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Untitled Prezi

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on 30 September 2013

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Die Grünen Abgeordnete Waltraud Schoppe am 5. Mai 1983 im Bundestag

Foto: picture alliance/dpa, Quelle: tagesschau.de
Gruppenarbeit 1
"Ich habe abgetrieben"
13. September 1968
23. Delegiertenkonferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS)
Kalendarische Schlaglichter
- 26. April 1974: Drei-Monats-Fristenlösung
- 21. Juni: Bundesverfassungsgericht stellt Verfassungsfeindlichkeit fest
- 25. Februar 1975: Unvereinbarkeit mit Grundgesetz
- 4. März: Bombenanschlag "Rote Zora"
- 12. Februar 1976: Erweitertes Indikationsmodell
Frauenbewegung und
Frauenförderung

1970er und 80er Jahre
Soziohistorischer Hintergrund
Formen organisationaler Gleichstellung
Frauenförderung
Idee der Frauenförderung
Frauenförderungspolitik
Kritik an der Frauenförderung
Situation in der DDR
Frauenbewegung
Mediale Diskurse
Rechtliche Rahmenbedingungen
"Ich habe abgetrieben!"
"Sexismus im Bundestag?!" - Aussprache zur
Regierungserkl
ärung Kohls
Helke Sander stellvertretend für den
"Berliner Aktionsrat zur Befreiung der Frau"
Kritik an gesellschaftlicher Situation der
Frauen
Tomatenwurf: Sigrid Rüger wirft drei Tomaten
nach empört grinsenden Männern am
Vorstandstisch
Kinderladenbewegung
Quelle: http://www.kita-museum.de/Bilder/kita-kinderbewegung-kinderladen_klein2.jpg
"Weiberrat"
Quelle: http://anselm-weidner.de/wp-content/gallery/weiberrat/frankfurter_weiberrat_-_flugblatt_1968_-_seite_1.jpg
Schrader-Klebert, Karin:
"Die kulturelle Revolution
der Frau"
Quelle: http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/bild/ereignis/2007_06.jpg
Quelle: http://www.frauenmediaturm.de/fileadmin/Images/Chronik/Vorfruehling/68_3a_TB_BeauGeschl.jpg
Quelle: http://www.syndikat-a.de/files/products/friedan.jpg
Selbsterfahrungsgruppen
Quelle: http://aourbind.files.wordpress.com/2012/02/ft696nb3n8_00033.jpg
Quelle: http://aourbind.files.wordpress.com/2012/02/comic-caveman-raising-consciousness.jpg
Quelle: http://www.christundwelt.de/typo3temp/pics/3_218_8506792ec2.jpg
Quelle: http://www.demokratiezentrum.org/fileadmin/media/img/Wissensstationen/Gallery/Familien-Idyll/02_abtreibung_selbst.jpg
Quelle: http://4.bp.blogspot.com/-OqQcIkDbc6A/ThRxbYl8qtI/AAAAAAAASMs/F0rNTTHbOFY/s640/abtreibung.jpg
Quelle: http://static.pnn.de/fm/61/thumbnails/heprodimagesfotos87120081015frauen.jpg.3701264.jpg
Quelle: http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/schulfernsehen/geschichte-1971-deutschland102~_v-image256_-a42a29b6703dc477fd0848bc845b8be5c48c1667.jpg%3Fversion%3D1333111174324
Quelle: http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/images/stern1971_web1.jpg
Quelle: http://www.frauenmediaturm.de/fileadmin/Images/Chronik/74/74_2_TZ_Abgesetzt2_gr.jpg
Quelle: http://avortement-tpe-1es3.e-monsite.com/medias/images/tpe-3-1.jpg
Kalter Krieg
Friedensbewegung
"Deutscher Herbst"
Bürgerinitiativen
Frauenbewegung 1972-1983 BRD:

1. Räume erobern und etablieren

2. Autonome (Frauen-)Projekte und erste Umorientierung Richtung etablierter Frauen-politik

3. Differenzierung, Institutionalisierung und
Professionalisierung
1972
Bundesfrauenkongress Frankfurt
Gründung HAW und HIB

