Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Lernerkorpora

No description
by

Lisa M.

on 13 November 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Lernerkorpora

Lernerkorpora
1. Definition
2. Eigenschaften
4. Nachteile
5. Vorteile
systematische, qualitative Auswertung
und quantitative Untersuchungen von u.a. Spracherwerbsforschung
und Sprachvermittlung

Förderung des
sprachlichen Bewusstseins
7. Einsatzmöglichkeiten

Lehrpläne
Lehrmaterialerstellung
Methodologien

z.B. Ergebnisse aus Lernerkorpusanalysen in engl. Wörterbücher (2003) eingeflossen, wie Anmerkungen zu typischen Lernerfehlern
3. Historie
von Lisa Müller
8. Literaturverzeichnis
„Ein Korpus ist eine Sammlung schriftlicher oder gesprochener Äußerungen. Die Daten des Korpus sind typischerweise digitalisiert, d. h. auf Rechnern gespeichert und maschinenlesbar. Die Bestandteile des Korpus, die Texte, bestehen aus den Daten selbst sowie möglicherweise aus Metadaten, die diese Daten
beschreiben, und aus linguistischen Annotationen, die diesen Daten zugeordnet sind.“ (Lemnitzer/Zinsmeister, 2006, S.7)
Learner Corpus
Bubenhofer, Noah (2006 - 2011): Einführung in die Korpuslinguistik: Praktische Grundlagen und Werkzeuge:
URL: http://www.bubenhofer.com/korpuslinguistik/, (1.11.2014).
Engelberg, Stefan (2009): Ringvorlesung “Methoden”, Institut für Deutsche Sprache & Universität Mannheim. URL: http://www1.ids-mannheim.de/fileadmin/lexik/lehre/engelberg/Webseite_MethLex/Korpuslinguistik-V1.pdf, (3.11.2014).
Granger, Sylviane: A Bird's eye view of learner corpus research. In: Granger, Sylviane; Hung, Joseph; Petch-Tyson, Stephanie (2002) (Hrsg.) Computer Learner Corpora, Second Language Acquisition and Foreign Language Teaching, S. 3-33.
Granger, Sylviane (2004): Computer Learner Corpus Research: Current Status and Future Prospects, 04, S. 123-145.
Granger, Sylviane (2007): Interview for Mindbite: Corpus linguistics, language learning & ELT: Interviewing Sylviane Granger, Aplierj Newsletter, 2007/1, S. 11-14.
Granger, Sylviane (2008): Learner corpora. In: Lüdeling, A. & M. Kytö (Hrsg.): Corpus Linguistics. An international handbook, vol. 1. Berlin/New York, S.259-275.
Lemnitzer, Lothar, Heike Zinsmeister (2006): Korpuslinguistik. Eine Einführung. Tübingen: Narr.
Lüdeling, Anke & Walter, Maik (2010) Korpuslinguistik. In: Krumm, Hans-Jürgen; Fandrych, Christian; Hufeisen, Britta; Riemer, Claudia (Hrsg.) Handbuch Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, S. 315 - 320.
Lüdeling, Anke (2013): Qualitative und quantitative Analyse von Lernerkorpora für den Sprachunterricht, Humboldt-Universität zu Berlin.
URL: http://www.idt-2013.it/de/programm/keynote/Documents/Abstract_L%C3%BCdeling.pdf, (25.10.2014).
Perkuhn, Rainer; Belica, Cyril (2006): Korpuslinguistik – Das unbekannte Wesen oder Mythen über Korpora und Korpuslinguistik. In: Sprachreport 1/2006.
Scherer, Carmen (2006): Korpuslinguistik. Heidelberg.
Storrer, Angelika: Korpusgestützte Sprachanalyse in Lexikographie und Phraseologie. Prepint: erscheint in: Karlfried Knapp u.a. (Hrsg.): Angewandte Linguistik. Ein Lehrbuch. 3. Auflage. Tübingen. URL: http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Pre_storrer-korpuslinguistik-2.pdf, (2.11.2014).
Tognini Bonelli, Elena: Theoretical overview of the evolution of corpus linguistics. In: O‘Keeffe, Anne; McCarthy, Michael (Hrsg.) (2010): The Routhledge Handbook of Corpus Linguistics, S. 14-28.
"Computer learner corpora are electronic collections of authentic FL/SL [foreign lan-guage/second language] textual data assembled according to explicit design criteria for a particular SLA/FLT [second language acquisition/ foreign language teaching] purpose. They are encoded in a standardised and homogeneous way and documented as to their origin and provenance.” (Granger (2002), S. 7)
Texte und Dokumentstruktur einheitliches Format
Neuere Korpora werden in
XML
(eXtensible Markup Language) codiert =
einfacher zu lesen
kompatibel mit allen Betriebssystemen/Programmen
Formate eines Korpus
Arten von Korpora
Sprachvermittlung
L1-Korpora:
Texte von L1-Sprechern der zu erlernenden Sprache

Informationen über die Häufigkeit linguistischer Einheiten und deren Kontexte

präzise Beschreibung der zu erlernenden Sprache
Qualitative Analysen
Präsentation der Suchergebnisse (der Treffer) einer Korpusabfrage


