Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Die Geschichte der Psychologie im Überblick

No description
by

Theresa Hoffmann

on 11 February 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Die Geschichte der Psychologie im Überblick

Antike
Die Geschichte der Psychologie im Überblick
Parmenides
dehnt Vorstellung der Erklärbarkeit (Logos) auf Uranfang der Welt aus
Denken = Sein
Unwandelbarkeit des Seins
Welt durch Denken erfassbar

Heute
Konstruktive Kritik als Vorbedingung der Entwicklung psychologischen Denkens und als unverzichtbarer Teil des Erkenntniszuwachses.
Heraklit und Anaximander
Aus Urstoff (Apeiron - "Das Grenzenlose") entsteht Kreislauf des Werdens und Vergehens
Idee der Bedeutung des Wandels (Grundbedingungen des Seins nur im Zusammenhang mit "Struktur der Welt" (einheit gegensätzlicher Prinzipien) begreifen --> Beständiger Wandel des Ganzen ["Sein" als Fluss] --> Harmonie der Veränderung im Gleichgewicht)
Suche nach der Vernunft zugänglicher Erklärung der Natur der Dinge
Gegensätzliches, sich im Fluss befindliches, fügt sich zu einer Einheit zusammen
Apeiron - Gegensatz zwischen Belebten (z.B. psychisches Denken) und Unbelebten
Heute
Wodurch zeichnet sich das "Belebte" (Denken) aus?
Gegensätze (Belebt - Unbelebt) befinden sich im Fluss
Kontemplementarität --> Philosophie
kontemplementäre Gegensätze ergänzen sich --> drücken zwei wesentliche Aspekte eines Ganzen aus
Pythagoras
Einbetten des psychologischen Denkens in die Welt der Zahlen
Grenzen wissenschaftlichen Denkens --> nicht alles kann in Zahlen ausgedrückt werden
Stabilität/Konstante im Wandel
Heute
Idee der Mikroreduktion --> Ganzes in Einzelteile/Elementarteilchen zerlegbar und aus ihnen auch wieder aufbaubar --> ohne Erklärungsverlust

Kritik an Demokrit(os):
durch z.B. Interaktion (mit Umwelt) finden Veränderungn in der Mikroebene statt, die sich in der Makroebene auswirken
Brückenprinzip: Einbindung von Definitionen andere Teilbereiche in die eigene Teildisziplin
Problem: Theorien auffinden mit anderkannten Gegenstandbereichen und die das Auffinden von Reduktionsbeziehungen möglich machen.
Demokrit(os)
Bottom-up-Erklärung
Nur das Wirkliche kleinste unteilbare "Seins-Teilchen" als sinnvolle Grundlage der Erklärung für die "Veränderung in der Vielheit"
--> Begründer des Atomismus
Thales von Milet
Erkenntnisfortschritt durch Irrtum und der Möglichkeit seiner Korrektur
Urstoff der Natur = Wasser --> Grundvorstellung des Monismus
weg von der Mystik, hin zum naturalistischen Weltbild
Heute
Selbst wenn wir den Urgrund des Seins (warum existieren wir?) nicht als Gegenstand der Psychologie sehen, sind unsere Antworten darin enthalten.
Zuerst ET --> dann WT
Um zu einer Erkenntnis zu gelangen müssen wir zuerst das Große Ganze erfassen

Ontologie als Basis für Auswahl relevanter Tatsachen.
Fechner zu Kontemplementarität
Konteplementarität:
Erkenntnissubjekt kann nicht gleichzeitig beide Gegensätze eines Erkenntnissubjekts erkennen.
Heute
Verhalten hängt von Anfangsbedingungen ab und ist nicht linear vorhersagbar
Alleinstellungsmerkmal menschlichen Verhaltens bedingt durch Emergenz besonderer kognitiver Fähigkeiten (Bsp. Bewusstsein)

zeitlich emergente konstitutiv emergente
Eigenschaften Eigenschaften
--> durch Evolution --> gibt es auf physikalischer
entwickelt Ebene nicht --> kommen erst
in komplexen Systemen zum
Ausdruck

