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Landeskunde ACH 201415 Stunde 2

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by

Barbara Kempf

on 9 September 2014

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Transcript of Landeskunde ACH 201415 Stunde 2

Landskunde ACH Stunde 2
Programm
1 Wiederholung - Quiz zu Inhalt und Theorie Landeskunde ACH
2 Theorie Landeskunde, Teil 2
3 Übung mit Beispielthemen (um die Theorie anzuwenden)
4 Theorie WebQuest
5 Übung Beispielthemen Landskunde umsetzen in eine WebQuestaufgabe
6 Gruppen für Webquest zusammenstellen
7 Peerfeedback auf 2 Texte (Landeskundethema und "Was ist ein guter WebQuest?")

Wiederholung Teil 1
Welchen Zweck erfüllt Landeskunde im DaF-Unterricht?

Wiederholung Teil 2 - Kleiner Quiz
Theorie Landeskunde Teil 2
Theorie:
„Letzte Antworten waren nicht zu erwarten, denn immer bleibt ein Überschuß an Fragen. Das betrifft die realen Verhältnisse ebenso wie ihre Vermittlung im Unterricht. Insofern ist Landeskunde
einer der schwierigsten Bereiche des Deutschunterrichts. Sie kommt nie an ein Ende und nie ist man fertig mit ihr.
Sie umfaßt immer den eigenen Ausgangspunkt und das fremde
Ziel, weswegen wir sie interkulturell nennen. Und beide Pole verändern sich permanent (ob wir es wahrhaben wollen oder nicht). Auch das unterscheidet sie von anderen Unterrichtsbereichen wie Grammatik oder Phonetik“ (Fremdsprache Deutsch, Pauldrach 1992, 15).
Landeskunde soll
-Interesse wecken und befriedigen
-Motivation erhöhen
-Hintergrundinformationen zum besseren Verständnis liefern
- Klischees und Vorurteile besprechen und widerlegen
- ausschnittsweise Wissen anbieten
- Sprechanlässe bieten
Landeskunde ist
Kontextwissen?
sprachlich artikulierte kulturelle Praxis?
hohe Kultur?
Alltagskultur?
Leutekunde?
Wissen von Land und Volk?
Diskursstrang zwischen Sprach- und Kulturerwerb?
3 Ansätze im Landeskunde-Unterricht
1. kognitiv
2. kommunikativ
3. interkulturell
Kognitiver Ansatz
Die Lerninhalte dieses Ansatzes von Landeskunde sind überwiegend Realien (z.B.: Haustypen; Landschaftsformen ...); Institutionen (z.B.: der deutsche Bundestag; Wahlsystem); Geschichte; Kultur (Museen; Goethe, Mozart...). Wie die Beispielthemen verdeutlichen, geht es dieser Landeskunde überwiegend um Tatsachen und Fakten aus den genannten und anderen Bereichen, mit deren Hilfe beim Lernenden ein „Bild“ von der Gesellschaft des Zielsprachenlandes
entstehen soll. Die Themen dieser Landeskunde werden von den Inhalten jeweiliger Bezugswissenschaften (wie z.B. Politologie, Soziologie, Geschichte, Geographie, Literaturwissenschaft usw.) abgeleitet.
Lernziel ist die Aneignung von Wissen, von Fakten und Daten über ein Land.
Kommunikativer Ansatz
Lerninhalte werden nicht mehr anhand von „Gegenständen“ und/oder Institutionen der Zielkultur gewonnen; im Vordergrund stehen Erfahrungen, Kenntnisse und Einstellungen der Lernenden.
Die Alltagskultur spielt eine überragende Rolle bei der Themenfindung. Alltagserfahrungen und universale Lebensbedürfnisse (Essen, Wohnen, Liebe, Streit...) sollen die Brücke vom Eigenen zum Fremden bilden. Landeskunde wird „Leutekunde“. Alltag - und das ist ein Positivum dieses Ansatzes - lässt sich lernerzentriert und altersspezifisch vermitteln. Ausgehend von eigenen Lebenserfahrungen finden die Lernenden so leichter
Zugang in die fremde Lebenswelt der anderen Kultur (vgl. Picht 1989).
Übergreifendes Lernziel ist die sprachliche und kulturelle Handlungsfähigkeit in der Zielsprache und Zielkultur und die Entwicklung von Einstellungen wie Offenheit, Toleranz und Kommunikationsbereitschaft gegenüber der Zielkultur. Landeskunde in diesem Verständnis will vor allem das Gelingen sprachlicher Handlungen im Alltag und das Verstehen alltagskultureller Phänomene unterstützen.
Interkulturelle Landeskunde
Auch im
interkulturellen
Ansatz ist Wissen über eine fremde Kultur wichtig; ohne Wissen kann man nichts begreifen. Aber: Zum einen wird dieser Wissensstoff nicht aufgrund möglichst vollständiger Landesbilder wie beim kognitiven Ansatz gewonnen, sondern interkulturelle Landeskunde nutzt andere Selektionskriterien für ihre Inhalte. Zum anderen bleibt interkulturell ausgerichteter Fremdsprachenunterricht nicht bei der Wissensvermittlung stehen und er will auch nicht in erster Linie Informationen vermitteln. Es geht ihm vor allem um die Entwicklung von Fähigkeiten,
Strategien und Fertigkeiten im Umgang mit fremden Kulturen und Gesellschaften.
Dazu gehören z.B. Wahrnehmungsfähigkeiten oder Empathiefähigkeiten (d.h. die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, mit ihnen mitzufühlen). Die eigene Lebenswelt wird vor dem Hintergrund der fremden Lebenswelt - und umgekehrt - gedeutet. Dadurch sollen ethnozentrische Sichtweisen relativiert und Vorurteile abgebaut werden.
Aufgabe
Vollzeit: 3 Gruppen, jede nimmt einen anderen Ansatz und überlegt sich ausgehend von diesem Aufgaben zu dem folgenden Thema:
Teilzeit: 3-er Gruppen: jedes Gruppenmitglied representiert einen Ansatz, ihr überlegt euch eine Aufgabe und beleuchtet sie von allen 3 Seiten
WebQuests
Konstruktivistische Lerntheorie: Man geht davon aus, dass den Schüler/innen ihr Wissen nicht einfach wie mit einem Trichter eingegossen werden kann. Vielmehr müssen sie es selbst erwerben. Auch die Lehrpersonen können mit ihrer Didaktik kein Wissen direkt vermitteln; sie können nur Hinweise geben, die es den Schüler/innen erleichtern, sich dieses Wissen anzueignen.

http://www.webquests.de/eilige.html

Hier findet ihr alle Infos, die ihr braucht. Wichtig ist, dass der WebQuest nicht für die Lehrerin gemacht wird, sondern für einen externen fiktiven Auftraggeber!

Beispiele vom letzen Jahr auf sharepoint!
Gut in der Zeit: Möglichen WebQuest zur vorher gemachten Aufgabe bedenken
Zeitnot: Klassengespräch
Gruppen zusammenstellen
VT: 3x2 (+1)
DT: zu dritt!
Setzt euch gleich so zusammen und gebt einander Feedback auf die Hausaufgabe
Feedback-Kriterien bekommt ihr von mir!
Hauaufgabe:
ein zweites Thema aus der Liste zusammenfassen
Themen für einen WQ suchen
www.webquests.ch oder andere Quellen studieren
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