1973
Frauenzentrum Hornstraße (W-Berlin)
1976
1. Sommeruniversität für Frauen
Gründung der Zeitschrift "Courage"
1. Frauenhaus Berlin

1977
Erstausgabe Emma
2. sommeruniversität
Berliner Frauenkonferenz
1979
erste Gleichstellungsstelle Hamburg
1980
erster Lehrstuhl Frauenforschung
1983
Einzug der Grünen in den Bundestag
1. Schwarzer, A. (1972): Nachwort. Frauen gegen
den § 218.
2. Die Zeit (30.04.1971): Ist Abtreibung Mord?
3. SPIEGEL (31.05.1971): "Da bin ich von
einem Arzt zum anderen ...".
4. Die Zeit (29.10.1971): Apologie des
Altruismus
Inhalt?
Welche
Positionen
werden
dargestellt?
Wie wird argumentiert?
Auf welcher Ebene
wird
argumentiert?
Was lässt sich
zu Gemeinsam-
keiten und
Unter-
schieden
sagen?
Probleme?
"Aktionsrat zur
Befreiung der
Frauen"
Selbsterfahrungsgruppen
Paragraph 218
Frauenforen
Ideologische Ausrichtung
- linke Normen politischer Gruppen
- Familie
- (Re-)Produktionsbereich
- Geschlechterverhältnis
- Lage der Frau
- Private Unterdrückung
- Selbstbestimmung
- Sexualität
"Mein Bauch gehört mir!"

Ersatzlose Streichung des
§ 218 zur Abschaffung der
gesetzlich festgelegten
Bevormundung der Betroffenen.
GRUPPENARBEIT 2
"Sexismus im Bundestag?!"
1. Artikel "Hier kann man nicht denken. Tagebuch einer Parlamentswoche mit den GRÜNEN", aus: DIE ZEIT vom 13. Mai 1983

2. Plenarprotokoll der Sitzung des Deutschen Bundestages vom 3. Mai 1983
Die 1980er in Deutschland...
...Kalter Krieg, Annährung, Glasnost & Perestroika, Friedliche Revolution & Deutsche Wiedervereinigung (1989)
...Umweltzerstörung, Naturkatastrophen
- GAU Tschernobyl (1986)
...AIDS & Aufklärungskampagnen
...Politische Affären (Barschel)
"Lohn für Hausarbeit"
(1977)
Frauenbewegung und Frauenpolitik 1983 - 1990

1. Institutionalisierung ("Verstaatlichung der Frauenfrage")
2. Fokus auf Erwerbsbereich
3. Aktiver Staat: Gleichstellungsmaßnahmen
4. Etablierung von Frauenpolitik als Politikfeld
5. Männerbewegung & Frauenpolitik
1977
1976
historische Schlaglichter 1970er/80er BRD
...Willy Brandt ist Bundeskanzler
...Ölkrise (1973)
...Helmut Schmidt wird Bundeskanzler
...RAF (1972; 1977 "Deutscher Herbst")
...NATO-Doppelbeschluss (1979)

Reform des Ehe- und Familienrechts 1976/77
Öffentliche Verwaltung
Privatwirtschaft ?
Bund
Länder
Kommunen
Beispiel: Hochschulen
Konzeptionalisierung
Implementation
Rechtliche Grundlagen
Gleichstellung,
Gleichberechtigung,
Frauenförderung,
Frauen vs. Gleichstellungs-
politik???
Institutionalisierung
Gesellschaftliche
Rahmenbedingungen
Maßnahmen und Instrumente
Frauenförderungspläne
Gruppenarbeit: Institutionalisierung der Frauenpolitik
- Unterschiede BRD/DDR bzgl. Abtreibungsregelungen, Arbeitsteilung im Haushalt
-Sexismus wird ausgeblendet
-Hausfrauen/Familienernährer-Modell wird aufgeweicht UND gefestigt durch die Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
-Gleichstellung in Erwerbsorganisationen ist ein Randthema in der Frauenbewegung --> Frauenpolitik, ABER wird systematisch institutionell angegangen (Bsp:: Gleichstellungsgesetz in der öffentlichen Verwaltung) <-- EU
Europäische Ebene
- 1957 EWG-Vertrag (§ 119)
> "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"

