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Grundlagen der EDV

Visualisierung zu Themen aus der Lehrveranstaltung "Grundlagen der EDV" - Stand WS 12/13
by

Prof. Dr. Klaus Hardt

on 21 October 2013

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Transcript of Grundlagen der EDV

Themenfelder der
Lehrveranstaltung
"Grundlagen der EDV" WS 2012/2013 Monitor Eingabegeräte Tastatur / Maus Scanner Computertypen Flachbildschirm
LCD/TFT
Liquid Crystal Display /
Thin Film Transistor Leistungsmerkmale Röhrenmonitor
CRT - Cathode Ray Tube Text Speichern Information kleinste Einheit ist das bit
1 bit entspricht genau einer ja/nein - Alternative
mit einem bit können also 2 Werte dargestellt werden
nächst größere Einheit ist das byte
1 byte = 8 bit
1 kilobyte = 1024 byte
1 megabyte = 1024 kilobyte
1 gigabyte = 1024 megabyte
1 terabyte = 1024 gigabyte man braucht ein physikalisches System, dass
genau zwei verschiedene Zustände aufweist
Beispiele:
Lochkarte -> Loch/kein Loch
Magnetkern -> rechts/links magnetisiert
Schalter -> offen/geschlossen
Transistor -> leitend/nichtleitend
Zudem muss das System "adressierbar" sein, das heißt, jede Speicherstelle muss genau identifizierbar sein. Die binäre Darstellung von Text basiert auf einer Kodierung. Das heißt man definiert für jedes Textzeichen einen binären Code.

Der bekannteste, auf allen Rechnern verfügbare, Code ist der ASCII - Code.
ASCII = American Standard Code of Information Interchange.

Er benutzt für die Kodierung 7 bit. Damit können genau 128 Zeichen kodiert werden. Hiervon sind die ersten 32 Zeichen nicht druckbare Steuerzeichen, zum Beispiel "cr - carriage return".
Diese Anzahl reicht daher nicht für besondere Zeichen wie z.B. die deutschen Umlaute "ä, ü, ...". Ebenso weisen viele Sprachen mehr als 128 zeichen auf. Mittlerweile veraltete Technik, teilweise aber noch im Einsatz.

Erzeugung des Lichtes durch Anregung von Phosphormaterial mittels Elektronenstrahls.

Komponenten:
Kathode -> erzeugt die Elektronen
Anode -> beschleunigt die Elektronen auf ausreichende Energie
Magnete -> zur Ablenkung des Elektronenstrahl
Lochblende -> vor dem Phosphormaterial angeordnet zur Fokussierung des Elektronenstrahls
Phosphor -> erzeugt Lichtpuls
Vakuumröhre -> stellt Vakuum sicher

Farberzeugung durch drei verschiedene Phosphormaterialien. Diese erzeugen rotes, grünes und blaues Licht => additive Farbmischung Völlig anderes Prinzip als der Röhrenmonitor.
Konstante Lichtquelle
Licht wird durch Polarisator polarisiert
Licht passiert LCD-Zelle; je nach angelegter Spannung kann die Polarisationsrichtung gedreht werden
Analysator lässt Licht der richtigen Polarisationsrichtung durch
Farberzeugung durch dreifache Anzahl LCD-Zellen mit jeweils verschiedenen Farbfiltern, die rotes, grünes und blaues Licht durchlassen => additive Farbmischung
Wichtigster Monitortyp heute! Die Leistungsparameter orientieren sich nach wie vor an der Systemstruktur des "von Neumann - Schemas".
Arbeitsspeicher: bei PCs diriekt auf dem Motherboard eingesteckt; sehr schneller Zugriff, aber "flüchtig"; typische Werte bei PCs = 2 - 4 GByte
Taktrate: jeder Rechner hat eine "interne Uhr", die einen festen Verarbeitungstakt vorgibt; typische Werte = 1,5 - 3 GHz
Rechenwerk -> MIPS (Million Instructions per Second) und FLOPS (Floating Operations per Second); vor allem bei Großrechnern wichtige Leistungsmerkmale. Hierbei verwendet man insbesondere die Größe FLOPS
Bus-Breite: kennzeichnet die Zahl der möglichen Adressen im Rechenwerk; heute findet zunehmend im PC-Bereich der ÜBergang von 32 bit zu 64 bit - Systemen statt. Man kann verschiedene Computertypen unterscheiden, die sich hinsichtlich Größe und Einsatz unterscheiden. Die Übergänge sind natürlich fließend.
PDA (personal Digital Assistant): tragbarer Rechner; heute kaum noch von Smartphones zu unterscheiden.
Tablet-Computer: neue Variante, sehr populär in den letzten Jahren
Notebook/Laptop: mobiler Rechner;
PC: Desktop-Computer; große Erfolgsgeschichte seit IBMs 486; heute zunehmend durch Laptops ersetzt
Workstation: "größere" PC, in der Regel mit fest integrierter Grafik; Anwendung insbesondere für Server und Visualisierung
Großrechner: sehr leistungsfähige System mit vielen Nutzern gleichzeitig oder sehr hoher Rechenkapazität Tastatur und Maus sind nach wie vor die "klassischen" Eingabegeräte. Sie werden zunehmend ergänzt durch Touch-Screens, also berührungsempfindliche Monitoroberflächen.

