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Facharbeit soziale Ungleichheit

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Milena Szrk

on 9 March 2014

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Transcript of Facharbeit soziale Ungleichheit

Chancengleichheit in der sozialen Marktwirtschaft: Aufstiegschancen von Kindern aus sozial schwachen Familien 1. Chancengleichheit: Spanne zwischen arm und reich
2. Armut in Deutschland: was konkret bedeutet arm sein? wer ist arm?
3. Der Sozialstaat: Chancenlos ohne Geld
4. Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen Familien Statusfatalismus
5. Interview Gemeinwesenarbeit "Treffpunkt"
6. Arm sein mit Kinderaugen
7. Schluss/ Fazit /Ausblick Absolute Armut:
Einkommen von etwa 1 Dollar pro Tag gekennzeichnet


betrifft rund 1,2 Milliarden Menschen Armut in Deutschland: was konkret bedeutet arm sein? wer ist arm? "In Deutschland, einem der reichsten Länder der Erde, gibt es sogar hungernde Kinder. Jedes sechste Kind kommt hungrig in die Kita oder in die Schule" Zitat aus "Armut im Überfluss" These: Kinder aus sozial schwachen Familien
sind benachteiligt Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen Familien These wurde deutlich bestätigt
Interview verdeutlicht, dass Kinder mit Migrationshintergrund besonders stark von einem schwer erreichbarem sozialen Aufstieg betroffen sind Fazit Inhalt Chancengleichheit: Spanne zwischen arm und reich Der Gesellschaft drohe ein "Achsenbruch mit Totalschaden" Adolf Bauer, Sozialverband Deutschland



Mittelschicht schrumpft seit Jahren; Zahl der Menschen mit wenig Einkommen steigt



Gefährdung des sozialen Friedens durch Ungleichheit und wachsende
Armutsrisiken Rund jeder zehnte Deutsche bezieht Hartz IV und jeder vierte arbeitet im Niedriglohnsektor und erhält somit weniger als 9,15 Euro die Stunde. Das Vermögen aller privaten Haushalte lag Ende 2011 (Immobilien mit eingerechnet) bei 8,2 Billionen Euro. Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen Familien Relative Armut:
Als 'relativ arm' gelten Menschen deren Einkommen weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens beträgt sozio-kulturelle Armut: 'gefühlte Armut', Angst vor einer sich verschlechternen wirtschaftlichen Lage für sich selbst. Medianeinkommen: Mittlere Einkommen in einer Gesellschaft Daraus wird deutlich: Armut in Deutschland ist zu vergleichen mit anderen Ländern

Der Unterschied: Schicksale werden in Deutschland erst dann zum Skandal wenn es bereits zu spät ist, d.h. ein Kind tatsächlich verhungert ist. Der Sozialstaat: Chancenlos ohne Geld 'Explodierende' Kosten im Bereich Gesundheitswesen

Eine Rente in die die Menschen gänzlich das Vertrauen verloren haben (Problem Generationenvertrag)

Auslaufmodell 'Wohlfahrtsstaat' Probleme die der Staat verursacht: (Kernbehauptungen)

Überforderung aufgrund Leistungsmissbrauches

Unfinanzierbarkeit aufgrund Großzügigkeit des Staates 'Der Sozialstaat, einst Stolz der Westdeutschen, ist bald nicht mehr zu bezahlen. [...] Der Sozialstaat ist unsozial geworden. Er versagt, weil er zuviel verspricht. Er belastet den Faktor Arbeit, schafft Arbeitslosigkeit' - Zeit Online Staat selbst spielt eine tragende Rolle in der Armutsdebatte Die Frage nach dem 'Warum' Hauptgrund warum das Thema Jahrzentelang nicht in der Öffentlichkeit thematisiert wurde ist das allgemeine Armutsbild: Begriff 'Armut' ist von Not und Elend geprägt
Häufig Bestandteil der Nachrichten; hier liegt der springende Punkt Kinderarmut in Deutschland scheint weniger spektakulär Weitere Gründe für scheinbar übersehene Kinderarmut in Deutschland:

Schuld wird den Eltern zugeschoben; Eltern als Alleinverantwortliche für die Situation Es wird erwartet das sich die Armen selbst aus ihrer Situation befreien und erlösen. Es wird irgnoriert das ein sinnvolleres Angebot der Sozial-, Arbeitsmarkt-und Beschäftigungspolitik enstehen müsste. Statusfatalismus: mehr als die Hälfte der jungen Deutschen die aus einfachen verhältnissen kommen, glauben nicht an einen möglichen sozialen Aufstieg.



"Ich werde Hartz IV, so wie Papa" Problem: 2/3 des Privatvermögen verteilen sich lediglich auf 1/10 der Bevölkerung:
Deutschland hat ein massives Verteilungsproblem! Interview mit der Gemeinwesenarbeit "Treffpunkt" Kernaussagen des Interviews:
"Migrationsanteil bei der Hausaufgabenhilfe liegt bei 98%"
"Kinder die aus sozialen Brennpunkten kommen sind ganz klar benachteiligt. Am schlimmsten ist es bei den Familien mit Migrationshintergrund" Wie sehen die Kinder selbst ihre Lage? Inwiefern können sie dies beurteilen?

"Kinder stoßen häufig früh mit unangenehmen Sachen zusammen wie z.B. der Kriminalität. Die Kinder sehen Gewalt und haben Angst. Das zerstört einerseits die Kindheit, aber anderseits müssen sich die Kleinen fragen warum niemand kommt der ihnen hilft" Arm sein mit Kinderaugen: So sehen es die jüngsten der Gesellschaft World Vision Studie von der Universität Bielefeld:
Die erste Repräsentativbefragung von Kindern in Deutschland
1,600 Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren wurden befragt Studie stellt gleich zu Beginn dar, dass die Startchancen der jüngsten Generation ganz direkt davon abhängen in welche Gesellschaftsschicht sie hinein geboren wurden zeitlicher Aufwand für die Kinder: 28% der Kinder deren Eltern arbeitslos sind und 35% der Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden klagen über mangelnde Zuwendung. Rund jedes zweite Kind in Deutschland nennt als Wunschbildungsziel das Abitur. Der Unterschied: 82% aus der Oberschicht nennen das Abitur, grade einmal 21%aus der 'Unterschicht' Kinder aus benachteiligten Verhältnissen sind beim Thema Meinung durchsetzten zurückhaltend, da sie sich auch hier ausgegrenzt fühlen und für inkompetenter halten These: Kinder aus sozial schwachen Familien sind benachteiligt Persönlicher Lösungsansatz:
Umverteilungsmaßnahmen in Bezug auf Vermögen und Einkommen um 'Basis' für alle Menschen zu setzten und damit gleiche Vorrausetzungen/ Startchancen für alle schaffen Definition Armutsrisikogrenze und Armutsgrenze
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