Emergenz: Ganzheit nicht aus Eigenschaften der Einzelteile erklärbar
Empedokles
4-Elemente-Lehre --> Zusammensetzung der belebten und unbelebten Natur
Belebt: z.B. menschliche Temperamente
--> Temperament: gefühlsinnere Veranlagung und Willensartung, die sich auf äußere Tätigkeiten auswirken.
Vorsokratiker
Es gilt das "Allumfassende des Seins" (Ontologie, Metaphysik) mittels der Möglichkeiten des Verstandes (Logik) so zu beschreiben (Rationalismus) bzw. zu zerlegen (Reduktionismus), dass aus einer Summe von Einzelteilen (Induktion) eine Theorie gebildet werden kann.
Sokrates
Entwicklung von rationalen Theorien als einzige Handlungsweise (gegen Empirie) --> Philosophie
Platon
Beziehung der Welt zur Seele des Menschen
Zugang zur Psyche durch philosophisch begründete/rationale Wahrheitssuche
Wahrheit = Vernunft (rationaler Seelenteil) --> nur durch Seele erkundbar
Seele

Begehrend <=> Zielstrebig Vernunft
--> lenkt die anderen beiden
Übernimmt dualistisches Weltbild von Orphikern
Dualistisches Weltbild:
1) ewige Gültigkeit von überlieferten Wahrheiten
2) Zwiegestalt menschlichen Verhaltens (gut-böse) HEUTE: Dispositionen
3) Geist im Körper gefangen (Höhlengleichnis) --> Unterschied subjektive-objektive Wahrheit
--> Materialismus, Biopsychologie

--> allgemeingültig, damals wie früher
Seelensubstanzlehre: unwandeltbare, unvergängliche Grundform des Seins ist gegeben --> ET--> Grenzen der Erkenntnis
Empirie nur Schatten/Trugbild der Seele
--> wahrnehmbare Welt ist Scheinwelt
--> Idee von etwas /Rationalität über Empirismus
(HEUTE: andersrum Psychologie - Empirismus)
Begehrend - Unterleib
Zielstrebig - Brust
Denkend - Gehirn
wurde bis in 19. Jahrhundert anerkannt und praktiziert --> Platons Philosophie als wichtiger Gegenpol zur Empirie --> Psychologie grenzt sich von Platon und seiner Philosophie ab und wendet sich der Naturwissenschaft zu.
Problem:
ET: Anfang von Allem mit Vernunft, die an Körper gebunden ist, erkennbar?
Antwort:
Kontemplative (Mystische), philosophische Hinwendung zur Welt der Ideen --> Rationalität
--> Wirklichkeit durch Denken bestimmt
Nach Tod: nur denkender Seelenteil bleibt bestehen, begehrender und zielstrebiger Teil vergehen

Heute
Seelenteilung: 2 oder mehr Seelenteile von Vernunft gelenkt
Hirn spielt maßgebliche Rolle (früher war Gehirn egal)
Anfang der Welt Erleben und Verhalten
/Erkenntnis Wandel der Fragestellung
früher heute
heute nur noch
in Entwicklungspsychologie
(pränatale Entwicklung),
Nahtoderlebnisse
Problem: Beziehung zwischen Hirn und Psyche

Aristoteles
Psychologie in fast allen, damals bekannten, Wissenschaften verankert : Logik und ET, Naturphilosophie, Metaphysik, Rhetorik, Ethik, Mathematik --> Frage ob Psychologie in Deutung und Erklärung der Natur eingebunden ist --> Materialismus => Zeit-Raum-Relation zum Körper --> Empirie/messbar
ODER : Psychologie als überempirisch --> über alle Erfahrungen hinausgehend angesehen --> nicht messbar z.B. Seele.
Einheit des Ganzen stets vor Detailwissen (--> Zusammenarbeit der verschiedenen Teilbereiche); Philosophie hat Deutungshoheit/ist Leitwissenschaft, Teilbereiche der Psychologie verstreut in der Philosophie
Monismus (Unternnbarkeit von Leib und Seele = Grundannahme --> wie wirkt die Seele im Körper?; Leib und Körper sind in der Wissenschaft nur zusammen

