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IKÖ im DRK

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by

Chris Topf

on 8 December 2017

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Transcript of IKÖ im DRK

im
DRK

Allgemeines zum DRK und die Anfänge
Interkulturelle Öffnung
Das Leitbild und IKÖ
Sicht eines Mitarbeiters
Umsetzung der IKÖ
Fazit

Inhalt
eingetragener Verein
gemeinnützige GmbHs
Mischung aus staatlicher und privater Organisation
Das Deutsche Rote Kreuz
Schlacht von Solferino (24.06.1859 )
Henry Dunant (1828 - 1910)
Gleichbehandlung aller Beteiligten
Die Anfänge
Sicherstellung der
Teilhabe
und Anerkennung von Migrantinnen und Migranten.
IKÖ als Beitrag,
Anpassung an kulturelle Vielfalt
zu gewährleisten und Zukunftsfähigkeit des Verbandes zu sichern.
Menschen mit Migrationshintergrund sind
gleichberechtigte Mitglieder
– auf allen Ebenen.
Einsatz gegen Diskriminierung aufgrund von ethnischer Herkunft, kultureller Prägung oder weltanschaulicher Überzeugung.
Gestaltung der Angebote ausgelegt auf
gleichberechtigte Teilhabe
aller Gruppen.
Förderung und Anerkennung der Interkulturellen Kompetenz von Mitgliedern und Angestellten.
Betreiben von Öffentlichkeitsarbeit zum Thema interkulturelle Öffnung.
Pflege von interner und externer Kooperation zur Förderung der interkulturellen Öffnung.
Regelmäßige
Überprüfung
des Prozesses der Interkulturellen Öffnung.

Grundsätze zur IKÖ im DRK

Internationales Komitee vom Roten Kreuz
Menschlichkeit
Unparteilichkeit
Neutralität
Unabhängigkeit
Freiwilligkeit
Einheit
Universalität
Quelle: https://www.drk.de/das-drk/selbstdarstellung-des-roten-kreuzes/
keine organisierte Versorgung von Verwundeten
Neutralität von Verwundeten
Inspiration für die Genfer Konvention
Interkulturelle Öffnung
Sicht eines Mitarbeiters
Was ist Interkulturelle Öffnung?
Definition nach ESE e.V.:

"IKÖ ist ein
kontinuierlicher und partizipativer
Prozess
auf allen Ebenen einer
Organisation
.
Ziel ist eine
gleichberechtigte Teilhabe
aller Mitglieder einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft,
bei der
Diversität als Ressource
angesehen wird.
Ein wichtiges Element der IKÖ ist die Förderung der Interkulturellen Kompetenz.“

5 Schritte der IKÖ nach ESE e.V.:
1) Analyse des
Status
(Feststellen von Handlungsbedarf)
2) Anpassung/ Erstellung eines
Leitbildes
;
dann auch von Zielen und Handlungskonzepten
3)
Planerstellung
zur Umsetzung der Handlungskonzepte
(kleinschrittige Planung!)
4)
Umsetzung
der Maßnahmen
5)
Evaluation


Was ist Interkulturelle Öffnung?
Definition des DRK (2011):

"Interkulturelle Öffnung ist ein selbstverantworteter, systematischer und zielgerichteter
Entwicklungsprozess

privater und öffentlicher
Organisationen
und von Staat und Gesellschaft

mit dem Ziel, die Bedingungen für eine umfassende und
gleichberechtigte Partizipation
von Menschen mit Migrationshintergrund herzustellen."


Leitbild des DRK
...wurde erstmals 1965 auf der 20. Internationalen Rotkreuz-Konferenz in Wien verkündet:
Grundsätze des DRK: http://drk-ikoe.de/grundlagen/drk-grundsaetze.html, abgerufen am 07.12.2017.
1994
: "Migranten als mitgestaltende Partner in alle Bereiche des verbandlichen Lebens ein[...]beziehen."

1998
: "Öffnung aller DRK-Dienste und Angebote für Migranten".
"Einbeziehung von Migranten in die Alltagsarbeit des DRK".
"Förderung von interkultureller Kompetenz als Schlüsselqualifikation für DRK-Mitarbeiter".

2010
: Sicherstellen, "dass sich die Zusammensetzung der Bevölkerung auch in der Besetzung der Führungspositionen widerspiegelt".

