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Konversationsanalyse (Transkription)

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by

M Becker

on 21 December 2013

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Transcript of Konversationsanalyse (Transkription)

Datenbasis & Transkription
Fragestellung
Analysedimensionen
- Größenordnung
- Kontext
- Oberflächennähe
- Form/Funktion
- Methodenp(l)urismus
Datenaufnahme
Datenaufbereitung
- Digitalisierung
- Dokumentation
- Inventarisierung
- Segmentauswahl
- Transkription
- technisch
- methodisch
- medial
- analytisch/theoretisch

Annahmen der Konversationsanalyse
Gliederung
- I. Forschungsprozess

- II. Transkription
- verbal (Konversationsanalyse)
- Sequenzialität
- multimodal (multimodale Interaktionsanalyse)
- Sequenzialität, Simultanität
- medial (Filmprotokoll)
-Sequenzialität, Simultanität, Medialität
Untersuchungsformen:
- Geprächspraktiken
- kommunikative Gattungen
- Interaktionsaufgaben
- Institutionelle Kommunikation
- Mileu-Kommunikation
"Bei jeder Untersuchung geht es in irgendeiner Weise darum, dass Gesprächspraktiken erforscht werden, die sequentiell (d.h. zeitlich-prozessual) organisiert sind und aus einem Zusammenhang von Formen und Funktionen in bezug auf einen Bereich bestimmt sind." (Deppermann, 2001, S. 17)
I. Forschungsprozess
II. Transkription
Spannungsfeld: Authentizität und Strukturierung
- iterativer Forschungsprozess (Anpassung)
- Erkenntnisgewinn im Prozess
- erste Forschungsfragen: offen, vage, schlicht
- schwach/nicht theoriegeleitet formulieren
- Fragestellung bestimmt Datenaufbereitung (Transkription)
"Es gibt also nicht die Analyse eines Gesprächs, sondern immer nur eine Analyse unter einer Fragestellung und in Hinblick auf bestimmte Interessen." (Deppermann, 2001, S. 20)
Feldzugang
- Kontakt
- Rolle im Feld
- Elizitierung
- Einwilligung

Aufzeichnung
- Audio
- Video
induktiver Forschungsprozess
Datenanalyse: Einzelfälle

Fallvergleich: Kollektionen

Theoretisierung: Anpassung Fragestellung

Ziel: Materialgestützte Entdeckung von Phänomenen (Was? Wie? Wozu?)

Spirale von Literaturstudium => Fragestellung => Datenerhebung => Datenanalyse => Revision der Fragestellung => neue Literatur usw.


- Theoretical sampling bis zur empirischen Sättigung

- Authentische Gespräche
- „Order at all points“ (Sacks)
- Teilnehmerpraktiken („Ethnomethoden“)
- Sequenzielle Rekonstruktion
- Soziale Ordnung
- Verzicht auf Ex-ante-Hypothesen

Warum Transkription
- Fixierung der Flüchtigkeit:
Präzise Erfassung der Details (was?)
Verlaufstruktur (wann?)
- Entdeckung von Phänomenen und Musterhaftigkeit
- Voranalyse des Datums (Schule des Hörens)
- Vergleichsmöglichkeiten (Textdarstellungsformen)
- Objektivität und Intersubjektivität der Analyse
Was geschieht genau?
Worauf bezieht man sich?
Prüfmöglichkeiten


Transkriptionsprobleme
- Repräsentation des Vokalen als Schrift
=> andere Phänomene als in Texten

- Repräsentation des Prozesses im statischen Medium => Verlaufsdarstellung

(Einheiten, Sprecherwechsel, Simultaneität von Aktivitäten, Text-Ton/Video-Bezug, Timeline)



