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Kognitive Entwicklung nach Jean Piaget

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by

Lisann Abele

on 8 January 2014

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Transcript of Kognitive Entwicklung nach Jean Piaget

Kognitive Entwicklung nach Jean Piaget
Entwicklungseinflüsse
Reifung
Aktivität
Soziale Erfahrungen
Streben nach Gleichgewicht zwischen Assimilation & Akkomodation
Gliederung
Biografie
Grundtendenzen des Denkens
Vier Stufen der Kognitiven Entwicklung
Sensomotorische Phase
Präoperationale Phase
Konkret-operationale Phase
Formal-operationale Phase
Fazit
Stärken von Piagets Theorie
Kritikpunkte
Noch Fragen?
Danke fürs Zuhören

Quellen
Referat von Juliane Hodapp & Lisann Abele, Entwicklungspsychologie, Frau Friske, Marta-Belstler-Schulen, HEP1
Jean Piaget - Biografie
Entwicklungseinflüsse
Grundtendenzen des Denkens
Vier Stufen der kognitiven Entwicklung
Bedeutung für die Arbeit mit MmB
Fazit
Nach Piaget haben vier Faktoren Einfluss auf die kognitive Entwicklung
Assimilation
Neue Informationen aus der Umwelt werden in bereits bekannte Schemata eingepasst.
Akkomodation
Bereits bekannte Schemata werden auf Grund neuer Informationen aus der Umwelt verändert und angepasst.
Laut Piaget verfügen wir über zwei Grundtendenzen.
Organisation
Kombinieren, Arrangieren, Neukombinieren und Neuarrangieren von Verhalten & Gedanken um einfache Strukturen zu verbinden.
Diese Strukturen nennt Piaget "Schemata"
Grundbausteine des Denkens, die uns helfen, Objekte, Situationen, Abläufe etc. zu verstehen & mit ihnen umzugehen.
Adaption
Anpassung an die Umwelt.
Wichtig: Gleichgewicht zwischen Assimilation & Akkomodation!
In jeder Phase der Entwicklung kommt es zunächst zu einem Ungleichgewicht, welches schlussendlich wieder in ein höherwertiges Gleichgewicht gebracht wird.

Piaget nahm an, dass sich jeder Mensch in vier Stufen in der gleichen Reihenfolge entwickelt.
Sensomotorische Phase
Präoperationale Phase
Konkret-operationale Phase
Formal-operationale Phase
Verhalten wird von Reflexen und einfachen Schemata gesteuert
Reflexe / Schemata werden wiederholt, variiert und kombiniert
Handlungen & Gegenstände ausprobieren, erzeugte Wirkung
Entstehen der Objektpermanenz
Ungefähres Alter: 0 - 2 Jahre
Spracherwerb und Erwerb des symbolischen Denkens
Egozentrismus = Tendenz die Welt nur aus der eigenen Perspektive wahrzunehmen und zu interpretieren.
Ungefähres Alter: 2- 7 Jahre
Entwicklung des logischen Denkens in anschaulichem Kontext
Reversibles Denken = Fähigkeit, eine Reihe von Schritten zu durchdenken und dann im Geiste wieder an den Anfangspunkt zurückzukehren ("Rückwärts denken")
Klassifikation = Dinge einer bestimmten Kategorie zuordnen
Konservierung = Das Gleichbleiben eines Objektes bei veränderter äußerer Form
Ungefähres Alter: 7 - 11 Jahre
Denken wird abstrakt, „wissenschaftlich“ und hypothetisch.
Einbeziehung und Koordination mehrerer Variablen ins Denken
Suche nach der Identität
Ungefähres Alter: 11 - Erwachsenenalter
Zentrale Rolle der Kognition in der Entwicklung
Entwicklung als Interaktion
Entdeckung überraschender Merkmale im kindlichen Denken
Unzureichende Bestätigung der Phasentheorie
Fähigkeiten der Kinder werden unterschätzt
Vernachlässigung der emotionalen, sozialen und kulturellen Aspekte von Entwicklung
Woolfolk, A. (2008). Pädagogische Psychologie, (Abschn. 2.2; S. 38-53). München: Pearson Studium.
Heilerziehungspflege 1, Grundlagen und Konzepte der Heilerziehungspflege (S. 156). Berlin: Cornelsen Schulverlage GmbH.
Senckel B. (2010). Mit geistig Behinderten leben und arbeiten. Eine Entwicklungspsychologische Einführung. München: C.H. Beck.
https://www.uni-due.de/edit/lp/kognitiv/piaget.htm
https://www.whoswho.de/temp/te_bio.php?RID=1&PID=1329
Jean Piaget (1896 - 1980) in Neuenburg/Schweiz
Studium: Zoologie, Psychologie, Erziehung
Arbeit in Paris: Entwicklung der Intelligenz
Leiter des J.J.Rousseau Institut in Genf
3 Kinder
Berufsweg: Lehrer, Professor, Gastdozent, Gründer des Centre International d'Epistémologie génétique (Erkenntnistheorie)
Wissenschaftliche Forschungsergebnisse bis heute weltweit hoch anerkannt
Bedeutung der Theorie für die Arbeit mit MmB
Ungleichgewicht (Assimilation/Akkomodation, innerhalb der Entwicklungsstufen)
Akkomodationsfähigkeit anregen
breite Assimilation unterstützen Handlungsalternativen/ "Umwege" aufzeigen
"typisch kindliche" Einstellung
Achtung! oftmals Fehlurteile (Provokation, Egoismus etc.)
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