- Fünf Richtlinien des Europäischen Rates
1. 1975 Lohngleichheit
2. 1976 Gleichbehandlung
3. 1978 Soziale Sicherheit
4. 1986 Gleichbehandlung betriebliche Systeme
und Selbständigkeit
5. 1986 Mutterschutz

- 1979/ 1985 UN-Abkommen "Gesetz zur Beseitigung jeder
Form von Diskriminierung der Frau"
Nationale Ebene
- 1980 Enquete-Kommission "Frau und Gesellschaft"
- § 611 a, § 611 b und § 612 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)
- 1983 Einführung von Frauenförderplänen im
öffentlichen Dienst
- 1988 Verabschiedung eines fünfjährigen Aktionsplans
für die Gleichberechtigung

- Art. 3 Abs. 2 GG: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt"
> Realisierung der Gleichberechtigung der Geschlechter
obliegt dem Staat
Idee der Frauenförderung
- Maßnahmen müssen auf politischer Ebene getroffen werden

- Verfolgung zweier wesentlicher Ziele:
1. Beseitigung der Diskriminierung von Frauen
2. Beseitigung der sozialen Folgen dieser Ungleichheit

- Formen der Diskriminierung: unmittelbar, mittelbar und strukturell
- "Niemand darf wegen seines Geschlechts (...) benachteiligt
oder bevorzugt werden."
Institutionalisierung der Frauenförderpolitik
- Ziel: Tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern
und der Abbau sozialer Ungleichheit

- Drei Wege der Institutionalisierung:
1. Engagement von Frauen in gesellschaftlichen Institutionen
2. Etablierung der Frauenförderungspolitik als eigenes
Politikfeld
3. Einrichtung von Gleichstellungsstellen
Maßnahmen und Instrumente der Frauenförderung
- Frauenförderung: Personalpolitik, die eine Chancengleichheit
realisiert
- Drei grundsätzliche Problembereiche:
1. Vereinbarkeit von Beruf und Familie
2. Unterstützung beim Zugang zu männerdominierten Bereichen
3. Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen

- Emotionsgeladene Diskussion um die Quotenregelung
- Vielzahl weiterer Frauenförderungsmaßnahmen: Weiterbildung, Kinderbetreuung, Arbeitszeitflexibilisierung, Geschlechtsneutrale
Sprachregelungen, Schaffung von Gleichstellungsstellen, Sanktionierung von Diskriminierung, Vorbild öffentliche Verwaltung
Frauenförderungskonzepte
1. Initiative
2. Bestandsaufnahme (Ist-Analyse)
3. Ziel-/ Maßnahmenkatalog
4. Berichterstattung
5. Frage der Verabschiedung
Literaturverzeichnis
Frauenpolitik in der DDR
1. Phase:
... 1949 Verfassung der DDR mit Gleichberechtigungsartikel
...1950 "Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau"
...1950 Gesetz für Arbeit --> Qualifizierung von Frauen, Unterstützung von Müttern

2. Phase:
...1960er "Qualifizierungsoffensive"
...1965 Verabschiedung Familiengesetzbuch verankert gleiche Rechte und Pflichten im Haushalt

3. Phase:
...1971 Erich Honecker wird Staatssekretär des ZK der DDR
...1972 Legalsierung Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche; kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln an Frauen über 16
...1972 sozialpolitische Maßnahmen zugunsten erwerbstätiger Mütter (Arbeitszeitverkürzungen für Mütter mehrerer Kinder; Hausarbeitstag, "Babyjahr"...)
Artikel 20
(2) Mann und Frau sind gleichberechtigt und haben die gleiche Rechtsstellung in allen Bereichen des gesellschaftlichen, staatlichen und persönlichen Lebens. Die Förderung der Frau, besonders in der beruflichen Qualifizierung, ist eine gesellschaftliche und staatliche Aufgabe.
Artikel 24
(1) …Mann und Frau, Erwachsene und Jugendliche haben das Recht auf gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung.
Arbeitsgesetzbuch
§ 30
(1) Die Maßnahmen zur Förderung der schöpferischen Fähigkeiten der Frauen im Arbeitsprozeß, zur politischen und fachlichen Aus- und Weiterbildung und zur planmäßigen Vorbereitung auf den Einsatz in leitende Funktionen sowie zur Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen sind im Frauenförderungsplan festzulegen.