Transkriptionstypen
- Verschriftung
Orientierung an schriftsprachlichen Normen
Reduktion der gesprochensprachlichen Spezifik des Gesprächs
evtl. weitere redaktionelle Überarbeitung
- literarische Umschrift
Orientierung an Dialektliteratur (reduzierte Standardisierung!)
im Interesse besserer Lesbarkeit, gegenüber einer phonetischen Transkription
-phonetische Transkription
mit standardisierten Zeichensätzen (SAMPA, IPA)
- multimodale Transkription
zusätzliche Annotationsspuren für visuelle Kommunikation
- mediale Transkription
zusätzliche Ebene der medialen Umsetzung des Bildes/Tons etc.




verbal
Transkriptionskonvention: GAT2
- Keine Sonderzeichen, da es mit jedem Textverarbeitungsprogramm verwendbar sein soll

- Zeilenorientierung: vertikale/sequentielle Schreibweise

- Literarische Umschrift

- Weitführende Segmentnotationsvorgaben (prosodische Einheiten)

- Unterscheidung in Minimal-, Basis- und Feintranskription nach dem „Zwiebelprinzip“

Transkriptionsprinzipien:


-Ausbaubarkeit und Verfeinerbarkeit der Notation („Zwiebelprinzip”)

- Lesbarkeit des Transkripts
- Eindeutigkeit
- Ikonizität
- Relevanz
- Formbezogene Parametrisierung
1. Darstellung:
- von sprachlichen und nichtsprachlichen Handlungen
- in einer Ton- oder Video-Aufnahme
- in einer zeitlichen Abfolge
2. Nacheinander auf dem Bildschirm / Papier bildet ikonisch das Nacheinander in der Zeit ab
3. Untergliederung in Segmente

Transkriptstruktur:


Transkriptionsniveaus (GAT2):
- Minimal


- Basis

- Fein
Wortlaut der Redebeiträge und deren Unterteilung in Segmente
Dazu:
Überlappungen
Verzögerungen
Pausen
Ein- und Ausatmen
Lachen
nonverbale Handlungen und Ereignisse
schwer- oder unverständliche Segmente

Prosodie:
-Fokusakzent: LEben chiNEsen euroPÄer
-Tonhöhenbewegung: ? , - ; . am Ende von Intonationsphrasen
-Schneller, unmittelbarer= Anschluss neuer Intonationsphrasen
-Dehnung : :: :::


- Akzentstellen und Akzentstärken: Fokusakzent und weitere Akzente (Nebenakzente)

- Auffällige Tonhöhensprünge am Beginn oder im Verlauf der Intonationsphrase (im Vergleich zur vorherigen Intonationsphrase)

- Verändertes Tonhöhenregister

- Akzenttonhöhenbewegungen

- Lautstärke- und Sprechgeschwindigkeitsveränderungen

- Veränderung der Stimmqualität und Artikulationsweise

- Weitere phonetische Phänomene

multimodal
Transkriptionskonvention: kein Standard
Transkriptionsprinzipien:
- Sequenzialität
- Simultanität
- Raum-Zeit-Abhängigkeit
- Fragestellung bestimmt

Transkriptionsstruktur:
- angelehnt an CA / Fragestellung
medial
Transkriptionskonvention: kein Standard, Vorschläge
Transkriptionsprinzipien:
-Sequenzialität
- Simultanität
- Medalität:
(Visuelle Ebene, Akustische Ebene, Audiovisuelle-Ebene, Gattung)
- Erst Bild dann Ton


Transkriptionsstruktur: ähnlich CA/multimodal
Visuelle Dimension:
Kameraoperationen
Einstellungsgröße
Kameraperspektive
Kameraobjektiv
Kamerawinkel
Kamerabewegung
Kamerafahrt
Zoom
Kameraschwenk
Tiefenschärfe
Bildkomposition

Anordnung der Bildobjekte
Beleuchtung
Personenführung
Akustische Dimension
Sprache (Konversationsanalyse)
Geräusche
Musik
Audiovisuelle Dimension
Formale Relationen
Point-of-View-Shot
Wort-Bild-Kombination
Textbezogene Illustration
Stütz- und Belegfunktion der Bilder
Wechselseitige Einordnung und Kommentierung von Bild und Wort
Montage
Gattungsanalyse
Mise en Scene
WAS NUN ?
Gruppe 3: Becker/Hanser
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