Eine wichtige Ergänzung, insbesondere in der grafischen Bildbearbeitung sind Digitalisier-Tabletts. Während bei einer Maus "Bewegung" detektiert wird, ermittelt das Digitalisertablett die Position einer Maus oder eines Stiftes. Das ist insbesondere beim Zeichnen sehr hilfreich. Realisiert wird es z.B. durch in Keramik oder Plastik eingegossene, kreuzweise verlegte Drähte.

Um Bilder in einen Computer zu übertragen werden Scanner und Digitalkameras verwendet ==> Wir können drei "Generationen" unterscheiden:
Trommelscanner
Flachbettscanner
Digitalkameras
Allen gemeinsam ist (heute) die Verwendung von CCD-Elementen zur Bilderfassung. Dabei weisen:
Trommelscanner (im Prinzip) nur ein CCD-Element auf
Flachbettscanner eine CCD-Zeile
Digitalkameras ein zweidimensionales CCD-Array

CCD-Elemente wandeln Licht in elektrischen Strom. Die Strommenge soll dabei (möglichst) proportional zur auftreffenden Lichtmenge sein, so dass die Helligkeit gemessen werden kann.
Ein Farbscan erfolgt durch Verwendung von drei CCD-Elementen pro Bildpunkt mit unterschiedlichen Farbfiltern, die jeweils nur den roten, grünen und blauen Lichtanteil durchlassen. Messen Zahlsyteme Um zu verstehen, wie Zahlen in einem binären Speichersystem dargestellt werden können, hilft es, sich mit Zahlsystemen zu beschäftigen.
Wir verwenden dabei sogenannte "Stellenwertsysteme". Hierbei ist der Wert einer Zahl durch den Wert der Ziffer und den Wert ihrer Position in der Zahl bestimmt (bei uns üblicher Weise von rechts nach links gerechnet).
Zu jedem Zahlsystem muss zunächst festgelegt werden, wie viele verschiedene Ziffern verwendet werden ( = Basis ) und wie diese darzustellen sind (kulturell bedingte Zeichen).
Die Positionswerte ergeben sich dann als Potenzen der Basis, immer beginnend mit dem Wert 1 (Basis hoch Null). Dezimalsystem das uns geläufige Zahlsystem:
Basis = 10
Zeichen => 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Positionswerte => 1, 10, 100, 1000, usw.
Beispiel:

413 = 3*1 + 1*10 + 4*100
(beachten Sie: von rechts nach links!) Dualsystem Basis = 2
Zeichen => 0 1
Positionswerte => 1, 2, 4, 8, 16, 32 usw.
Beispiel:

