierung
-
RAF reagiert
: Anschläge auf den Staat, Wirtschaftspersönlichkeiten werden vorerst unterlassen
20. April 1998: Die RAF löst sich auf
"Die RAF war der revolutionäre Versuch einer Minderheit. [...] Wir sind froh, Teil dieses Versuchs gewesen zu sein"
- weitere Anschläge
- Gefangennahme der führenden Köpfe
(Generation 2)
Ideologie der RAF - ein Steckbrief
• -linksextrem/marxistisch
• -gegen das gesellschaftliche System der BRD

• Vorbild
: -die Tupamaros im Uruguay
-Che Guevara, lateinamerik. Guerillakrieg


Wurzeln
: -ausserparlamentarischen Opposition (APO) und Studentenbewegung

wirtschaftliche Ausbeutung der Bürger
Besitzende Klasse
(Ausbeuter)
Unterdrückte Klasse
(Bürger)
STAAT
Unterdrückung im Sinne der herrschenden Klasse
ZIELE DER RAF
1. Zerstörung faschistischer Strukturen
2. Zerstörung des Mythos der Unangreifbarkeit des Staates
3. Anfechtung des staatlichen Gewaltmonopols
4. Thematisierung der sozialen Frage
5. Anknüpfung an internationale Guerillakämpfe

-kapitalistischen Staat & seine Ungerechtigkeiten bekämpfen
Andreas Baader
Ulrike Meinhof
Gudrun Ensslin
Christian Klar
Brigitte Mohnhaupt
-geb. 6. Mai 1943 München

-gest.18. Oktober 1977 Stammheim

-Vater seit dem Krieg vermisst

- Einzelkind

- provozierender Draufgänger

-verlässt Gymnasium ohne Abitur

- entgeht dem Wehrdienst

-Kennenlernen von Gudrun Ensslin
-geb. 7. Oktober 1934, Oldenburg
-gest. 9. Mai 1976, Stuttgart

- Waisenkind

- heiratet Chef einer linksradikalen Studentenzeitschrift

-Geburt von Zwillingen, Scheidung

- April 1968: lernt Ensslin und Bader kennen

-Mai 1970: hilft bei Baaders Befreiung
-geb. 15. August 1940, Bartholomä
-gest. 18. Oktober 1977 Stammheim

-Studium Germanistik, Anglistik, Pädagogik

-Geburt ihres Sohnes Felix, Trennung vom Vater
wegen Andreas Baader

- flieht mit Baader ins Ausland (-> Kaufhausbrände)

- bei ihrer Rückkehr kommen beide bei der Journalistin Meinhof unter


-geb. 20.Mai 1952 Freiburg

- verheiratet mit Gymnasiallehrerin

- Studium Geschichte & Philosophie

- kurze Zeit in FDP/ Jungdemokraten

-Verweigerung des Wehrdienstes ->"lebensbejahende Haltung"

-1976 Eintritt in RAF

- Verurteilung, seit 2008 freigelassen
- geb. 24. Juni 1949 Regensburg

- Einzelkind, Scheidung der Eltern

- Studium Zeitungswissenschaften/Geschichte -> Kontakt zur linken Szene mit ihrem Freund

- seit 1971 RAF Mitglied
RAF- Terror als Bewährungsprobe für die Bundesrepublik?
- Bürger vor der Gefahr schützen
- Erpressung der Bundesregierung
- RAF-> Bundesrepublik als den alten Unrechtsstaat "demaskieren" -> ihn provozieren seine eigenen grenzen zu
überschreiten
JA !!!
-gegen den Terrorismus vorzugehen ohne die eigene Rechtsstaatlichkeit zu verletzen!
-Kontaktsperregesetz?(während Schleyerentführung)
(totale Isolation, Redeverbot selbst mit Anwälten <-> Recht auf jurist. Beistand?)
- Folter?
Nein! - Unantastbarkeit der Menschenwürde
- elektrische Rasterfahndung?, Datenerfassung?
Ja, auch erfolgreich...heute noch kontroverser als damals
Wer oder Was ist die RAF?
- linksextremistische Terrorvereinigung
- Gründung 1968 Andreas Baader,Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof

- Ziel: Zerstörung der kapitalistischen Gesellschaftsordunung/ Sturz des Staates

- zahlreiche Anschläge

- Brisanz: Terrorismus im eigenen Lande
Studentenbewegung der 60ger Jahre
Ursachen:

-Ende des Wirtschaftswunders , Arbeitslosigkeit, Inflation
- Spiegel Affäre
- Heinrich Lübke trotz NS- Vergangenheit Bundespräsident

Kritik gegen:

- verstaubtes Hochschulwesen
- fehlende Auseinandersetzung mit NS- Vergangenheit
-große Koalition
-Vietnamkrieg

Organisationen
„Sozialistische Deutsche Studentenbund“(
SDS
)
- seit 1947
- 1965: wird zurantiautoritären linken Organisation mit anarchistischen Ansätzen
Außerparlamentarische Opposition (
APO
)
-Sah sich als einzige Gegenkraft gegen die herrschende Regierung
-gegen die Notstandsgesetze und die Untätigkeit im Vietnamkrieg

Full transcript