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Epochen und Literaturströmungen

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by

Corina Cora

on 13 December 2013

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Transcript of Epochen und Literaturströmungen

Epochen und Literaturströmungen
Barock (16. / 17. Jh.)
Historischer Hintergrund:

Übergang vom Mittelalter hin zu absolutistischen Systemen, Reformation und Glaubensspaltung (30-jähriger Krieg), verbunden mit Hunger und Kriegsleiden.
Motive, Themen und Ideen:
Vanitas
memento mori
carpe diem
Textgattungen, -sorten und formale Merkmale:
Sonett
Allegorien
Personifikationen
Aufklärung (1720 - 1800)
Historischer Hintergrund:
Zusammenfall alter Glaubensbilder durch Reformation
französische Revolution
17. Jh. Absolutismus
Motive, Themen und Ideen:
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“
Epoche des Rationaslismus
RATIO (= die Vernunft)
Selbstdenken
Selbstbestimmen
Toleranz
Humanität
"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (I. Kant)
die Mündigkeit ( Verantwortung)
Emanzipation des Denkens von kirchlich-dogmatischer Bevormundung
Philosophischer Hintergrund
Anknüpfen an den Ideen der Renaissance
Theodizee (Leibniz) und Deismus
"Ich denke, also ich bin" (Rene Descartes)
-> Rationalismus
"
Ziele und Vorderungen:
Herrschaft von Vernunft und Beförderung der Tugend
Allseitige, selbstständige Entwicklung des Geistes
Losreißen von den Dogmas und der kollektiven Autorität
Naturwissenschaftliche Erkenntnis
Erforschung der Welt durch Selbsterfahrung
Gleichheit der Menschen
Religiöse Toleranz
Weltbürgertum
Glaube an Erziehung und Belehrbarheit der Menschen
In der Literatur:
Rückgriff auf die Reinheit antriker Formen
Klarheit des Stils
Strikte Einhaltung von den drei Einheiten Handlung-Ort-Zeit
Ablehnung des Irrationalen, des Wunderbaren
Moralische These zur Aufklärung des Bürgertums
Belehrende, didaktische Literatur: Fabel, Satire, Drama
Textbeispiel:

Nathan der Weise (G. E. Lessing)

-> Ringparabel als Toleranzforderung
Sturm und Drang bezeichnet eine Strömung der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung, die etwa von 1767 bis 1785 hauptsächlich von jugen, etwa 20- bis 30-jährigen Autoren getragen wurde.
Motive, Themen und Ideen:
Betonung von Gefühlen
Emotionen
Freiheit
Gleichheit
Brüderlichkeit
das Genie
Gerechtigkeit
Revolutionäre
Kritik an den gesellschaftlichen Zuständen, an der Ausbeutung durch die Reichen
die Originalität
Nonkonformisten
Klassik
vs.
klassisch
- ist eine literarische Strömung
- bedeutet, dass ein Thema oder Motiv auch heute noch aktuell ist: die Aufopferung für die Familie, für Ideale, die Humanität, das Gute, das Schöne, etc.
Die Klassik kennt 2 Kategorien:

1. die Klassik allgemein -> 1775 - 1832
2. die Weimarer Klassik -> 1786 - 1805
Historischer Kontext:
1789 der Ausbruch der französischen Revolution -> Motto: "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" -> das Motto für das gesamte 18. Jh.
der Sturz der absolustischen Herrschaft in Frankreich -> die Napoleonischen Kriege 1799-1815
1806 Österreich wird ein multi-ethnisches Kaiserreich
1806 das Ende des "Heiligen Römischen Reiches" -> die Zersplitterung in viele deutsche Kleinstaaten
Merkmale der Klassik:
Vorbild ist die Antike und die griechische Kunst -> der Mensch als Träger von Idealen (Humanität)
Gott ist überall anwesend, auch in der Natur -> pantheistisches Weltbild
die Menschen sind religiös, glauben an Gott, an das Gute
tragische Schicksale
der Mensch ist ein Fixum, er entwickelt sich nicht weiter -> hängt von seinem Schicksal ab.
HARMONIE
Gefühl (Pathos) und Verstand (Ratio)
Göttlichem und Menschlichem
Gesetz und freiheit
Individuum und Gesellschaft
Religion und Erkenntnisdrang
Ideale der Klassik:
Humanität
Harmonie
Toleranz
Freiheit in der Verantwortung
bei Goethe - Idealismus der Natur
bei Schiller - Idealismus der Vernunft
Die Epoche der Romantik


(1795 - 1840)

Definition
Die Romantik ist eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerte und sich insbesondere auf den Gebieten der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik äußerte. In der Literatur der Romantik (ca. 1795–1848) unterscheidet man Frühromantik (bis 1804), Hochromantik (bis 1815) und Spätromantik (bis 1848).
Historischer Hintergrund:

Industrialisierung
Nationalstaatsidee
napoleanische Kriege
Sorge um schnelleres Leben mit höheren Ansprüchen und deren gesellschaftlich-politisch-kulturellen Folgen


- die Autoren sind enttäuscht, dass die Ideale der französischen Revolution nicht durchgeführt werden konnten -> Zuflucht in der Natur