10011 = 1*1 + 1*2 + 0*4 + 0*8 + 1*16

Dieses System passt direkt zur binären Informationsspeicherung, da ja genau ZWEI verschiedene Zeichen verwendet werden. Hexadezimalsystem Basis = 16
Zeichen => 0 1 2 ... 9 A B C D E F
Positionswerte => 1, 16, 256, usw.
Beispiel:

F8 = 8*1 + 15*16

Dieses Zahlsystem ist deshalb in der Informatik weit verbreitet, weil es Zahlen sehr kompakt darstellt und die Umrechnung vom und zum Dualsystem sehr einfach ist. ASCII 8 bit - Erweiterung Durch Nutzung des 8. bits werden weitere 128 Zeichen kodierbar.
Zusätzlich nutzt man verschiedene Sprachtabellen / Zeichensätze, die alternativ verwendet werden können und so unterschiedliche Sprachen unterstützen.

Die Anzahl von Zeichencodes ist damit 256. Dies reicht für einige Sprachen nicht aus. UNICODE Die Kodierung sämtlicher weltweit verwendeten Textzeichen ist möglich durch Verwendung von 2 byte pro Zeichen.

Die dabei am weitesten verbreitete Kodierung ist der UNICODE. Testverfahren Es ist notwendig, eingelesene oder übertragene digitale Information prüfen zu können. Da man jedem bit natürlich nicht "ansieht", ob es korrekt ist, muss zu den Daten-Bits zusätzliche Information gespeichert oder übertragen werden, die für die Überprüfung der digitalen Daten verwendet wird.
Verfahren:
Testbit -> speichert pro bbyte ein zusätzliches bit, so dass die Anzahl der "1" insgesamt ungerade ist ("odd parity")
Testbyte -> speichert zusätzlich zu den Testbits in regelmässigen Abständen ein komplettes Testbyte ab, so dass die Anzahl der "1" auf jeder bit-Position ebenfalls ungerade ist. Dies erlaubt die Korrektur von Fehlern.
Prüfsumme -> behandelt die Bytes als Zahlen, addiert diese auf und speichert/überträgt die Gesamtsumme als Kontroll-Wert.
CRC -> komplexere Berechnung eines Prüfwertes Computersysteme Großrechner bisweilen auch Supercomputer genannt; jedes Jahr wird zwei mal ein Liste der 500 schnellsten Rechner der Welt erstellt, die sogenannte "TOP 500"-Liste.

Mittlerweile ist man bei einer Rechenleistung von PetaFlops angelangt. Insgesamt zeigt die Entwicklung über einen langen Zeitraum nach wie vor das "Moor'sche Gesetz", also eine exponentielle Zunahme.

Die große Leistungsfähigkeit wird in erster Linie nicht dadurch erzielt, dass ein besonders schneller Prozessor verwendet wird, sondern dass sehr viele Prozessoren ( > 100000) zusammen geschaltet werden und parallel an einer Aufgabe arbeiten. Trends Insgesamt sehen wir zwei gegenläufige Entwicklungen. Einerseits eine zunehmende Miniaturisierung und Mobilität der Systeme. Andererseits ein Wiedererstarken der Großrechner, was durch das "Cloud-Computing" eher noch gefördert wird.

"Ubiquitous Computing" beschreibt die schon Mitte der 80-iger Jahre vom Wissenschaftler Patrick Weiser vorhergesagte Entwicklung, dass Computer allgegenwärtig werden. Sie sind zunehmend in Alltagsgegenstände integriert und die Anwender sind permanent mit den vernetzten Computersystemen verbunden.