Was lässt sich darüber hinaus finden?
Aktuellste Aussage zum Thema:
Das DRK-Präsidium beschließt
2014

"Um die Interkulturelle Öffnung im DRK weiterhin zu forcieren, sollen für die folgenden Aufgabenbereiche
Strategien und Umsetzungskonzepte
entwickelt bzw. weiterentwickelt werden:

Bildung (insbes. Lehr- und Lernunterlagen)
Öffentlichkeitsarbeit, Markenentwicklung, Leitbild
Ehrenamt, Freiwilligendienste
Unterstützung in einzelnen Aufgabenfeldern (Arbeitshilfen)

(An der Konkretisierung der Aufgaben wird gearbeitet.)“

Handlungskonzepte zur Umsetzung der IKÖ vorhanden?

Wie gut wird die IKÖ
innerhalb des DRK umgesetzt?

Zur Orientierung:
im DRK

"7 Schritte zur Interkulturellen Öffnung des Mitgliedsverbandes":

1) Bedarfs- und Bestandsanalysen
2) Organisationsanalyse
3) Qualitätsmanagement
4) Interkulturelle Personalentwicklung
5) Einführung neuer Angebote
6) Öffentlichkeitsarbeit, die interkulturell sensibel ist
7) Vernetzung der Erfahrungen

Zum Vergleich:


5 Schritte der IKÖ nach ESE e.V.:



1) Analyse des Status
2) Anpassung/ Erstellung eines Leitbildes; dann auch von Zielen und Handlungskonzepten
3) Planerstellung zur Umsetzung der Handlungskonzepte
4) Umsetzung der Maßnahmen
5) Evaluation

Nachtrag - Ein Beispiel der gelungenen Umsetzung
IKÖ in der Pflege – DRK Baden mit konkretem Leitfaden zur Umsetzung:

Folgende Punkte von der "AG IKÖ in der Pflege“ als interkulturell relevant identifiziert:

1) Leitlinien und Pflegebilder
2) Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation (Flyer, Homepage, Werbeträger)
3) Erstgespräche / Beratungsgespräche
4) Biografiebögen
5) Schulungen und Fortbildungen zu Interkultureller Kompetenz und kulturspezifischem Fachwissen
6) Personalentwicklung
7) Pflege
8) Netzwerkarbeit

Quellen
Literatur:
Handschuck, Sabine; Schröer, Hubertus (2012): Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Theoretische Grundlagen und 50 Aktivitäten zur Umsetzung. Augsburg: ZIEL, S. 33.
Vanderheiden, Elisabeth; Mayer, Claude-Hélène (2014): Handbuch Interkulturelle Öffnung. Grundlagen, Best Practice, Tools. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 30.

Onlinequellen:
Definition zur Interkulturellen Öffnung: „Viele Gesichter – Ein verband. Die interkulturelle Öffnung im DRK“. Hg.: DRK-Generalsekretariat Berlin. Berlin 2011 , S.18. http://drk-ikoe.de/materialien/drk-materialien/interkulturelle-oeffnung-allgemeines-und-grundlegendes.html, abgerufen am 06.12.2017.
Grundlagen des DRK: http://drk-ikoe.de/grundlagen/drk-grundsaetze.html, abgerufen am 07.12.2017
Grundlagen und Leitthesen: http://drk-ikoe.de/grundlagen/leitthesen-und-grundsaetze-fuer-die-interkulturelle-oeffnung-im-drk-2006/deutsch.html, abgerufen am 07.12.2017.
Handlungskonzept: http://drk-ikoe.de/grundlagen/beschluesse-des-drk-praesidiums-2009.html, abgerufen am 07.12.2017.
Praxisratgeber zur IKÖ: http://drk-ikoe.de/fileadmin/user_upload/neue_dateien/Januar_15/OE_DRK-IDEE-Praxisratgeber-Broschur_A4.pdf, abergufen am 06.12.2017.
Interkulturelle Öffnung in der Pflege“: http://drkbaden.de/uploads/media/_Microsoft_Word_Rahmenkonzept_IKÖ_in_der_Pflege_Dez._12.doc__01.pdf, S. 13, abgerufen am 06.12.2017

https://www.google.de/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiY9sqS3fjXAhXJxRQKHarwCM8QjRwIBw&url=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FEine-Erinnerung-Solferino-Henry-Dunant%2Fdp%2FB0000BHKQV&psig=AOvVaw2ZHHALTNI7b6ndOGjD8SEQ&ust=1512764522346754
Fazit
Nicht viele Informationen zu konkreten Handlungskonzepten und deren Umsetzung

Umsetzung scheint bereits an vielen Stellen versucht zu werden – von außen jedoch kein klares Handlungsschema dahinter erkennbar
Tätig beim Blutspendedienst
Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit
keine Schulungen o. ä. bzgl. IKÖ
Werbung wird teilweise multikulturell gehalten
Plakate werden in Behindertenwerkstätten gefertigt
Anonyme Spende zwecks Antidiskriminierung
Homosexuelle dürfen nicht spenden
Selbstdarstellung
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