- andere Autoren befassen sich mit der Studium der Nation
Motive, Themen und Ideen:
Idealisierung der Natur
Betonung der persönlichen Freiheit
Rückgriff auf Mittelalter als Idealbild
Gefühls- und Traumwelt
Schlagwörter: „blaue Blume“, Traum, Schwärmerei, Natur, Mond
Nutzung von märchenhaften, phantastischen, traumhaften, halluzinationsähnlichen Bildern
Pessimisten, Nihilist, Nonkonformisten, Individualisten
Künstler, Maler, Musikanten
Weltschmerz -> Weltfredheit
Textgattungen, -sorten und formale Merkmale:
Gedichte, Lieder, Märchen, Novellen, Romane
Nutzung von Synesthesien, Metaphern, Personifikationen und Assonanzen
politisch orientiert
Kritik gegen die Herrschaft des Adels und die feudalen Strukturen
Kritik gegen die Unterschiede zwischen sozialen Klassen
Kritik gegen die territoriale Zersplitterung
Kritik gegen die Herrschaft der Kirche und den Glauben
Die Autoren wollen:
die Freiheit des Individuums
Gleichheit zwischen den sozialen Klassen
die Emanzipation der Frau
Gerechtigkeit und Vernunft
Literarische Gattungen:
Reisebeschreibungen, Novellen, Romane, Briefe, Fortsetzungsroman
sie sammelten ihre Stoffe aus der Realität, aber auch aus der Geschichte
Vertreter:
Georg Büchner: Woyzeck; Leonce und Lena
Heinrich Heine: Die
Harzreise; Deutschland. Ein Wintermärchen
Begriff:
Der Begriff des Vormärz ist eine unscharfe Sammelbezeichnung für die oppositionele bis revolutionäre politische Literatur der Jahrzente vor der deutschen Märzrevolution von 1848.

Der Beginn dieser Literaturepoche ist umstritten; einige setzen ihn bei 1815 (Wiener Kongress) an, andere bei 1819 (Karlsbader Beschlüsse), 1830 (Juli-Revolution) oder 1840 (Rheinkrise).
Absolutismus
die orthodoxe Kirche
Idealismus von Klassik und Romantik
die Philister
Presse- und Meinungsfreiheit
Sozialismus
Frauenemanzipation
freie Liebe
Der bürgerliche Realismus
Definition
Def. lat. res = Ding, Sache, Wirklichkeit
der bürgerliche Realismus nimmt Stoffe aus der Realität auf und verarbeitet diese subjektiv durch jeden Autor -> mit literarischen Mitteln, mit Ironie und Humor
Merkmale:
Form, Inhalt und Stoff der Werke ist einfach, aber oft in breiter Ausgestaltung
der Leser nimmt an der Handlung teil, weil er sich oft mit den Gestalten identifiziert
Bevorzugung klassischer Literatur
Konzentration auf eigene Gesellschaftsschicht
Idealisierung des bürgerlichen Lebens
Bemühung um gesellschaftlichen Aufstieg
Auseinandersetzung mit soziologischen Aspekten (Emanzipation d. Frau, Gesellschaftsstrukturen).
Literarische Gattungen:
Entwicklungsroman
Gesellschaftsroman
Novelle
Dorfgeschichte
Dinggedicht
Der Entwicklungsroman:
-zeigt den Entwicklungsprozess einer Gestalt in bezug auf ihre Umwelt/ Gesellschaft
Der Gesellschaftsroman:
-kritisiert die Normen und Regeln der Gesellschaft und beschreibt diese zeitgeschichtlich genau
Die Dorfgeschichte:
- ist klar und einfach, die Erzählperspektive ist aus der Sicht der Bauern
Das Dinggedicht:
- ein Ding wird distanziert und objektiv betrachtet. Alles Unwesentliche bleibt bei der Betrachtung weg. Das Ding wird durch verschiedene Symbole beschrieben und daher subjektiv gedeutet.
Die Trümmerliteratur

(1945 – 1965)

= Literatur der Stunde Null
= Kriegs- oder Heimkehrliteratur
Definition:
die Trümmerliteratur ist das literarische Ergebnis des zweiten Weltkrieges
Autoren dieser Strömung verarbeiten in ihren Texten die Erlebnisse des Krieges und beschreiben die Gegenwart ( Nachkriegszeit)
die meisten Werken sind kurz und prägnant
Im Jahre 1947 gründete sich die Gruppe 47 um Hans Werner Richter

-> diese war eine Vereinigung deutscher Schriftsteller und Philosophen, die die Werke der Trümmerliteratur prägten.
Motive, Themen und Ideen:
Hungersnot, Armut
zerbombte Häuser, Ruinen
Menschenverlust, Schuldgefühl
gestörte Kommunikation im Text
Merkmale:
die Autoren schreibe aus ihrer Realität
waren oft selbst Soldaten
Kurzgeschichten
gestörte Kommunikation im Text
einfache Sprache
Wiederholungen, Symbole, Ellipsen, Metaphern, rhetorische Fragen, etc.
senden einen Appell an die Leser, durch das offene Ende
Merkmale der Kurzgeschichte:
knappe Form
realistischer Stil
einfache Sprache, oft auch Alltagssprache
keine Einleitung
offenes Ende
wenige Personen
die Personen haben oft keinen Namen
viele Symbole
wenig Handlung und wenig Ortwechsel
die Handlung ist geradlinig
Danke für die Aufmerksamkeit!
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