"Augmented Reality" beschreibt die Verschmelzung von Bildern der realen Umwelt des Benutzers mit durch Computer generierten virtuellen Inhalten. Beispiele:
Einblenden von Bedienungsanleitungen und Werkzeugen in die Brille von Wartungstechnikern (Flugzeug, Automobil, ...)
Einblenden von touristischen Informationen in Abbildungen von Gebäuden, Plätzen usw. auf Smartphones.
Netzwerk-Computerspiele, die in der realen Umwelt der Spieler ablaufen Speichermedien Speichermedien Speichermedien nutzen einen physikalischen Effekt, um digitale Informationen, letztlich also Bits, zu speichern. Es muss also zumindest zwei eindeutig unterscheidbare physikalische Zustände geben.
Wir unterscheiden je nach eingesetztem Effekt:
magnetische Speichermedien - sie nutzen unterschiedliche magnetische Orientierungen als Informationsträger
optische Speichermedien - sie nutzen die unterschiedliche Reflektion von Licht
Halbleiter-Speichermedien - sie nutzen die unterschiedliche Konzentration von Ladungsträgern in einem Halbleiterkristall Magnetische Speichermedien Immer noch eine der wichtigsten Typen von Speichergeräten. Wir können unterscheiden:
Magnetbänder - flexibles Plastikband mit magnetisierbarer Oberfläche; vor allem zur Datensicherung eingesetzt da nur sequentieller Zugriff ("vor und zurück Spulen"); Formatierung in Form von Spuren (typisch 9 Spur-Bänder).
Disketten - heute weitgehend in PCs nicht mehr relevant; runde Scheibe mit magnetisierbarer Oberfläche, daher kreisförmige Spuren; die Spuren sind unterteilt in Sektoren, die stets die gleiche Datenmenge enthalten (typisch 512 byte)
magnetische Festplatten - immer noch das häufigste Speichermedium in Computern; sie nutzen einen Plattenstapel, in dem beide Seiten der Scheiben beschichtet sind. Festplatte Sie nutzen einen Plattenstapel, in dem beide Seiten der Scheiben beschichtet sind. Übereinander liegende Spuren nennt man "Zylinder".

Der Schreib-/Lesekopf hat einen minimalen Abstand zur Oberfläche und darf nie auf der Oberfläche aufsetzen.

Die Scheiben rotieren mit hoher Geschwindigkeit, typisch: 7200 rpm (rounds per minute - Umdrehungen pro Minute). Optische Speichermedien bei diesen Medien wird die Reflektion von Licht modifiziert, um Information zu speichern. Die wichtigsten Vertreter:
CD (Compact Disc); Speichermenge ~ 700 MB
DVD (Digital Versatile Disc); Speichermenge ~ 4,5 GB
Blue Ray Disc; Speichermenge ~ 25 GB

Bits werden kodiert durch den Wechsel von "pits" (Vertiefungen) zu "lands" (Erhebung).

Es gibt eine spiralförmige Spur von innen nach außen.

Bei wiederbeschreibbaren Discs wird die Reflektion an der Oberfläche durch molekulare Veränderung des Substrats erzielt. Höhere Laserenergie macht diese Änderung beim Löschvorgang wieder rückgängig. Halbleiter-Speichermedien Typische Vertreter dieser Speichermedien sind USB-Sticks und SSD (Solid State Disc) - Festplatten. Hier kodieren Ladungsträger in einem Halbleiter die Information.

Wichtigster Vorteil: es gibt keine mechanischen, beweglichen Teile. Dadurch sind die Speichermedien
praktisch in jeder gewünschten Form herstellbar
sehr schnell Datensicherung Datensicherung (engl. Backup) ist zwingend notwendig, da jedes Speichermedium ausfallen kann und die gespeicherten Daten unwiderruflich verloren gehen können. Wir unterscheiden drei Modi:
Vollsicherung: der gesamte Datenbestand eines Speichers wird gesichert
differentielle Sicherung: die neuen oder geänderten Daten nach der letzten Vollsicherung werden gesichert
inkrementelle Sicherung: die neuen oder geänderten Daten nach der letzten Sicherung werden gesichert