Korpus dient der Suche nach einem authentischen Beispiel für ein Wort oder eine Struktur
6. Nutzen
1.) Unterrichtsmaterialien für einen zu vertiefenden
sprachlichen Gegenstand mit authentischen Daten

2.) Orientierungspunkt für die Korrektur von Lernertexten
Quantitative Analysen
Korpusdaten können gezählt werden

Korpuswerkzeuge, mit denen Wortlisten mit Korpusfrequenzen erstellt werden können
qualitativ
quantitativ
Spracherwerbsforschung
von Lernern produzierte Daten

Fehleranalyse

Kontrastive Analyse
Vermittlung/Bewusstmachung von Lernschwierigkeiten
Erstellung von Lehrmaterialien
Korpustraining
(1) Nachvollzug von einfachen Korpusanalysen;
(2) Interpretation von kleineren Listen mit ausgewählten Strukturen;
(3) Fokussierung auf sprachliche Phänomene und relevante Kontexteigenschaften in größeren Listen;
(4) Erstellung eigener Listen zu einem Unterrichtsgegenstand;
(5) Extraktion eigener Häufigkeitslisten in selbst zusammengestellten Korpora
Verwendung als Referenzquelle
1960-80
Idee aus der Tradition der Lexikographie
Sammlung verschiedener authentischer Sprachereignisse
1. elektronischer Korpus: Englisch: Brown Universität (USA), (1 Mio. Wörter)

1980 - 2000
technische Entwicklung
Softwareentwicklung/"Werkzeuge"
Speicherkapazität
Internet: unlimitierte Quantität

heute: ca. 100 Mio Wörter

2000 - bis heute
Technischer Wandel
1980er: Scanner - 20 Mio. Wörter
1990er: Computer

Sprachmedium
: Korpora geschriebener / gesprochener Sprache
Geltungsbereich
: Referenzkorpora (für eine Sprache in ihrer Gesamtheit) / Spezialkorpora
Sprecherkompetenz
: Lernerkorpora / Korpora zum Erstspracherwerb, …
Korpusaufbereitung
: (grammatisch) annotierte vs. nicht-annotierte Korpora
Sprachstadium
: historische Korpora / Korpora der Gegenwartssprache
Sprachenanzahl
: einsprachige Korpora / Parallelkorpora, Vergleichskorpora

systematisch erstellt
gut dokumentiert
gleiche Bedingungen
repräsentativ
vergleichbar
reproduzierbar
ausgewogen
freier Zugang
Eigenschaften
Copyright

Formate

Zugang

hoher Aufwand Daten zu erheben,

zu bearbeiten und auszuwerten

für effektive Anwendung ➞= Korpustraining
Gliederung
1. Definition
2. Eigenschaften
2.1 Formate
2.2 Arten
2.2.1 Sprachvermittlung
2.2.2 Spracherwerbsforschung
2.3 Beispiele
3. Historie
4. Nachteile
5. Vorteile
6. Nutzen
7. Einsatzmöglichkeiten
8. Literaturverzeichnis

authentische
Sprachdaten
schriftlich
mündlich
beschreibende Metadaten
z.B.
• Bildungsstand, Alter, Geschlecht
• Lernbiographie (L1... Ln),
• Erhebungssituation
linguistische
Annotationen
... sind Daten, die Informationen über
Merkmale anderer Daten enthalten,
aber nicht diese Daten selbst.
Französisch: French Learner Language Oral Corpora:
http://www.flloc.soton.ac.uk/

Italienisch: Corpus LIPS:
http://www.parlaritaliano.it

Deutsch: Fehlerannotiertes Lernerkorpus des Deutschen als Fremdsprache (Falko)
https://www.linguistik.hu-berlin.de/institut/professuren/korpuslinguistik/forschung/falko

Deutsch, Tschechisch, Italienisch:
http://www.merlin-platform.eu/willkommen/

Verschiedene Englischsprachige Korpora:
http://www.corpora4learning.net/resources/corpora.html

Ausgewählte Lernerkorpora
Beispiele:
Theoretische Linguistik
: von der Überprüfung von Hypothesen bis zur
automatischen Ermittlung grammatischer Regularitäten.

Grammatikographie
: korpusbasierte Erstellung von deskriptiven und
Lernergrammatiken einer Sprache.

Lexikographie
: korpusbasierte Erstellung von Wörterbüchern.

Übersetzung
: übersetzungswissenschaftliche Untersuchungen.

Computerlinguistik
: Unterstützung computerlinguistischer Verfahren und Unterstützung der Korpuslinguistik durch computerlinguistische Verfahren.

Fremdsprachenunterricht
: „Authentifizierung“ und Relevanzgesteuertheit von Lehrmaterialien.

Authentizität
Varianz
Maschinenlesbarkeit
Berechenbarkeit
internationale &
interdisziplinare Forschung
Anwendungsgebiete
Auswirkungen auf die Fremdsprachendidaktik
Anmerkungen
"Tags"
Full transcript