(2) Der Frauenförderungsplan ist zwischen dem Betriebsleiter und der Betriebsgewerkschaftsleitung als Teil des Betriebskollektivvertrags zu vereinbaren.

§ 210
(1)Die Gesundheit und Arbeitskraft der Frauen und Jugendlichen … werden besonders geschützt.
(2)Die Arbeitsbedingungen sind entsprechend den physischen und physiologischen Besonderheiten der Frau zu gestalten.
(3)Frauen…dürfen nicht mit körperlich schweren oder gesundheitsgefährdenden Arbeiten beschäftigt werden.

Quelle: Aus erster HAnd 1986: 54
Quelle: Aus erster Hand 1986: 53
...vor allem Ende der 1980er Jahre in der BRD
...auf betrieblicher und tariflicher Ebene
...vor allem Großunternehmen und nicht die "typischen Frauenbranchen"
...vor allem familienpolitische Maßnahmen
...maßgebliche Zielgruppe: verheiratete Mütter
...Ausbildungs- und Karriereorientierte Maßnahmen für Frauen unterrepräsentiert
Frauenförderung in der Privatwirtschaft
"Nur wenn mehr Frauen erkennen, dass
ihr scheinbar persönliches Problem gesellschaftliche bedingt ist, können erforderliche politische Energien freigesetzt werden, so dass den Worten Taten folgen."

Die Verstaatlichung der Frauenfrage (letzter
Satz des Fazits)
Krautkrämer-Wagner 1990
Aufgaben von Gleichstellungseinrichtungen

| Benachteiligung von Frauen aufdecken und beheben

| Frauenförderpläne und frauenrelevante Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter in allen Lebensbereichen entwickeln und umsetzen

| Frauenpolitische Konzepte in betriebliche und politische Vorhaben und Programme einbringen
Fokus:
Erwerbsbereich

"...berufliche Benachteiligung ist das
gröte Hindernis für gesellschaftliche
Teilhabe" (Vollmer)
Bund: 1985 Ressort Frauen

Kommune: ab 1982 Bestellung kommunaler Frauenbeauftragter

Länder: "Gründerzeit 1979-1981" für frauenpolitische Einrichtungen
[Länder]
| Überwachungs- und Kontrollinstanz
| Kombination von Querschnitts-, Fach- und administrativen Aufgaben
| Selbstprogrammierung
| Pioniere im Politikfeld
| Legitimationsdruck
--> konkrete Ausgestaltung, Organisationsform, Ausstattung, ... --> mit parteipolitischen und männlich dominierten Interessen konfrontiert
--> Ansiedlung innerhalb Organisation beeinflusst Spielraum
--> im Zweifel Umkämpfung jeder einzelnen Maßnahme (da keine Klarheit über gemeinsames Zielverständnis}
FAZIT

- Forderung nach Institutionalisierung, Einmischung,
Konzentration auf strukturelle Ursachen
bleibt bestehen...
- kaum messbarer gesellschaftlicher Wandel
- Erheblicher Beitrag zu Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für Frauenfragen

Verstaatlichung der Frauenfrage ?

Gleichstellungspolitik als Frauenförderung unterliegt Defizitmodell

Frauenpolitische Konzepte beruhen auf konservativem Frauen- und Familienbild
Zuschnitt von Massnahmen auf
Frauen (Vereinbarkeit)

Erfolg ist abhängig von Stellen-
besetzung und politscher Führung

Organisationale und systemische Dependenzen
Das Literaturverzeichnis befindet
sich in einer externen Datei.
1. Phase 1972-1974:
2. Phase: 1975-1977
3. Phase: 1978-1983
Verfassung der DDR
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