Wichtige Ratschläge:
mehrere verschiedene Sicherungsmedien verwenden
Medien an einem anderen Ort als die zu sichernden Daten aufbewahren
Sicherungen gut dokumentieren
das Zurückspielen einer Sicherung testen Ausgabegeräte Ausgabegeräte Als Ausgabegeräte beschäftigen wir uns nur mit Farbdruckern.
Hierbei haben wir vier Drucker-Technologien betrachtet:
Thermotransferdrucker
Thermosublimationsdrucker
Tintenstrahldrucker
Laserdrucker Thermotransferdrucker Thermotransferdrucker verwenden als Trägermaterial eine flexible Plastikfolie, auf der die Farbpigmente in Form einer Wachsschicht aufgebracht sind.
Mittels Hitze in feinen Nadeln wird das Wachs geschmolzen und auf das Papier übertragen.
Es gibt getrennte Zonen auf der Folie mit cyan, magenta, gelb und schwarz als Farbmaterial. Diese "Blöcke" werden nacheinander aufgedruckt.
Es ergibt sich folglich eine subtraktive Farbmischung.
Thermotransferdrucker sind einfach, günstig aber in Auflösung und Farbvielfalt begrenzt. Thermosublimations-
Drucker Ähnlich zum Thermotransferdrucker wird ein Trägermaterial mit Farbpigmenten benutzt. Bei diesem Druckertyp wird das Material jedoch verdampft und es schlägt sich dann in fester Form auf dem Papier nieder. Da es also den Phasenübergang fest - gasförmig - fest ohne die flüssige Phase gibt spricht man im Fachbegriff von "Sublimation". Dies gibt dem Druckertyp seinen Namen.

Der Vorteil des Verfahrens ist, dass die Menge an verdampftem Material pro Druckpunkt kontrolliert werden kann. Damit kann in jedem Druckpunkt eine flexible Mischung aus den drei Grundfarben erfolgen. Diese Drucker besitzen daher i.d.R. den besten Farbausdruck (Fotodrucker). Laser-Drucker Laserdrucker verwenden festes Pulver, der Toner. Ein Farblaserdrucker verwendet folglich 4 Toner: cyan, magenta, gelb und schwarz. Der Ablauf ist grob folgender:
ein Laser belichtet die Belichtungstrommel an den Stellen, an denen das Tonerpulver haften bleiben soll
mit Hilfe eines Magneten und eines dem Toner beigemischten sehr feinen Eisenpulvers, dem Starter, wird der Toner auf die Bildtrommel übertragen
In der Transfereinheit wird der Toner von der Belichtungstrommel auf das Papier transferiert
mittels Hitze wird der Toner auf dem Papier fixiert Tintenstrahldrucker Tintenstrahldrucker verwenden flüssige Tinten. Meistens 4 (cyan, magenta, gelb, schwarz), bisweilen auch noch zusätzliche helle Tintenfarben. Grundsätzlich kann unterschieden werden zwischen den Verfahren:
"drop on demand" - hier werden die Tintentröpfchen dann erzeugt, wenn sie auf dem Papier ausgedruckt werden
"continuous drop" - hier wird ein kontinuierlicher Strom von Tröpfchen erzeugt und es werden die abgelenkt, die nicht benötigt werden
Am häufigsten wird das erste Verfahren eingesetzt.
Bei den Drucktechniken können wir zwei wichtige Varianten unterscheiden:
Bubble Jet - Drucker
Piezo - Drucker Beim Bubblejet-Verfahren erzeugt ein Heizelement eine kleine Blase, mit der die Tinte aus der Düse geschleudert wird. Die verwendeten Tinten müssen also hitzebeständig sein.

Das Piezo-Verfahren nutzt einen Piezo-Kristall. Dieser hat die Eigenschaft, sich bei Anlegen einer Spannung auszudehnen. Dadurch erhöht sich der Druck in der Düsenkammer und das Tröpfchen wird herausgeschleudert. Tintendrucktechnik Farbmischung Wichtig ist die Frage, wie Mischfarben erzeugt werden können, da ja in der Regel nur wenige Grundfarben (meistens 3 + schwarz) verwendet werden.
Die Antwort lautet: die Mischung der Farbe findet im Auge-Gehirn des Betrachters statt. Bringt man nur fein genug verschiedene Anteile der Grundfarben auf, so können wir die Einzelheiten nicht mehr auflösen und "sehen" die Mischfarbe.

