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TCT-H (R(R)), autoplay l

"The Chomskytree-Haiku (Rhizome(Rhizome))" - Eine intermediale Allegorie poetischen Arbeitens. Prezi-Art von Hartmut Abendschein.(edition taberna kritika, 2011). Mehr: http://tcthr.etkbooks.com/
by

hab etkbooks

on 5 August 2011

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Transcript of TCT-H (R(R)), autoplay l

Bei Frühlingswetter / Der Gegner Vergangenheit / unter Kontrolle Am Abend das Fest /
Der Sieger dieses Turniers / Nicht von Bedeutung EXPOSÉ: Das The Chomskytree-Haiku (Rhizome) untersucht und visualisiert die in pragmatischen Texten enthaltenen poetischen Elemente und Strukturen und behauptet diese als Bildtexte mit ebenbürtiger Bedeutung. Pragmatischer Text, wie vorhanden in einem Ferienhäuschen am Sarner See, hauptsächlich aus regionalen Informationsmedien (Din A5), wurde markiert und gestaltet. Die Markierungen bezeichnen extrahierte Wortmaterialien, die gleichzeitig durch visuelle Strukturen (in Anlehnung an das Baum-Paradigma von Noam Chomsky) und der poetischen Idee der generativen Transformationsgrammatik präsentiert werden. So gewonnene Elemente orientieren sich an haikupoetologischen Prinzipien (Zeitigkeit, Zeiligkeit, Silbigkeit, Bildräumlichkeit). Umlagernde Wortwolken (tag clouds) und Kategorien werden durch Unterstreichungen (rot / blau) dargestellt und runden das einzelne Image (insgesamt sind es 10) ab bzw. öffnen (und schliessen gleichzeitig) einen semantischen Bewegungsraum jedes einzelnen Haiku und seiner visuellen Struktur. Die Bemusterung der Images mit funktionalen QR-Codes unterwandern diese gleichzeitig mit einer anderen Bildsprache. The Chomskytree-Haiku (Rhizome) ist in diesem Sinne eine Konzeptarbeit, die auch umfänglich im Internet dokumentiert und fortgeführt wird. Ihre Rhizomatik ergibt sich aus dem zugehörigen Ausstellungs- bzw. Installationskonzept. Die einzelnen Originalseiten wurden gerahmt und diese werden in der im einzelnen Blatt zugrundeliegenden Tree-Ästhetik gehängt, sodass im Gesamt wiederum ein als Metastruktur gedachtes Bild-Text-Strukturinstallat sichtbar wird. Eine Hängung bzw. Szene soll nur von kurzer Zeit sein (bis zu 4 Wochen), dann soll ein Ortswechsel und eine Variation der Elemente erfolgen, die aus synchronisierter Perspektive die Kontingenz und „Mannigfaltigkeit“ der Elementverknüpfungen thematisiert. Das Ergebnis und work in progress ist ein polyvisuelles, polytextuelles, polystrukturelles und polytheoretisches Image. Ein wesentlicher Theoriebaustein, der Baum bzw. die Wurzel als Denkfigur und Organisationsprinzip wird mit seinem Theorieantagonisten, dem des Rhizoms (nach Deleuze/Guattari, als Figur der Kontingenz und Allesmitallemverbundenheit) kontrastiert. Das so zeitlich und räumlich arrangierte The Chomskytree-Haiku (Rhizome) befindet sich in kontinuierlicher Transformation und versteht sich auch als Beitrag einer posttheoretischen Theorie. TCT-H (R(R)) Szene 1 Szene 2 Die hier vorliegende Variante einer Prezi-Visualisierung nennen wir "The Chomskytree-Haiku (Rhizome (Rhizome))" Blick in die Ferne / Die
Zeitspanne des Auges / ist keine Krankheit ein Gast mit Koffer / ein Gespräch
über Tiere / am nächsten Morgen -> URL: tcthr.etkbooks.com The Chomskytree-Haiku (Rhizome(Rhizome)) von Hartmut Abendschein Szene 3 Szene 4 Szene 5 Szene 6 Szene 7 Szene 8 Szene 9 Szene 10 "Überhaupt: kann die Auflösung eines Focus auch eine Form der Konzentration (nämlich auf Subjektivität) sein." "Zur Unterscheidung, noch einmal: ein Autor adressiert seine Texte an ein Publikum. Ein Schriftsteller adressiert seine Texte an andere Texte." "Wir fassen zusammen: Die Virilität der jungen Männer vom Dorf beweist sich stets im Wartehäusschen des Postbusses. " "Oh, schon 15h15. Zeit für das Ritual mit dem Sonnen-segel." "Was macht man nur mit so einer Sprache ohne Gebrauchsspuren? Am Morgen weiss mans nicht mehr. Auch nicht, wie der Gürtel in die Hose einzufädeln ist." "Sarner See
Eichhof Lager
Strukturierte Verantwortungs-losigkeit." "Im Garten bäckt man kleinere Brötchen. Wir planen den 20-Sekundenfilm: Cybershot Bashō" "Die gelbe Plastikente mit den leeren Batterien und dem abgebrochenen Bein darf mit. Aber nicht verlieren. Hörst du? Das ist Sonder-
müll und gehört
dem Nachbarskind." “Make rhizomes, not roots, never plant! Don’t sow, grow offshoots!” "(Ich gehe zurück nach oben. Bewachte Waschmaschinen schleudern nicht.)" "Wir haben einen Etat von genau Minus 4000 SFr und es soll hier aussehen wie
im MoMa?" "Doch das stört keinen grossen Geist." die feinsten Töne / nochmals verbessert
die Zeit / freut sich die Chance Sommer der Sorgen / Hände vermeiden
Körper / Haut Schichten Tage April des Lebens / Das Begehren
entscheidet / Behauptetes Recht Hartmut Abendschein
The Chomskytree-Haiku (Rhizome(Rhizome))
TCT-H (R(R))
edition taberna kritika
Bern, 2011
Materialien / Download:
http://tcthr.etkbooks.com/ Notizen und Informationen zu TCT-H (R(R))
The Chomskytree-Haiku (Rhizome(Rhizome))


Der ursprüngliche Projektansatz bzw. die Ideenskizze wurde im “EXPOSÉ” festgehalten. Dieses befindet sich auch als Dokument in dieser digitalen Installation.

