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Handbuch für Lehrerbildung im 21. Jahrhundert

Zusammenfassung Andreas Schleicher, Preparing Teachers and Developing School Leaders for the 21st Century. Lessons from Around the World
by

Lisa Rosa

on 12 September 2014

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Transcript of Handbuch für Lehrerbildung im 21. Jahrhundert

Kompetenzen für das 21. Jh.
Schüler
wissen, können, wollen:
Lehrerfortbildung, Arbeitsbedingungen
Institutionen und
Leitungen

Gute Neue Praxis aus den 34 OECD-Ländern
Intelligenz der Praxis - verstreut über die ganze Welt
Lehrerbildung und Schul(leitungs)entwicklung
für das 21. Jahrhundert

Können wir von Anderen lernen?
Lehrerausbildung
Lehrer: attraktiver Beruf
für kluge und anspruchsvolle Wissensarbeiter
Lehrer müssen
wissen, können, wollen
zwei essentielle Einsichten über die Voraussetzungen für gute Praxis:
1. Viel Ressource ZEIT - also Personen - zum Neuerfinden, Erproben und Evaluieren von Praxis und v.a. zum Zusammenarbeiten
2. Viel Beteiligung - also Mitbestimmung - an allen Veränderungen, die das Tätigkeitssystem der Lehrer betreffen, und viel Autonomie in der Ausübung der Tätigkeit
Daten in Diagrammen
"... denn ohne Daten
bist du bloß noch ein weiterer Typ mit einer Meinung."
CC_NC-ND-BY lisboncouncil
Unterrichtsstunden pro Schuljahr für einen Sek. I -Lehrer
Deutschland: 756
Finnland: 592
Differenz: 164 = 21,6 %
Verhältnis in U-St/Woche:
28:22
gute Schulleitungen prägen die Qualität der Schule
haben Freiraum, autonome Entscheidungen zu treffen
sind für ihre Aufgaben aus- und fortgebildet
können Coaching und Mentoring
ermuntern ihre Kollegien zu Innovationen u stellen dafür die Strukturen zur Kollaboration bereit
öffnen die Schule für vielfältige Kooperationen im Stadtteil u vernetzen mit anderen Schulen außerhalb
machen die Schule zu einer dauerhaft lernenden Organisation
Klage von 1/2 aller Schulleitungen, dass erweitertes Aufgabenbündel zu Überlastung führt
USA, Singapur, Dänemark,
Niederlande, Schottland, Finnland und Norwegen.
gute
Qualifizierungs-
programme:
Die besten Bildungssysteme nach den 2012 Matheergebnissen (7 Asia-Staaten + NL, Fi, Estland) "legen besonderes Gewicht auf die Auswahl und die Ausbildung ihrer Lehrer, ermuntern sie zur Zusammenarbeit und investieren mehr in die Lehrerqualität als in die Klassengröße. Sie setzen außerdem klare Vorgaben und geben den Lehrern Autonomie im Unterricht, diese zu erreichen."
OECD in der Presseerklärung
Shanghai (die Akademikerstadt)
Reformschulen, die "sich schonungslos auf all die Grundlagen konzentrieren, die wir für hoch leistende Schulen kennen ... das sind: ein starkes Bekenntnis zur Bedeutung der Lehrerausbildung, zum Peer-to-Peer-Lernen und eine kontinuierliche Lehrerfortbildung, ein großes Engagement der Eltern für das Lernen ihrer Kinder, ein Festhalten an höchsten Standards durch die Schulleitungen und eine Kultur, die Bildung und Lehrer hochachtet." (OECD Presseerklärung)
PISA 12
permanent lebenslang Lernen
komplexes Denken + Arbeiten
was Computer nicht kann
Persönlichkeitswachstum
sich in Beziehung zur Welt setzen
Sinn bilden, Bedeutung erkennen und verändern
alles das, Was Schüler wissen, können, wollen sollen, können
wissen, wie man es anderen "beibringt"
fertiges Wissen beibringen
kollaborative Wissensarbeiter sein
personalisierte, schülerzentrierte Lernprozesse anleiten
Curriculum-zentriert unterrichten
In D ist Autonomie der
Einzelschule unter dem
OECD-Schnitt,
bezüglich der Ressourcen
sogar unter den letzten.
Unterstützung von kollaborativen Arbeitskulturen:
gut - Skandinavische Länder, insbesondere Finnland
was bedeutet das?
problemlösendes Denken, z.B. Mathematisch Denken
"Lesen" (sprachlich Denken)
"Literacy im 21. Jh. ist Lesen zum Lernen, die Fähigkeit und Motivation, Wissen zu identifizieren, zu verstehen, zu interpretieren, zu erschaffen und zu kommunizieren, indem schriftl. Material benutzt wird, das mit verschiedenen Situationen in permanent wechselnden Zusammenhängen konnotiert ist ...
Heute ist Literacy mit Neugier und Selbstbestimmung verknüpft, mit dem Bewältigen nicht-linearer Informationsstrukturen, dem Bilden eigener mentaler Repräsentationen und dem Synthetisieren von selbst gefundenen Informationen aus Hypertexten, mit dem Aushalten von Ambiguität, der Entwicklung einer gesunden Skepsis, einem forschenden Geist und der Fähigkeit, sich widersprechende Informationspartikel zu interpretieren und aufzulösen."