untersuchbar)
Seele als Inbegriff menschlicher Fähigkeiten und Geisteskräfte, Seele kann Körper wandeln, Körper als Werkzeug der Seele
Verschiedene Seelenvermögen --> 3-Teilung

vegetativ animalisch denkend/rational
Denkende Seele = HEUTE: Bewusstsein

5Sinne verbunden mit übergeordnetem Allgemeinsinn
-->Sinnes- (Verbunden mit Gedächtnis)
eindrücke --> Gehirn als Zentralorgan des aufnehmen Empfindungsbewusstseins
= leidendes --> Gehirn als Übergangsort zwischen Außen- und Vermögen Innenwelt (Vergleich Black-Box)
--> Baut Gedächtnisfähigkeiten und aktive Tätigkeiten des Geistes auf --> =Assoziationen

äußere Sinne: Empfindungen durch Sinnesorgane
innere Sinne: Geistige Tätigkeiten; nicht höherwertig (da höherstehendes Objekt nötig)

Assoziationsgesetz beschreibt Assoziationen, maßgebend für: Assoziationspsychologie/Vorstellung von Denken

Heute
Assoziation: klassische Konditionierung, Verhaltenstherapie, Lernen, analytische Psychologie
Induktion und Deduktion --> WT

Peripatetische Schule
gegründet von Platon, Ideen gründen auf Sokrates, fortgeführt von Aristoteles
HEUTE: gibt es kaum einen psychologischen Gedanken, der damals nicht schon im Kern angelegt ist.

=> Psychologie ausgerichtet zur Ontologie, verstellt Schranken zur Praxisnähe
Plotin
Ausgestaltung und Systematisierung der platonischen Philosophie
Neuplatonismus --> Ziel: Theologie, Kosmologie und Psychologie zu verbinden um Aufbau der Welt und Stellung des Menschen zu erkennen
Unterschied subjektive/objektive Welt
vom sinnlichen/wahrnehmbaren abwenden, hin zum Rationalismus
Seelenlehre von Ontologie in Mystik überführen
Seele = Mittelding zwischen Geist und Materie
Seele --> zu Gott aufsteigen (Mystik)
Eingefaltete Fülle --> durch Entfaltung entsteht etwas radikal Neues (Bsp: Kokon --> Schmetterling)
Alles zu erkennende schon immer da gewesen --> ET nur nach wissenschaftlichen Erkenntnissen neu geordnet --> WT
im Jenseits werden alle bestehenden Gegensätze aufgehoben (entgegen: Kontradiktionsprinzip: bestehende Gegensätze) --> macht Seele als Mittelding

möglich
Seele ist mehrgestaltig --> teilbar
Heute
Emergenz Supervinienz

--> Übergeordnetheit/Hierarchie (Es ist nicht möglich A zu ändern, ohne dabei auch B zu ändern) --> asymmetrische Abhängigkeit des Geistes vom Körper
Spätantike
Augustinus
Einfluss der christlichen Religion thematisieren
dualistische, platonische Philosophie als Basis des Christentums
Aufmerksamkeit auf innere Werte; Materielles und Geschöpfe nicht Gegenstand der Wissenschaft --> nur Seele interessant
religiöser Einfluss (Metaphysik, Mystik) --> auch in gelehrten Kreisen akzeptiert
erste psychologisch begründete (Selbst)Beobachtung
Mehrgestaltigkeit der Seele --> Dreifaltigkeit der Seele

Gedächtnis Wille
Verständnis &
Einsicht
Zeitmaß
Vergangenheit:
Gedächtnisfunktion in Bildern (HEUTE ASSOZIATION) --> prospektiv: Zukunft aus Erfahrungen deutbar

--> erinnern
Vorstellung (Bindeglied)
Gegenwart:
Verständnis und Einsicht
--> wahrnehmen