Das TCT-H (R(R)) ist eine komplexe, intermediale Allegorie poetischen Arbeitens
Die Arbeit ist auch zu lesen als Sinnbild für eine poetische Praxis (poēsis), die versucht eine Idee (in diesem Falle: diese Allegorie) aus Vorhandenem (Wörter, Wortteile, Bildelemente, Strukturen, Materialen) und Innovativem (jew. neue Installationen, Verbindungen, Techniken) umzusetzen. Sie bedient sich dabei unterschiedlichster Sprachen, Zeichen und Medien (Wörter / Worttext, Fotografie, Bildabstraktem, Animation), die nichthierarchisch miteinander in Beziehung treten bzw. wechselseitig aufeinander einwirken.

Zum Begriff der Allegorie
„Die Allegorie verwandelt die Erscheinung in einen Begriff, den Begriff in ein Bild, doch so, dass der Begriff im Bilde immer noch begrenzt und vollständig zu halten und zu haben und an denselben auszusprechen ist.
Die Symbolik verwandelt die Erscheinung in Idee, die Idee in ein Bild, und so, dass die Idee im Bild immer unendlich bleibt und, selbst in allen Sprachen ausgesprochen, doch unaussprechlich bliebe.“
– Goethe: Maximen und Reflexionen, Nr. 1112 und 1113

Motor: Grobe Strukturen, wechselseitige Impulse
Als gröbste, einander Impulse gebende Strukturen dieser (und hierin auch dargestellten) Arbeit werden stellvertretend das Baumparadigma von Noam Chomsky bzw. das Wurzelparadigma von Deleuze/Guattari verwendet:
Wesentliche Theoriebaustein sind also der Baum als Denkfigur und Organisationsprinzip gegenüber seinem Theorieantagonisten, dem des Rhizoms (als Figur nichthierarchischer Kontingenz und Allesmitallemverbundenheit).

Tafeln
Zur Analogie mit den 10 Tafeln des Rorschachtests. In beidem stecken Instrumente produktiver Hermeneutik, die sich ganz auf die subjektive Annäherung und Assoziation mit einer Vorlage verlässt, hier die Klecksbilder, die zu einer Aussagenproduktion führen, dort eine Textfläche (der 10 Magazinseiten als Tafeln), die zu einer formalisierten Textproduktion (Haiku) führt ...

Raum / Zeit
Das TCT-H (R) ist eine Arbeit, die sich mit räumlicher Ausdehnung und Arbeitsprozess, also zeitlicher Ausdehnung beschäftigt. Dies gilt nicht nur für die einzelnen Installationen (Szenen) der transmedialen Objekte oder gar der einzelnen Elemente (Tafeln), sondern auch und vor allem in der letzlich vorliegenden Prezi-Präsentation (TCT-H (R(R))), die hier spezifische Möglichkeiten bereitstellt, z.B.: Zooming (Herstellung von Tiefe, zusätzlich 3-D-Effekte, nicht nur Fläche), der Bewegungen von Element zu Element, besonders im Filmmodus des autoplay (Loopingoption) und wiederum als bewegliche, räumlich-zeitliche Installation, die neben oder gegenüber einer einzelnen, analogen Installation zu beamen wäre. Das TCT-H (R(R)) ist damit ein zum Leben erwecktes TCT-H (R).

poesis
- auch in der Bedeutung des Verknüpfens bzw. Webens - wird hier wortwörtlich und übertragen benutzt und umgesetzt. Es wird wörtlich, aber auch wortbildlich durch die immer in Erscheinung tretenden Instrumente und Materialien (Schnur, Streifen, Hammer, Wasserwaage, Rollkoffer, Nägel etc.) bzw. durch variierende Hintergründe und unterschiedliche Formen von Öffentlichkeit symbolisiert bzw. diese selbst sind beteiligt an der Herausbildung von Strukturen. Der “Poet” (Weber) wird verkörpert durch jeweils autorschaftliche Signaturen (Bild des Knüpfenden, Hängenden, Klebenden in Aktion / im Arbeitsprozess).

Zugriff / Navigation
Der Zugriff auf das TCT-H (R(R)) erfolgt entweder über eine selbständige Mouse-Navigation auf dem Bildschirm resp. dem Navigationstool des Prezis (am Bildschirmrand, rechts bzw. Navigationsleiste, unten). Diese digitale Arbeit liegt in zwei Versionen mit geführten Rundgängen (loopfähige autoplay-Optionen) vor : autoplay s = Demomodus, ausgewählte Elemente und Materialien. Und: autoplay l = Variante für ca. 1-stündige Beamershows mit vollständiger Material- bzw. Elementdarstellung.

(...) "Von München bis Zürich ringt eine Junggesellengruppe um eine Sprache der Beschreibung des Äusseren von Frauen." autoplay steps (s/l) & Elemente
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