Für den Auftrag unterschiedlicher Farbanteile gibt es zwei grundlegende Verfahren:
das Halbton-Verfahren - hier werden unterschiedliche große Farbkreise gedruckt
das Dithering-Verfahren - hier werden in der Druckzelle unterschiedlich viele, gleich große Tröpfchen gedruckt Beispiel einer 4x4 Dithering - Matrix Beispiel eines Halbton-Punktrasters HARDWARE SOFTWARE Betriebssystem Das Betriebssystem stellt die Schnittstelle zwischen Anwendungsprogrammen und dem Computersystem, also der Hardware zur Verfügung. Zudem bietet es Verwaltungsdienste an. Wesentliche Komponenten sind:
Prozessmanagement
Dateisystem
Memorymanagement
Verwaltung des virtuellen Speichers
Ein-/Ausgabemanagement
Netzwerkdienste
Schnittstelle zu Systemaufrufen

Softwaremodule, die speziell der Kommunikation mit Hardwarekomponenten dienen nennt man "Treiber" (engl. "driver"). Booten Als "Booten" bezeichnet man das Starten (Hochfahren) eines Computers. Die Problematik dabei besteht, dass man in eine Art Teufelskreis gelangt: einerseits braucht man den Betriebssystem-Code im Hauptspeicher - andererseits ist der aber auf einem Datenträger (z.B. die Festplatte) gespeichert - und schließlich muss aber schon ein laufendes Softwaresystem im Hauptspeicher sein, damit auf den Datenträger zugegriffen werden kann.

Lösung: eine spezielle Software - das BIOS (Basic Input Output System) - das in einem speziellen Hardware-Baustein, das ROM (Read Only Memory) auf dem Motherboard verfügbar ist. Diese Software wird automatisch beim Einschalten geladen und ausgeführt. Sie ist damit natürlich hochgradig hardwarespezifisch. Dateisystem Eine sehr wichtige Komponente des Betriebssystems ist das Dateisystem. Es stellt das Bindeglied her zwischen der Datenhaltung durch die Nutzer - typischer Weise in Form von Dateien, die in Verzeichnissen stehen - und der Hardware - typischer Weise die Festplatte.

Die kleinste physikalische Speichereinheit nennt man Sektoren. Hier können i.d.R. 512 byte gespeichert werden. Sektoren können nur als Ganzes verwendet werden. Das heißt, sie sind komplett belegt, auch wenn nicht alle Bytes Daten enthalten.

Um den Verwaltungsaufwand bei den modernen, großen Festplatten zu verringern fasst man mehrere Sektoren zu einem Cluster zusammen. Ein Cluster ist dann die kleinste (logische) Speichereinheit und kann nur als Ganzes belegt werden. Cluster sind eindeutig durchnummeriert.

Die Tatsache, dass Cluster nur komplett belegt werden können führt dazu, dass ein größerer Platz auf der Festplatte belegt ist, als dem Datenvolumen tatsächlich entspricht Datenmenge und belegter Platz auf dem Datenträger differieren Partitionen Sehr häufig möchte man eine große Festplatte in mehrere "logische Festplatten" aufteilen. Diese erscheinen dem Anwender also als eigenständige Laufwerke mit eigenen Laufwerksbuchstaben, sind jedoch in einer physischen Festplatte enthalten. Man nennt dies Partitionen.

Die Frage ist nun, wie das Betriebssystem die Information über die Aufteilung in Partionen erhält. Diese Information ist im ersten Sektor der Festplatte gespeichert in der sogenannten "Partitionstabelle".