Zukunft:
Wille
--> erwarten

=> fließende Übergänge zwischen erinnern, wahrnehmen und erwarten

=> ordnet psychische Vorgänge in Dimensionen der Zeit an

"Anfang der Zeit" nicht existent, da jeder Zeitpunkt durch seine Vergangenheit definiert ist
=>
Zeit kann nur dort sein, wo Bewegung ist, sie bestimmt sich erst durch die Bewegung des Geistes (Ohne denken, keine Zeit)
19./20. Jahrhundert: Introspektion (= Suche des Göttlichen in der Psyche)/Behaviorismus --> man bezieht sich nicht auf Augustinus

Heute
Zeitwahrnehmung:
Gedächtnis - Vergangenheit
Verständnis & Einsicht - Gegenwart
Wille - Zukunft

Zeitmaß - subjektiv wahrgenommene Zeit <-> objektiv vergangene Zeit
Errungenschaften der Spätantike und des Mittelalters
Mnemotechnik - Erinnern durch Aufschreiben
Untescheidung subjektiver von objektiver Zeit (nicht möglich)
--> mittelalterliche Texte werden wegen Nähe zur Mystik abgelehnt
=> irdisches Reich/Physis --> breites Erkenntnisspektrum --> Sinn- und Zweckzusammenhang immer durch logisch-abstraktes Denken erfasst --> Theorien des kausalen Denkens (-->Acquin)
Mittelalter
Ibn Sina (=>Avicenna) --> Islam
Methoden: Beobachtung und Experiment (HEUTE experimentelle Wissenschaft)
Bindeglied zwischen Philosophie und kritischem Materialismus
ET: Zuerst Seele erkennen (Was kann ich erkennen?) bevor man etwas Weiteres erkennen kann
Problematik: Überführung von sinnlich wahrnehmbaren in Mentales (HEUTE nur Verhalten, nicht die Gedanken selbst sind messbar)
Psychologie als Vorbedingung allen anderen Wissens (Auffassung in Philosophie bis ins 19. Jahrhundert)
Körperliches/Geistiges hat Raum in der Definition der Seele
Seele = lebendig, bewegt
Untrennbarkeit von Körper und Psyche
Idee der aktiven Bewegung
bewegte Seele braucht Wahrnehmungsapparat um zu entscheiden wohin sie sich bewegt
ergänzt Aristoteles 5Sinne + sensus communis um innere Wahrnehmungskräfte
höhere + niedere Seelenschichten => Hierarchie
(HEUTE Bewusstseinsforschung) Menschen haben höhere Seelenqualität als Tiere. Menschen erkennen ihr eigenes Wesen und sind selbstreflektierend --> weisen Intelligenz auf
Ganzes (z.B. intelligenz) in Bestandteile zerlegbar, Interaktion der Bestandteile nur bei Funktion jedes Teilelementes möglich (--> bis HEUTE aktuell)
Heute
Psychologie an eET orientiert: Verhalten durch Möglichkeiten des Körpers begrenzt
Idee der aktiven Bewegung --> Messung von Bewegungen (z.B. Hirnströmen)
Wahrnehmungskräfte = mentale Fähigkeiten (Wahrnehmung, Vorstellung, Gedächtnis, Urteilsvermögen)
Thomas von Acquin
führend in Gedächtnisforschung
Schreiben schafft Erinnerung
Zweiteilung des Universums


Irdisch Überirdisch
Bewusstsein mit logisch- Bewusstsein mit mystischem denken
abstraktem Denken; Physis
Kultur


