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Was ist eigentlich Gewaltfreie Kommunikation?

www.11drei-institut.de +++ Eine kurze Einführung, was die Gewaltfreie Kommunikation von unserer Alltagssprache unterscheidet
by

Bernd 11drei

on 6 February 2014

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Transcript of Was ist eigentlich Gewaltfreie Kommunikation?

Was ist eigentlich 'Gewaltfreie Kommunikation'?
Seit wann sind Worte
Hä, Moment!
Wieso eigentlich 'gewaltfrei'?
gewaltvoll?
Naja, ok, ein paar mal habe ich schon erlebt, dass Worte verletzen können... aber so richtig gewaltvoll???
"Wenn Du nicht aufräumst, setzt es was!"
Ich zähle bis 3 und dann fahre ich ohne dich los!
Ok, ok, ich hab`s kapiert!
Aber wieso ist denn unsere Alltagssprache so oft gewaltvoll?
Wir haben gelernt unsere Worte 'strategisch' zu verpacken.
Als Beispiel:
Tom, bitte räum dein Zimmer auf
Ich möchte, dass Tom sein Zimmer aufräumt.
WIE sage ich es nun den Tom?
Nö, wieso?
Tom, es ist unordentlich, bitte räum es auf!
Nein, ich will noch spielen!
Tom, ...
Achtung, jetzt kommen die 'strategischen Verpackungen'...
... wenn Du nicht...
...hast Du Mami/Papi nicht lieb?
...ich zähle bis 3!
... und und und
Diese 'Verpackungen' sind alles Kommunikationssperren:
Ja und, er tut es ja nicht. Ist doch ganz normal...
Genau, das ist unsere Alltagssprache
Aber was bleibt denn dann noch übrig, wenn ich so nicht reden soll?
- Kritisieren
- Moralische Urteile
- Drohung
- Bestrafung
- ...
Diese gewaltvollen Strategien und Instrumente wie Bestrafen, Druck, Drohung, Abwertung, etc. erzeugen oft genau bei unseren Kindern / Partnern / Mitarbeitern / etc., an deren Verhalten uns etwas liegt,
Abwehr
und
Widerstand.
Oder sie tun das, was wir von Ihnen wollen, nur aus
Angst, Schuldgefühl oder Scham.
Es bleibt die 'Gewaltfreie Kommunikation' nach Dr. M. Rosenberg
Die Sprache des Herzens
Damit sagen wir dem anderen, ob das, was sie oder er macht mit unseren
Bedürfnissen
harmoniert oder ob es ihnen entgegensteht. In jedem Fall aber sagen wir es ihnen auf eine Art, die
weder
Schuld-
noch
Schamgefühle auf ihrer Seite auslöst.
Oft erzählen wir dem anderen nur unseren Standpunkt, aber nicht was hinter dem Standpunkt steht: unsere Interessen! Oder halt Bedürfnisse, wie es M. Rosenberg nennt.
Hä, versteh ich nicht!?
Wie bei einem Eisberg bleiben oft 80% in der Kommunikation unter der Wasseroberfläche!
Leider sind das die 80%, die der andere verstehen würde.
...hilft er vielleicht es zu erfüllen!
Wenn der andere versteht, welches Bedürfnis hinter unserem Anliegen steht, ...
Schauen wir noch mal auf das Beispiel
Tom, bitte räum dein Zimmer auf
Ha, siehste, es geht schon wieder los! Dem Burschen zeig ich`s...
Nö!
Ruhig Blut, erzähl Tom doch erst einmal was sich bei Dir erfüllt, wenn er sein Zimmer aufräumt. Noch weiss er das doch gar nicht...
Äh, achso, also, was ist bei mir unter der Wasseroberfläche!? Hm, naja, es wäre ordentlicher und ich könnte morgen besser durch sein Zimmer saugen!
Ah, ich verstehe, Dein Bedürfnis ist Ordnung und Unterstützung beim Saubermachen?
Äh, ja, genau ... jetzt wo Du es sagst wird mir das erst mal selber so richtig klar!
Ok, magst Du das Tom mal sagen und ihn fragen, ob und wie er Dir dabei helfen mag?
Wow, ganz ohne Zanken, Druck und Strafe!?
Äh, Tom, wenn ich dein Spielzeug so verstreut hier liegen sehe, merke ich, dass mir Ordnung und Unterstützung wichtig ist. Hm, magst Du mir da vielleicht helfen?
*Huch, das klappt ja*
Och, ich finde die Tiere sind doch ganz ordentlich auf dem Fussboden. Aber unterstützen möchte ich dich gerne. Wie könnte das denn für dich aussehen?
Du willst doch morgen staubsaugen. Wäre es auch Ok, wenn ich jetzt noch weiterspiele und es heute abend vorm Schlafengehen in die Kiste unters Bett packe?
Ähm, naja, ich dachte, Du räumst das jetzt sofort alles weg?!
Naja, daran habe ich gar nicht gedacht ... aber ja, das wäre ja ausreichend!
Super, dann kann ich noch weiterspielen und selbst entscheiden wann ich aufräume. Und Du bekommst Deine Unterstützung!
Das probiere ich direkt mal mit meinem Parnter aus....
Jetzt weiss ich was 'Gewaltfreie Kommunikation' ist!
Ok, und wenn es Probleme oder Fragen gibt...
Wollen Sie wissen, wie es weitergeht?
Wie wir
… konkrete Situationen des alltäglichen Lebens beobachten können, ohne sie zu interpretieren?
… die Verantwortung für die eigenen Gefühle und Gedanken übernehmen können?
… die Anliegen unserer Gesprächspartner ernst nehmen können, auch wenn wir Ihnen nicht zustimmen.
... den Unterschied zwischen Bitten und Forderungen und deren Wirkungen wahrnehmen können?
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Quelle: Internet, unbekannt
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