Der erste Sektor wird "Master Boot Record - MBR" genannt. Neben der Partitionstabelle enthält er noch einen Softwarecode, der zum Starten des Systems genutzt wird, den sogenannten "boot code". Dieser macht den MBR auch zum Ziel für Viren-Angriffe. FAT - File Allocation Table Grundsätzlich ist die Frage zu beantworten, woher das System weiß, welche Cluster zu welcher Datei gehören. Aufgrund der Fragmentierung müssen diese nicht unmittelbar aufeinander folgen.
Die Lösung besteht darin, in einer Tabelle (die 2 mal abgespeichert wird) für jeden Cluster eine Kennung zu speichern. Die Kennung kann aus vier verschiedenen Werten bestehen:
frei (der Cluster ist noch nicht belegt)
defekt (der Cluster speichert nicht mehr zuverlässig Informationen und darf nicht verwendet werden)
EOF ("end of file" : dies ist der letzte, abschließende Cluster dieser Datei)
Nummer des nächsten Clusters, der zur selben Datei gehört

Die Tabelle nennt man "file allocation table - FAT". Sie steht unmittelbar hinter dem MBR - master boot record. Fragmentierung Unter Fragmentierung versteht man die Tatsache, dass Cluster einer Datei nicht unmittelbar hinter einander liegen, also über die gesamte Festplatte verstreut sein können. verursacht wird die Fragmentierung durch fortlaufende Schreib- und Löschvorgänge.

Siehe hierzu auch meine Animation:
http://www.hs-niederrhein.de/textil-bekleidungstechnik/personen/hardt/animation-fragmentierung/

Zu starke Fragmentierung verlangsamt den Rechner. Daher versucht das Dateisystem durch "Umverteilen" der Cluster dem entgegen zu wirken. Man kann den Prozess, den man "Defragmentierung" nennt, auch selbst starten. Hauptverzeichnis Mit Hilfe der in der FAT gespeicherten Informationen für die Cluster können also die zu einer Datei gehörenden Informationen gefunden werden, auch wenn die Cluster weit verstreut liegen. Als letzten Schritt braucht man nun aber noch einen "Startpunkt", so dass die Nummer des ersten Clusters der Datei bekannt ist. Dazu dient das "Hauptverzeichnis", englisch "root".
Es hat eine feste Größe von maximal 256 Einträgen und ist unmittelbar hinter der FAT angeordnet.
In ihm können Dateien und Unterverzeichnisse angelegt sein. Den kompletten Lesevorgang einer Datei können Sie in dieser Animation sehen:

http://www.hs-niederrhein.de/textil-bekleidungstechnik/personen/hardt/animation-dateilesevorgang/ Benutzersichtweise Aus Sicht des Benutzers werden Informationen in Dateien gespeichert, die wiederum in Verzeichnissen abgelegt sind, die sich schließlich auf Laufwerken befinden.
Die Kombination aus Laufwerk + Verzeichnis + Dateiname ist eindeutig und wird als "Pfad" einer Datei bezeichnet.

In Windows werden Laufwerke mit Buchstaben plus Doppelpunkt benannt, also z.B. "c:" oder "d:".

Verzeichnisse werden mit einem "\" (backslash) getrennt. In UNIX und bei Internetadressen wird hingegen der "/" verwendet.

