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Burnout

Grundwissen zum Burnout. Die Präsentation ist Bestandteil einer Lehrveranstaltung im Studienabschnitt 2 des Kommunalen Verwaltungsdienstes, FHöV NRW, Prof. Dr. Martina Eckert, 2014
by

Martina Eckert

on 12 March 2014

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Transcript of Burnout

Vorbeugen im behördlichen Alltag !

Aber wie?
"Es brennt nur jemand aus, der einmal für seine Arbeit gebrannt hat!"
Der Burnout ist eine Syndom, hinter dem sich verschiedene Symptome und Grunderkrankungen verbergen können. Üblicherweise wird er mit Überforderung am Arbeitsplatz gleichgesetzt.
1. Begeisterung und Idealismus

2. Reduktion des Arbeitsengagements

3. Phase des Aufbegehrens

4. Unbeeinflussbares Nachlassen der Leistungsfähigkeit

5. Teilweise sehr langes Stadium zunehmender Interessenlosigkeit,

6. stumpfes Funktionieren

7. Einsetzen psychischer und psychosomatischer Beschwerden

8. Krise und Zusammenbruch mit Suizid-neigung

Burnout hat eine typische Dynamik
ICD 10 Klassifikation fehlt
Es gibt keine ICD10 oder DSM IV-Kriterien

Hinter der „Erkrankung“ können sich verschiedene Mechansimen verbergen: Erschöpfung, Depression, vorübergehende oder chronische Anpassungstörungen

Unter Burnout verstehen manche Ansätze einen schleichenden Prozess schwerwiegender und anhaltender psycho-physiologischer Erschöpfung

Er wird von einer Vielzahl vegetativer und psychosomatischer Beschwerden begleitet.

Betroffene sind üblicherweise Menschen, die in ihrem Tätigkeitsfeld vor ihrer Erkrankung sehr engagiert und aktiv waren.


Phasen
Burnout
Brauchen wir ein anerkanntes Krankheitsbild?
1. Auf aufkommende Widerstände wird mit vermehrter Anstrengung reagiert. Eine Neubewertung der Situation, die ein Abstandnehmen zu den Verhältnissen/zum Misserfolg ermöglichen würde, wird nicht vollzogen.

2. Kompensationbemühungen (Coping) scheitern. Trotzdem zum Teil kämpferische Haltung gegenüber der entstandenen Schieflage.

3. Emotionale Einpanzerung, Rückzug, Antriebs- Motivationsverlust, Gefühl ständiger Müdigkeit und rascher Erschöpfung, Selbstentfremdung.

4. Auftreten psychosomatischer Störungen und körperlicher Erkrankungen, Verzweiflung, Fatalismus, Pessimismus und Hoffnungslosigkeit. Psychische Störungen: Ängste, Depression, soziale Phobien, Schmerzstörungen, Suchterkrankungen, körperliche Folgeerkrankungen: Magen-Darm Störungen, geschwächtes Immunsystem, kardiale Beschwerden, Kopf-schmerz, Muskelverspannungen, Lustlosigkeit; Suizidneigung

Mögliche Faktoren für das Syndrom
Tätigkeitsbezogen:

- Schlechte Arbeitsbedingungen,
- Zeitdruck,
- hohes Arbeitspensum,
- stoßweises Arbeiten,
- schlechtes Betriebsklima,
- wenig tragfähige Beziehungen zwischen den Mitarbeitern/innen,
- wachsende Verantwortung,
- Nacht- und Schichtarbeit,
- schlechte Kommunikation unter den Beteiligten,
- Unüberschaubarkeit von Arbeitszusammenhängen,
- intrigenbelastetes Arbeitsklima,
- Mobbing,
- ständige organisatorische Umstrukturierungen,
- Misserfolge,
- Angst um den Arbeitsplatz



Mögliche Faktoren für das Syndrom
Persönlichkeitsbezogen:

- Hohe Ich-Ideale,
- Selbstwert ist an erbrachte Leistungen gekoppelt,
- hohe Identifikation mit der eigenen Arbeit,
- hohe Identifikation mit den eigenen Zielen,
- Vernachlässigung eigener Grundbedürfnisse,
- Zurückstellen eigener Interesse zugunsten des Berufs,
- evtl. Traumatisierungen



Die Präsentation ist Bestandteil der Lehre im Bereich Kommunaler Verwaltungsdienst an der FHöV NRW, Prof. Dr. Martina Eckert, 2014
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