Wissenschaft Theologie
--> der sinnlichen Wahrnehmung
zugänglich
--> Durch Experiment messbar
(Empirie); jede Theorie muss
experimentell bewiesen werden
(entgegen: nicht durch theoretische
Überlegungen)
Ziel: vorurteilsfreie Sicht auf
Welt --> nichts


rationales hineindeuten
=> möglichst objektiv

Theorien des kausalen Denkens:
Entwicklungsstufen --> in Verwandlung verborgener Zweckzusammenhang erkennbar
Bildung von Gedanken als ein Entwicklungsprozess --> höherer Zweck menschlichen Daseins?
Jeder Sinn und Zweck von etwas ist dessen Ursache --> naturwissenschaftliches Kausaldenken (Ausklammerung von magisch-mystischem)
Heute
Annahme von Ursache wichtiger als Endziel
Galen von Pergamon
vollkommene Abhängigkeit der Seele vom Körper
Ventrikellehre: 3 oberste Seelenbereiche --> Denken, Erinnern, Vorstellen, sitzen jeweils in 1 Ventrikel
Homöostasemodell: Fließgleichgewicht der Körperflüssigkeiten (= Temperamente)
Blut Sanguiniker
Schleim Phlegmatiker
gelbe Galle Choleriker
schwarze Galle Melancholiker
Pneumalehre/Spiritustheorie: Pneuma als Träger/Vermittler zw. Körper und Seele/Werkzeug für Seelenvermögen (--> bestimmen geistige Leistungen)
--> energetisierende Luftschwingungen --> verkörpern Prinzip der Bewegung
Psychische Krankheiten gehen mit diversen Körperfunktionen einher

Zsmhang zwischen (Körper-)Flüssigkeiten und Persönlichkeitsvariablen (--> Temperamentenlehre)
Behandlung psychischer Krankheiten mit "moderner" Medizin (Opium, Morphium)
Gelenische Irrtümer --> Schluss von Tieren auf Menschen (Vgl. Behaviorismus) (blieben bis über MA hinaus bestehen/unentdeckt)
rationaler Teil der Psyche im Gehirn, Leidenschaft im Bauchraum
Heute
Gänge in denen Pneuma von Ventrikeln fließt = Nerven
Hippokrates
Homöostasemodell als Grundlage seiner Humoralpathologie

Ursache aller Krankheiten ist fehlerhafte Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten
Krankheiten betreffen immer "das Ganze":
Mikrokosmos Mensch & Makrokosmos Umwelt
Diagnose nur aus Summe aller Symptome möglich
ZNS hat große Bedeutung
Gehirn als Zentrum psychischer Störungen
Soranus von Ephesus
Ablehnung der Verbannung psychisch Kranker

Heilung psychischer Störungen durch ruhige und natürliche Umgebung
Andreas Vesalius
Verwarf die Idee der Zuordnung von Denkfunktionen zu Hohlräumen
Selektionsbefunde --> Bau menschlichen Körpers
Bau des Gehirns

=> Beginn der modernen Anatomie
Mittelalter
Ventrikellehre:
Zuweisung geistiger Vermögen zu Ventrikeln
Intelligenz --> 2 Seitenventrikel
Wissen --> 3. Ventrikel
Gedächtnis --> 4. Ventrikel

Verlauf des Lebens ist vorbestimmt --> Behinderungen als Schicksal annehmen
Moderne
Samuel Sömmering
malte schönste Gehirnabbildung
Gehirn ohne Funktion, ist Isolationsschicht für Ventrikel (=Seelenorgan)
Immanuel Kant
Trennung von Philosophie und Naturwissenschaft
--> Übertragung von Erkenntnissen über Seele mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht auf die "Philosophie der Seele" möglich
Fechner
Panpsychismus
Zsmhang von physischen mit psychischen Phänomenen (nicht statisch, sondern Prozesse)
Psychophysik: Prozesse --> logarithmischer Zusammenhang
Keine Wechselwirkungen, nur Parallelismus zwischen Physis und Psyche

2 Erscheinungsformen des gleichen Prozesses
(Leib und Seele)



3. Variable

Unterscheidung von subjektiver und objektiver Welt, subjektive ist wichtig für Fechner
Alle Erscheinungen (Körper, Geist, materiell, physisch, psychisch) sind Teil beider Kategorien (Geist und Körper); nur in ihrer Erscheinungsform unterschiedlich
Seele nicht von anderen Lebewesen erkennbar
Heute
Psychophysik als Grundlage der Experimentalphysik
Full transcript