Der letzte Teil eines Dateinamens hinter dem letzten Punkt wird als "Erweiterung" bezeichnet. Er soll den Typ einer Datei kennzeichnen und wird zum automatischen Starten der zugeordneten Anwendung verwendet.
Beispiele: ".docx" -> WORD; ".pptx" -> Powerpoint Office Textverarbeitung mit WORD Grundelemente eines WORD-Textes:
Zeichen - es gibt druckbare Zeichen und Sonderzeichen, die zum Formatieren und zur Steuerung verwendet werden
Wort - getrennt durch Leerzeichen und "-", nicht durch "."
Zeile - soll ein manueller Zeilenwechsel vorgenommen werden ist die Tastenkombination "SHIFT+RETURN" zu verwenden
Satz - definiert durch Satztrennzeichen (z.B. ".", "!")
Absatz - durch "Return"-Taste
Seite - entweder automatische Aufteilung durch den WORD-Fließtext oder durch "manuellen Seitenwechel"
Abschnitt - durch "manuellen Abschnittwechsel"
Dokument - gesamter Text in einer Datei gespeichert Absatzformatierung Folgende Formatierungen haben Absätze:
linksbündig
rechtsbündig
zentriert
Blocksatz
(erzwungener Blocksatz) Abschnitte Abschnittwechsel erlauben wesentliche Gestaltungsmöglichkeiten eines Textdokumentes:
verschiedene Kopf- und Fußzeilen (bei Bedarf auch keine Kopf-/Fußzeile)
verschiedene Formatierung von Seitenzahlen (zum Beispiel römische Zahlen)
verschiedenes Seitenlayout (Hoch- / Querformat oder Seitenränder)
verschiedene Spaltenanzahlen (kann auch innerhalb einer Seite wechseln) Zeichenformate Es gibt eine Reihe von Formatmöglichkeiten für Zeichen. Eine Auswahl:
normal
fett
kursiv
unterstrichen
Kapitälchen
Großbuchstaben Werkzeuge in WORD WORD bietet mehre Funktionen an. Hier erwähnt:
Rechtschreibkorrektur
Silbentrennung
Autoformatierung
Autokorrektur
Organigramm
Formeleditor
Thesaurus
Serienbrief
Textüberarbeitung Tabellenkalkulation mit EXCEL Grundelement ist eine Zelle, Sie ist der Kreuzungspunkt einer Spalte und einer Zeile.
Spalten werden mit Buchstaben adressiert: A,B,C ... AA,AB, ... AZ,BA,BB, ...
Zeilen mit Zahlen: 1,2, ...
Zellen aus der Kombination von Spalten- und Zeilenadresse: A1, B12, BA77, ...

Die Inhaltstypen einer Zelle können sein:
Zahlen
Text
Wahrheitswert
Formel
Fehlerwert
Datum Operatoren in Formeln Arithmetische Operatoren:
+ : Addition
- : Subtraktion
* : Multiplikation
/ : Division
% : Prozentwert = Wert/100
^ : Errechnen der Potenz

Textverkettung:
& ("kaufmännisches Und") : Texte (aus Zellen) zu einem Gesamttext zusammen fügen Operatoren in Formeln Logische Operatoren:
>
<
=
<=
>=
<>
Das Ergebnis ist immer ein Wahrheitswert (WAHR oder FALSCH).

Beispiel einer Formel:
=A2<>C3
die Formel prüft, ob die Werte der Zellen A2 und C3 ungleich sind. Bezugsoperatoren Zellbezüge, also die Adressen von Zellen oder Zellbereichen werden in Formeln mit den Operatoren:
;
:
(Leerzeichen)
definiert.
";" verbindet Zellen oder Zellbereiche
":" definiert einen Bereich durch Angabe von linkem oberen und rechtem unteren Eckpunkt
" " definiert die Schnittmenge von zwei Bereichen

Beispiel einer Definition eines Zellbereichs:
= (A1:B3;C1:C4;E5) Zelladressierung In einer Formel können Zelladressen auf drei Arten definiert werden:
relativ (=A5)
absolut (=$A$5)
gemischt (=A$5)
Zur Kennzeichnung wird das Dollarzeichen ($) verwendet.

In der Zelle, in der eine Formel eingegeben wird, hat bdie Adressierungsart keinen Einfluss, jedoch wirkt sie sich beim Kopieren der Formel aus. Alle Adressteile, denen ein $-Zeichen vorsteht, ändern sich nicht, alle anderen ändern sich gemäß dem Unterschied von Ausgangs- und Zieladresse des Kopiervorgangs. Funktionen Es gibt eine Vielzahl von Funktionen in EXCEL.
Beispiele: SUMME, MIN, MAX usw.

Jede Funktion hat eine öffnende und schließende, runde Klammer, auch wenn sie keine Parameter hat.
Beispiele: PI(), ZUFALLSZAHL()

Funktionen können Funktionen aufrufen, also "geschachtelt" werden. Beispiel:
=SUMME(MIN(A1;A2);MAX(C2:C5)) Diagramme Diagramme dienen der Visualisierung von Daten. Wichtige Typen:
Punktdiagramm
Liniendiagramm
Säulen-/Balkendiagramm
Flächendiagramm
Kreis- oder Tortendiagramm
Netzdiagramm
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