Versatilisten (statt Spezialisten oder Generalisten)
Transdisziplinarität
Systemisches Denken
Personalisierung
Netzwerken u Kollaborieren
Kreativität
Kritisches Denken
Kommunikation
Kollaboration
Die 4 K
Lehrer muss
Kreativität
Kritisches Denken
Kommunikation
Kollaboration
Die 4 K
Innovationsagent sein - Lerninhalte / Methoden
= selbst Neues kollaborativ erfinden und erproben
wissen, wie Lernen/Denken generell funktioniert
wissen, wie Lernen/Denken unter den heutigen Bedingungen funktioniert
wissen, wie Lernen/Denken beim je einzelnen Schüler funktioniert
- nicht Ergebnisse, sondern Prozess!
kollaborativ und vernetzt arbeiten können
mit digitalen Medien lernen und unterrichten können
eigene Praxis reflektieren und revidieren können
Lehrerfortbildung muss
"professionelles Kontinuum" sichern,
tätigkeitsbegleitend sein, (Werkstattformate)
Problem
kein adäquates Lernverständnis
"zwei Theorien"-Problem
= Sonntagstheorie: Konstruktivismus Alltagstheorie: Instruktionismus
OECD-Vorschlag:
1. andere Formate
projektorientiert, problemorientiert, produktorientiert, mit Computer, kollaborativ
2. neue Lehrerrolle
Lernprozesse Moderieren und Coachen
"Die Schüler brauchen Hilfe beim Verstehen des Problems, beim Anwenden von Wissen, das sie bereits haben oder sich beschaffen müssen, beim Beurteilen ihrer Produkte, beim Erklären und Korrigieren ihrer Fehler. Sie brauchen i.d.R. einige explizite Instruktionen beim Gebrauch von Ressourcen, Finden von Informationen, Organisieren und Kommunizieren von Ideen, beim Zieleformulieren und Lernfortschritt Bewerten"
Lerncommunities bilden mit Web 2.0 (Bsp. NL "nationales Lehrerwiki" mit OER und Austausch)
1. die Fähigkeit besitzen
2. die Möglichkeit erhalten
(Mathe)-Lehrer, Erz.Wiss,, Lehrerausbilder,
Bildungsministerium Fi
Gastprofessor am Harvard Lehrerbildungsinstitut
Prinzipien des GERM für Edu-Entwicklung:
Trend zur Mathematisierung von nichtmathematisierbaren Problemen
Fi ist anders als GERM
Global Educational Reform Movement
Pasi Sahlberg
Fixierung auf "die besten" Lehrer statt "genügend guter" Lehrer, eingebettet in unterstützendes Bildungssystem /sozietales Umfeld
Vergleich + Wettbewerb
Kontrolle statt Vertrauen
Standards + individuelle Leistungs-Tests
Schleicher:
"Zu viel Schulpolitik zielte bislang auf den einzelnen Lehrer bzw. Schulleiter als Person statt die Arbeitsweise der Lehrerschaft zu verändern.
... Zeitverschwendung auf den Superlehrer zu warten, wohingegen kleine organisatorische Veränderungen, die Professionelle Diskussion und Kollaboration in den Fokus rücken, viel bewirken.
... Wir brauchen einen Wandel in den Arbeitsbedingungen der Lehrer und in den Schulroutinen." (49)
Schleicher:
"Zu viel Schulpolitik zielte auf den einzelnen Lehrer bzw. Schulleiter als Person statt die Arbeitsweise der Lehrerschaft zu verändern.
... Zeitverschwendung auf den Superlehrer zu warten, wohingegen kleine organisatorische Veränderungen, die Professionelle Diskussion und Kollaboration in den Fokus rücken, viel bewirken.
... Wir brauchen einen Wandel in den Arbeitsbedingungen der Lehrer und in den Schulroutinen." (49)
organisationale Entwicklung
"In die Bildung von Lerngemeinschaften investieren, die ihre eigene Lehrerfortbildung gestalten und deren Wirkung auf die Lehrerpraxis untersuchen. Sicherstellen, dass professionelles Lernen mit der eigenen Unterrichtspraxis verknüpft ist.
Lernen und Vernetzen mit Web 2.0"
Arbeitsbedingungen ändern
Lerngemeinschaften bilden
Erwartungen an die Arbeitsbedingungen:
autonom und eigenverantwortlich arbeiten dürfen
unter Bedingungen, die sie für professionell halten
mit einem adäquaten gesellschaftlichen Status
Mitgestalter an den Reformprozessen sein
Aktionsforscher der eigenen Praxis sein
Teils Lehrer, teils Lehrerbildner, teils Forscher sein
Finnland
Singapur
Ontario
good practice
Unterstützung (Coaching) bei
der Selbstentwicklung von "Inhalten"
Instruktionen bei
der Einsicht in prozedurales Wissen
Wir aber machen es in aller Regel umgekehrt:
wir geben "Inhalte" und Ergebnisse vor -
und lassen die Schüler den Weg (den Prozess) selbst suchen ...
Das bedeutet: Schüler brauchen
CC-BY Lisa Rosa
Sahlberg:
"Competition can toxify education"
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